CAS 2020/O/6689 zu Russland

Wer mag, kann die 186 Seiten des jüngsten CAS-Entscheides in der Russland-Causa studieren. Alle bisherigen Einschätzungen (wie dieser Text vom Dezember: CAS-Urteil zum Russland-Doping: Der große Bluff) bezogen sich lediglich auf die damals veröffentlichte Pressemitteilung mit einigen Basis-Informationen. Falsch war die damalige Einschätzung dennoch nicht, sondern überaus treffend, wie sich bereits aus dem jüngsten Beitrag von Tariq Panja in der New York Times ablesen ließ, die Überschrift sagt es: „Three Judges Endorsed Penalties for Russia’s Doping. Then They Cut Its Ban in Half“. Die NYT hatte den CAS-Schiedsspruch ein paar Stunden vorher erhalten, das ist mittlerweile Tradition.

Ich habe mir fürs neue Jahr vorgenommen, die Worte für CAS und alle damit verbundenen Tätigkeiten ab sofort bedachter und etwas korrekter zu wählen.

Meistens habe ich den CAS zuletzt als Welt-Sportgericht oder Welt-Sportgerichtshof bezeichnet. Ab jetzt also: CAS (Court of Arbitration for Sport) = Welt-Sportschiedsgericht. Das ist korrekt(er). Denn es besteht ein gewaltiger Unterschied zu einem echten Court. Und der hauptsächlich vom IOC finanzierte CAS, der vom IOC-Vizepräsidenten, Thomas-Bach-Intimus und Schmiergeldzahler (Sydney 2000) John Coates präsidiert wird, bleibt ein extrem fragwürdiges Gebilde und ist in weiten Teilen eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Anwälte, die dem Sport oftmals in sehr vielen Funktionen (sogenannte Ehrenämter) und auf sehr vielen unterschiedlichen Seiten verbunden sind.

So hält man das Geschäft am Laufen.

Das Papier, vor einigen Minuten vom CAS veröffentlicht:

RIP, Walther Tröger

Walther Tröger (†) auf der IOC-Session 2011 in Durban bei seiner Rede für die Münchener Olympiabewerbung. (Foto: IOC/Richard Juilliart)

Kurz vor Vollendung seines 92. Lebensjahres starb gestern Walther Tröger.

Walther Tröger hat den deutschen Sport ein halbes Jahrhundert lang geprägt. Auf Tröger’sche Art, wie sonst, mit allen Höhen und Tiefen. Er war NOK-Generalsekretär, NOK-Präsident, IOC-Sportdirektor (wirklich ehrenamtlich) und IOC-Mitglied. Gewiss, der liebe Walther war kein Visionär, sondern eher ein Verwalter. So habe ich es oft genug beschrieben – doch zwischen diesen Titulierungen liegen reichlich Grautöne. Vor allem: Es brauchte stets einen wie ihn.

Man muss sich das bewusst machen: Tröger hat mehrere Epochen mitgestaltet. Zu Beginn seiner NOK-Tätigkeit organisierte er gemeinsame deutsche Olympiamannschaften, mitten im Kalten Krieg. Als das IOC das ostdeutsche NOK voll anerkannte, reagierten Willi Daume & Co, dazu gehörte eben auch Tröger, mit dem Plan München 1972. Während dieser Spiele war Tröger Bürgermeister des Olympischen Dorfes. Dann organisierte er weitere zwei Jahrzehnte die (west)deutschen olympischen Belange und diente in der Phase der kommerziellen Umgestaltung Olympias (inklusive der Modernisierung und Öffnung des Programms für Profis) als IOC-Sportdirektor. Der Kalte Krieg tobte noch immer.

Die Mauer fiel – und Tröger organisierte 1992 halt wieder gemeinsame, nun die gesamtdeutschen Olympiamannschaften. Weiter, immer weiter, mit all den Problemen, die der Vereinigungsprozess mit sich brachte.

