Was vom Tage übrig bleibt (101): das Freund-Feind-Syndrom – IOC-Bach und der Journalismus

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Interessante Auseinandersetzung da auf der Webseite des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS). Günter Deister, ehemaliger Tennispartner von Thomas Bach und langjähriger Sportchef der Deutschen Presse-Agentur (dpa), kritisiert den seiner Meinung nach unfairen Umgang mit dem IOC-Präsidenten.

Deister schießt sich in dem Beitrag, der auch im Januar-Heft “Sportjournalist” erscheint, auf die Berichterstattung der “Süddeutschen Zeitung” ein. Deren stellvertretender Sport-Ressortleiter Claudio Catuogno hält in seiner Replik dagegen, die zunächst nur online und im kommenden Monat dann auch gedruckt erscheint.


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teekay #1

Naja, so ein bisschen scheint mir da auch Kritik mitzuschwingen, dass immer weniger “richtige” Journalisten sich am IOC abarbeiten und am Ende “nur” so Leute wie Weinreich ueber bleiben, der olle Nestbeschmutzer… ;)!

sternburg #2

Ich bin etwas irritiert. Auf der Website des VDS (und wer würde den Maßstab für kritischen Sport-Journalismus und die Befolgung journalistischer Grundsätze setzen, wenn nicht der VDS?) wird der Herr wie folgt beschrieben:

Günter Deister war von 1974 bis 2005 Sportchef der dpa. Seit 1972 hat er die Entwicklung des IOC über alle Olympischen Spiele, Vollversammlungen und Sitzungen der Exekutive kritisch begleitet, ab 2006 beschreibt er die olympische Sportpolitik als Autor. Deister hat 1997 exklusiv über Betrugsversuche im Zusammenhang mit der Vergabe der Olympischen Spiele 1994 berichtet und 1998 als Erster den IOC-Skandal um die Vergabe der Winterspiele 2002 an Salt Lake City vermeldet. Seine Mitgliedschaft in der IOC-Pressekommission hat er wegen Einwirkungen des damaligen IOC-Präsidenten Juan Antonio Samaranch beendet.

Das ist also einer der ganz besonders Guten. Oder etwa doch nicht?

JW #3

Fand das auch sehr amüsant, habe aber darauf verzichtet, das auszuschlachten. Wollte mal nachlesen, was da 1997 “exklusiv berichtet wurde” und tue das vielleicht auch, irgendwann. Denn ich kann mich partout nicht erinnern, Mist aber auch.
Hübsch ebenfalls, 1999: “als Erster den IOC-Skandal vermeldet”. Wahrscheinlich kamen Reuters und AP, die damals in Lausanne, als Hodler plauderte, auch zugegen waren, eine Minute später, oder drei – oder auch nur 12 Sekunden. Anyway, das ist halt das große Missverständnis, denn diese Meldung war ja keine Recherche.

JW #4

… es muss sich um dies hier vom Auftakt der IOC-Session im September 1997 handeln:

Lausanne (dpa) – Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat Stockholm und Kapstadt wegen Verletzungen der Regeln im Zusammenhang mit ihren Bewerbungen für die Olympischen Spiele 2004 gerügt. Das ist das Ergebnis einer Sitzung des Exekutivkomitees, die sich mit einer Darstellung der Deutschen Presse-Agentur befaßt hatte. Darin ist über Betrugsversuche vor Vergabe der Spiele 2004 am kommenden Freitag berichtet worden.

Dazu muss man wissen: Chef der IOC-Evaluierungskommission für die Sommerspiele 2004 war der Tennispartner des dpa-Autors.

Wobei ich natürlich keinen Zusammenhang konstruiere, sondern Fakten nenne.

Chef der IOC-Evaluierungskommission für die Winterspiele 2002 (die nach Salt Lake City gingen) war übrigens auch der Tennispartner des dpa-Autors und heutige IOC-Präsident, der von den Umtrieben der Mormonen natürlich nichts mitbekommen hat und stattdessen noch 1999 großspurig behauptete, man können nicht von Korruption sprechen. Korruption sei es erst, wenn man einen Vertrag vorlegen könne, der festhalte: Geld/Sachleistungen gegen Stimmen.

Lustig.

sternburg #5

Jetzt habe ich etwas gelernt: “Als erster vermeldet” bedeutet keineswegs “aufgedeckt” oder auch nur am Rande an der Aufdeckung beteiligt. Man muss einfach genauer lesen.

Da würde natürlich niemand auf die Idee kommen, diese Formulierung könnte dem aufmerksamen Leser einen unrichtigen Eindruck vermitteln.

Ich bilde mir ja ein, mich selber ein wenig mit genau zu lesenden Formulierungen aus zu kennen. Und ich muss zugeben, ich bin etwas beeindruckt.

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