zum Bookshop

vita

Lob & Tadel

  • 2013: Sportjournalist des Jahres (Mediummagazin) – und dabei sehe ich mich doch gar nicht als Sportjournalist, aber das Label werde ich nicht mehr los

Die Jury: “Er hat im Rahmen der IOC-Präsidentenwahl mit seinem über Crowdfunding finanzierten Buch eine hervorragende, kritische journalistische Arbeit geleistet und zur transparenten Aufklärung der Verhältnisse hinter der IOC-Wahl gesorgt.”

Foto: Medium Magazin/Wolfgang Borrs

Foto: Mediummagazin/Wolfgang Borrs

Die Jury: “Jens Weinreich hat nie davor zurückgeschreckt, sich mit den Mächtigen des Sportgeschäfts anzulegen. Dass sie ihn in all den Jahren mit all ihrem juristischen Arsenal nicht zum Schweigen bringen konnten, spricht für die Qualität seiner Arbeit.”

Die Jury: “Over the years, Jennings and Weinreich have been despised, criticized and excluded from doing their job by sports leaders, politicians, and even by their own colleagues. Still, they have been determined in pursuing their investigations. They not only sought, but also found the documentation, and that is a great achievement which has been fundamental for the world public’s understanding of FIFA as it is today. They are a symbol of the idea of Play the Game, which is that by researching, documenting, exposing, discussing, publishing, co-operating and asking questions in a global network we can help each other and contribute to better sports policies and better sports lives for people all over the world.”

Foto: Play the Game

Die Jury: “Journalisten-Blogs existieren zahlreich im Web, doch nur wenige dieser von professionellen Autoren gestalteten Blogs bieten einen Einblick in die journalistische Arbeit. Zu den wohltuenden Ausnahmen gehört das Blog des Sportjournalisten Jens Weinreich, in dem er Themen und deren Hintergründe so tief beleuchtet, wie es ihm offenbar nur im Web möglich ist. Weinreich belegt in seinem Blog mit viel Fleiß und Engagement, dass intensive, investigativ-journalistische Recherche harte Arbeit ist. (…) Das Medium erlaubt ihm aber, die Klaviatur des vorbildlichen Journalisten mit direkten und ungefilterten Kommentaren seiner Leser zu erweitern und somit Diskussionen entstehen zu lassen, die sich in anderen Blogs selten so lebendig und kompetent entfachen. Durch den professionellen und transparenten Umgang mit Informationen hat Weinreich es zudem geschafft, auch andere Blogger und deren Leser für sein Thema zu interessieren und eine Resonanz erhalten, die kaum ein anderes Fachblog erreicht.”

Die Jury: “Für seine hintergründige und humorvolle Begleitung der Olympischen Spiele in Peking in seinem Blog ‘don’t mix politics with games’. Weinreich analysiert das System Sport kritisch und scheut sich nicht, mit den Funktionären auf Konfrontationskurs zu gehen.”

Die Jury: “Für seine journalistische Beharrlichkeit, die er bei seiner investigativen Arbeit trotz Gegenwind und juristischen Attacken zeigt. Und vor allem für den faktenreichen, werteorientierten und diskussionsfreudigen Sportjournalismus auf seinem Blog jensweinreich.de – besonders während der Olympischen Spiele in Peking – sowie für seine aufklärerische Arbeit als Initiator des Sportnetzwerks und dessen Aktivitäten.”

Die Jury: Mit seiner Serie über finanzielle Unregelmäßigkeiten bei der missglückten Leipziger Olympiabewerbung hat Weinreich auch den Blick auf das Wirtschaftssystem Sport mit seinem Netzwerk aus Freundschaften und Kumpanei gelenkt.

  • 2006: FIFA-Literaturpreis: Die Ethikkommission des Fußball-Weltverbandes erklärt mich zur persona non grata

Die Jury: “The general secretary Urs Linsi proposed that the journalist be declared a persona non grata as his misconduct was comparable with that of the journalist Jennings, the damage to FIFA’s image had been considerable and the deliberate dissemination of untruths had been confirmed by a state court. The committee unanimously agreed the general secretary’s motion and referred the matter to the Executive Committee for ratification.”

Bücher

TV/Filme