SPORT&POLITICS, Heft 1, Dezember 2018

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TOKIO. Keine Vorrede.

Es wird aber auch Zeit. War ein harter Kampf.

Jetzt sind es 82 Seiten geworden, mit viel Liebe, Enthusiasmus und vielen kleinen Details, die Sie garantiert nirgendwo anders finden.

Das E-Paper ist verschickt, der Druckauftrag wird nach einigen Korrekturen ausgelöst. (Wer es jetzt liest, wird beispielsweise noch einnige nn zuviel finndenn, das macht meine Tastatur gerade von ganz alleinn.)

Anyway: Ich hoffe sehr, es sagt Ihnen zu.

Im Shop kann man einzelne Magazine kaufen oder, viel besser, ein Abo buchen. Das Heft ist durchaus einmalig.

Ich freue mich wie immer über Kritik, Korrekturen, Vorschläge, Ideen, Wünsche, Beleidigungen, Streicheleinheiten, spannende Diskussionen – und Buchungen.

Bin gerade auf dem Rückflug aus Tokio und spannend-absurden Geschichten. Einiges davon steht bereits im Heft, anderes folgt.

Ich wünsche Ihnen und Euch viel Vergnügen und hoffentlich eine erhellende, spannende, anregende Lektüre.

Herr Holle #1

Herzliche Glückwünsche! Ich freue mich auf die Lektüre.

Martinus #2

Schön, dass es endlich so weit ist! Ich wollte das Heft auch gleich im Shop bestellen, bin aber über eine kleine Hürde bestolpert, denn ich konnte kein anderes Land für die Lieferung auswählen. Ist auch eine Lieferung ins Ausland möglich?

JW #3

Selbstverständlich, Martinus. Wenn es Europa ist, halten sich die Portokosten in Grenzen.
Ich kam mit den Shop-Einstellungen nicht richtig klar. Bitte im Bestellvorgang auf das Land verzichten und mir in das Notizfeld die korrekte Adresse mit Land schicken. Ich ändere das dann und Sie bekommen auch sofort eine korrekte Rechnung.
LG

sternburg #4

Nach dem ersten Überfliegen… Hui… Dazu äußere ich mich inhaltlich vielleicht doch erst, nachdem ich mehr gelesen habe. Sieht jedenfalls ziemlich lässig aus.

Ich frag trotzdem mal die übergriffigste Frage, die mir einfällt (aber ich bin bestimmt nicht der einzige, dem sie sich aufdrängt): Die anderen Autoren, wurden die eigentlich (ordentlich) entlohnt? Oder machen die das – erst mal – pro bono?

Ich frage für den Grad an Dringlichkeit, mit dem ich diesen Menschen auf ihren Kanälen mit Huldigungen auf die Nerven gehen muss.

Und natürlich frage ich, weil ich mir für die paar Euro, die ich vor vielen Monden mal in den Hut warf, dies irgendwie schwer vorstellen kann.

Wie immer gilt hier ganz besonders: Die Antwort „Das geht Dich einen feuchten Scheißdreck an“ wäre völlig legitim.

JW #5

Du stellst wie immer die richtigen Fragen. Mal davon abgesehen, dass man mir es als Autor nur schwer recht machen kann, hängt das Projekt natürlich davon ab, dass Autoren ordentlich bezahlt werden. (Fotos bzw die Fotografen ebenfalls.) Journalismus muss bezahlt werden, pro bono ist hier kein Weg. Jeder bezahlt beim Bäcker seine Brötchen. Aber für das, was noch Journalismus genannt wird, hat man Probleme mit der Bezahlung.

Gestern fragte mich ein Redaktionsleiter eines Mediums, das im Sportbusiness-Bereich zu verorten ist, ob ich ‚unter Kollegen‘ ein Probe-Exemplar‘ zur Verfügung stelle, man kaufe ungern ‚die Katze im Sack‘.

