live-Blog aus Zürich, Mittwoch: FIFA-Korruption, WM-Vergabe, Präsentation 2022

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ZÜRICH. Auf geht’s. Auch heute wieder live aus dem Tollhaus – den ganzen Tag lang.

[youtube hx-1rOneMRc nolink]

Recht so. Der Jack ist schon ein Netter. Mein Gott, die paar Millionen, die er bisher beiseite geschafft hat mit seinen beiden Söhnen. Wer wird da kleinlich sein. Im kommenden Jahr, wenn Theo Zwanziger ins FIFA-Exekutivkomitee aufrückt, wird endlich aufgeräumt, dann ist’s bestimmt bald vorbei mit der Korruption. Dann werden keine Geschäfte mehr gemacht mit Jack und Sepp und Ricki und Chuck und Don Julio.

Obwohl, ob 20er jemals Sepp zugehört hat? Mann kann es gar nicht oft genug sagen, viele kennen das, für manche ist es halbwegs neu, egal – es passt in den Kontext, und vielleicht hört und liest der Theo ja mit …

[youtube ejdhwWlyJ2w nolink]

8.34 Uhr: Habe lange nicht mehr auf der Webseite des FIFA-Ehrenmannes Chuck Blazer vorbei geschaut. Dabei lohnt sich das doch immer zu sehen, was Chuck, dieser Teufelskerl, so alles treibt. Also, vergangenes Wochenende hat er Weihnachtsgeschenke gekauft. Natürlich im Apple Store an der 5th Avenue. Und bei Wladimir Putin war er auch zu Gast, hat sich sogar ein Autogramm geholt. Ach, schaut doch selbst:

Ich bin übrigens auch ein Freund vom Chuck. Auf Facebook.

9.13 Uhr: Im Rahmen der Möglichkeiten werde ich die Präsentationen der WM-Bewerber 2022 ab 14 Uhr hier live verfolgen. Noch einmal, wie gestern Abend bereits erwähnt: Fälschlicher Weise habe ich einige Male behauptet, heute würden die 2018er Kandidaten präsentieren und erst morgen die 2022er. Dumm gelaufen, ich hätte die FIFA-Unterlagen besser studieren sollen. Sorry.

10.14 Uhr: Was wir hier brauchen, sind ein paar Links zu den besten Texten aus erster Hand (mir fehlt die Zeit zur Presseschau) vor Ort. Einen habe ich gefunden, wieder einmal Jean François Tanda im Tages-Anzeiger:

Er schreibt u.a.:

Mithilfe von Anwälten, die den besten in der Schweiz zugeordnet werden, versucht der Weltfussballverband Fifa zu verhindern, dass die Namen zweier Männer öffentlich werden. Es handelt sich um Fifa-Männer – keine Schweizer Bürger –, die sich im Frühjahr 2010 an einer Wiedergutmachungszahlung von 5,5 Millionen Franken beteiligt haben, damit eine Strafuntersuchung der Staatsanwaltschaft Zug gegen sie und die Fifa eingestellt werde.

Die entsprechende Einstellungsverfügung vom 11. Mai 2010 dürfte laut Rechtsprechung des Bundesgerichts veröffentlicht werden. Doch die Anwälte der Fifa und der beiden ausländischen Personen wehren sich dagegen: Es sei zu befürchten, so ein Argument, dass die Offenlegung «zu einer negativen Berichterstattung in der Presse führen würde und eine unverhältnismässige Prangerwirkung zur Folge hätte».

Brandaktuell, das Thema. Aber sollen andere so genannte Journalisten nur behaupten, die neuen Dokumente zur ISL-Affäre gehören in den History Channel. Nein, ich rege mich nicht wieder auf. Ich kopiere nur noch mal diese Übersicht zu den Bestechungszahlungen der ISL-Gruppe an höchste Funktionäre in FIFA, IOC etc. hinein:

ISL Schmiergeldbilanz

12.05 Uhr: Okay, bin wieder mal zu großmäulig gewesen. Wird wohl doch nichts mit dem live-Blogging während der Präsentationen. Habe zu viel zu tun. Ich sag doch, Zürich ist teuer, und jeder Auftrag wichtig. Meine Stimme ist übrigens nun (fast) verschwunden. Oder, um beim Thema zu bleiben, ein Wortwechsel der Kollegen Z. und D., als sie mich krächzen hörten:

Z: Was ist denn mit Deiner Stimme los?

D: Verkauft!

Wenn’s mal so wäre.

