Das kann man ja auch mal so sehen …

 •  • 31 Comments

Berdi #1

Ich frage mich (ernsthaft), wie man als medialer Vollprofi (Niersbach) so unvorbereitet (?) auftreten kann? Das ist doch irgendwie schon fast Selbstmord aus Angst vor dem Tod.

… nichts wusste…

… nicht die geringste Ahnung hatte…

Bei der Verneinung auf die Frage zum Stimmenkauf, fehlte eigentlich nur noch: „Ich tue sage das, weil ich ein absolut reines Gewissen habe“.

Zu den eingebundenen B*ld-Interpretationen fällt mir nichts ein.

Andreas #2

Ich freue mich schon auf den Tag, an dem Draxler Kotau machen muss. Am besten in der „Säuferrunde am Sonntag“

Free Willy #3

„Draxler verwettet seine Reputation“ funktioniert so ähnlich wie „Rudi Völler verwettet alle Meisterschalen Bayer Leverkusens“.

Torsten #4

Ich hole gerade obige Pressekonferenz nach und wundere mich ja, dass es einige Journalisten gibt (auch einen von der FAZ bzw. FAS bei ca. Minute 28), die Herrn Niersbach duzen, als sie ihm Fragen stellen. Da hätte ich doch etwas mehr professionelle Distanz erwartet.

Torsten #5

Himmel, das werden ja immer mehr Duzer. Furchtbar…

Sven #6

Das dachte ich mir auch. Die Redaktions-Battles sind ganz nett, ich hoffe (Stichwort Nebelkerzen), man konzentriert sich jetzt aber auf Fakten, Fakten, Fakten. Bei Alfred Draxler schien das wieder in die Hose gegangen zu sein, nicht nur exklusivrecherchierte er in der geballten Verdachtszone, sondern es schien ihm nicht mal eine Nachfrage wert, warum hier Privatvermögen vorgestreckt wird, um eine Gegenleistung zu erhalten. Zu Wolfgang Niersbach Antworten, ein Kollektivfall für Amnesie International, muss man ihm aber anrechnen: Der DFB hatte erst 90 Minuten vor Anstoss der PK eingeladen. Gemein, so was.

Was mich interessiert ist, bei Niersbach insgesamt, unabhängig von der neuen Geschichte: Wie viel ist da „Da musste man mitmachen, sonst war man raus“-Mitläuferschaft — und wie viel ist da proaktives Abgreifen. Heißt, ist Niersbach seit jeher ganz auf Blattini-Linie, mit belegbaren Unterschriften unter Reform-Blockern, weil er sich gute Freunde in Sachen Euro 2024 erhofft (und einen netten Posten) — bereits damit trägt er natürlich das ganze kaputte Oligarchen/Autokraten-System mit Hinterzimmerdeals und keinerlei Kontrolle mit.

Oder hat er einen berechtigten Anspruch, sich hinterher als Opfer des Systems darzustellen. Er ist unglaubwürdig, klar, wenn er in bestimmten Medien und via Kumpels ständig als Reformer dargestellt wird. Ein Adidas-Hainer macht das schon aus kaufmännischen Gründen: mit Platini, Niersbach et all fährt er gute Deals, sie stehen für den Sinnspruch: „Never change a profit system“. En Details fehlt mir die ganz große Übersicht. Es ist ja bekannt, dass auch der DFB insgesamt historisch hier schon nicht die allerbeste Figur macht. Und aktuell z.B. die von der Fifa mal verbindlich empfohlenen Ethik-Prüfungsorgane auch für Nationalverbände kategorisch abgelehnt hat, auch via Sandrock (dass das daran liegt, dass führende Posten gleichzeitig auch mal Aufsichtsräte bei Wettanbietern sind, ein Interessenkonflikt, bestritt der DFB damals). Und Jens Weinreichs Begriff von der Spezialdemokratie kann man wohl stehen lassen.

Vielleicht ist heute ja ein weiterer Spiegel-Tag der Aufklärung. Vielleicht.

