Olympia 2022 in Graubünden: Paradies für Geber und Nehmer

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Ich habe für einen Olympia-Schwerpunkt der Tages Woche (Basel) einen Text zu den Olympiachancen der Bewerbung von Graubünden 2022 gedichtet: Man muss kein Olympiafan sein, um die Frage nach den Chancen der Bewerbung Graubündens für die Olympischen Winterspiele 2022 optimistisch zu beantworten: Die Aussichten sind hervorragend. Diese Einschätzung ergibt sich allein schon aus der Konkurrenz-Situation. Außer einem Interesse in der Ukraine und relativ vagen Überlegungen in München und Oslo, die aus verschiedenen Gründen meilenweit hinter der Offerte von Davos und St. Moritz respektive der Sport-Dachorganisation Swiss Olympic hinterherhinken, steht derzeit kein Konkurrent bereit. Wenn also die Bündener im Mär…

Ich habe für einen Olympia-Schwerpunkt der Tages Woche (Basel) einen Text zu den Olympiachancen der Bewerbung von Graubünden 2022 gedichtet:
Cover Tageswoche 1.2013

Cover Tageswoche 1.2013


Man muss kein Olympiafan sein, um die Frage nach den Chancen der Bewerbung Graubündens für die Olympischen Winterspiele 2022 optimistisch zu beantworten: Die Aussichten sind hervorragend.
Diese Einschätzung ergibt sich allein schon aus der Konkurrenz-Situation. Außer einem Interesse in der Ukraine und relativ vagen Überlegungen in München und Oslo, die aus verschiedenen Gründen meilenweit hinter der Offerte von Davos und St. Moritz respektive der Sport-Dachorganisation Swiss Olympic hinterherhinken, steht derzeit kein Konkurrent bereit. Wenn also die Bündener im März bei der Volksabstimmung für Olympia votieren und im Sommer der Bundesrat das Projekt absegnen sollte, wäre Graubünden mit der Host City St. Moritz Favorit. Die Winterspiele könnten nach 1928 und 1948 zum dritten Mal in der Eidgenossenschaft ausgetragen werden. Die Entscheidung darüber fällt schlussendlich die Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) am 31. Juli 2015 in Kuala Lumpur.
Dies ist die rein sportpolitische Einschätzung, die andere Parameter für einen Moment vernachlässigt: Etwa die zurecht hart geführte Diskussion über ausufernde Kosten, olympische Intransparenz, Gigantismus und Nachhaltigkeit eines solchen Mega Events.

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Ralf #1

Mich wundert, daß Barcelona mit keinem Wort erwähnt wird. Ich hätte zumindest gedacht, daß man die spanische Offerte ernster nehmen muß als Lviv. Zuletzt hat übrigens auch noch Peking Interesse angemeldet. Nach Südkorea 2018 und möglicherweise Japan 2020 aber mit Sicherheit chancenlos…

JW #2

Oops, ein Kommentar wurde geschluckt. Ralf, ich versuche lediglich, den Status heute zu beschreiben. Ich sehe die Schweizer sehr weit und im Vergleich zu allen anderen Nationen ja sogar demokratisch vorgehend. Sollte es in München tatsächlich genügend Stimmen für den Bürgerentscheid geben und dann noch das Wunder gelingen, die Egoisten Bach/Ude einzunorden, dann wäre München für mich, wie ich vor Wochen mal beschrieben habe, ein herausragender Kandidat. So aber sehe ich die Schweizer derzeit allein auf weiter Flur. Ein paar Argumente habe ich versucht aufzuzählen in dem Beitrag.

Ralf #3

Habe ich irgendwas von München gesagt? Ich habe mich lediglich gewundert, warum Barcelona im folgenden Satz keine Erwähnung fand:

Außer einem Interesse in der Ukraine und relativ vagen Überlegungen in München und Oslo […] steht derzeit kein Konkurrent bereit.

