SPORT&POLITICS, Heft 1, Dezember 2018 – Reaktionen

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Moin, moin. Auf dem Weg zur nächsten Recherche: Das E-Paper des kuschligen Gesellschaftsmagazins für die olympische Familie ist ausgeliefert, eine korrigierte Version (rund 25 Typos habe ich entdeckt) geht gleich online, der Druckauftrag läuft. Und ich bin schon am zweiten Heft, das Ihre/Eure Weihnachtslektüre sein soll. Ein bisschen mehr Buzz hätte ich mir gewünscht, aber so ist das nun mal: Wer zu spät kommt …

Beleidigungen und böse Bemerkungen sind noch nicht eingetrudelt, auch keine Anwaltsschreiben, was erstmal fein ist. Per Email gab es viele Reaktionen, ausnahmslos positiv, mitunter sogar euphorisch von Absendern, von denen ich das nicht erwartet hätte. Insofern hat sich der Aufwand gelohnt.

Zur Wahrheit gehört aber auch: So ein paar Facebook- oder Twitter-Likes allein reichen halt nicht, um das Projekt bis zur Rente durchzuziehen, Autoren, Recherchen, Reisen, Layout, Fotos und ein bisschen Werbung zu bezahlen.

Ein paar tausend Käufer und Abonnenten dürfen es schon noch sein.

Ich muss und werde also weiter dafür werben.

Hier geht es zum Shop.

Und ja: Ich habe hier nichts zu verschenken. Die Krönung bisher war ein Branchenmagazin, das „unter Kollegen“ ein Belegexemplar erbat. Auf meine besorgte Frage, ob der Redaktionsetat das wirklich nicht mehr hergebe, hieß es, man kaufe ungern die Katze im Sack.

Selten so gelacht.

Also, liebe Leute, kritisiert, attackiert, diskutiert, lobt, schlagt vor, wünscht Euch was für die nächsten Hefte – aber geht auch in den Shop und abonniert. Nur so wird das ein langfristiges Projekt, das aufdeckt, erklärt, analysiert, richtig stellt und Themen setzt.

LG

Stefan #1

Ich bin ja etwas überrascht worden; wusste gar nicht mehr, dass ich mit dem Olympiapass auch das Magazin gekauft hatte. Aber nun hab ich die Bescherung. ;-)
Bis Weihnachten ist die Zeit naturgemäß knapp, deshalb wird Heft 1 wohl auch meine Weihnachtslektüre. Vielleicht spreche ich ja für noch mehr Leute, wenn ich vorschlage, alle 3 Monate eine Ausgabe würde mir auch reichen. Dann bliebe dir noch etwas Zeit zum Bloggen.
Mach doch noch ein kleines Probeexemplar, 2 DinA4-Seiten, für die Geizkragen, die nicht gern die Katze im Sack kaufen.

sternburg #2

„Ein bisschen mehr Buzz hätte ich mir gewünscht“

Digga, jetzt lass uns das doch erstmal lesen.

Ansonsten unterstütze ich Stefans Vorschlag: Alle drei Monate vollumfänglich zusammenkehren, was so liegen blieb. Und zwischendrin einerseits in Ruhe daran arbeiten und andererseits für den nötigen Freelancer-Geldfluss den Schnell-Schnell-Outlets Freelancer-Aufträgen andienen. Wobei unser Abo dafür sorgt, dass Du einerseits diese Aufträge mit einer gewissen Grund-Entspanntheit bearbeiten kannst und wir andererseits relativ sicher sein können, dass wir ca alle Vierteljahre – soweit nichts davon dazwischen kommt, was in jedem Leben dazwischen kommen kann – unser geiles Produkt bekommen.

Ich kann nur für mich sprechen und nicht für Deine anderen Leser. Und vor allem ist das nur meine mega egoistische Vorstellung, wie dieses Magazin mein Leben am stärksten verbessert. Weder Du noch sonstwer muss mir da zustimmen.

Aber ich fände das ausreichend cool.

sternburg #3

@stefan: „Mach doch noch ein kleines Probeexemplar, 2 DinA4-Seiten, für die Geizkragen, die nicht gern die Katze im Sack kaufen.“

Ich weiß nicht. Ich empfinde das Blog dann doch als Probeexemplar genug.

Offenlegung (habe ich nach meiner Erinnerung noch nie irgendjemandem erzählt, auch dem Hausherren nicht): Ich besaß hier vor vielen Wintern über mehrere Monate qua Überweisung an sich Anspruch auf Zugriff auf die Premium-Inhalte.

Irgendwas ging dabei schief. Höchstwahrscheinlich auf meiner Seite. E-Mail im Spamordner gelöscht, sowieso erst Monate später wie der Ochse vorm Klavier festgestellt, dass es neuerdings eine Bezahlschranke gibt, sowas. Vermutlich. Jedenfalls nichts, was eine kurze Wortmeldung nicht gelöst bekommen hätte.