Ralf #7

SZ-Kommentar von Hans Leyendecker: Wer mit der Fifa spielt, verliert

Wenn es so war, wie von Niersbach behauptet, wurden die Bücher manipuliert und die Aufsichtsgremien getäuscht. Es stellt sich nicht die Frage, ob eine Straftat begangen wurde, sondern nur welche: Untreue? Betrug?
[…]
Ja, man kann sich sogar fragen, ob die alte Geschichte mit dem Stimmenkauf, die mit der schwarzen Kasse im Jahr 2000, die es angeblich nicht gab – ob diese Geschichte nicht irgendwie netter gewesen wäre als die nun von Niersbach präsentierte.

Sven #8

Ach ja: Die Fifa wäre grob fahrlässig, würde sie die neue „Intensivrecherche“ abnicken und nicht widerlegen. Was da mindestens zwischen den Zeilen angedeutet wird, klingt mutmaßlich verdammt viel dubioser als das, was bisher im Spiegel gedruckt ist. Und zehnmal so konstruiert. Selbst, dass die Buchführung faul ist, hat Niersbach gestern bereits zugegeben.

Andreas #9

Die Duzer sind recht einfach zu erklären. Man ist ja unter Ex-Kollegen. Niersbach dürfte aus seiner Zeit beim sid noch den Einen oder Anderen kennen.

Dass die Damen und Herren vom Springer-Verlag dem DfB zur Seite springen, ist doch auch klar und schon lange bekannt. Ein Geben und ein Nehmen. Würde mich nicht wundern, wenn die Bild demnächst wieder die Aufstellungen einen Tag vor dem Länderspiel bekommt.

Das gleiche bei den anderen Konsorten der Sportpresse. Wenn ich sehe, was das kirch-nahe DSF … eeh … Sport1 so veröffentlicht – wenn man es positiv ausdrückt, wirkt es für mich naiv. Man folgt Niersbachs Aussagen blind und schließt daraus seine Rückschlüsse .. Warum man aber behaupten kann, dass es ganz bestimmt so war, obwohl man sich nicht an die dringend notwendigen Details erinnert, bleibt außen vor.

Niersbach wusste also schon im Sommer davon? Von was wusste er denn? Welche Ermittlungen hat er denn genau in Auftrag gegeben? Warum hat er seine Angestellten nicht informiert, warum angeblich eine Kanzlei damit beauftragt, die nicht dafür vorgesehen sein wollte. Warum kann er so toll behaupten, dass niemand geschmiert wurde, wenn er nichtmal weiß, was die Herren Beckenbauer und Radmann so alles getrieben haben?

Im Endeffekt, warum hat er nicht den Mumm zuzugeben, dass es durchaus so sein könnte. Das dort etwas – vielleicht ja nichtmal mit seiner Kenntnis – abgelaufen sein könnte, was aus heutiger Sicht nicht koscher war. Warum kommt er nicht von seinem hohen Ross runter. Deutschland bekommt das ‚Sommermärchen‘ (was für ein dämlicher Begriff), weil es mit den Stadien und der Nachhaltigkeit überzeugt hat … na klar doch

Marco R. #10

Unvorbereitetes Gestammel hin oder her, die Story, die Niersbach da auftischt, ist doch an Schwachsinn nicht mehr zu überbieten. Der DFB sollte 250 Mio. CHF von der FIFA bekommen, muss dafür aber 10 Mio. vorab der FIFA zahlen? Nee, ist klar. Aber nicht nur das, diese 10 Mio. leiht sich der DFB dann privat (!) von Robert Louis-Dreyfus, ohne dass das irgendwo revisionssicher dokumentiert wird? Gut, Jessica Castrop glaubt sowas natürlich, aber bei anwesenden Journalisten dürfte diese „Erklärung“ jawohl höchstens Gelächter auslösen.
Bin gespannt, wie es weiter geht.

JW #11

Ich möchte Jessica Castrop nicht zu nahe treten und deshalb keine Vermutungen anstellen, ob sie diese Geschichte glaubt.

Sylvia Schenk allerdings, so genannte Anti-Korruptions-Expertin von TI und in allerlei mitunter verflochtenen Funktionen unterwegs, findet die Legende recht einleuchtend. Kann man nachhören und vor allem bei Alfred Draxler nachlesen. Für Draxler sind, wenn ich es richtig verstehe – korrigieren Sie mich bitte, Herr Dr. Honorarprofessor Schertz -, Beckenbauer und Schenk quasi die Kronzeugen.

