Und es sprach der Adlatus von IOC-Scheich und Thomas-Bach-Unterstützer Al-Sabah: “Ich scheiße auf sie!”

 •  • 18 Comments

Ein kleiner Nachtrag zur IOC-Session wurde gerade auf Spiegel Online veröffentlicht. Ich bin immer noch erstaunt, wie schnell mir unser Lieblingsscheich meine Kamera entwendete:

Bevor hier die üblichen Kommentare aufschlagen:

  • Nö, ich will mich mit der Geschichte nicht zum Opfer aufschwingen.
  • Nö. ich setze nicht einmal einen Link zu meinem Bookshop.
  • Ja, ich bin schon ein großer Junge und kann mich, so gut es geht, selbst verteidigen (zumindest verbal, körperlich war ich jedem einzelnen der fünf Bodyguards, oder was auch immer das für Typen waren, klar unterlegen)…

Ein kleiner Nachtrag zur…
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Börni #1

Ist die Speicherkarte danach weiter benutzt worden? Wenn nicht, es soll mit etwas Glück möglich sein “gelöschte” Dateien von Speicherkarten wiederherstellen. Mein ja nur …

Michael #2

Wenn auf der Speicherkarte Fotos nur gelöscht werden, danach aber nicht neues darauf geschrieben wird, ist es normalerweise problemlos möglich, Fotos wiederherzustellen.

JW #3

Danke für die Hinweise. Bitte nicht falsch verstehen: Die Fotos sind in diesem Zusammenhang gar nicht so wichtig, weil, wie erwähnt, es halt nur wenige Schnappschüsse waren, fürs Archiv, um mich an die Location und einige Details erinnern zu können. Es geht ums Prinzip: Kamera entwendet, Drohungen, Rausschmiss, Löschung etc pp

Herbert #4

Versteh ich nicht. Wenn von den Veranstaltern/ Gastgebern derartiger Events totale Diskretion, was No photographs einschließt, erwartet wird, kann man es ja den Gästen vor der Anwendung von Gewalt mitteilen. Bei den Bilderbergern und anderswo “beyond the ordinary”, sogar in musealen Einrichtungen wird´s auch lediglich zur Kenntnis gegeben und that´s it. Übertretungen regelt dann das bezahlbare Recht.
Aber vllt. erwarten Scheichs einfach nur das, was in ihren Monarchien gang und gäbe ist: Respekt und Subordination des Untertanen. Wo soll gleich die FIFA-WM 2022 stattfinden ? … Gute Nacht, Marie. :D

JW #5

Nochmal: Ich bin ohne jede Kontrolle da rein. Die Akkreditierung, wenn ich sie überhaupt um den Hals hatte, reichte also aus. Keinerlei Hinweise auf Fotoverbot. Viele Leute haben mit Blitzlicht fotografiert. Ich nicht, wie beschrieben, nur ein paar Schnappschüsse vom anderen Ende des Gartens. Ich denke eher wie in Ihrem zweiten Absatz geschrieben, Herbert. (Und habe die Jahreszahl der WM mal heimlich korrigiert.)

Herbert #6

Na dann hätte der Scheich als angemeldeter Gastgeber (?) selbst bei einer Klage kein Chance.
Wenn man das will und finanziell sich zumuten kann. Der Ausübung des Jobs ist es definiiv abträglich. MWissens wird so etwas als Bagatelle abgetan. Journalisten leben halt gefährlich. Ist zwar kein Trost, aber wahr.

enrasen #7

JW, versuch es auch ein wenig als Wertschätzung für deine Arbeit zu sehen, für deinen Blog. Offenbar haben die Herrschaften intensiv geschaut, was mit deinen Bildern aus Lausanne oder St. Petersburg passiert. -> Veröffentlichung. Den Text können sie kaum verhindern, damit müssen sie sich abfinden, erstmal. Aber das Fotografieren können sie in ihren heiligen Hallen versuchen zu verhindern.

