141.967.500,93 CHF: „Das Thema von ISL ist in Zug, wir sind hier in Zürich“

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Ich habe eine weitere Analyse des ISL-Korruptionssystems und der Implikationen für die FIFA versprochen. Daran arbeite ich noch – in Deutsch und Englisch. Anbei schon mal jener Text, der heute in einigen Tageszeitungen von mir veröffentlicht wurde – es gibt viel mehr zu sagen, gerade nachdem Sepp Blatter in seinen 5 Fragen und Antworten auf der FIFA-Webseite sich weiter in Lügen und Unwahrheiten verstrickt – auch diese Propaganda werde ich Satz für Satz auseinander nehmen. Viel Spaß am Sonntag bei der Lektüre, @SeppBlatter #fifacorruption Ein Kleinod habe ich noch ausgegraben. Während der ersten Runde des ISL-Strafprozesses im März 2008 i…


Ich habe eine weitere Analyse des…
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Ralf #1
Hein #2

Da sich mein Vertrauen in die Ethik-Kommision des IOC in Grenzen hält, glaube ich nicht, daß man da viel mehr als heiße Luft produzieren wird. sonst müßte man sich doch über kurz oder lang im „öffentlichen“ Fokus über das eigene Gebaren auseinandersetzen (auch wenn es kaum einen interessieren würde). Vermutlich werden Bedienungsanleitungen von Papiershreddern zur Pflichtlektüre. Eher könnte ich mir vorstellen, daß, wenn überhaupt, bei Sepp dem Alter entsprechende Gründe demnächst zu einer krankheitsbedingten Demission führen. Das ist ja wohl ein gern gegangener Weg, sich zu entziehen. Andererseits: A Hund, und zäh is er scho. Würde mich nicht wundern, wenn er ähnlich wie Hoover interessante Dossiers im Privatsafe hat. Und daß er sein bester Nachfolger ist, ist ja wohl klar. Und all seine Stiefellecker werden das nach entsprechenden Kabalen auch gerne bekunden.

Jens Weinreich #3

Völlig korrekt, Hein. Von der so genannten IOC-Ethikkommission, die Havelange schon aus der Schusslinie nahm und Hayatou und Diack davon kommen ließ (Entschuldigung: tadelten), ist nichts zu erwarten. Guckst Du hier:

http://www.jensweinreich.de/2011/12/06/wie-jacques-rogge-ioc-und-joseph-blatter-ioc-fifa-die-offentlichkeit-verarschen/

http://www.jensweinreich.de/2011/12/08/jacques-rogge-sagt-reports-are-confidential-und-a-warning-is-not-a-sanction/

Das haben in Deutschland nur wenige Journalisten anders gesehen, die Rogge stets abfeiern.

firedo #4

Hallo,

Was ich nicht verstehe ist folgendes:
Die Korruption ind er FIFA ist allgemein bekannt , und zum großen Teil sogar bewiesen.
Warum geht es trotzdem weiter?
Jeder weiß es, aber nix passiert.

Davidoff #5

Das ist ja das perverse an der Korruption, für die direkt Beteiligten ist es eine Win-Win Situation. Der wahre Schaden entsteht ja erst mittelbar und teilweise ohne das die Leute es merken.

Aber zu erwarten das sich eine Elite, nix anderes sind ja die Sportfunktionäre auf der Ebene, selbst reinigt halte ich für sogut wie ausgeschlossen. In meinen Augen müsste da einfach die Strafverfolgung zuschlagen und das dann auch durchhalten bis zum Urteilsspruch und nicht wieder vorher einknicken und eine Strafzahlung akzeptieren.

Alternativ müsste wer aus der FIFA selber auspacken, allen Verschwiegenheitsklauseln zum trotz und damit dem Laden zum Einsturz bringen, nur, wer gräbt sich sein eigenes Grab? (FIFA ist ja ne Familie und so…)

Dennoch möchte ich festhalten, Respekt an die Journalisten die versuchen diesen Sumpf zu zeigen wie er ist. Hut ab!