Ralf #12

Wenn ich mich recht erinnere, hat Frau Schenk den betroffenen Herren in der gestrigen ARD-Tagesschau eine gewisse Hemdsärmeligkeit attestiert. Das sei zur damaligen Zeit aber wohl verbreitet gewesen…

JW #13

Sie sieht den/die Schwarzen Peter bei der FIFA, bei Zwanziger und beim SPIEGEL, wenn ich sie recht verstehe. Und ich habe aufmerksam verschiedene Interviews gehört, gelesen und abgespeichert. Inhaltlich ist sie nicht auf der Höhe, wie gewohnt.

Es mag sein, dass der andauernde Wortschwall dieser „Expertin“ mal eine akzeptable Wortkombination enthält, die auf der Höhe der Diskussion und des Wissenstandes ist – das kann ich nicht kategorisch ausschließen.

Ralf #14

Hans Leyendecker und Klaus Ott in der SZ: Millionen strömen aus merkwürdigen Richtungen

sternburg #15

Wenn das ganze durch ist, dann hätte ich ja gerne mal eine Begründung dafür, warum eigentlich die Nestbeschmutzer den Deutschen ihr schönes Sommermärchen kaputt-meckern.

Wenn ich mich richtig erinnere, dann war das so wahnsinnig historisch einzigartige am Sommer 2006, dass sich die Deutschen plötzlich und unerwartet als gastfreundliche und weltoffene Nation präsentierten. Mit entspannten Patriotismus. Also Millionen Deutsche die ihre Fahne schwenken, ganz ohne irgendwo einzumarschieren und fast ganz ohne anderen Leuten auf die Fresse zu hauen.

Egal, wie man zu dieser Legende stehen mag: Ich kann mich an niemanden erinnern, der damals feierte, die Deutschen hätten endlich mal eine WM ohne Korruption hinbekommen. Wie auch immer man dieses Sommermärchen definiert, die WM-Vergabe ist ganz sicher kein Teil desselben.

Dann kann aber die Aufdeckung von Korruption (oder meinetwegen die Behauptung der Aufdeckung von Korruption) bei der WM-Vergabe dieses Sommermärchen gar nicht in Mitleidenschaft ziehen. Was hier beschädigt wird, dass ist nicht dieses Sommermärchen, sondern allenfalls der Heldenstatus der Personen, die diese Veranstaltung organisiert haben. Und was auch noch beschädigt wird, dass ist die Marke DFB, die ihren Wert 2006 sicher enorm steigern konnte und die jetzt fast genau so enorm abstürzen dürfte – was nicht anderes bedeutet, als dass dort zukünftig auf einen größeren Haufen Kohle verzichtet werden dürfte (kein Mitleid; bleibt genug über).

Wieso erzählen also große Teile der Medien dem Volke, hier würde sein Sommermärchen kaputt geschrieben? Was gewisse Bestandteile dieses Volkes auch bereitwillig übernehmen?

Was ist das? Ist das eine kollektive intellektuelle Minderleistung (was ich bei dem Blick auf Draxlers Text gar nicht mal ausschließen will)? Hanelt es sich um Sensationsgeilheit und das routinemäßige Aufblasen jeder Nachricht (aber warum sollte man „DFB hat WM erschummelt“ noch weiter aufblasen)? Oder steht da doch eine gewisse Strategie hinter (Stichwort: Weil nicht sein kann was nicht sein darf)?

Und wenn ich es im letzteren Fall mit Medienerzeugnissen zu tun habe, die ihre Bewertung dessen, welche Auswirkungen eine Behauptung hat, einer Strategie unterwerfen – was sagt mir das dann über deren Bewertungen der Behauptung selber?

Karl #16

in meinen Augen sind Sie ein mind so talentierter Demagoge wie Herr Zwanziger. Was Sie machen ist kein investigativer Journalismus, sondern einfach nur Hetze. Ihr Name ist mal wieder in den Medien vertreten und sie können mehrfach genüsslich Ihr 7:1 gegen Brasilien…ich meine natürlich Ihr 6:0 gegen den DFB erwähnen und sich darin suhlen. Ich will mich gar nicht festlegen wer recht hat, das kann ich gar nicht, aber die Art wie Sie auftreten ist widerlich!

sternburg #17

Noch ein Aspekt nachgeschoben, warum die Legende, wir Deutschen hätten endlich eine WM-Vergabe ohne die üblichen, lässlichen Randerscheinungen hinbekommen nicht zur Legende des Sommermärchens gehört: Wir Deutschen haben es ja nicht mal geschafft – in einem der bevölkerungsreichsten, wohlhabendsten und mit der größten Dichte an Profi-Fußball ausgestatteten Land der Erde – eine WM abzuhalten ohne Weiße Elefanten zu produzieren (Kaiserslautern, Leipzig).

