Die Peking-Nachlese: sechs Cera-Fälle

Zum Problem der positiven Tests, der Glaubwürdigkeit der Tests bei den Sommerspielen 2008 in Peking, vielen Unstimmigkeiten und den Nachuntersuchungen haben wir schon umfassend diskutiert:

Es wird sich wohl nicht vermeiden lassen, einiges aus dieser Diskussion nachzulesen. Am Ende dieses merkwürdigen, ein dreiviertel Jahr währenden Procederes bleiben ohnehin mehr Fragen als Antworten – ich nehme die Pressemitteilung des IOC von heute Abend, 19.23 Uhr, zur Kenntnis, mein Vertrauen hält sich in Grenzen.

Beijing 2008: IOC completes further analysis of Beijing samples

The International Olympic Committee (IOC) announced today that it has received the results from the further analysis on the samples collected last summer during the Olympic Games in Beijing. Of 948 samples that were analysed, 7 resulted in an adverse analytical finding (AAF) concerning 6 athletes. 

Details of the results:

Substances Total number of tests Number of negative tests Number of AAFs
CERA
New version of the endurance-enhancing hormone

847

840 7
Insulin
Hormone that can enhance performance by influencing the glycogen metabolism

101

101 0

„The further analysis of the Beijing samples that we conducted should send a clear message that cheats can never assume that they have avoided detection,“ said Arne Ljungqvist, Chairman of the IOC Medical Commission. „The vast majority of athletes do not seek an unfair advantage. We intend to do all we can to ensure that they have a fair environment for competition.“

In accordance with the IOC’s usual procedures, the IOC is notifying the athletes of any AAF through their National Olympic Committee (NOC).  

Any necessary disciplinary procedures, including hearings, will be conducted based upon the IOC’s Anti-Doping Rules applicable to the 2008 Beijing Olympic Games. Pending the decision by the IOC, appropriate steps can be taken by the relevant International Federation, in particular with respect to provisional suspension.

Due to the presumption of innocence, the IOC will not comment on any individual case. 

Background Information

As part of its zero-tolerance policy against doping, the IOC is storing samples collected during the Olympic Games for eight years. This allows the IOC to analyse samples retroactively should new fully validated tests to detect new prohibited substances/methods become available. 

The latest round of testing, which began in January, focused primarily on endurance events in cycling, rowing, swimming and athletics. The testing took advantage of improved technology to seek evidence of the prohibited use of CERA (equivalent to the intake of EPO) and insulin. Most of the work was conducted at the WADA-accredited laboratory in Lausanne, in close collaboration with the accredited labs in Paris and Cologne.

More details are provided below. 

Substances Tests Laboratory
CERA
New version of the endurance-enhancing hormone
Blood test recently developed by the WADA-accredited laboratory in Paris and used to retest samples from the Tour de France Paris/ Lausanne
Insulin
Hormone that can enhance performance by influencing the glycogen metabolism
Urine test recently perfected by the WADA-accredited laboratory in Cologne Cologne

The further analysis effort builds on the approximately 4,770 doping tests that were conducted in Beijing as part of the largest ever testing programme for an Olympic Games. The tests included 3,801 urine and 969 blood tests. Urine tests included 817 EPO tests, and blood tests covered 471 human Growth Hormone (hGH) tests. All the tests covered the 29-day period from 27 July until 24 August 2008. Athletes qualified for the Beijing 2008 Olympic Games were tested by the World Anti-Doping Agency and BOCOG under the authority of the IOC. As a general rule, all top five finishers, plus a further two, were tested.

Vielleicht müsste nun die Liste der Dopingsünder aktualisiert werden. Dabei kann mir sicher jemand helfen, denn es gab ja zu den Reitern (u. a.) einige Urteile. Ohne Gewähr vorerst diese Liste, die ich mit allen Urteilen verlinkt und zum letzten Mal von der IOC-Exekutivsitzung am 11. Dezember 2008 aktualisiert habe:

  1. Maria Isabel Moreno (Spanien) Radsport (Epo)
  2. Kim Jong-Su (Nordkorea) Schießen (Betablocker), Silber freie Pistole, Bronze Luftpistole
  3. Do Thi Ngan Thuong (Vietnam) Turnen (Diuretikum)
  4. Fani Halkia (Griechenland/Sensations-„Olympiasiegerin“ 2004) Leichtathletik (Methyltrienolon)
  5. Ludmilla Blonska (Ukraine) Leichtathletik (Methyltestosteron), Silber im Siebenkampf
  6. Igor Rasoronow (Ukraine) Gewichtheben (Nandrolon)
  7. Wadim Dewjatowski (Weißrussland) Leichtathletik (Testosteron), Silber im Hammerwerfen, Sperre lebenslang
  8. Iwan Tichon (Weißrussland) Leichtathletik (Testosteron), Bronze im Hammerwerfen, Sperre 2 Jahre
  9. Adam Seroczynski (Polen), Kanurennsport (Clenbuterol)
  10. Athanasia Tsoumeleka (Griechenland/Sensations-„Olympiasiegerin“ 2004) Leichtathletik (Epo, Cera), Sperre 2 Jahre
  11. Vanja Perisic (Kroatien) Leichtathletik/800 m (Cera)
  12. Yudelquis Contreras (Domikanische Republik) Gewichtheben/5. Platz (Cera)
  13. Stefan Schumacher (Deutschland/Nürtingen) Rad (Cera)
  14. Davide Rebellin (Italien) Rad (Cera) Silber im Straßenrennen
  15. Rashid Ramzi (Bahrain) Leichtathletik (Cera) Gold über 1.500 m
  16. Christian Ahlmann (Deutschland/Marl) Springreiten (Capsaicin), Sperre 8 Monate
  17. Tony Andre Hansen (Norwegen) Springreiten (Capsaicin), Bronze mit dem Team, Verfahren läuft vor dem Cas
  18. Denis Lynch (Irland) Springreiten (Capsaicin), Sperre 3 Monate
  19. Bernardo Alves (Brasilien) Springreiten (Capsaicin), Sperre 3,5 Monate
  20. Courtney King (USA) Dressur (Felbinac), Sperre 1 Monat
  21. Rodrigo Pessoa (Brasilien) Springreiten (Nonivamide), Sperre 4,5 Monate

In den Fällen 17-21 geht es natürlich um die Gäule.

Nachtrag, 21.21 Uhr: Es geht jetzt munter los, dpa meldet:

Nach Angaben der Online-Ausgabe der „La Gazzetta dello Sport“ soll einer der mutmaßlichen Dopingsünder der italienische Radprofi Davide Rebellin sein. Der 37-Jährige hatte in Peking hinter dem Spanier Samuel Sanchez und vor dem Schweizer Fabian Cancellara die Silbermedaille im Straßenrennen gewonnen.

Nachtrag, 21.25 Uhr: Der Sportinformationsdienst führt auch Tsoumeleka, sie habe ich oben nachgetragen.

Nachtrag, 29. April, 19.28 Uhr: So langsam klärt sich der Himmel auf. Habe die Namen eingetragen.

114 Gedanken zu „Die Peking-Nachlese: sechs Cera-Fälle“

  1. Martin Sommerfeld

    Neue (recht konkrete) Details:
    Wohl dreimal Leichtathletik (darunter ein Gold), zweimal Radsport und einmal Gewichtheben.

  2. Wow, 101 Nachuntersuchungen auf Insulin. Da kann man nur beeindruckt sein. Wahrscheinlich waren aber auch die anderen alle Diabetiker…

  3. die Meldung zum „Schummel-Schumi“ gibt es zum Beispiel hier

    wenn man den dortigen Ausführungen Glauben schenken darf, handelt es sich bei dem Olympiasieger um Rashid Ramzi (1500m)

  4. Ja Ramzi hat alle beim Finale in Peking überrascht, vor allem seine teilweise schwankenden Resultate im Vorfeld, wenn es überhaupt welche gab. Ein helles Licht auf die im Atlasgebirge trainierenden Läufer, welche immer wieder durch selten internationale Auftritte überraschten. Ach Morcelli, Aouita ihr Helden der Vergangenheit! Oder der Jungstar über 1500 Meter Iguider.
    Kisri Rachid lief gerade eine sensationelle Zeit beim Paris-Marathon, er verbesserte seine Bestleistung um 5 Minuten und das im Spitzenbereich, ist sehr selten.

  5. Jens Weinreich

    Die Dopingliste von Peking ist nun mit den inzwischen kursierenden und weitgehend ja bestätigten Namen aktualisiert. Schade eigentlich, dass wir immer noch nicht alles wissen.

  6. Thomas Seeholzer

    Wada empört Antidoping-Experten

    Die Wada-Bürokraten plagt offenbar wachsende Scheu vor teuren Dopingprozessen gegen Topathleten.

    Süddeutsche Zeitung:
    Freie Fahrt für S107

  7. Versteh ich den Artikel richtig, dass S107 derzeit gar nicht auf der Verbotsliste steht? Damit ist der Super-GAU ja perfekt. Wenn dieses Zeug so gut wirkt wie im Artikel beschrieben, bist du ohne S107 schlicht nicht konkurenzfähig. Da darf man sich über die Normen des DSV für die WM in Rom ja nochmal verwundert die Augen reiben.