18.15 Uhr: Hoppala. Schon sind wieder sechs Stunden und fünf Präsentationen vergangen. Mein Gott, haben die Kameraden gesülzt, den Weltfrieden, traumhafte Renditen und – wenn ich richtig sehe, die Nummer kam mir noch von der Olympiabewerbung Tokios aus dem vergangenen Jahr bekannt vor – wohl auch die Rettung des Klimaproblems versprochen. Sehr peinlich, das alles. Und meine Performance im Blog ließ leider auch zu wünschen übrig. Ich musste arbeiten. Sorry. Und muss noch etwas tun, ehe ich mich wieder dem Vergnügen widme.

18.39 Uhr: Ist jetzt auch egal. Habe zwischendurch eine Menge gedichtet, ohne wirklich aufmerksam hinhören zu können. Aber ein bisschen habe ich gehört und in einem der Gedichte (wird in der FTD erscheinen) u.a. die Frage gestellt, ob sich die Politik eigentlich für die Korruptionsgeschichten interessiert. Welch dämliche Frage. Ich Schlingel. Hoffentlich habe ich in der Hektik nicht wieder Namen und/oder Titel durcheinander gebracht.

Interessiert das die Politik? Nicht die Bohne. Die Herrschaften sprechen vor den FIFA-Vorständlern, zu denen auch Franz Beckenbauer gehört, lieber über den Weltfrieden, über Menschheitsträume und blühende Landschaften. Südkoreas ehemaliger Ministerpräsident Hong Koo Lee erklärte eine Woche nach dem Raketenangriff der Machthaber des kommunistischen Nordkoreas: „Wir träumen von einem vereinigten Land. Der Fußball kann dazu beitragen. Ich glaube, dass es jetzt am Dunkelsten ist vor dem Sonnenaufgang!“

Derlei Sprüche aus dem Poesiealbum kommen gut an in der FIFA. Einer der Söhne des Emirs von Katar sprach vom „Rendezvous mit der Geschichte“, dem „Geist der Bruderschaft“, die „die gleichen Werte teile“ und von Angeboten, die die FIFA kaum ausschlagen könne. „Wir sind ein zuverlässiger Partner und halten immer unsere Versprechen!“ Ähnlichkeiten mit Zitaten aus der Trilogie „Der Pate“ waren gewiss rein zufällig und keinesfalls beabsichtigt.

Oder, noch ein Beispiel, Australiens Generalgouverneurin Quentin Bryce. „Für die WM 2022 in Australien bieten wir ihnen Spaß, Entspannung und Sicherheit“, sagte sie. „Und was verlangen wir als Gegenleistung?“ Es war eine rhetorische Frage, deren Antwort Frau Bryce sogleich gab: „Nur dass sie und der Rest der Welt nach Australien kommen und dort spielen.“

Das Problem ist nur, und jeder weiß das. Die FIFA und ihre höchsten Funktionäre, die wollen nicht nur spielen. Sie wollen Geschäfte machen, sie wollen verdienen. (…)

Hat eigentlich jemand die Präsentationen verfolgt?

18.43 Uhr: Mir gefällt die Mitteilung zu Putins Zürich-Verzicht außerordentlich. Interessante Darstellung.

RUSSIAN PM PUTIN WILL NOT TO TRAVEL TO ZURICH OUT OF RESPECT TO FIFA – “DECISION WITHOUT ANY OUTSIDE PRESSURE”

Moscow, 1 December 2010 – The Prime Minister of Russia, Vladimir Putin, announced today that he will not travel to Zurich to attend the final presentation of the Russian bid for the 2018 FIFA World CupTM, stating that he did not want to put pressure on the FIFA Executive Committee ahead of their momentous decision on 2 December.

Prime Minister Putin made the following statement at a meeting of the presidium of the Russian government held today in Moscow:

“I truly would like to present our bid, but under present circumstances and out of respect to the members of the FIFA Executive Committee, I decided to refrain from going to Zurich to allow them to make important decisions calmly and without pressure.

“I call upon my fellow international colleagues to do the same, and to honor the important and historic FIFA World Cup Host Country selection process taking place this week.

“As are all fair-minded people, I am very disappointed about the recent allegations against certain FIFA Executive Committee members. I see it as an unfair competition before the vote to choose future hosts of the FIFA World Cup.

“FIFA is not just a sports organization – it is an international institution, which serves a very important social mission today. It is not simply organizing football matches, but also providing an important social service.

