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Ein Vize-Premier für Sotschi

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Am Anfang, im vergangenen Jahr auf der IOC-Session in Guatemala, standen einige Versprechen. Es sprach also Wladimir Putin: Das Wahlvolk hat kassiert entschieden. Und inzwischen ist das Projekt Sotschi erwartungsgemäß gefährdet, was das IOC natürlich nicht zugeben wird. Russlands Präsident Dmitri Medwedjew hat gestern gehandelt: Er ernannte Dmitri Kosak (links im Bild), den Minister für Regionalentwicklung, zum stellvertretenden Premierminister, zu […]

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Der Pate von Taschkent

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SYDNEY. Es ist schräg. Zweimal habe ich mich in meinem Leben in Sydney herumgetrieben, Zwischenlandungen mal ausgenommen, zweimal passiert Einschneidendes im olympischen Box-Weltverband AIBA.

Unvergessen blieb mir der Moment am Gepäckband im September 2000, bei der Ankunft zu den Sommerspielen am anderen Ende der Welt. Kaum war das Nokia eingeschaltet, kam schon der Anruf aus der Heimat: „Rachimow darf nicht einreisen, schreib das auf!“

Gafur Rachimow, seit zwei Jahrzehnten beschäftige ich mich nun schon mit diesem Sportganoven. Ohne unsere Buch-Recherchen (Andrew Jennings damals in The new Lords of the Rings, Thomas Kistner und ich in Der olympische Sumpf) würde Rachimow heute vielleicht immer noch ungestört reüssieren. Damals hatten wir auf Grundlage von FBI- und anderen Polizeiermittlungen (auch in Deutschland) über seine Geschäfte berichtet. Da mein Freund Andrew Jennings daraus noch eine Serie in australischen Zeitungen gebastelt hatte, wurde der usbekische Pate zu einer kurzzeitigen australischen Staatsaffäre. Rachimow, damals Vizepräsident der AIBA und des Olympic Council of Asia (OCA) von Scheich Ahmad, wurde die Einreise nach Australien verweigert. Ebenfalls unerwünscht bei den Sommerspielen: Carl Ching, Vizepräsident des Basketball-Weltverbandes FIBA und mutmaßliches Mitglied der chinesischen Verbrecherorganisation der Triaden.

Spannend war das, wie so vieles davor und danach. Einige der damaligen Texte sind hier nachzulesen, darunter auch die Zeilen über einen Besuch bei Anwar Chowdhry (†) im Olympia-Büro in Darling Harbour, eines meiner schrägsten Erlebnisse. Die Nähe des olympischen Geschäfts zur Organisierten Kriminalität (OK) war mit dem Fall Rachimow einmal mehr offensichtlich und treibt beständig neue Blüten.

Als ich Ende vergangener Woche nach Sydney kam, war wieder Rachimow Thema. Nun hatte er fürs erste seinen Platz als AIBA-Präsident frei gemacht, damit Boxen im kommenden Jahr bei den Sommerspielen olympisch bleibt.

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#NoCostsOlympics 2026 und das große Misstrauen

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Auch die Vergabe Olympischer Winterspiele beschreibe ich ausführlich seit Anfang der 1990er Jahre und habe seither alle Bewerberwettkämpfe intensiv und so nah wie möglich verfolgt – inklusive der entscheidenden IOC-Sessionen live vor Ort, hier im Blog beispielsweise ausführlichst nachzulesen: 2007 in Guatemala (Vergabe an Sotschi), 2011 in Durban (Sieger PyeongChang gegen München) und 2015 in Kuala Lumpur (Sieger Peking). Seit dieser umfangreichen Analyse im vergangenen Jahr (Der Überlebenskampf: Olympische Winterspiele 2026) hat sich die Lage weiter zugespitzt: Volksentscheide in Graubünden, Tirol und im Wallis gingen krachend verloren, das Projekt Graz/Schladming 2026 nahm das Österreichische Olympische Comité (ÖOC) dann selbst aus dem Rennen, weil die politische Unterstützung fehlte.

