Zum Inhalt springen

SPORT & POLITICS, Heft 3 – The Andrew Jennings Edition

Das Magazin der Extraklasse ist am 26. Januar 2022 erschienen und hier zu erwerben, gern auch im Jahresabo, im Probe-Bundle oder gar im Peking-Superpaket.

In den kommenden Tagen werde ich einige Kostproben aus dem Heft veröffentlichen. Vorerst nur das einzigartige Inhaltsverzeichnis:

Andrew JenningsSome thoughts on our simple craft
Jens WeinreichLet’s get on with it!
Vyv SimpsonHow it all began
Richard W. Pound“He did not hesitate to boldly go where no one else had ever gone”
Frank BrandsåsThe Orange Skier 
Albert Knechtel“Sincere, courageous, conscientious”
Patrick NallyHow we will miss him
Mathew D. RoseRebel with a cause
John HobermanCollusion with the evil
Jan JensenAdvantages of Christiana
Jay CoakleyThe experience of hosting an investigative reporter
Alan Tomlinson & John SugdenHunger for documents
Thomas KistnerThe legend remains
Jens Sejer AndersenThe Incomparable
Sepp Blatter„… I would be glad if Andrew Jennings was still here“
Bob MunroUniquely rambunctious, uniquely resolute
Ezequiel Fernández MooresThe muckraker who always had hope
Pablo VignoneFace to Face
Craig Lord„Slayer of the Corrupt“
Lars JørgensenTrips to Lausanne and Washington
Lars WergeThe future of sports journalism
Drew Sullivan„That disrespect for authority“
Declan HillWhy we need Andrew more than ever
Juca KfouriFearless, ironic, ferocious, funny
Henrik H. BrandtHow sport officials redefined the term bad company
James OliverMaster of the doorstop
Romário„An inspiration, tireless, fearless“
Lasana Liburd„Part-journalist, part-activist“
Jean François TandaEmpowering, encouraging
Dominik Schmid„A gentle giant“
Christer AhlHe had a cause
Hans-Joachim Seppelt„A role model for me“
James CorbettThat famous mane of white hair
David Triesman„There is no rest for the wicked“
Bonita MersiadesTo everything there is a season
Katarina PijetlovićUnforgotten
Rosa López de D‘Amico„It’s time to start digging“
Bob MackinFOI, please!
Steven BerrymanA life-altering article
Alex Phillips„Get it done!“
Afonso MoraisThe tricks of Tricky Ricky
Lúcio de Castro„It was worth it!“
Graham DunbarTick. Tick. Tick.
Søren BangWell-founded, fact-based
Grit Hartmann„Go for the bastards!“
Dominik Sinnreich„Find those decent guys!“
Laura Robinson„Walk his path“
Nikki DrydenFrom naïve Olympian to critical writer
Roger Pielke The truth matters
Andreas Selliaas„Go to Brazil!“
Alejandro WallProfessor punk

8 Gedanken zu „SPORT & POLITICS, Heft 3 – The Andrew Jennings Edition“

  1. ..ich versteh aber nicht, warum der blatter seppl so einen groll gegen den jetzigen fifa-führer hegt. dieser mann ist ein visionär, ein menschenretter, ja, er ist die mutter theresa der legalen rackets dieser welt. denn das, was er erst heute wieder verkündet hat, schreit nach mindestens einem friedensnobelpreis! denn höret und staunet:

    „“If we think about rest of world, (…) and the vast majority of Europe, then we have to think about what football brings. Football is about opportunity, about hope, about the national teams. We cannot say to the rest of world give us your money, but watch us on TV. We need to include them. We need to find ways to include the whole world to give hope to Africans so that they don’t need to cross the Mediterranean in order to find maybe a better life but, more probably, death in the sea. We need to give opportunities, to give dignity. Not by charity but by allowing the rest of the world to participate. Maybe the World Cup every two years is not the answer. We discuss it.” https://www.theguardian.com/football/2022/jan/26/fifa-gianni-infantino-biennial-world-cup-could-save-african-migrants-from-death-in-the-sea

    ein hoch auf diese wohltätigkeitsorganisation namens fifa, der nur neider, menschenhasser, und kritische journalisten am zeug flicken wollen, weil sie nicht einsehen, dass wahre größe heutzutage ausschließlich als große ware in erscheinung tritt – in form von quidproquo-tauschwerten etwa, die aber überhaupt erst die welt- und menschheitsrettungsmission möglich machen! ja, richtig gelesen: die fifa höchstpersönlich wird die vielen tausend menschen, die durch die unmenschliche europäische flüchtlingspolitik elendig im mittelmeer ersaufen, retten: sie wird der welt eine WM alle zwei jahre schenken, und damit ganz afrika integrieren! und warum? weil fußball würde und hoffnung bedeutet!