“Football is one of the most popular sports in the world and it encourages young people towards healthy lifestyles.

“Russia has both the desire and the resources to host this grand competition. If we are awarded with it, we will do it in the most honorable way.

“If our country is chosen I will personally meet with President Blatter and the members of the Executive Committee immediately to discuss the staging of the World Cup in 2018”, the Russian Prime Minister concluded.

19.52 Uhr: Um mal auf die wirklich wichtigen Stimmverhältnisse zurückzukommen. Ich habe nun drei freundliche Empfehlungen erhalten – zwei per Kommentar, eine per Email, zwei aus Deutschland, eine aus der Schweiz, vielleicht mag das mal jemand ausprobieren. Für die Nachwelt:

  1. Zwei Teelöffel Apfelessig auf ein Glas warmes Wasser und Gurgeln.
  2. in paar Rote Beete frisch mit Schale (sauber in der Hotelbadewanne gebürstelt) fein in einen Teller reiben (- dazu nachhaltig in eine dann dem heimischen Hausrat zu integrierende Rohkostreibe investieren -), Sanddornsaft (Reformhaus) addieren und das Ganze geschmacklich mit Honig (Hotelteeküche) justieren. Ergibt einen feinen, äusserst leckeren Brei, der in ein Gefäß zum Mitnehmen gegeben werden kann. Alle 2 bis 3 Stunden ein paar Löffelchen bzw. einen Happen verspeisen.
  3. Salbei-Tee 8 Minuten ziehen lassen, 2-3 Löffel Honig rein plus etwas Apfelessig oder Meersalz und dann mit dieser Mischung lange „gurgeln“. Dazu oft Salbei-Tee trinken.

Danke. Die Rote-Beete-Nummer klingt schrecklich. Ich habe mich derweil für Gurgeln mit Gargarisma und eine ACC akut 600 entschieden.

20.13 Uhr: Ich bedanke mich auch sehr herzlich beim Kommentator Greenkeeper_Lothar, der die Präsentationen wunderbar zusammen gefasst hat und ich deshalb per copy-paste einen Ehrenplatz einräume:

Also ich fand die Präsentationen den absoluten Wahnsinn: schönes Kumbaya-Geplänkel, aber zwischendrin ein paar schöne Sätze, um zu zeigen, dass man durchaus verstanden hat, auf was die FIFA Wert legt.

  • Australien: “the Australian government has given Fifa every guarantee”, also inkl. Steuerfreiheit und unlimited Devisen- Einfuhr/Ausfuhrrecht
  • (Süd)Korea: einen “Global Football Fund” in Höhe von $ 777 Mio., “to be distributed to Fifa’s confederations by 2022”. Also für die bekannten Privatprojekte?
  • Qatar: wir halten unsere Versprechen (aller Art); 22 Stadien, die nach der WM abgebaut und verschenkt werden (wahrscheinlich mit den Namen der jeweiligen Exek-Mitgiliedern getauft)
  • USA: Clintons Versprechen: the low-cost of an American World Cup (already have the facilities) and thus the large money-making opportunities for Fifa (so that they can spend it on giving water to Haiti and making the world a better place). Den FIFA-Herren fallen sicher noch andere Orte ein, wo das Geld “versickern” kann
  • Japan: versucht nur mit Technik zu punkten, daher schon verloren: Full Court Vision, virtuelle Spiele in 400 Stadien in der Welt.
  • Im Endeffekt haben nur zwei Kandidaten Nobelpreis-Potential für Herrn Blatter: Korea und Qatar. Also wirds Qatar und die Gelddruck-WM wird als Versöhnungsfest mit der arabischen Welt verkauft; am besten mit Iran – USA als Eröffnungsspiel, denn das die Qataris als Gastgeber gesetzt sind, meint ja hoffentlich keiner ernst.

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Ralf #2

SpOn: Ozeanien verliert Stimmrecht bei WM-Vergabe

Temarii, Vertreter des ozeanischen Verbandes, sollte nach dem Willen der Fifa seine Schuld eingestehen und das Strafmaß akzeptieren. Im Gegenzug hätte Ozeanien bei der Abstimmung am Donnerstag einen Ersatzkandidaten benennen können. Anders als Afrika, das wegen Adamu eine Stimme definitiv verloren hatte. Doch Temarii ließ sich auf den Deal nicht ein und besteht auf sein Recht auf Berufung.
[…]
Damit verliert Australien, das sich um die WM 2022 bewirbt, eine sichere Stimme.

dogfood #3

Die Präsentationen Australiens, Südkoreas und Katars werden ab 14 Uhr von EUROSPORT2 übertragen.

Linksaussen #4

Prinzipiell: Warum sollte man sich diese Präsentationen überhaupt anschauen? Die tragen doch zur Entscheidungsfindung weniger als nichts bei, oder?

Ralf #5

Martin Sonneborn im FAZ-Gespräch: „Nie wieder Bestechungsfaxe“

Ich habe mich damals mit einem Anwalt von Franz Beckenbauer beim DFB treffen müssen, wo mir die Gelegenheit gegeben wurde, eine Erklärung zu unterzeichnen, die sie vorbereitet hatten. Darin habe ich mich verpflichtet, dass ich Zeit meines Lebens davon Abstand nehme, nochmals Turniere der Fifa und der Uefa durch das Versenden von Bestechungsfaxen zu beeinflussen.
[…]
Kurzzeitig stand ja eine Schadenersatzklage von 600 Millionen D-Mark im Raum.

cf #6

die kollegen vom guardian hatten gestern abend auch noch ein wenig sinniert über die englischen chancen und die (noch-)nicht-anwesenheit von wladimir „alpha-rüde“ putin: England’s 2018 hopes rise as Vladimir Putin hints he will not turn up
so ganz wollten sie dem frieden aber auch noch nicht trauen und halten auch die inszenierung einer umso dramatischeren last-minute-anreise für denkbar.

dabei haben die engländer doch eigentlich den besten trumpf auf ihrer seite — ein exklusives angebot, mit dem nicht mal die scheichs vom golf die fifa-fu(ßball)fa(milie) ködern können: einladungen zur königlichen hochzeit! und sage niemand, es sei zufall, dass der termin so kurz vor der wm-vergabe bekanntgegeben wurde! dann erscheint auch prompt die anwesenheit des polo-spielenden prinzen william in zürich in einem ganz anderen licht! ;-)

Ralf #7

NZZ: Schnee macht Schweizer Flughäfen zu schaffen

Auch Clinton und Zapatero stecken fest

B.Schuss #8

btw, warum spricht Kollege Warner eigentlich so freundlich in deine Kamera, während er auf Andrew Jennings am liebsten spucken würde ? ^^

OF #9

Sensationelles Warner-Video, Chef

cf #10

@B.Schuss
Überrumpelungstaktik. JMW-Maske-Tasche. Keine bösen Fragen.

Der 3klang des Erfolgs. :)

Chuck #11

Vielleicht ist mein Post jetzt auch total dämlich, aber um an dogfood (3) anzuschliessen und weil ich gerade beim Lesen des gestrigen und heutigen Beitrags von JW auch keinen Verweis gesehen habe (oder ihn einfach übersehen habe):

Live Stream FIFA-Bidders Presentations:
http://www.fifa.com/worldcup/bidders/live/index.html

Ralf #12

JW in der AZ: Die Fouls der FIFA

Jens Weinreich #13

@ OF #10: Ich weiß :))

@ B.Schuss #9: Das ist die kleine Begrüßung aus Südafrika. Da habe ich die Frage schon mal beantwortet. Ich fand, heute stand der Jack ganz gut, die Aufmerksamkeit ist groß genug, da habe ich ihn etwas eingekürzt. Verziehen?

@ Ralf #13: In dem AZ-Text habe ich leider Radmann einmal von Australien nach Katar versetzt. Habe die Kollegen in München schon um Korrektur gebeten. Das passiert, wenn man zu viele Texte schreibt.

McP #14

Spaß, Entspannung, Sicherheit sind doch feine Sachen und wenn ich mich an die Olympischen Spiele erinnere, traue ich denen auch zu, die Versprechungen einzuhalten. Die Übertragungszeiten wären für uns dann jedoch ungünstig. Das Wichtigste ist doch aber, wer kann uns Vuvuzuela-freien (o.ä.) Fußball garantieren? Hat sich da kein Bewerber zu geäußert?

Börni #15

Bezüglich Stimme:

Zwei Teelöffel Apfelessig auf ein Glas warmes Wasser und Gurgeln.

Greenkeeper_Lothar #16

Also ich fand die Präsentationen den absoluten Wahnsinn: schönes Kumbaya-Geplänkel, aber zwischendrin ein paar schöne Sätze, um zu zeigen, dass man durchaus verstanden hat, auf was die FIFA Wert legt.