In der vergangenen Woche habe ich aus Buenos Aires die jüngsten Entwicklungen skizziert, als das IOC sich auf die drei offiziellen Bewerber Stockholm, Calgary und Mailand/Cortina d’Ampezzo festlegte – um drei Tage später den nächsten Nackenschlag hinnehmen zu müssen, als der neu gewählte Stadtrat von Stockholm das Projekt zunächst beerdigte.

Bevor ich mich kommende Woche im Magazin Sport & Politics ausführlich dazu äußere, habe ich für den SPIEGEL eine kleine Lagebeschreibung gedichtet. Dieser Text hier nun wie gewohnt leicht erweitert und mit einigen Dokumenten versehen.

Magazin „Sport & Politics“ Jahresabo inkl. Blog-Jahresabo und Ebook

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live aus Buenos Aires (V): im Paralleluniversum des Dr. Bach

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IOC-Vorsteher Bach 2016, Rio de Janeiro, Casa Italia. (Foto: Stratos Safioleas)

BUENOS AIRES. Buenos Aires hat eine besondere Bedeutung im Leben des Sportfunktionärs Thomas Bach. Darauf weist der 64 Jahre alte Franke immer wieder hin. In Argentiniens Hauptstadt nahm er als Florettfechter vor 45 Jahren an seiner ersten Junioren-WM teil. Über das Resultat möchte er lieber schweigen, erzählte er dieser Tage. Hier wurde er 1977 Team-Weltmeister. Hier erklomm er am 10. September 2013 den höchsten Gipfel des Weltsports und wurde neunter Präsident in der Geschichte des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).

Fünf Jahre später macht der Olympia-Tross erneut Station am Rio de la Plata. Noch bis 18. Oktober finden die dritten Sommer-Jugendspiele statt, die Youth Olympic Games (YOG). Das IOC beendete gerade seine 133. Vollversammlung.

Bach hatte diesmal eine zweitägige Konferenz vorgeschaltet, das Olympism in Action Forum, zu dem einige wenige kritische Geister geladen waren. Dies haben IOC-Propagandisten als Zeichen des neuen Geistes und einer neuen Gesprächskultur verkaufen wollen. Bach selbst konterkarierte diese Parolen auf einer Pressekonferenz hier im Hilton Hotel in Puerto Madero in einer unnachahmlich arroganten Art, so dass es selbst lang gedienten Olympiern und einigen Mitarbeitern die Sprache verschlug.

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live aus Buenos Aires (IV): IOC-Session, weißer Rauch und #OWG2026

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BUENOS AIRES. Wahltag im IOC. Keine brisanten Personalien. Gerade wird der Brasilianer Andrew Parsons als ex officio Mitglied kooptiert, in seiner Eigenschaft als Präsident des International Paralympic Committees (IPC). Als nächster ist Turn-Präsident Morinari Watanabe (FIG) dran, die komplette Liste kopiere ich später hinein. Das IOC hat nun wieder einen echten Partyhengst, der sich blendend mit Scheich Ahmad versteht, der sonst die besten Partys schmeißt.

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live aus Buenos Aires (II): #NoCostsOlympics

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Buenos Aires, Puerto Madero, Ruderstrecke der YOG mitten in der City.

BUENOS AIRES. Der Frühling ist traumhaft hier. Diese Farben. Dumm nur, dass ich beim Anblick solcher Bilder (wie dort oben) immer eine Melodie summen muss, die sich schrecklicher Weise in meiner Kindheit eingebrannt haben muss. Udo Jürgens. Buenos Dias, Argentina. 1978. Schlimm.

Anyway, warten auf den Großen Vorsitzenden, den UDIOCP – für Neulinge hier im Blog: UDIOCP steht für ‚unpolitischster deutscher IOC-Präsident‘ und hat seine Gründe.