    das erinnert natürlich an einen anderen großen fußball-visionär, der vor langer zeit einmal folgendes sagte: „Wer es sich leisten kann, unser Land vom Hubschrauber aus anzusehen, wird schnell feststellen: Wir leben in einem Paradies.“ https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball-wm-2006/deutschland-und-die-wm/mit-beckenbauer-unterwegs-tour-de-franz-1330714.html

    warum nur möchte man verhindern, dass die fifa ihre menschheitsutopie eines hubschrauberflugs für alle verwirklicht?

  2. Du willst doch nur darauf hinaus, dass das alles eine art bullshit-bingo ist, stimmts?
    dass da aber echte menschen echte menschheitsgefühle zeigen, ohne zu aller erst an zaster zu denken, das willste nicht wahrhaben! die denken groß, weil sie selber von ihrer größe überzeugt sind. nur große denken groß, da können wir kleinen lichtlein nicht mithalten – aber zumindest können wir ihnen glauben, dass sie es ernst meinen, wenn sie das immergleiche nur mit anderen worten jedes mal aufs neue von sich geben! sie meinen es doch gut! warum sollten sie es sonst ständig wiederholen? was Du objektiv richtig für korruption und kriminelle akte hältst, ist doch nur ihr versuch, möglichst alle am paradies teilhaben zu lassen.
    ja gut, sicherlich, richtig ist auch, dass in einen hubschrauber gar nicht alle reinpassen. aber man muss halt mal einen anfang machen, und wenn es die eigene familie ist, die mitfliegt, dann fliegen ja auch nur andere menschen mit…
    ich sags mal so: hätte es in der ersten hälfte des 20. jahrhunderts alle 2 jahre eine fußball-wm gegeben, dann wäre uns viel erspart geblieben…
    und warte doch mal ab, was passiert, wenn endlich visionen zusammen wachsen, die schon immer zusammen gehörten: bald fliegen bezos‘ zipfel-raketen, die eine noch bessere aussicht bieten als des kaisers hubschrauber, ganze mannschaftsbusse zur jährlichen wm in die galaxie, und dann möchte ich mal sehen, wie die ganzen kritiker gucken, wenn alle afrikaner*innen endlich im paradies leben!

  3. Hach, ich fand die interplanetarischen Wettbewerbe gar nicht so schlecht. Und ich erzähle Dir ein Geheimnis: Vor zwei Tagen habe ich geträumt, ich sei auf einem Raumschiff mit Erich Honecker. Einzelheiten erspare ich Dir und uns. Das war so irre und so klar, ich habe es sofort ausführlich wie möglich aufgeschrieben und Freunden geschickt. Es gibt also quasi interplanetarische Traumzeugen. Okay, ich hatte einige Tage kaum geschlafen, vielleicht lag es daran. Aber Raumschiff ist Raumschiff. Ob Honecker oder Blatter.

  4. bist Du sicher, dass das honecker war? ich weiss: nach dem traum ist vor dem traum, aber manchmal kommt man doch durcheinander, erinnert sich nur vage. vielleicht war doch eher der sportkamerad mielke, der ja immerhin auch CEO eines fußballklubs war, mit auf Deinem (T)Raumschiff!? schließlich könnte sein satz „ich liebe doch alle, alle Menschen“ auch auf jedem x-beliebigen fifa-kongress für übersprudelnde standing-ovations und menschheitsversöhnung sorgen…

  5. … könnte nicht nur. Der Satz ist so und so ähnlich Millionen Mal gesprochen worden. Believe me. Ich musste das so oft ertragen.
    Aber, bleib bitte bei den Fakten: Es war Erich H, nicht Erich M.

  6. Pingback: Let‘s get on with it! – SPORT & POLITICS

  7. Pingback: Im Jahr der Sport-Schurkenstaaten: Was würde Jennings tun? Was ist Journalismus, was Propaganda? – SPORT & POLITICS

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.