Eine atemraubende Vita. Von der Nachkriegsära bis ins dritte Jahrtausend.

Walther Tröger war, bei allen gestalterischen Schwächen in der Spätphase, ein großer Olympier.

Er war ein feiner Mensch. Stets korrekt, was im olympischen Umfeld keine Selbstverständlichkeit ist.

Meinen Respekt hat er vor vielen Jahren auch deshalb gewonnen, weil er denjenigen gegenüber, die ihm große Schmerzen zugefügt haben, geradezu erbittert loyal geblieben ist. Er hat, soweit es mir bekannt ist, eben keine belastenden Dokumente und Stories durchgesteckt. Einerseits missfiel mir das, besonders in meinen jungen und wilden journalistischen Jahren, andererseits wusste ich es mit der Zeit zu schätzen.

So war er halt. Ein Gentleman.

Weihnachten in der FIFA: Duell der Strafverfahren

Vor nicht einmal zwei Wochen hat Stefan Keller, außerordentlicher Staatsanwalt des (Schweizer) Bundes, den langjährigen #FIFAcrime-Präsidenten Joseph Blatter einvernommen. Tags darauf verkündete Keller erneut merkwürdiger Weise auf seiner privaten Webseite: Eine Strafuntersuchung gegen den aktuellen #FIFAcrime-Präsidenten Gianni Infantino „wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung“ erscheine ihm angezeigt.

Nun kontert Infantino mit einer weiteren Strafanzeige gegen seinen Vorgänger Blatter.

CAS-Urteil zum Russland-Doping: Der große Bluff

Eine erste flinke Analyse zur Mitteilung des Court of Arbitration for Sport (CAS) in Sachen Russland, gedichtet vor einigen Stunden für den SPIEGEL („Was von der Strafe übrig blieb“). Wie immer bei solchen Themen sieht man mit etwas Abstand gewiss mehr. Hier das bislang recht lumpige Papier, das komplette Urteil gibt es (noch) nicht:

Eine Kammer des Weltsportgerichtshofes hat den partiellen Bann der Dopingnation Russland am Donnerstag auf zwei Jahre halbiert. Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) hatte Russland im Dezember 2019 für den Zeitraum von vier Jahren teilweise von Großereignissen ausgeschlossen.

Die Formulierungen ließen damals allerlei Schlupflöcher. Das ist mit dem Schiedsspruch der dreiköpfigen Kammer das CAS nicht anders. Auf allen Ebenen haben die CAS-Richter Mark Williams (Australien), Luigi Fumagalli (Italien) und Hamid Gharavi (Frankreich/Iran) die Sanktionen aufgeweicht, in vielerlei Hinsicht gestrichen oder bis zur Unkenntlichkeit reduziert.

Ob das 186 Seiten umfassende Urteil in Gänze veröffentlicht wird, bleibt unklar, das werde nun mit den beteiligten Parteien diskutiert, teilte der CAS lediglich mit. Russland und seine Sportorganisationen können vor das Schweizer Bundesgericht ziehen.

Football Queensland: The nightmare before Christmas

Extensive whistleblower testimony provided to SPORT & POLITICS shows Football Queensland (FQ) to be riven by allegations of sexual misconduct, racism, bullying and sexism.

It is alleged that its President Ben Richardson – who we revealed in August to have lied extensively on his CV ahead of the federation’s election – rose to office off the back of a mishandled sexual misconduct case.

Further allegations include:

  • misuse of funds
  • culture of paranoia and fear
  • racism
  • sexism
  • faulty HR and recruitment processes

They further bring into question why Football Federation Australia (FFA) has not intervened in the ongoing saga of a state federation that seems to be out of control.

Instead, we understand that the FFA CEO, James Johnson, has partnered with Football Queensland in a pilot project on governance.