Thomas Bach wird begleitet von Juan Antonio Samaranch Junior. Das Zeichen, das es um die Winterspiele 2026 und überhaupt darum geht, ob Winterspiele eine Zukunft haben.

14.08 Uhr: Lustiger Weise und wie man es von Bach kennt, beginnt er seine Ausführungen mit den Worten: ‚Es gibt eine Reihe von positiven News!‘

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live aus Buenos Aires (I): Welcome back!

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Die Olympic Legacy ist ein sehr zartes Pflänzchen, wer genau hinschaut und eine Lupe benutzt, wird sie vielleicht erkennen. Das Pflänzchen wird bald den gesamten Olympic Parc in Barra da Tijuca überwuchert haben, wo ich am Sonntag diesen Schnappschuss gemacht habe. Doch halt: War das so gedacht mit der Legacy?

BUENOS AIRES. Wird aber auch Zeit. Fünf Jahre nach der Wahl des neunten Präsidenten in der Geschichte des IOC melde ich mich wieder aus genau diesem Theater: dem Hilton Hotel in Buenos Aires. Winter- und Sommerschlaf sind beendet, das Magazin Sport & Politics endlich veröffentlichungsreif, mal schauen, was die bevorstehende IOC-Vollversammlung, das putzige Olympism in Action Forum und die ersten Tage der dritten Youth Olympic Games (Sommer) für die Premierenausgabe noch an ergänzenden Themen generieren.

Bis Ende kommender Woche gibt es hier die übliche Mischung aus erstklassigen Hintergrund-Informationen, süffisanten Anmerkungen, Links, korrekten Gemeinheiten, aufmerksamen Beobachtungen und allerlei Anekdoten – im besten Sinne also olympische Bildung für alle.

Anekdoten, ja. Bin ganz erschrocken, denn auf dem Flug von Rio, wo ich mich einige Tage für das Monatsmagazin Sport & Politics auf den Spuren olympischer Kriminalität herumgetrieben habe, habe ich mal durchgezählt, wie viele der nunmehr 133 Vollversammlungen in der 124jährigen Geschichte des IOC ich bisher live erlebt habe. Mann glaubt es kaum: Es ist meine 29. Session vor Ort, sieben weitere habe ich vom Schreibtisch daheim oder in einer Redaktion betreut.

Schockierend. Das dürfte Rang Nr. 2 sein unter den wenigen aktiven IOC-Dauerberichterstattern – schätze mal hinter Ed Hula von Around the Rings.

Hier im Blog müsste es nach Peking, Kopenhagen, Vancouver, Durban, London, Buenos Aires, Kuala Lumpur, Rio de Janeiro und Lausanne die neunte Live-Berichterstattung sein, neben den Online-Beobachtungen aus Sotschi, Monte Carlo und Lima.

Der Dino wünscht Euch und Ihnen also wieder einmal gute Unterhaltung!

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Und es schreibt der Legkow-Anwalt: PyeongChang war irregulär

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Da waren die Konkurrenten betrogen und die russische olympische Welt noch in Ordnung. (Foto: President of Russia)

Ich weiß auch nicht, was mich reitet, diesen Offenen Brief von Christof Wieschemann zu veröffentlichen. Bei RT und anderen Propaganda-Medien läuft das bestimmt schon hervorragend. Vielleicht ist es das Fieber, das mich noch im Griff hat. Vielleicht die Lust am Skurrilen. Vielleicht hat es mir auch die Sprache verschlagen.

Richtig sind sämtliche drei Gründe.

Vielleicht auch das, aber das hatte sich ja angedeutet, und es wundert eher, dass es erst jetzt passiert, nicht schon drei Minuten nach der Schlussfeier:

Also. Wieschemann stellt sich in dem Brief „an alle Olympiateilnehmer“ so vor:

Ich bin ein deutscher Rechtswissenschaftler und Rechtsanwalt, seit 1997 auf Sportrecht und internationale Schiedsgerichtsbarkeit spezialisiert und einer der Anwälte, der die russischen Athleten am Sportgerichtshof CAS/TAS in Lausanne in Verbindung mit den Anschuldigungen von Dr. Rodchenkov bezüglich der Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014 vertreten hat.