Wenn wir es also nicht ohne diese eine übliche, lässliche Randerscheinung hinbekommen, bei der es sehr wohl eine große Rolle spielt, ob die WM in Deutschland stattfindet oder in Katar, Südafrika oder Südkorea. warum sollten wir es dann ohne diese eine übliche, lässliche Randerscheinung hinbekommen, bei der es genau gar keine Rolle spielt, ob Deutschland, Katar, Südafrika oder Südkorea mit der FIFA und ihrer Spezialdemokratie zu tun bekommen?

Oder andersherum formuliert: Wenn anscheinend ersteres das Sommermärchen vom neuen, modernen Deutschland nicht zu beschmutzen in der Lage zu sein scheint, warum dann letzteres?

Sven #18

Sehe ich ähnlich. Die WM ist gelaufen, trotz ein paar dunkler Kapitel (diverse Hooliganausbrüche) sicherlich organisatorisch und sonst auch sehr gut; auch wenn sie sportlich vielleicht nicht gerade die Beste aller Zeiten war.

Allerdings kann man die Frage auch umgekehrt stellen: Jeder erzählt gerne Geschichten. Und bekommt die auch erzählt. Mit knackigen Überschriften. Schon damals beim „Wunder von Bern“ wurde die Frage nach dem Sinn des Universums beantwortet, ein Heilungsmittel gegen Krebs erfunden und überhaupt die wirkliche Gründung einer Nation gefeiert. Gerade der Fußball, ein simpler, einfacher Sport, der viele begeistert, hats aus den Sportseiten herausgeschafft, wird im Feuilleton zerlegt. Wo schon mal geunkt wird, ob Pep Guardiola der legitime Nachfolger von Mutter Theresa ist — und vielleicht ja der bessere Barack Obama. Ohne rot zu werden. Schon das „Sommermärchen“ ist eine Mischung aus Fakt, deutscher (Sport)geschichte überwiegend guten Erinnerungen und aufgeblasener Titelgeschichte zugleich.

Sven #19

Der Nestbeschmutzer-Quark ist trotzdem Quark. Das ist nah an provozierter Sonnenborn-Titanic-Anrufaktion reloaded, bloß über Social Media. Es geht um nötige Aufklärung. Und offenbar ein paar aktive Verhinderer. Anders kann man es auch heute wieder nicht bezeichnen, wenn unterstellt wird, alle Medien außer einer Quelle würden jetzt Blatter mehr glauben als dem DFB — die Dementi zur Niersbach-Darstellung kamen gar nicht von diesem. Die SZ hat das konkretisiert heute: Dort haben „die Anwälte der US-Kanzlei Quinn Emanuel das Kommando – und diese ziehen einen deutlichen Trennstrich zur Version des DFB“.

Ralf #20

@ sternburg:

Wieso erzählen also große Teile der Medien dem Volke, hier würde sein Sommermärchen kaputt geschrieben?

Aus meiner Sicht ist DER SPIEGEL mit seinem Aufmacher daran nicht ganz unschuldig!?

sternburg #21

Nochmal: Es geht mir nicht um das sogenannte Sommermärchen. Es geht mir darum, ob hier eine Strategie gefahren wird, warum das gemacht wird und was das über die Fahrer aussagt.

sternburg #22

*hust* Guter Punkt, Ralf.

cf #23

@sternburg, Ralf
Beides hängt natürlich irgendwie zusammen. Aber wohl eher nicht im Sinne einer (monokausalen) Ursächlichkeit. Das Sommermärchen-Narrativ und die mit ihm assoziierte emotionale Wucht dürften einfach zu mächtig sein, um es im öffentlichen Meinungskampf ignorieren zu wollen.

Ich glaube insbesondere nicht, dass die BILD auf einen Spiegel-Titel angewiesen ist, um auf den Trick zu kommen zu versuchen, durch eine emotionale Ansprache die Fakten (also: Handlungen der damals Verantwortlichen) zu marginalisieren und so den Volkszorn weg von den eigenen Buddies und hin zu den Überbringern der bösen Botschaft zu lenken.