Christmas hijinks

When Football Queensland’s staff and directors gather at the Wilston home of its CEO Robert Cavallucci this Friday (11 December) for the organisation’s Christmas party, the bosses of the troubled state federation will be hoping that the event passes more peaceably than the Christmas Party it staged two years ago.

Hosted at the Pineapple Hotel near the Gabba, Football Queensland’s 2018 Christmas party was a boozy, raucous and fun affair. The state federation had flown down members from its zones for a day of meetings, which were to be concluded with a night of partying. The Pineapple has been serving food and booze to Brisbanites for 150 years and offers ‘signature steaks, pub classics, woodfired pizzas and bar snacks’ to its patrons. Its bar, it boasts, ‘projects gentlemanly character mixed with a good dash of larrikin.’ Although it was still only November, everyone was enjoying themselves.

But at the president’s table, the conversation took on a more sordid complexion. A female member of staff had attracted the attention of Glenn Smith, then president, who was deep in conversation with another board member, Tony Davis.

‘He made a lewd and disgusting comment about the size of her breasts,’ said a FQ staffer.

The staff member who was subject of this unwanted attention wasn’t present at the table, but two other colleagues were. Appalled by the conduct of the organisation’s president they reported the comments to Football Queensland’s then CEO Richard Griffiths.

The case of Ben Richardson and the accomplices in the Football Federation Australia, in media and even Sport Integrity Australia

Support Bonita Mersiades!

Serious and unanswered questions remain about how the spurious and illegitimate defamation case against activist, writer and whistleblower, Bonita Mersiades, is being funded, despite questions being raised at the highest levels of the sport in Australia.

Football Queensland (FQ) bosses Ben Richardson and Robert Cavallucci are seeking to destroy Mersiades by claiming $800,000 in damages (plus interest) with a bogus lawsuit, alleging defamation for a story that is nothing more than a factually correct report. You can read about the case here:

  1. How an out of touch federation is trying to destroy Australian sporting hero and whistleblower, Bonita Mersiades
  2. The curious case of Benjamin Richardson
  3. The Ben Richardson Case: Queensland Spin Cycle
  4. The Ben Richardson Case. Mysterious Hack Attacks from Queensland.
  5. The Curious Case of Benjamin Richardson: The recruitment consultant and the dodgy CV

There are many questions about the error strewn legal documents submitted to the Queensland Court by the pair’s lawyer Ashley Tiplady (Mills Oakley) who even managed in one filing to get the name of the website in which this so-called defamation took place wrong, but one fundamental question will not go away:

Who is funding this ridiculous case?

Sportwashing, Propaganda, Staatskorruption: der Fall Katar

Ein kleiner Vorgeschmack auf meinen Katar-Schwerpunkt im neuen Heft 3 von SPORT & POLITICS:

Das Emirat Katar lädt am Sonntagabend im Estádio da Luz in Lissabon zum Finale der europäischen Champions League. Als Qlassico hat die staatliche Fluglinie Qatar Airways das Duell zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Bayern München bezeichnet. Ein Finale zwischen PSG, das zu 100 Prozent Katar gehört, und dem FC Bayern, zu dessen sogenannten Platin-Partnern seit 2018 Qatar Airways zählt. Die Fluglinie, von Bayern-Fans aus guten Gründen Kafala Airways genannt, übernahm in München den seit 2016 laufenden Sponsorenvertrag mit dem Hamad International Airport in Doha.

Ein Gewinner dieses wichtigsten Fußballspiels des Jahres steht also fest: Tamim Bin Hamad Al-Thani, der 40 Jahre alte Emir von Katar.