Wieschemann vertritt/vertrat u.a. den angeblichen Olympiasieger Alexander Legkow.

Den Olympiateilnehmern aus aller Welt schreibt er u.a.:

Die Olympischen Spiele in PyeongChang 2018 sind gerade vorüber und ich hoffe, Sie haben ihre Teilnahme genossen. Ich hoffe, Sie waren erfolgreich und freuen sich über Ihre Medaillen. Wenn dem so sein sollte tut es mir leid, dass der Triumph niemals vollständig sein wird. Ich hätte mir für Sie gewünscht, dass Sie gegen die besten Athleten aus Russland hätten antreten können. Jetzt aber werden Sie niemals wissen, ob Sie ihre Medaille zum Beispiel auch gegen Viktor Ahn, Anton Shipulin, Sergey Ustiugov oder Alexander Legkov gewonnen hätten.

Sie werden mit der Tatsache leben müssen, dass die Olympischen Spiele 2018 irregulär waren.

Eine interessante These.

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live aus PyeongChang (27): DOSB-Selbstbeweihräucherung mit drei Ausrufezeichen!!!

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PYEONGCHANG. Bilanzpressekonferenz des DOSB. Hat Tradition in diesem Theater. Zunächst nur runtergeschrieben, dann verfeinert.

Leistungssport-Vorstand Dirk Schimmelpfennig:

Das TeamD hat aus diesen Olympischen Spielen ein sportliches Spektakel gemacht.

Viele Geschichten, die dafür stehen.

Medaillen „19 plus x als Ziel. Das x könnte auch groß sein. Es ist jetzt relativ groß.“

Sotschi und Vancouver werden wir am Ende beides toppen. Nach dem Ausrutscher von Sotschi können wir sagen, dass wir wieder zu den führenden Wintersportnationen zählen.

Wir haben deutlich zugelegt auch in der Bewertung der Plätze vier bis acht.

Wir haben die Nationalhymne hier gehört so oft wie noch nie.

2002 bis 2014 Ergebnisse runtergegangen. So ist dieses Ergebnis hoffentlich auch eine Trendwende. Wird sich in den nächsten acht Jahren zeigen, ob wir das weiter entwickeln können.

Ski Alpin, Langlauf, Eisschnelllaufen und Trendsport außer Snowboard konnten sich nicht beteiligen.

Die Frage der Strategie wird auch sein, ob wir diese Erfolgswahrscheinlichkeiten im Sinne des Erhalts der Vielfalt ausbauen können. Wir tendieren zu dieser Lösung und wollen auch den Sport in seiner Breite darstellen.

Die DSOB-Vorstandsvorsitzende Veronika Rücker bleibt natürlich im Marketingsprech.

TeamD.

Ach ja.

Vor zwei Jahren in Rio hieß das noch unentwegt Sportdeutschland.

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live aus PyeongChang (26): Russland, Gold und Dopingfall Nummer zwei

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ALPENSIA. Die russische Olympiamannschaft hat ihren zweiten Dopingfall. Diesmal hat es die Bobpilotin Nadeschda Sergejewa erwischt, die Zwölfte geworden war und auch schon 2014 in Sotschi teilgenommen hatte. Wieder soll es sich um ein Herzmittel handeln. Beim zuvor zweimal positiv getesteten Curlingspieler Alexander Kruschelnizkij war es Meldonium, bei Sergejewa ist es Trimetazidin. Den Fall bestätigte am Freitagabend der Präsident des russischen Bobverbandes, Alexander Subkow. Diesem wiederum wurden wegen Dopings seine beiden Goldmedaillen von Sotschi aberkannt. Subkow ist lebenslang von den Olympischen Spielen ausgeschlossen, Wladimir Putins Vorzeigesportler darf aber problemlos seine Funktionärsposten ausüben. Man sei sich „der Auswirkungen des Vorfalls auf das Schicksal des gesamten Teams bewusst“, hieß es.