Andreas #24

In meinen Augen ist das aber völlig legitim. Es ist noch nicht mal 10 Jahre her, da wurde nicht nur die Nationalelf und die so völlig überaschende Gastfreundschaft gelobt, sondern auch die Macher auf den höchst möglichen Thron gehoben, den es gab. Beckenbauer, der Held, der fast jedes Spiel mit dem Heli angeflogen ist – wie er das nur schafft, unser Kaiser. Beckenbauer, der Held, der jedes FIFA-Mitglied besucht hat und ihm die Vision von Deutschlands Bewerbung näher gebracht hat. Der Held in strahlender Rüstung. Ja, nee, tut mir leid, Beckenbauer, der dank politischem Schulterschluss mit dafür gesorgt hat, dass die FIFA Steuerfreiheit genießen konnte. Beckenbauer, der in Katar Militärdeals miterlebt hat. Beckenbauer, der Spiele ’seines‘ FC Bayern verhökert hat.

Wie gesagt, die Verwendung des Begriffs ‚Sommermärchen‘ finde ich solange legitim, bis diese Illusion eines Märchens wirklich zu Ende geht. Es war genauso wenig ein Sommermärchen, wie es ein Wunder von Bern gibt.

Dass natürlich sich Wut und die Enttäuschung gegen diejenigen richtet, die gegen den DFB und Co. argumentieren ist verständlich. Nur leider ist hier nicht der Nachrichtenüberbringer der Schuldige. Nicht Jens und Co. machen euch euer ‚Sommermärchen‘ kaputt. Das ist schon viel früher kaputt gewesen. Jens und Co. versuchen nur euch endlich aus diesem Traum aufzuwecken.

Sven #25

SPON: Zwanziger bestätigt schwarze Kassen. Wenn das allerdings die Hauptstory ist, wird das erst mal wieder Spekulationen um einen geplanten Zwanziger-Finishing-Move im Moral Kombat Niersbach vs Zwanziger geben. Round two… fight.

Ralf #26

SpOn: „Es ist eindeutig, dass es eine schwarze Kasse gab“

Auf die Frage von Zwanziger, wohin die Louis-Dreyfus-Millionen geflossen seien, teilte Schmidt laut Protokoll den Namen Mohamed Bin Hammam mit.

enrasen #27

Wie herrlich. Der Theo. Made my day. Weiter, mehr, …. Immer weiter.

Andreas #28

Die Taktik des Spiegels, erst mal ein kleines Feuerchen zu entzünden und dann abzuwarten, wie die aufgescheuchten Hühner reagieren, erweist sich als goldrichtig. Jetzt noch ein bisschen nachlegen, und die ganze Truppe liefert sich selbst ans Messer.

Sven #29

Frage ist: Wie passt Uwe Seeler da rein? Der steht da jetzt in einer Reihe mit Beckenbauer und Netzer, den Absagern zur Eröffnungsgala des DFB-Mausoleums. Wegen eines „Eklats“ mit dem DFB nach der PK am Donnerstag, wie hier berichtet wird. Eklat, das klingt schon mal kriselig.

http://www.ruhrnachrichten.de/staedte/dortmund/44137-Dortmund~/Deutsches-Fussballmuseum-Eroeffnungsgala-ohne-Beckenbauer-Seeler-und-Netzer;art930,2851892

Frage auch zum Spiegel heute: Archivmaterial, überwiegend oder Frisches? Laut Anwalt Zwanzigers sei da ja einiges gekürzt worden letzte Woche.

HärterBremen #30

Wenn Michael Blome das noch erleben dürfte!

Robert Klemme #31

Hat eigentlich schon jemand sein Ehrenwort gegeben? Das hätte in dieser Sequenz des Nichtwissens aber trotzdem fester Überzeugung von der sauberen Bewerbung noch gefehlt.

Ich finde die Rolle von 20er allerdings auch sehr merkwürdig. Warum hat er nicht früher etwas gesagt, warum jetzt? Will er alte Rechnungen begleichen? Oder gar von sich ablenken?

Leave a Reply

required

required, will NOT be published

By clicking the following examples the respective HTML code will be appended to your comment. Use the comment preview to make sure everything looks and works as intended.

  • , ,