Ich habe es nicht getan. Aus Prinzip. (Außerdem: wer bin ich denn, dass mir jemand sagt, er wisse nicht, ob er in einem Magazin, das ich produziert habe, Qualität bekomme.)

Es muss keine 10.000 Abonnenten geben, um dieses Projekt zum besten Angebot zu machen, was es auf dem Markt in diesem Segment gibt. Inklusive einer sehr guten, fairen Bezahlung für Autoren.

sternburg #6

Gestern fragte mich ein Redaktionsleiter eines Mediums, das im Sportbusiness-Bereich zu verorten ist, ob ich ‚unter Kollegen‘ ein Probe-Exemplar‘ zur Verfügung stelle, man kaufe ungern ‚die Katze im Sack‘.“

Top-Anekdote. Ich besitze dazu eine ausdifferenzierte Meinung und dränge sie auch gerne auf:

– Als Journalist Beleg-, Probe- und Rezensions-Exemplare mitzunehmen finde ich voll in Ordnung und würde ich auch so tun.

Guter (oder auch nur halbwegs sauberer) Journalismus lässt sich davon nicht beeinflussen. Ein bisschen Transparenz, und der Leser wird sich seinen Teil schon denken. Um zur Abwechslung mit einem harmlosen Positiv-Beispiel zu argumentieren: Die zauberhafte Frau Diener schafft es, sich im Namen der FAZ ganze Reisen schenken zu lassen und dann stundenlang u.a. zu berichten, was da alles scheiße war (Link dorthin, weil ich noch nie einen Buchstaben von ihr gelesen habe). Jetzt hat nicht jeder die FAZ im Rücken, aber deswegen meine ich ja auch, der Leser kann sich seinen Teil mit ein bisschen Transparenz schon denken.

– Als Journalist dabei mit „man kaufe ungern die Katze im Sack“ zu argumentieren, finde ich ernsthaft unangenehm. Welches Medium das auch sein mag – ich möchte doch davon ausgehen, wenn ich mir davon ein Schau-ich-doch-mal-rein-Exemplar kaufen möchte, dann muss ich dies unbesehen tun. Wie es nun mal Usus in der Branche ist. Mir ist unklar, wie man sowas ansagen kann, ohne dass einem dies selber peinlich ist.

„Unter Kollegen“ eine solche Forderung gegenüber einem Kollegen aufzustellen, der ganz offensichtlich – entschuldige bitte die klare Wortwahl, aber das ist ja nun kein Geheimnis und sagst Du hier ja auch selber – unter großen Mühen daran arbeitet, sein Werk irgendwie am Rande der Wirtschaftlichkeit ganz alleine und ohne jede finanzielle Hilfe von außen veröffentlicht zu bekommen, das… ja, da will ich hoffen, das Deine gewohnt ausgleichende Art Dich anders hat reagieren lassen, als ich es getan hätte. Ich hätte wahrscheinlich wortlos aufgelegt. Und die Nummer gelöscht.

Jetzt mal ganz im Ernst (und so lasse ich mich auch gerne zitieren), ihr Pisser: Ich hab vor vielen Monden ein paar Euro für ein Abo in den Hut geworfen, weil ich daran geglaubt habe und es wichtig fand. Musste man nicht tun. Kann man mich auch für auslachen (ist oft genug passiert). Aber jetzt, wo das Produkt da ist ist, werdet Ihr ja wohl einen verschissenen Zehner aufbringen können, um mal reinzuschauen. Oder es halt bleiben lassen. Eines von beidem.

Entschuldige bitte, ich habe mich von Deiner Anekdote wegtragen lassen. Zurück zum Thema: Lustige Anekdote. Und Deine anderen Ausführungen finde ich selbstredend sehr ehrenhaft (auch wenn ich persönlich nichts anderes erwartet hätte). Ich unterschreibe jedes Wort davon (was auch niemanden überraschen wird).

Ähm… aber Dir ist schon aufgefallen, dass Du meine Frage nicht beantwortet hast?

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