  8. Nachdem sich die Sportfunktionäre bislang gesträubt hatten, hat nun die Staatsanwaltschaft nachträgliche Kontrollen der Proben des Giro 2008 beantragt…

  9. Jens Weinreich

    Auch wenn’s jetzt albern wird: „Horse and hound“, war das nicht jene Zeitschrift, für die Hugh Grant in „Notting Hill“ gearbeitet hat bzw. angab zu arbeiten? Wusste gar nicht, dass es so etwas wirklich gibt.

  10. sid/dpa: Entlastung der deutschen Springreiter

    In der Doping-Affäre vom olympischen Reitturnier in Hongkong 2008 hat der Springausschuss der Deutschen Reiterlichen Vereinigung FN seine Reiter entlastet. […] Der Weltverband FEI ermittelt aber weiterhin. […] Die FN erklärte nun, dass es bislang keine rechtssicheren Beweise gebe, „ob, durch wen, wann oder wie eine oder mehrere solche Behandlungen vorgenommen wurden“.

  11. Vor dem CAS geht es demnächst um Olympiamedaillen:

    9 June 2009
    CAS 2009/A/1755 Adam Seroczynski v/IOC

    13 July 2009
    CAS 2009/A/1752 Vadim Devyatovskiy v/IOC
    CAS 2009/A/1753 Ivan Tsikhan v/IOC

  12. So hatte Isabell Werth auf die Kaderauflösung reagiert:

    dpa (14.06.09): Dämpfer für Werth nach Kritik am Reit-Verband

    «Tatsache ist, dass da Aktionismus entstanden ist», sagte Werth zur Einsetzung der Kommission und zur Auflösung der Kader durch den in Warendorf ansässigen Verband. «Da sitzen einige hoch bezahlte Menschen in Warendorf, die ihre Arbeit an eine Kommission abgegeben haben», klagte sie.

    Werth kritisierte zudem, dass es zu wenig Informationen über die Befragung der Kommission gebe, die zur Aufklärung der Doping-Vorwürfe gebildet wurde. «Ist das ein Beichtstuhl?», fragte die examinierte Juristin: «Welches Rechtsinstitut ist das?» Sie wehre sich «gegen die generellen Unterstellungen», dass im Pferdesport in allen Disziplinen manipuliert werde.

  13. Sie hat auch gesagt:

    „Doch die Tatsache, dass der Reitsport in der Öffentlichkeit in eine so große Schieflage geraten ist, hat mich dazu gebracht, dort mitzumachen.“

    Das bezog sich aber selbstredend auf die Anhörungen vor der Steiner-Kommission.

  14. Das sind keine schönen Tage für Madeleine Winter-Schulze, der Mäzenin Werths, der Mäzenin Ludger Beerbaums. Vielleicht findet sie Beistand bei ihrer älteren Schwester Marion Jauß, der Gönnerin Christian Ahlmanns.

  15. Sport und Doping ist doch leider in keiner Sportart mehr zu trennen. Auf der Strecke bleiben häufig die letzten Ehrlichen. Kein Gold, Silber und Bronze auf der Veranstaltung geholt. Auch wenn noch Jahre später die Wahrheit rauskommt und dem rechtmäßigen Sieger das Gold nachträglich umgehängt wird, das ist dann trotzdem nicht das Gleiche.

  16. @Rudi
    Genau deshalb darf das Themas Doping nicht von Moral und Ethik getrennt werden. Es gibt momentan die Tendenz, alle Vergehen nur in Bezug auf die momentanen juristischen Regeln zu sehen. Das reicht aber nicht! Erst wenn die Gesellschaft das Fehlverhalten ächtet, Frau Werth und die anderen DoperInnen ihr menschliches Versagen einsehen, gibt es eine Chance.
    Solange aber, wie im Radsport nur homöopathisch gehandelt wird (Gleiches mit Gleichem behandeln)gibt es keinen Ausweg.

  17. Hallo,

    in Sachen Isabell Werth finde ich das Zeit-Interview mit Tierarzt Karl Blobel interessant. Er nimmt sie ein Stück weit in Schutz und zeigt andererseits auf, worum es gegangen sein könnte. Nicht um klassischen Sportbetrug, aufgrund der Erkrankung sei das Pferd für den Hochleistungssport ohnehin nicht geeignet, sondern sozusagen um den Betrug potenzieller Käufer. Sie habe möglicherweise zeigen wollen, dass das Pferd „trotzdem“ gut ist.

    Im Übrigen wäre ja die Frage, ob das Leiden von „Whisper“ so offensichtlich ist und/oder so sehr bekannt, dass es den Preis drücken würde. Und muss man beim Pferde-Verkauf auf „Mängel“ hinweisen – wie beim Verkauf eines Gebrauchtwagens z. B.?

    Was ich mich noch frage: Zu hören ist nun immer, beim Reiten sei das Pferd der Athlet, also werde das Pferd untersucht. Trainingskontrollen gebe es nicht.