Tamim der Glorreiche, lässt er sich in Katar nennen. Der Monarch, bereits seit 2002 Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), wird natürlich in Lissabon erwartet. Offiziell gehört PSG der von Tamim gegründeten Firma Oryx Qatar Sport Investments (QSI), Tochterfirma der Qatar Investment Authority (QIA). Seit der Übernahme 2011 hat Katar mindestens 1,5 Milliarden Euro in das Unternehmen gepumpt und PSG auf Rang fünf der weltweit umsatzstärksten Fußballvereine katapultiert – direkt hinter dem FC Bayern. Im Vergleich zu anderen Investitionen des Staatsfonds QIA – bei Volkswagen, Barclays, dem Flughafen London Heathrow oder in Immobilien in New York – sind das Peanuts. Doch der Werbeeffekt ist gewaltig. Sport, insbesondere Fußball, ist ein zentrales Element des 2008 verabschiedeten Plans Qatar National Vision 2030.

Der Aufstieg Katars ist unvergleichlich. Die winzige Erbmonarchie hat sich Dank der Erdgas-Milliarden zu einem Global Player entwickelt. Im Sportbusiness ist Katar sogar eine Supermacht. Das Finale der Champions League ist ein weiterer Meilenstein. In zwei Jahren folgt die Fußball-WM, die seit der Vergabe am 2. Dezember 2010 von Korruption und Menschenrechtsverletzungen überschattet ist. Doch selbst diese WM, für die Katar mehrere hundert Milliarden in gewaltige Infrastrukturmaßnahmen investiert hat, soll nur ein Etappenziel sein. 

The Curious Case of Benjamin Richardson: The recruitment consultant and the dodgy CV

CV Ben Richardson, July 2020

Football Queensland president Benjamin Richardson has left behind a string of failed businesses, owing the Australian revenue at least $150,000 of unpaid taxes, while a bankrupt company under his control has drawn the condemnation of a liquidator for breaches of corporate law.

Richardson also misled voters when successfully standing for re-election as FQ President last month by circulating a curriculum vitae full of distortions and half-truths

The scandal raises serious questions of FQ’s and FFA’s due diligence processes and is out-of-step with FIFA and the Court of Arbitration for Sport guidelines on integrity checks for senior level office-holders.

Richardson, along with FQ CEO Robert Cavallucci, is engaged in a spurious defamation case against Australian football activist, publisher and whistleblower Bonita Mersiades.

Richardson and Cavallucci are seeking $800,000 plus interest. They want to destroy Mersiades.

Putting this absurd, formidable demand against the backdrop of Richardson’s strange business practices, there may be some important answers.

We have written about the case here:

Eckpunkte zu Corona-Überbrückungshilfen für Profisportvereine

Ende Juni hatte ich mich ausführlich mit den Corona-Überbrückungshilfen für Profisport-Unternehmen befasst: Es wurden schließlich 200 Millionen Euro in den Etat des für Spitzensport zuständigen Bundesinnenministeriums (BMI) verlagert. In aller Stille hat das BMI nun die Eckpunkte für diese Hilfsleistungen veröffentlicht, die im Grunde alle Vereine jenseits der 1. und 2. Fußball-Bundesliga der Männer beantragen können. Antragstellung und Auszahlung erfolgt über das Bundesverwaltungsamt – klingt schon mal besser als befürchtet.

Es geht um Hilfen für entgangene Zuschauereinnahmen bei Liga- und Pokalveranstaltungen – retrospektiv und für die nächsten Monate. Es heißt darin, das „Verbot größerer Veranstaltungen mit Zuschauern“ werde „voraussichtlich noch für viele Monate andauern“. Anträge können ab einem nachgewiesenen Einnahmeausfall von 2.500€ in Höhe von bis zu 80 % der Netto-Ticketeinnahmen aus dem Jahr 2019 gestellt werden.

Die Antragstellung erfolgt ausschließlich über „Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt oder vereidigten Buchprüfer“. Eine „Überkompensation“ sei ggf. zurückzuzahlen.