Hintergrund meiner Frage ist der folgende:
Sollte Barcelona nicht ernstzunehmen sein, könnte es für das IOC ziemlich peinlich werden, falls Volksbefragungen im Engadin, in Oberbayern und in Oslo zu einem „negativen“ Ergebnis kommen sollten. Im ersten Fall halte ich dies für wahrscheinlich, im zweiten zumindest für möglich…

JW #4

Natürlich hast Du nichts über München gesagt. Würdest Du nie tun!

Die Nummer mit den Volksbefragungen/Entscheiden könnte in der Tat auch so ausgehen, wie Du es durchspielst. Das wäre schon putzig.

ha #5

Haben Krakau/Zakopane + Slowakei eigentlich ihre Bewerbungsabsichten revidiert? Frage, denn ich bin da nicht auf dem aktuellen Stand.
Ansonsten: Ist es auszuschließen, dass das IOC in Platinis Spuren tapst und Segens-Botschaften zum europäischen Zusammenwachsen verkündet … ?

JW #6

Nochmal: Es ist völlig wurscht, wer jemals von Olympischen Spielen redet, um sich damit ein bisschen interessant machen zu wollen. Es geht darum, wer echte Chancen hat und warum – das war hier Thema, nicht eine Aufzählung all derer, die irgendwann mal mit den OWS 2022 in Zusammenhang gebracht worden sind oder danach gepiepst haben.

Ralf #7

newsinenglish.no: Fewer back an Olympics in Oslo

city officials agreed to listen to the public and hold a rare voter referendum on the issue. It’s scheduled to take place in connection with national elections in September.
[…]
The city government must decide in June whether it will apply for a state guarantee to help finance an OL. If they decide against that, given the costs and investment required, the application process will end.

ha #8

#6
Hm. Deshalb hatte ich auch nicht nach Willingen (will) gefragt ;)
Aber es ist ja noch etwas Zeit, um zu erörtern, was ukrainisches Piepsen (außer Bubka?) von polnischem Piepsen unterscheidet.

Sebastian #9

Danke dass Du das hier online gestellt hast Jens. In anderen Blogs kann man so einen Textbaustein klicken: „gerne gelesen“ :-)

dachs #10

Die SchweizerInnen werden hoffentlich wissen wollen, mit wieviel Geld sich das IOC an den Kosten beteiligt.

Ralf #11
Frankfurter #12

Na da bin ich ja mal gespannt zu welchen herrlichen Geschichten sich die Komittee wieder hinreißen lässt.. Man kennts ja aus den vergangen Jahren…

Ralf #13

Lviv 2022 nun mit eigener Website, bislang allerdings nur auf ukrainisch (Google-Übersetzung).

Ralf #14
Ralf #15

JW in der Südostschweiz am Sonntag: «Es werden dreckige Deals gemacht»

De facto ist Graubünden der einzige wirkliche Kandidat.

Und was macht das IOC, wenn das Volk in Graubünden sich gegen die Spiele entscheiden sollte? Ausfallen werden die Spiele 2022 wohl nicht!?

Es wird immer wieder die Lüge erzählt, mit den Anteilen aus der TV- und Sponsorenvermarktung des IOC liesse sich der Veranstaltungsetat begleichen. Unsinn. Der Anteil an den Vermarktungsrechten, den das IOC den lokalen Organisationskomitees überweist, ist sogar zurückgegangen. Früher gab es eine klare prozentuale Regelung, heute ist hingegen alles Verhandlungssache. Nur die Hälfte des reinen Organisationsetats, OCOG-Etat genannt, wird über das IOC gedeckt. Der viel grössere Etat für die Infrastruktur, der Non-OCOG-Etat, muss aber komplett vom Gastgeber beglichen werden. Das sind stets viele Milliarden. Meist kommt noch ein verkappter dritter Etat hinzu.
[…]
Wenn jetzt Swiss Olympics eine wunderbare Studie vorlegen sollte über die Kosten und angeblich fantastischen Einnahmen – vergessen sie diese Studie!
[…]
Korruption ist immer dabei. Aus der Kriminalwissenschaft wissen wir, dass nur drei bis fünf Prozent aller Korruptionsfälle öffentlich werden. Aus meiner 20-jährigen Erfahrung sage ich: Auf dieser Ebene des Weltsports ist dieser Prozentsatz vermutlich noch geringer. Es wird bezahlt, es wird bestochen, es werden dreckige Deals gemacht wie nie zuvor. Nur wird kaum etwas öffentlich, was auch daran liegt, dass sich der Sport weitgehend in einem rechtsfreien Raum bewegt und dass die Medien ihrer Rolle als Aufklärer nicht gerecht werden und nichts in Recherche investieren.