In der Zeitung „Sport Express“, quasi Verlautbarungsorgan des russischen Olympiakomitees (ROK) und der Delegationsleitung der „Olympiasportler aus Russland“ (OAR), wurde OAR-Chef Stanislaw Posdnjakow zitiert, der durch die „Fahrlässigkeit der Sportlerin“, die „alle enttäuscht“ habe, negative Auswirkungen befürchtet. Im Grunde ist Sergejewa Wiederholungstäterin. Sie war im März 2016 positiv auf Meldonium getestet worden, wurde allerdings wegen geringfügiger Konzentration dieses Mittels nicht gesperrt. Die IOC-Kommissionen, die angeblich die russischen Olympiasportler auf Herz und Nieren überprüft haben, hielten Sergejewa dennoch für olympiawürdig.

Das Institut Nationaler Anti-Doping-Agenturen (iNADO) fordert IOC-Mitglieder in einem OffenenBrief auf, sich mehr für jene sauberen Sportler einzusetzen, die bei mehreren Olympischen Spielen (Peking, London, Sotschi) nachweislich auf breiter Front von den Russen betrogen worden sind. Die Suspendierung der russischen NOK müsse aufrechterhalten werden. Alles andere widerspräche der behaupteten Null-Toleranz-Haltung des IOC.

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live aus PyeongChang (20): „The IOC is nothing“ und Russen dopen sogar beim Curling

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ALPENSIA. Mensch, kaum lasse ich mich mal vom Sport treiben, verpasse ich das Beste:

21.18 Uhr: Nichts als Häme. Diese Journalisten. Unmöglich.

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live aus PyeongChang (17): Paarlaufgold und andere DOSB-Freuden

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ALPENSIA. Bin fasziniert. Hinfallen, aufstehen, Mund abputzen, weinen, weiter machen, hinfallen, verlieren, Schmerzen ertragen, aufstehen, weiter machen, besser verlieren, heulen, träumen, hoffen, aufstehen, weiter machen, gewinnen. Übersetzt: Aljona Sawtschenko.

Ob Savchenko oder Sawtschenko ist mir völlig egal. Wir haben soeben eine der größten Geschichten dieser Winterspiele erlebt.

Gold im Eiskunstlaufen ist wirklich etwas Besonderes. Es ist nicht Rodeln, wo die Deutschen kaum Konkurrenz haben. Es ist nicht Biathlon, wo Mann oder Frau in einer olympischen Karriere leicht 15 oder mehr Medaillenchancen haben.

Es ist: Eiskunstlaufen.

Brutal. Unfair. Fantastisch.

  • 1936 Maxi Herber, Ernst Baier
  • 1952 Ria Falk, Paul Falk
  • 1964 Manfred Schnelldorfer
  • 1980 Anett Pötzsch
  • 1984 Katarina Witt
  • 1988 Katarina Witt
  • 2018 Aljona Sawtschenko und Bruno Massot

Und dann diese Geschichte von Aljona Sawtschenko. 1984 in Obuchiw, Oblast Kiew, in der ukrainischen Sowjetrepubklik geboren. 2003 aus der Ukraine nach Deutschland übergesiedelt. Und Bruno Massot, 1989 in Caen, Frankreich geboren. Seit November 2017 deutscher Staatsbürger.

Was wohl die AfD dazu sagt?

Sorry, kann mir diese Frage nicht verkneifen.

Massot ist einer der wenigen eingebürgerten Spitzensportler in den vergangenen Jahren. Diese Praxis war verbreiteter in den Jahrzehnten zuvor. Aber das ist hier nicht die Hauptgeschichte.

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