Für die ich zu faul war.

Warum? Weil mir der Stoff vor der Bezahlschranke völlig ausreicht hat.

Ganz im Ernst: Wer hier ein Belegexemplar fordert, weil er nicht die Katze im Sack kaufen möchte, der zweifelt auch beim großen Weihnachtsessen meiner Mama (ich liebe sie, aber sie übertreibt wirklich immer) vor dem Dessert daran, ob man das Dessert wirklich essen kann.

JW #4

No, Jungs @stefan @sternburg. Ihr versteht es nicht. Und das sollte mich alarmieren, wenn Ihr zwei das nicht schnallt.

Das Magazin ist das Hauptprodukt, kein Nebenprodukt, kein Abfallprodukt, kein Dessert. Es ist der Hauptgang.

Da wird nichts zusammen gekehrt, was übrig blieb. Da gibt es jetzt schon viele Elemente, die es nirgendwo anders gibt. Das wird ausgebaut – und zeigt dann immer besser, warum es der Hauptgang sein muss. Weil es nichts Vergleichbares gibt.

sternburg #5

Okay, Jens. Ich muss beim nochmaligen drüberlesen zugeben, dass diese Formulierung aus Deiner Perspektive ziemlich unverschämt erscheinen können. Mein Fehler.

Ich versuche es nochmal:

– Sei mir bitte nicht böse, aber „das zusammenkehren, was sonst so hinten runter fällt“ ist meine erste Beschreibung Deiner Tätigkeit. Und ist nebenbei bemerkt auch abstrakt in meiner Definition des Begriffs „guter Journalismus“ in der Top 3 möglicher Formulierungen. Das ist halt, was Du tust.

Und ich finde, da solltest Du stolz drauf sein.

Es gibt in der Geschichte der Menschheit jede Menge Tätigkeiten, auf die die Beschreibung „zusammenkehren, was sonst so hinten runter fällt“ zutrifft. Jede einzelne davon ist eine sehr ehrenwerte Tätigkeit, ohne die eine Gesellschaft auf Dauer nicht funktionieren kann. Guter Journalismus ist eine davon.

Ist vielleicht etwas um die Ecke gedacht. In meinem Hirn stand die Metapher freundlich winkend vor der Tür. Mag an meinem Hirn liegen. Hätten wir vielleicht vorher klären sollen.

– Was die Dessert-Metapher angeht: Da ging es mir ausschließlich darum, dass man ab einem einem gewissen Grad an Vorerlebnissen weitere Erlebnisse nicht mehr in Frage stellen sollte. Natürlich wissen wir alle, dass es bei Dir nach dem ganzen geilen Essen nicht etwa nur Dessert gibt sonder eine komplette Speisekammer.

Trotzdem haue ich jedem aufs Maul, der bei meiner Mama das tolle Weihnachtsessen mitnimmt und dann vor dem Dessert erstmal rumpubst. Völlig egal ob er danach ein geiles Dessert oder kompletten Zugang zur Speisekammer erwartet. Er muss wissen, dass der nächste Schritt geil ist.

Und um ganz ehrlich zu sein: Mich befremdet, dass ich Dir diese Metapher erklären muss. Und damit meine ich noch nicht mal, dass Dir mein unkritisches Fanboytum bekannt ist. Das ist vielleicht nicht die eleganteste Metapher, ich habe auch nicht lange drüber nachgedacht und ich bin auch grundsätzlich ein Mensch mit einem sehr einfachen Humor. Aber so wahnsinnig unverständlich finde ich die echt nicht. Mit Verlaub.

JW #6

Schlaf einfach mal, mein Freund. (Bei mir ist es vielleicht noch Jetlag, auf jeden Fall derzeit das Adrenalin und die Arbeit am zweiten Heft und überhaupt.)

Es geht nicht um Metaphern, Ihr beide dürft schreiben, was Ihr wollt, ohne mich (richtig) zu verärgern. Und ich mache einfach mal damit weiter, weil ich überzeugt davon bin und weil es schon jetzt erstaunlich okay ist – mit vielen kleinen USP, die ich im Detail nicht wiederhole, die muss man sehen, erkennen und spüren.

Insofern würde mich eine inhaltliche Diskussion ohnehin mehr interessieren als dieses Drumherum-Meta-Diskutiere. Entscheidend ist darüber hinaus sowieso, dass sich der Kreis der Abonnenten vergrößert. Leider wird zu viel kopiert und damit geklaut. Das gilt in diesem Fall, wie ich schon weiß, vor allem für Medien.

Viel schlimmer aber ist die Tatsache, und das werdet Ihr, @sternburg @stefan, richtig einschätzen können, dass cf sich ohne ordnungsgemäße Abmeldung verpisst hat und nicht mal mehr für kleine Arbeiten zur Verfügung steht, obwohl im Impressum genannt. Shame on him!

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