Ralf #16
Ralf #17
Ralf #18
Ralf #19
Ralf #20
Ralf #21

Iwan Städler im Tages-Anzeiger: Olympiakandidatur droht wegen Streit um Defizitgarantie das Ende

gr2022.ch: Olympische Winterspiele ohne Defizit sind realistisch

Die Ausgaben wurden gegenüber dem im Sommer 2012 publizierten Budget um insgesamt 376 Millionen Franken gesenkt; zwei Drittel der Einsparungen kommen aus einer Neukonzeption des Olympischen Dorfes von Davos sowie kleineren Bauprojekten, wie etwa der temporären Grossschanze von St. Moritz.

Ralf #22

Hans F. Schneider im Interview mit der Südostschweiz: «Das sind doch alles Hirngespinste»

Peter Jankovsky in der NZZ: Tauziehen ums Defizit

Ralf #23

Die Südostschweiz: Gurtner: «Von Winterspielen habe ich noch nie geschwärmt»

Wichtig für die Stimmung sind aber die Zuschauer vor Ort. Nur: Wie sollen die denn nach Davos und St. Moritz transportiert werden? Mit der Rhätischen Bahn ist das schlicht ein Ding der Unmöglichkeit.

Geplant sind Investitionen in die Bahn.

Und dann? Wollen Sie mit dem neuen Rollmaterial schneller fahren, bis die Züge aus den Gleisen kippen? Die RhB fährt mit 60 Stundenkilometern, daran können wir nichts ändern.

Ralf #24
Ralf #26

Niklaus Ramseyer in der TagesWoche: Das Märchen von den Olympia-Defiziten

Maurer verschweigt […], dass in seiner Milliarde die Kosten für Sicherheit, die etwa in Vancouver 2010 über eine halbe Milliarde ausmachten, nicht enthalten sind. […] Erst recht unsauber sei es, im Zusammenhang mit solchen Spielen, die vorab in St. Moritz geplant seien, dauernd von «Defiziten» zu reden, stellt Nationalrat Büchel fest. Defizite gebe es der «Knebelverträge» wegen, die das IOK den Austragungsorten aufnötige nämlich nur für diese. Büchel: «Der Stutz [= Die Kohle] geht ans IOK – die Rechnungen zahlen die Bündner und die Schweizer.»

Daniel Imwinkelried in der NZZ: Ein Bündner Wintermärchen

Eindeutige wissenschaftliche Aussagen darüber, ob Olympische Spiele eine Region voranbringen oder eher Fehlinvestitionen erzwingen, sind fast nicht möglich. […] Noch schwieriger ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, ob ein Grossanlass einen Imagegewinn bringt. […] Aus wirtschaftlicher Sicht gewiss ist dagegen, dass die Opportunitätskosten der Bündner Spiele gross wären. Das heisst, man könnte mit weniger Geld zielgerichtet Projekte lancieren, die der Region langfristig wahrscheinlich mehr brächten als Olympische Spiele.

Matthäus Kattinger in der NZZ: Schladming und die Illusion vom nachhaltigen Gästezustrom

Ralf #27
Ralf #28

SRF: Es wird eng für die Befürworter

45 Prozent spricht sich gegen eine Kandidatur für Olympische Winterspiele in Graubünden aus. 42 Prozent sind dafür.

NZZ: Bundesrat will Defizitgarantie für Olympia übernehmen

Bundesverwaltung der Schweizerischen Eidgenossenschaft: Bundesrat erachtet finanzielles Risiko als vertretbar

Das IOC verlangt von allen Bewerbern für die Austragung von olympischen Spiele die Beibringung einer staatlichen Garantie, wonach das IOC von sämtlichen Kostenfolgen befreit wird. Nach Auffassung des Bundesrates muss letztlich der Bund diese Verantwortung übernehmen. Kann 2015 ein ausgeglichenes Budget vorgelegt werden, so geht der Bundesrat davon aus, dass das finanzielle Risiko bei der Abgabe der vom IOC verlangten Garantie vertretbar ist.