Sie wollen ihre Konterfeis wohl nicht im Zusammenhan mit deinen Texten sehen. Der Vorgang als solches verdeutlich ja deutlich das Selbstverständnis der Herrschaften des Sports. Als Deutung der neuen Machtverhältnisse daher sehr wichtig dies zu veröffentlichen.

Das Ganze zeigt mMn, dass du auf dem richtigen Weg bist und vieles was im Hintergrund passiert korrekt beurteilst und beschreibst, keep on going.

Stefan #8

Ich vermisse das “Buch und Tasse”-Bundle.
Im Wettbewerb “Beste Spiegel-Schlagzeile aller Zeiten” liegst Du ziemlich vorne. Nikolaus Blome gefällt das!

cf #9

@stefan
Für einen treuen Stammleser (schriftliche Bescheinigung wäre natürlich vorzulegen) ließe sich im Bedarfsfall bestimmt auch noch eine Extrawurst schnüren. Aber bist du dir sicher, dass du dieses Paket nicht schon aus Versehen gebucht hast?

@jens
sag mal, spricht der “Adlatus” von der Welten Lieblinsscheich tatsächlich deutsch? — von wegen “Ich scheiße auf sie/Sie” und so. Und überhaupt: Früher war mehr Lametta waren deine Überschriften auch schon mal prägnanter.

Aber was ich eigentlich fragen wollte: Ist das eigentlich eine Aufwertung für so eine Kamera, wenn sie von solch gesalbten Händen gehalten wurde? Macht sie seitdem vielleicht sogar bessere Bilder?

JW #10

Schlaumeierchen: was er gesagt hat, steht doch im eingebundenen Tweet. Bzw die Kurzfassung dessen.

cf #11

(und nach der Lektüre des Tweets weiß man sogar auf Anhieb, wer sich da wegen einem lästigen Schmierfinken den Mund so schmutzig machen musste)

*geht in Deckung*

JW #12

Stör mich mal nicht beim Durchforsten diverser Mediatheken. Habe in einem ZDF-Beitrag gerade einen unrasierten “journalistischen Kritiker” gesehen, der mir bekannt vorkam. Habe mich dennoch erschrocken.

cf #13

‘Tschuldige.

Uncanny valley?

Rock #14

Vielleicht reicht nächstes Mal die Zeit, vor einem ‘solchen’ Abend eine neue Speicherkarte einzulegen. Damit die vorher gemachten, wertvollen Bilder nicht gefährded sind. Oder man hat die vorher gemachten Fotos schon irgendwo raufgeladen. Tipps, die Du aber wahrscheinlich schon kennst ;-)

JW #15

Ja :) Alle Fotos, bis auf die des Tages (Bach-Wahl, Yacht Club etc) waren natürlich schon längst irgendwo gesichert, meist doppelt. Beim nächsten Mal wird halt eine leere Karte eingelegt.

trebor #16

Jens, sei doch bitte ehrlich, du hast dich als Boyfriend von Thomas Bach ausgewiesen und prompt einen Platzverweis erhalten.

cf #17

@trebor
Du siehst: hier schweigt des Sängers Höflichkeit.

Aber, soviel darf ich verraten: knapp daneben!
In Wahrheit hatte sich Jens nämlich als Chaperon verkleidet und wollte den edelhelfenden Scheich-Champion mit einer unangekündigten Dopingkontrolle… Schachmatt setzen.

Aber: Psssssst! Nicht weitersagen!

Ralf #18

sid: Strippenzieher Al-Sabah zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt

Wie die Zeitung Al-Qabas berichtet, wurde das Mitglied der königlichen Familie am Donnerstag für schuldig befunden, in einem Interview die Integrität des Justizwesens angezweifelt, die Staatsanwaltschaft beleidigt und zur Störung der öffentlichen Ordnung aufgerufen zu haben.

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