Journalismus finanzieren?

Sie können auf diesem Blog werben.

Sie können Mäzen werden.

Sie können also Recherchejournalismus finanzieren.

Klingt komisch, aber Sie können damit einen Dienst an der Demokratie leisten.

Denn Journalismus, wie ich ihn verstehe (Vita), heißt: dran bleiben, aufdecken, Hintergründe erläutern, analysieren, einordnen, Skandale öffentlich machen, Transparenz herstellen, sauber mit Quellen arbeiten, Dokumente veröffentlichen und zur Diskussion stellen, Recherchewege erläutern, die eigenen Grenzen eingestehen,  ÖFFENTLICH diskutieren, meine Arbeit der Kritik aussetzen, von den Diskutanten lernen – und besser werden.

Journalismus ist keine Einbahnstraße.

Interessiert?

Dann lassen Sie uns reden.

Wer diskutiert hier? Wer liest mit? Wer schweigt? Wer holt sich Anregungen? Wer feixt? Wer flucht? Wer klagt?

Aufgeweckte Bürger. Intelligente Menschen. Funktionäre und Angestellte des IOC, der FIFA, des DOSB und vielen anderen internationalen und nationalen olympischen Verbänden. Entscheider aus dem Sport-Business. Die Anwälte der Mächtigen. Sehr viele Journalisten.

Es sind meist 1.000 Neugierige, die täglich vorbei schauen – das ist das Grundrauschen. Manchmal sind es 10.000, und dann bricht sofort der Server zusammen.

Rund 14.000 Personen und Institutionen folgen mir auf Twitter. Von Ende Mai bis Mitte Juni 2015 verzeichneten meine Tweets 2,2 Millionen Impressions (gemäß Twitter Analytics). In den heißen sportpolitischen Tagen vor den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro waren es zwischen rund 50.000 bis 200.000 Organic Impressions täglich, (und das sogar, wenn ich nur wenige Tweet absetzte).

Woher kommen die Besucher des Blogs?

Drei Stichproben:

1) Olympische Spiele 2012

Im Juli/August 2012 wurde das Blog laut Google Analytics

  • aus 117 Ländern angesteuert,
  • von 52.452 Besuchern,
  • die 121.165 Mal vorbei schauten,
  • 245.263 Seiten aufriefen und
  • durchschnittlich 4:13 Minuten verweilten.

Die Top Ten nach Nationen waren: Deutschland, Schweiz, United Kingdom, Österreich, USA, Niederlande, Dänemark, Frankreich, Argentinien und Polen.

2) FIFA-Korruption

Von Ende Mai bis Ende Juni 2015 wurde das Blog laut Google Analytics

  • aus 80 Ländern angesteuert,
  • von 25.677 Besuchern,
  • die 54.010 Mal vorbei schauten,
  • 102.589 Seiten aufriefen und
  • durchschnittlich 3:08 Minuten verweilten.

Die Top Ten nach Nationen waren: Deutschland, USA, United Kingdom, Schweiz, Österreich, Niederlande, Frankreich, Russland, Dänemark, Brasilien.

3) Olympische Spiele 2016

Im Juli/August 2016

  • haben meine Tweets gemäß Twitter Analytics 2,7 Millionen Impressions generiert,
  • wurde das Blog laut Google Analytics von 35.000 Nutzern angesteuert, die 120.000 Seiten aufriefen und durchschnittlich 2:36 Minuten verweilten,
  • diese aktuellen Zahlen im Blog werden allerdings durch die bei vielen Beiträgen eingebaute Paywall im Vergleich zu den Angaben für 2012/2015 negativ beeinflusst.

Es ist ein besonderes Publikum, hochklassig, nicht in der Währung „Page Impression“ zu berechnen.

Dieses Blog setzt Themen, die regelmäßig von herkömmlichen Medien aufgegriffen werden. Mittlerweile stehen hier im Archiv mehr als 1.200 Beiträge. Sie werden international auf diesem Niveau im sportpolitischen Journalismus wenig Vergleichbares finden.

Darf ich mich selbst zitieren?

Und falls die Sportkameraden von Siemens, Adidas, Telekom, Daimler, Bayer, BMW, Volkswagen, Allianz vorbei schauen sollten: Sie können etwas gegen Korruption tun. Das geht ganz einfach: Sponsern Sie diesen Blog oder investieren Sie in andere journalistische Arbeit, wir können gern über Rechercheprojekte reden.

Eine schöne Enthüllung ist gar nicht so teuer – man muss es nur wollen.

Nur zu!

Hier geht es zum Bookshop mit allerlei Gimmicks, dort können Sie mich für Vorträge und Seminare buchen. Dort können Sie das Jahresticket, ein Drei-Monats-Ticket oder ein Abo der Sport and Politics Edition buchen.

Wer einen kleinen Beitrag leisten will, kann das natürlich auch weiter gern tun. Per Flattr oder PayPal (paypal.me/SportandPolitics) oder per Überweisung.

Ich habe dazu kürzlich so geäußert …

… und vor Jahren mal so: