System-Crash. Die Super League

Auf der rudimentären Webseite der Super League sieht man schwarz.

Das Fussball-Business hat mit den 12 Unternehmen der Super League S. L. endlich die Zuspitzung, die es verdient.

Den Crash.

Das System von Gier und Korruption gerät ins Wanken.

Das ist diesmal nicht mit einem Federstrich erledigt.

Das kann sogar die Monopolstellung der nationalen und internationalen Fußballverbände gefährden.

Ich denke, dass ich diese Notizen am Montag ergänze, trotz anderer Termine, es muss sich zwischendurch etwas Zeit finden.

Plötzlich sieht es so aus, als stünden Institutionen wie FIFA und UEFA, die 2015 knapp der juristischen Bewertung als kriminelle Organisationen (Racketeer Influenced and Corrupt Organizations/RICO) entgangen sind, ausnahmsweise auf der Seite der Guten.

Die Bösen heißen, und da ist doch einiges an echter Liebe im Spiel.

You’ll never walk alone und so:

  1. FC Liverpool
  2. Manchester United
  3. Manchester City
  4. Tottenham Hotspur
  5. FC Arsenal
  6. FC Chelsea
  7. Real Madrid
  8. Atlético Madrid
  9. FC Barcelona
  10. Juventus Turin
  11. Inter Mailand
  12. AC Mailand

Diese 12 Unternehmen haben sich in der Nacht zum Montag zu den Plänen der European Super League bekannt. Ich habe das gestern skizziert. Hier noch einmal die wichtigsten Papiere …

die Erklärung der Super League, die auf den Webseiten der zwölf Unternehmen ebenfalls veröffentlicht wurde – und die ein gewaltiges negatives Echo unter den Fans dieser Firmen ausgelöst hat:

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The new annual tournament will provide significantly greater economic growth and support for European football via a long-term commitment to uncapped solidarity payments which will grow in line with league revenues. These solidarity payments will be substantially higher than those generated by the current European competition and are expected to be in excess of €10 billion during the course of the initial commitment period of the Clubs. In addition, the competition will be built on a sustainable financial foundation with all Founding Clubs signing up to a spending framework. In exchange for their commitment, Founding Clubs will receive an amount of €3.5 billion solely to support their infrastructure investment plans and to offset the impact of the COVID pandemic.

Zu Format und Vermarktung der Super League hatte es Anfang des Jahres ein viel diskutiertes Arbeitspapier gegeben, von der FIFA und den sechs Kontinentalverbänden rigoros abgelehnt. Auch dieses Papier hier noch einmal:

Super-League-Proposal-OCR-2021

So weit ist noch niemand gegangen.

Diskutiert wird über eine europäische Super League seit gut drei Jahrzehnten – und diese Debatten, mit all ihren Erpressungen und Konflikten, hat die Champions League und das europäische Fußballmodell zu dem gemacht, was sie sind. Bis hin zur jüngsten absurden Umgestaltung der Champions League (ab 2024), die am heutigen Montag vom UEFA-Exekutivkomitee abgesegnet wird.

Sechsmal England.

Dreimal Spanien.

Dreimal Italien.

Es fehlt der FC Bayern.

Es fehlt PSG.

Und dann wären immer noch sechs Plätze frei.

Das kann sich ändern. Jähe Wendungen sind keinesfalls ausgeschlossen.

Besonders die Rolle von PSG und Nasser Al-Khelaifi, der über seine Positionen im Milliardenreich des Emirs von Katar viel Schmierstoff in den Fussball pumpt, ist spannend. Denn Sportfreund NAK, stets im Visier von Staatsanwälten, gehört ja auch dem UEFA-Exekutivkomitee an, das heute tagt. Da sitzt er als einer der beiden Vertreter der European Club Association (ECA) neben ECA-Boss Andrea Agnelli (Fiat-Chrysler, Juventus).

NAK sponsert im Auftrag des Emirs von Katar zahlreiche Vereine und Verbände, etwa mit gigantischen TV-Verträgen. Deshalb steht er unter der Protektion des UEFA-Präsidenten und FIFA-Vize Aleksander Čeferin (Slowenien), der wiederum Taufpate von Agnellis Tochter ist und auch sonst sehr nah am Italiener agiert.

Da wird einiges aufbrechen.

NAK könnte sich mit Katar in einem frechen Move natürlich auch völlig auf die Seite der Verbände schlagen.

ECA, die 246 Vereine repräsentiert, hat am Freitag der Reform der europäischen Pokalwettbewerbe zugestimmt. Am Sonntag, als die Nachricht von den Super-League-Plänen durchsickerte, wurde diese Zustimmung erneuert. Bei der virtuellen Krisensitzung aber war Agnelli nicht dabei, von den anderen elf Super-League-Firmen fehlten die meisten Vertreter.

ECA verkündete: „The ECA Executive Board will be convening over the coming days to take appropriate decisions in light of any further developments.“

Das lässt vieles offen. Auch den Ausschluss der Abweichler, die Spaltung oder das Ende von ECA.

Andrea Agnelli (Foto: ECA)

Im aktuellen ECA-Vorstand (Ehrenvorsitzender ist Karl-Heinz Rummenigge) sind neben Agnelli von den Super-League-Befürwortern noch vertreten:

  • Pedro López Jiménez (Real)
  • Ivan Gazidis (AC Mailand)
  • Ed Woodward (Manchester United)
  • Vinai Venkatesham (Arsenal)
  • Miduel Ángel Gil (Atlético)
  • Steven Zhang (Inter)

Nachtrag, denn auch das ist schon überholt, Hatte ich in der Nacht verpasst: Agnelli offenbar als ECA-Chef und damit auch als Exko-Mitglied der UEFA zurückgetreten. Die zwölf haben die ECA verlassen, damit ist die obige Liste hinfällig – sind alle draußen.

FIFA-Präsident Gianni Infantino und die sechs Präsidenten der kontinentalen Föderationen hatten bereits im Januar gewarnt:

In light of recent media speculation about the creation of a closed European ‚Super League‘ by some European clubs, FIFA and the six confederations (AFC, CAF, Concacaf, CONMEBOL, OFC and UEFA) once again would like to reiterate and strongly emphasise that such a competition would not be recognised by either FIFA or the respective confederation. Any club or player involved in such a competition would as a consequence not be allowed to participate in any competition organised by FIFA or their respective confederation.

Die UEFA reagierte am gestrigen Sonntag (mit FA, EPL, RFEF, LaLiga, FIGC u.a.) auf die Meldungslage zur Super League:

If this were to happen, we wish to reiterate that we – UEFA, the English FA, RFEF, FIGC, the Premier League, LaLiga, Lega Serie A, but also FIFA and all our member associations – will remain united in our efforts to stop this cynical project, a project that is founded on the self-interest of a few clubs at a time when society needs solidarity more than ever.
We will consider all measures available to us, at all levels, both judicial and sporting in order to prevent this happening. Football is based on open competitions and sporting merit; it cannot be any other way.
As previously announced by FIFA and the six Confederations, the clubs concerned will be banned from playing in any other competition at domestic, European or world level, and their players could be denied the opportunity to represent their national teams.
We thank those clubs in other countries, especially the French and German clubs, who have refused to sign up to this. We call on all lovers of football, supporters and politicians, to join us in fighting against such a project if it were to be announced. This persistent self-interest of a few has been going on for too long. Enough is enough.

Sperren für Klubs und Spieler von allen Wettbewerben.

FIFA und UEFA erhielten noch am Sonntag die Unterstützung einiger Europa-Politiker sowie vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron und vom britischen Premier Boris Johnson.

Weitere Solidaritätsbekundungen werden am Montag im Minutentakt eintreffen.

Mit derlei Erklärungen allein ist es aber nicht getan. Ich wiederhole mich: Diese Zuspitzung, dieser Crash ist nicht einfach wegzuwischen.

Hochspannend wird sein, welche juristischen Wege die Zwölfer-Gruppe zu beschreiten bereit ist. Wird man das Monopol der Verbände brechen wollen? Wie weit werden Florentino Peréz als Chef der European League, Andrea Agnelli, die Glazers und all die anderen gehen?

Und die UEFA?

Wird man noch heute Manchester City, Real Madrid, Chelsea, Man United und Arsenal den Ausschluss vom Halbfinale der Champions League und der Europa League androhen?

Das hätte einige lustige Folgen.

Wenn ManCity, Real und Chelsea suspendiert würden, ginge die Champions-League-Trophäe dann an den vierten Halbfinalisten, den einzigen, der sich bislang nicht zu den Plänen der Super League bekannt hat?

PSG.

Der Verein des Emirs von Katar.

Dann hätte er endlich seinen Titel, nach all den investierten Trilliarden.

Plötzlich steht also auch Tamim Bin Hamad Al-Thani auf der Seite der Guten.

Ich finde das ziemlich witzig.

10.25 Uhr: Die juristischen Dinge sind längst vorbereitet. Die Abtrünnigen wollen ihrem Bann durch die UEFA und FIFA zuvorkommen:

Ich denke, dass die Verbände die Austragung der Super League nicht verhindern können. Sie würden juristisch krachend scheitern.

14.23 Uhr: Bin noch einige Stunden in einem Termin, deshalb nur sporadisch. Spieler-Vereinigung FIFPRO (Football Players Worldwide):

FIFPRO has taken note of the announcement of the creation of a new ‚Super League‘ by 12 European clubs.
This decision leaves players and their unions with many concerns and questions about its impact not only on the fabric and cultural identity of football but also more practically on their careers. Football is built on its unique social and cultural heritage, which not only gives it an unparalleled relationship to its fans but also has created the engine to spread the professional game like no other sport. For this to be sustained, a healthy and solidarity-based cooperation between domestic and international competitions is critical. A new competition undermining this might cause irreparable damage.
It is important to note that European football’s arrival at this point of potential disruption is a reflection of a governance in which some have enjoyed disproportionate powers and most others including those at the heart of the game – the players but also fans – are largely overlooked.
Threats of a breakaway competition and subsequent concessions to reform European football competitions have shaped decision-making for years. This dynamic has replaced transparent and inclusive discussions on the opportunities of competition reforms for all players, fans, clubs, leagues and federations.
Players continue to be used as assets and leverage in these negotiations. This is unacceptable for FIFPRO, our 64 national player associations and the 60,000 players we represent. We will vigorously oppose measures by either side that would impede the rights of players, such as exclusion from their national teams.
In the best interests of players, and the whole industry, we are committed to working with all stakeholders towards decisions that support all levels of the game and repair its existing flaws.

21.18 Uhr: Kann leider erst jetzt wieder einigermaßen die Nachrichtenlage sondieren, musste mich unterwegs um ganz andere Dinge kümmern. Der reine Irrsinn, was wir hier beobachten. Ich wiederhole mich, wie in der Nacht bereits skizziert: Das ist eine neue Qualität, eine nie dagewesene Zuspitzung. Viel besser als Franzferdl weiter unten in den Kommentaren kann man es nicht beschreiben:

ich muss unbedingt bei amazon popcorn nachbestellen, denn: es wird immer noch besser! grossartig! die realität ist halt doch die beste aller farcen. red bull leipzig meldet sich zu wort als verteidiger der wettkampfintegrität! RED-fucking-BULL! grossartig! oder der dfb: sagt, dass – hier, halt mal mein bier – sagt also, dass die kommerziellen interessen der wenigen nicht die wohlfühlgemeinschaft der vielen, das zusammengehörigkeitsgefühl und die solidarität zerstören dürfen. der D-F-B sagt das! hat schon bierhoffs coca-cola-fanclub der „die mannschaft“ ein statement gegen die kommerzialisierung abgegeben?
ist das geil! und dann meldet sich noch ein anderl herrera vom scheichigen staatsobjekt namens paris st. germain zu wort, und sülzt irgendwas davon, dass die reichen nicht das stehlen dürfen, was das „volk“ aufgebaut hat, weshalb er – aufgepasst! – das neue champions league format unterstützt… ich kann nicht mehr, das ist so unfassbar grossartig, so absolut hirntod, und doch todernst gemeint, dass ich mich frage: ist das noch der fetischcharakter der ware oder kann das weg?

Einige feine und interessante Tweets:

Ich hatte es heute morgen schon getwittert: PSG könnte quasi kampflos die Champions League gewinnen, wenn drei aus dem Dirty Dozen gesperrt werden sollten:

… und nun mein alter Freund Jesper Møller:

23.17 Uhr: Nochmal zu NAK und PSG/Katar. Warum machen die nicht mit, ist eine der meist formulierten Fragen dieser Tage. Ich habe ein paar Ansätze geäußert und denke, das war im Grunde eine Traum-Konstellation für Nasser und seinen Freund Emir Tamim. Sie mussten gar nichts tun, sondern bloß warten. Die Fußballwelt hat jetzt andere Bösewichte, dahinter verblasst die Katar-Diskussion eine Weile. Katar und die WM 2022 ist mit dem Super-League-Crash ein bisschen aus der Schusslinie. Katar gehört jetzt quasi zu den Guten. Und sollte sich der Rauch irgendwann legen, sollte es dereinst irgendeine Super League geben, die interessant sein könnte für Katar, dann würde PSG ganz schnell akzeptiert. Wegen Neymar und Mbappé – Zirkuspferde, Attraktionen, Weltstars. Und wegen des Geldes aus Katar. Ja richtig, PSG bräuchte eine Super League finanziell nicht wirklich. PSG als ein katarisches Staatsunternehmen würde Geld in die Superliga pumpen, über andere Firmen, die unter dem Label QSI gebündelt sind.

Dies mal in Kurzfassung.

23.55 Uhr: Muss morgen wieder früh raus und habe eine kleine Weltreise vor. Nach Berlin. Mein Wort zu Mitternacht:


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9 Gedanken zu „System-Crash. Die Super League“

  1. Pingback: Schreckgespenst Super League vs Schreckgespenst Champions League – SPORT & POLITICS

  2. großartiges schmierentheater, klasse kino: das böse kämpft gegen das böse! und die konstellation könnte nicht schmackhafter sein: müssen jetzt alle ultras und sonstigen traditionsfreunde gemeinsame sache mit der uefa machen, weil sie nun einen gemeinsamen feind haben? ist also der bisherige feind, den man mit allen mitteln bekämpfen möchte, plötzlich der freund? und wie können diese widersprüche überhaupt ausgehalten werden? so wie der neville gary, der sich als grossinvestor auf einmal zu einem unpolitischen sozialismus (was auch immer das sein soll) bekennt? https://twitter.com/GNev2/status/1383978250007842823
    das ist ja so banane, erinnert aber doch an die eine passage im „manifest der kommunistischen partei“, zu der die wenigsten vorstossen:
    „Ein Teil der Bourgeoisie wünscht den sozialen Mißständen abzuhelfen, um den Bestand der bürgerlichen Gesellschaft zu sichern. Es gehören hierher: Ökonomisten, Philanthropen, Humanitäre, Verbesserer der Lage der arbeitenden Klassen, Wohltätigkeitsorganisierer, Abschaffer der Tierquälerei, Mäßigkeitsvereinsstifter, Winkelreformer der buntscheckigsten Art. Und auch zu ganzen Systemen ist dieser Bourgeoissozialismus ausgearbeitet worden.“ (MEW Bd. 4, S. 488)

  3. ach ja, davon abgesehen, wird die uefa meines erachtens keine chance haben – siehe die euro-league im basketball, die ihr sicherlich als vorlage dient, und die als der hotteste scheiss überhaupt gilt, und wo der fc bayern (die notgedrungen irgendwann mitmachen müssen), barcelona, real bereits einüben, wie es sich anfühlt zu einem exklusiven club zu gehören (das urvorbild heißt natürlich: nba, nfl, mlb, nhl). komischerweise gibt es auf diesen wettbewerb kaum hinweise, zumindest habe ich noch keine gelesen. und die abtrünnigen wissen natürlich auch, nicht zu letzt durch höchstwahrscheinlich haufenweise in auftrag gegebene marktforschung und konsumentenbefragungen: dem konsumenten formerly known as fussball-fan ist es schlichtweg wurscht, welchem produzenten seiner unterhaltungsware er die kohle hinten reinsteckt. oder glaubt irgendeiner an einen boykott oder die massenhafte abwanderung desillusionierter konsumenten in die unteren ligen? haha, der war gut…

  4. oder glaubt irgendeiner an einen boykott oder die massenhafte abwanderung desillusionierter konsumenten in die unteren ligen? haha, der war gut…

    Das ist aus meiner Sicht tatsächlich eine Frage des Alters und der Art von Fansein. Wir Babyboomer die seit den 80ern immer dem gleichen BL Verein hinterher reisen machen das sicherlich. Aber den Ü20,also der potentiellen Kundschaft von morgen Ist das wahrscheinlich völlig schnuppe.

  5. ich muss unbedingt bei amazon popcorn nachbestellen, denn: es wird immer noch besser! grossartig! die realität ist halt doch die beste aller farcen. red bull leipzig meldet sich zu wort als verteidiger der wettkampfintegrität! RED-fucking-BULL! grossartig! oder der dfb: sagt, dass – hier, halt mal mein bier – sagt also, dass die kommerziellen interessen der wenigen nicht die wohlfühlgemeinschaft der vielen, das zusammengehörigkeitsgefühl und die solidarität zerstören dürfen. der D-F-B sagt das! hat schon bierhoffs coca-cola-fanclub der „die mannschaft“ ein statement gegen die kommerzialisierung abgegeben?
    ist das geil! und dann meldet sich noch ein anderl herrera vom scheichigen staatsobjekt namens paris st. germain zu wort, und sülzt irgendwas davon, dass die reichen nicht das stehlen dürfen, was das „volk“ aufgebaut hat, weshalb er – aufgepasst! – das neue champions league format unterstützt… ich kann nicht mehr, das ist so unfassbar grossartig, so absolut hirntod, und doch todernst gemeint, dass ich mich frage: ist das noch der fetischcharakter der ware oder kann das weg?

  6. Bin erst jetzt wieder online. Rolex-Kalle ist schon 90 min alt, wirst Du kennen:

    München, 19. April 2021

    Europäische Super League
    Stellungnahme Karl-Heinz Rummenigge

    Zu den Plänen der Einführung einer europäischen Super League sagt Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern:

    „Der FC Bayern hat sich an den Planungen einer Super League nicht beteiligt. Wir sind davon überzeugt, dass die aktuelle Statik im Fußball eine seriöse Basis garantiert. Der FC Bayern begrüßt die Reformen der Champions League, weil wir glauben, dass sie für die Entwicklung des europäischen Fußballs der richtige Schritt sind. Die modifizierte Vorrunde wird zu mehr Spannung und Emotionalität im Wettbewerb beitragen. Ich glaube nicht, dass die Super League die finanziellen Probleme der europäischen Klubs lösen wird, die durch Corona entstanden sind. Vielmehr sollten alle Vereine in Europa solidarisch daran arbeiten, dass die Kostenstruktur, insbesondere die Spielergehälter und die Honorare für die Berater, den Einnahmen angepasst werden, um den gesamten europäischen Fußball rationaler zu gestalten.“

  7. Win-Win-Situation für Rolex-Kalle! Endlich kann man mal Underdog sein. Nun kann er sich in aller Ruhe die nächsten Wochen anschauen, was passiert, und dann eintscheiden. Bleibt es bei der Suppenliege, kann er sich den Championsleague-Pokal jedes Jahr in den Trophäenschrank tackern. OK, die wäre nur noch aus Plastikgold, aber egal, hinter Glas merkt das keiner.
    Und alle Topspieler, die noch was werden wollen in der Nationalmannschaft, stehen bei ihm Schlange. Was für ein Druckmittel gegenüber dem DFB! OK, Toni Kroos käme wohl nicht, der möchte lieber Suppenliege, aber der bräuchte ja eine eigene Wohnung für seine Pokale, und das ist in München schwierig.
    Oder doch noch beitreten? Aber was wäre das für eine Aussicht, jedes Jahr maximal um einen Titel mitzuspielen? Da müsste man ja ständig den Trainer wechseln.

  8. Pingback: Live-Blog: Super Own Goal – SPORT & POLITICS

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