Die Antragsteller werden darauf hingewiesen, dass es sich bei der Auskunft um subventionserhebliche Tatsachen handelt und dass falsche Angaben zu einer Strafbarkeit führen können. Das Bundesverwaltungsamt trifft angemessene und effektive Vorkehrungen zur Verhinderung von Missbrauch. Das Bundesverwaltungsamt wird zudem stichprobenhafte Kontrollen durchführen. Die Prüfrechte des Bundesrechnungshofs bleiben unangetastet.“

Pro Verein/Unternehmen sind die Coronahilfen auf maximal 800.000€ begrenzt, wobei andere Beihilfen aus Bundes- und Länderkassen dazu zählen sollen. Auch da gibt es Ausnahmen:

The Ben Richardson Case. Mysterious Hack Attacks from Queensland.

Over the past week a number of individuals connected with Bonita Mersiades’s fight for justice against a spurious defamation action that is intended to destroy her (remember, the plaintiffs Benjamin Richardson and Robert Cavallucci are seeking $800,000 PLUS interest) have encountered the sharp end of these twenty-first century crimes.

Hacking. Fake email accounts. Denial-of-service attacks.

Cybercrime.

We published our first investigation on the Ben Richardson case last Friday. It has caused a stir in Australia, far beyond the football community.

Only a few hours later, last weekend, and again on the early hours of Wednesday, right after the publication of our third article, this website encountered at least two separate denial of service attempts and was for a short period not accessible.

Investigators have told us these crude attacks were linked to a single computer in Queensland, Australia.

Mysterious.

The Ben Richardson Case: Queensland Spin Cycle

This is part 3 of our series on alarming problems of Good Governance in Australian football federations, on the suppression of free journalism, threats to whistleblowers and, in particular, on the curious case of Benjamin Richardson, president of Football Queensland (FQ).

According to whistleblower testimony Football Queensland hired an expensive crisis management consultancy following publication of articles in the Brisbane Courier-Mail (‘Let’s tackle junior sport’s absurd fees’/paywall) and Football Today (‘Cost of paying increases in Queensland’) about its chairman Ben Richardson paying himself $44,000.

The regional football association may have paid as much as $15,000 for these ‘crisis management’ services to Rowland, which was once Australia’s largest independent PR agency and is now a part of the Fleishmanhillard network. FQ is currently engaged in an expensive and spurious defamation case against Australian whistleblower and writer, Bonita Mersiades over one of the articles.

Benjamin Richardson and Robert Cavallucci, CEO of Football Queensland, instigated by their lawyer Ashley Tiplady (Mills Oakley), want to destroy Mersiades for her factually correct report. They are chasing a grand total of $800,000 reparations from Mersiades –  plus interest – in the Queensland courts.

Not only do they use football’s money for their dubious legal attempt to destroy Mersiades; they waste even more of FQ’s money – which belongs to mums and dads and their kids who pay their fees in good faith – for the services of an expensive PR and crisis management company.

We have written about this dubious case here, and we provided the most important documents that will, perhaps, lead to investigations of relevant authorities.

The curious case of Benjamin Richardson

Football Queensland, 2017 Annual Report, page 7

We need to talk about Benjamin Richardson, the president of Football Queensland (FQ), who is seeking to destroy whistleblower and author Bonita Mersiades via a spurious defamation case.

Richardson and Robert Cavallucci, CEO of Football Queensland, complain of an alleged defamation that is in fact nothing more than a factually correct report by Bonita Mersiades.

Together with their lawyer Ashley Tiplady (Mills Oakley), who claims to have reported us to Queensland police for daring to ask questions (although we still await a crime reference number, despite our repeated requests for one, so that we may perform our civic duty and share information with them), the gentlemen are chasing a grand total of $800,000 reparations from Mersiades –  plus interest – in the Queensland courts.

We explained the case last Friday (‚How an out of touch federation is trying to destroy Australian sporting hero and whistleblower, Bonita Mersiades‘), on the basis of documents, not on the basis of absurd medieval defamation documents, through which the lawyer Tiplady –  whose business we will also take a closer look at – has let down his clients with poorly worded legal briefs.

Richardson and Cavallucci will fail. Tiplady too.