Ralf #29

suedostschweiz.ch: Reto Gurtner: «Ich wurde nie angefragt»

Der Weisse-Arena-Chef Reto Gurtner ist verärgert. Sein Name ist in der «Südostschweiz»-Beilage «Pro Olympia» vom Mittwoch in einem Inserat aufgeführt. Das Inserat besteht aus einer Liste mit Persönlichkeiten, die am 3. März mit grosser Überzeugung ja stimmen werden. «Ich distanziere mich klar von dieser Liste, da ich weder angefragt wurde, noch davon Kenntnis hatte», so Gurtner.

Ralf #30

JW im SRF-Gespräch mit Géraldine Eicher und Simone Fatzer: Defizitgarantie für Olympische Winterspiele 2022

Der Gesamtbundesrat erklärt sich bereit, für ein allfälliges Defizit bei den Olympischen Winterspiele im Kanton Graubünden aufzukommen. Der Entscheid löst Bedenken aus, denn Defizite sind bei Olympischen Spielen üblich. Sportjournalist Jens Weinreich verfolgt solche Grossanlässe seit Jahrzehnten.

olympia-nein.ch: 15 Kulturpreisträger und 130 Kulturschaffende sagen «Nein» zu diesen Olympischen Spielen

Stefan Grass im Bündner Tagblatt: Am 4. März beginnt der Alltag wieder

Die Umweltorganisationen verschliessen sich nicht den Sportgrossveranstaltungen und auch nicht für weitere Olympische Winterspiele in den Alpen. Zuerst muss sich jedoch das IOC bewegen, wenn es noch Winterspiele im Alpenraum durchführen will. Und zwar in internationalen Verhandlungen für neue Rahmenbedingungen, die eine Wiederverwendung bestehender Sportanlagen so sicherstellt, wie bei Europa- und Weltmeisterschaften. So könnten die verschiedenen Sportarten auch auf mehrere Länder aufgeteilt werden.

Ralf #31

Bündner Tagblatt: Sind ernsthafte Mitbewerber vorhanden?

«Eine Kandidatur Oslos kann ich mir nicht vorstellen.» Eine Bewerbung aus Norwegen hält Weinreich nur für realistisch, wenn die Bündner Kandidatur ausbleibt: «Dann könnte Oslo seine Chance wahrnehmen.» Auch München werde sich nicht mehr bewerben.
[…]
Als Gegenspieler Graubündens erkennt der Journalist heute vor allem die Ukraine. Und dass diese den Zuschlag erhält, sei unwahrscheinlich: «Die sind zwar heiss auf die Spiele, aber nach Russland wird das IOC wohl kaum die Ukraine berücksichtigen.»

JW #32

Oh, da hat der Kollege gewiss etwas missverstanden: Ich habe keinesfalls gesagt, dass ich es toll finde, dass die Graubündener Promotoren die Kosten transparent darstellen. Davon kann keine Rede sein, wie man an der absurden Rochade sieht, mal eben 376 Mio CHF inklusive der Kosten für das Olympische Dorf „einzusparen“. Was für ein Witz!

Ralf #33

Danke für diese Richtigstellung! Ich hatte mich schon ziemlich gewundert…

Ralf #34

alpenmagazin.org: Sie werden noch auf die Welt kommen

Sollte Graubünden den Zuschlag erhalten, müssen neue Strassen und Stadien, Hotels und Gebäude gebaut und saniert werden. Bereits gibt es einsehbare Pläne, aus denen hervorgeht, dass beispielsweise das Langlaufstadion auf der Wiese von Biobauer Peter Meisser stehen würde. Was keine schöne Überraschung für ihn war. Er wurde darüber nie informiert.