Australien:
„the Australian government has given Fifa every guarantee“ , also inkl. Steuerfreiheit und unlimited Devisen- Einfuhr/Ausfuhrrecht

Korea:
einen „Global Football Fund“ in Höhe von $ 777 Mio., „to be distributed to Fifa’s confederations by 2022“. Also für die bekannten Privatprojekte?

Qatar:
wir halten unsere Versprechen (aller Art); 22 Stadien, die nach der WM abgebaut und verschenkt werden (wahrscheinlich mit den Namen der jeweiligen Exek-Mitgiliedern getauft)

USA:
Clintons Versprechen: the low-cost of an American World Cup (already have the facilities) and thus the large money-making opportunities for Fifa (so that they can spend it on giving water to Haiti and making the world a better place). Den FIFA-Herren fallen sicher noch andere Orte ein, wo das Geld „versickern“ kann

Japan:
versucht nur mit Technik zu punkten, daher schon verloren: Full Court Vision, virtuelle Spiele in 400 Stadien in der Welt.

Im Endeffekt haben nur zwei Kandidaten Nobelpreis-Potential für Herrn Blatter: Korea und Qatar. Also wirds Qatar und die Gelddruck-WM wird als Versöhnungsfest mit der arabischen Welt verkauft; am besten mit Iran – USA als Eröffnungsspiel, denn das die Qataris als Gastgeber gesetzt sind, meint ja hoffentlich keiner ernst.

indykiste #17

Dossier FIFA 24 chevaliers de la Table Ronde
Leider ist mein Französisch unentwickelt…

Chuck #18

#wirklich wichtige Stimmverhältnisse:
Aus alten Radiotagen kann ich Dir einfach (ohne viel selberbasteln und köcheln) die klassischen Ipalat-Pastillen empfehlen, damit die Stimme sich bessert. Hat immer sehr gute Dienste geleistet.

Ansonsten einfach mal wieder ein „Dankeschön!“ für die Berichterstattung :-)

indykiste #19

Michael Ashelm in der FAZ: IOC und Fifa
Eskapaden in den Weltzentralen des Sports

Brennende Aktualität erhält in diesen Tagen die Forderung des Professors, den Sonderstatus vieler in der Schweiz ansässiger Spitzenorganisationen des Sports endlich zu kippen. Diese Topverbände mit zum Teil Milliardeneinnahmen zahlen praktisch keine Steuern, vor allem genießen ihre Funktionäre Immunität bei der Strafverfolgung nach dem eidgenössischen Antikorruptionsgesetz. Die neuen Bestechungsvorwürfe gegen hohe Repräsentanten des in Zürich residierenden Internationalen Fußball-Verbandes (Fifa) und des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) mit Geschäftsadresse in Lausanne dürfte seine Initiative nun auf der politischen Ebene voranbringen. Vielen gehen die Eskapaden einiger korrupter Sportfunktionäre zu weit. „Die Schweiz hat ein eigenes Interesse daran, dass sie nicht wieder international als sicherer Hafen für dubiose Geschäfte wahrgenommen wird“, sagt Pieth.

dogfood #20

Wenn es denn noch eine Rolle für die Vergabe morgen spielt: schwere Ausschreitungen heute abend nach einem Halbfinale des Ligapokals im Birmingham-Derby, inkl. Werfen von Sitzen, Raketen und Pitch Invasion. Polizei hat wohl ca. 10 Minuten gebraucht, um es wieder unter Kontrolle zu bekommen.

indykiste #21
Herbert #22

@ indykiste

Interessant zu dem Beitrag „Die Herren des Runden Tisches“( # 18) ist, dass als Quelle u.a. folgendes angegeben ist:

Quellen: Neben wissenschaftlichen Mitarbeitern wurde die Website http://www.jensweinreich.de blogjournalisme konsultiert. Der Autor des Artikels hat Informationen aus der französischen Version des Buches von Jens Weinreich und Thomas Kistner „Die Herren der Ringe“, 2000, Editions Golias, verwendet.

Das ist doch einen Blick zur Sonne wert.

pecas #23

Hehe:

Danke. Die Rote-Beete-Nummer klingt schrecklich.

Ein wunderbares Mittel, das sogar (zumindest bei eingefleischten Carnivoren, vermute ich) als Drohkulisse noch wirksam ist – sagenhaft!
Es lässt jemanden, der die „Stimme“ – ein Krächzen nur noch – verloren hat, diese mit übermenschlicher Anstrengung wiederfinden und – äh – singen: „Klingt schrecklich.“

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