Hein #6

Alternativ müsste wer aus der FIFA selber auspacken, allen Verschwiegenheitsklauseln zum trotz und damit dem Laden zum Einsturz bringen, nur, wer gräbt sich sein eigenes Grab? (FIFA ist ja ne Familie und so…)

Im Endeffekt käme da vorrangig wohl nur einer in Frage. Und wenn ich mir den letzten Kistner-Buchtitel vor Augen halte und dann an etwaige „Disziplinierungsmaßnahmen“ dieser ehrenwerten Gesellschaft denke, kann ich mir mir durchaus vorstellen, daß da in der Familie Leute, die nervös werden könnten, auch anderweitige Beruhigungsmittel in Betracht ziehen könnten. Wir reden hier schließlich wohlwollend über 9-stellige, wenn nicht noch höhe-re Zuwendungen.

Man schaue sich nur offiziell zugegebene Zahlen entsprechender Olympia/WM-Veranstalter an, die freiwillig(?) jedwedes nationale Steuerrecht, und was immer alles dazugehört, mitunter gerne mal außer Kraft setzen. (20 Cent Flaschenpfandboneinstecker oder Hartz4ler müssen da natürlich hintan-stehen). Die korrupten Lizenzgeber bis zum Abwinken hoffieren – der Volksmund hat andere Begriffe dafür -, das ist eine neue Form von Staatsraison, dafür kommt man dann beim Jubeln ins Fernseeeeehn) Da geht es nicht mehr um augenaushackende Krähen. Das sind richtig fette Deals. Und wenn pubicitygeile, schmarotzende Politiker, die Etats haben, dann wirklch mal scheitern, wie in München, versucht man es halt bald wieder. Erst recht, wenn der vorsitzende Ehrenmann, der die richtigen Ideologie, wie es scheint, schon hervorragend verinnerlicht hat, aller Voraussicht nach, bald ein Landsmann ist. Und nahezu alle nationalen, vermeintlich wichtigen und meinungsbildenden Medien werden wieder mitjubeln. Dann wird wieder alles Schland sein und Gelegenheit Termine für unpopuläre Gesetzgebungssitzungen zu finden. Schon gut, ich hör´jetzt auf.

Dennoch möchte ich festhalten, Respekt an die Journalisten die versuchen diesen Sumpf zu zeigen wie er ist. Hut ab!

UNBEDINGT!!!

Ralf #7

dpa: Niersbach geschockt über FIFA-Korruptionsaffäre

«Wenn nicht unbedeutende Entscheidungsträger der FIFA offensichtlich Geld kassiert haben und dann gesagt wird, es war damals nicht verboten, ist das eine Reaktion, von der wir als DFB uns nur total distanzieren können»

Free Wilhelm #8

Erst nach dem Frühstück eine verträgliche Lektüre, das „Interview“ der Blick mit Blatter:

http://www.blick.ch/sport/fussball/ich-sollte-mit-50-000-dollar-bestochen-werden-id1962702.html

Man hat gar nicht so viele Hände, wie man eigentlich fazial palmieren wollen würde.

Das Verständnis von Blatter, wie man gegen Korruption vorgehen sollte:

„Wurden Sie gegen den Mann wegen Bestechungsversuchs aktiv?“
„Damals hatten wir noch keine Ethik-Kommission. Er gab mir das Geld, ich gab es ihm zurück. Fertig.“

Klar, unter Ehrenmännern einer Familie gibt man sich eben nur das Geld zurück. Für so ein Verhalten wurden Handballschiedsrichter lebenslang gesperrt, oder?

Felix #9

„Kofi Annan?“
„Ja, er hat mich angerufen und gratuliert, dass wir die Torkamera einführen.“

Haha, dann wird’s ja vielleicht doch noch was mit dem Friedensnobelpreis!

Ralf #10

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