Ralf #35

Christof Gertsch in der NZZ: Ein Märchen aus der Vergangenheit

Die Stadt, die den Winterspielen Bescheidenheit einhauchte und die halbe Welt verzückte, würde es sich nicht zutrauen, die Geschichte noch einmal neu zu schreiben. «Die Spiele sind zu gross geworden für uns»

Ralf #36

Nationalrat Andrea Hämmerle in der Südostschweiz: «Graubünden ist im Ausnahmezustand»

Die euphorisierten Olympiapromotoren machen glauben, es gehe um Sein oder Nichtsein, um Olympia oder den Niedergang Graubündens. Dieses Entweder-oder ist bedenklich und gefährlich. Denn der eigentliche Kern politischer Arbeit ist es ja gerade, Alternativen zu bedenken und sich zu überlegen, wie es auch anders gehen könnte.
[…]
Man hat sich dermassen auf Olympia fixiert, dass man aus dem Projekt nicht mehr auszusteigen wagt. Doch das ist naiv, weil es zu allen Vorhaben Alternativen gibt. Die sind realistischer und zukunftsträchtiger als Olympiafantasien.

Ralf #37
Ralf #38

Dres von Weissenfluh (Generaldirektor von «Bern 2010») im Interview mit der Berner Zeitung: «Nur mit einem wirklich optimalen Konzept hätte die Schweiz eine Chance»

Hört man Ihnen zu, hat man das Gefühl, zwischen den Dimensionen von Olympia im Jahr 2010 und Olympia 2022 liegen Welten.

Das ist so. Und ich denke manchmal, wenn man schon damals Angst hatte, einen solchen Anlass zu bewältigen, müssten die Bedenken für 2022 noch viel grösser sein, weil man nun auch die Erkenntnisse der Spiele von Vancouver 2010 hat und die Exzesse der Spiele 2014 in Sotschi sieht.
[…]
Was ist denn so falsch an diesem Konzept?

Eine Olympiade in der Schweiz kann meiner Meinung nach nur dann sinnvoll sein, wenn Städte und Berggebiete sich in der Austragung der Spiele ergänzen.

Ralf #39

TagesWoche-Kommentar von Christoph Kieslich: Heult doch!

Warum man die Frage mal ganz anders und ehrlicher stellen sollte: Wollt ihr eine grosse Sause und wollt ihr dafür ein paar Milliarden ausgeben? Die ganzen anderen Versprechungen kann man sich sowieso schenken.

Ralf #40

RIA Novosti: Ukraine may bid for 2022 Olympics with Poland, Slovakia

With the country still groaning under the debts exacerbated by the Euro 2012 football tournament, Yanukovich said it would be wise to share the financial burden.
[…]
Poland and Slovakia had previously declared an interest in a two-way bid to hold the Games in the Polish resort of Zakopane near Krakow, and Poprad in Slovakia, with the Tatra Mountains spanning both locales. Ukraine could contribute the nearby city of Lviv as a Games base that could host the skating events.

Zwischen Krakau und Lviv liegen ca. 330 km.

Ralf #41

Ronny Nicolussi in der NZZ: Einseitiger Blick auf Olympia

Die journalistische Unabhängigkeit sei nicht gefährdet, sagte Swiss Olympic, als der Verband Infront Ringier als Vermarkterin der Bündner Kandidatur wählte. Die Realität ist eine andere.
[…]
Für den direkten Draht zwischen dem Medienkonzern und den Olympia-Promotern sorgt Sven Zehnder. Der Infront-Ringier-Berater amtet gleichzeitig als Generalsekretär von «Graubünden 2022».

Ralf #42
Ralf #43
ha #44

Twitter #SOlympia: https://twitter.com/search/realtime?q=%23solympia

Sieht tatsächlich nach einem knappen Nein aus, noch ohne Chur und St. Moritz. Olympia – nicht zu verwechseln mit der „Abzocker-Initiative“, über die auch abgestimmt wurde, mit einem klaren Ja zur Beschränkung diverser Boni für Manager ;)

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