    Wie ist es dann zu verstehen, dass der Nada-Jahresbericht 2008 Folgendes an Trainings-Kontrollen ausweist: 59 Urin-Kontrollen, eine Blut-Kontrolle und 130 Testpool-Athleten …?

    Gruß Ralf Kohler

  18. Wie ist eigentlich der genaue Zusammenhang zwischen Kader-Zugehörigkeit, Meldung an den Nada-Testpool und Spitzensport-Förderung.

    Wie sieht es insbesondere bei den Reitern diesbezüglich aus?

    Wenn Verband XY seine Kader auflöst, dann dürften die Sportler bis zur nächsten turnusmäßigen Meldung im Nada-Pool bleiben. Was wäre, wenn es bis zur nächsten vorgesehenen Meldung noch nicht wieder Kader-Athleten gibt? Fallen dann alle Sportler aus dem Nada-Pool heraus und zieht das den Entzug der Spitzensport-Förderung nach sich? Oder anders gefragt: Wie lange kann sich ein Verband einen Kader-Athleten-freien Zustand leisten?

    Wie sieht es aus, wenn Verband XY der Reiter-Verband ist, und wenn es stimmt, dass der Athlet das Tier, aber nicht der Sportler ist und wenn es keine Trainingskontrollen bei Pferden gibt? Ändert sich dann überhaupt etwas? Außer, dass die Reiter keine Sporthilfe bekommen?

    Welche Kader-Zugehörigkeit ist Voraussetzung, um Sporthilfe zu bekommen?

  19. Gerade den Vorwurf des versuchen Betruges finde ich interessant. Schließlich ist Werth Juristin …

  20. Übrigens: dpa meldet gerade, dass Madeleine Winter-Schulze all ihre Ämter in der FN ruhen lässt…

  21. Das Wort Betrug stammt von mir, aber man kann ja mal Dinge auf den Punkt bringen.

    Welche Gemeinsamkeiten gibt es zwischen z. B. Hans Holczer und Medaleine Winter-Schulze …

    Zumindest die, dass man ja ans Gute glauben kann und trotzdem der/die Dumme sein kann …

  22. Wie ist das eigentlich mit den Winter-Schulzes?

    Gelten ja als Mäzene. Und im Sportstudio hatte Isabell Werth betont, es gehe gar nicht ums Verkaufen, denen nicht.

    Ist natürlich fraglich, ob das in der Allgemeinheit gilt. Selbst wenn es für die Top-Pferde gelten sollte, könnte es ja sein, dass man die verkauft, die dafür nicht „taugen“, für die ganz großen sportlichen Ehren.

    In jedem Fall vertragen sich Isabell Werths Argumentation und die Annahme des Arztes, dass es nicht um Sportbetrug gegangen sein mag, sondern nur darum, einen höheren Preis zu erzielen … nicht.

    Wen ich ein Pferd zu einem „überhöhten“ Preis verkaufe, ein kleines Leiden verschweige, kann mir aber wahrscheinlich nichts passieren. Während mir als Doper immerhin eine Sperre droht …

  23. Evi Simeoni in der FAZ: Auch die olympische B-Probe ist positiv

    Wie Schumachers Anwalt Michael Lehner erklärte, haben sich die Anwälte der fünf Ertappten bereits getroffen, um eine gemeinsame juristische Strategie zu entwickeln. Da bei den Athleten sowohl in der A- als auch in der B-Probe Spuren des verbotenen Leistungssteigerers nachgewiesen wurden, könnten höchstens noch Verfahrensfehler die Sportler vor der Verurteilung bewahren.

  24. Das hat doch auch mal etwas. Gemeinsame juristische Verteidigungsstrategie von Deutschland, über Bahrein bis Greece.

    Wie Schumachers Anwalt Michael Lehner erklärte, haben sich die Anwälte der fünf Ertappten bereits getroffen, um eine gemeinsame juristische Strategie zu entwickeln. Da bei den Athleten sowohl in der A- als auch in der B-Probe Spuren des verbotenen Leistungssteigerers nachgewiesen wurden, könnten höchstens noch Verfahrensfehler die Sportler vor der Verurteilung bewahren. Neben Schumacher wurde mit dem Italiener Davide Rebellin ein weiterer Radprofi erwischt – er gewann die Silbermedaille im Straßenrennen. Positiv auf Cera war außerdem der Goldmedaillengewinner über 1500 Meter, Rashid Ramzi aus dem Königreich Bahrein, die griechische Geherin Athanasia Tsoumeleka und die kroatische 800-Meter-Läuferin Vanja Perisic. Im sechsten Fall war die Analyse der B-Probe negativ ausgefallen: Die Gewichtheberin Yudelquis Contreras aus der Dominikanischen Republik wurde bereits Mitte Juni von dem Dopingvorwurf entlastet

  25. AP: Olympic 1,500-meter champ Ramzi faces doping panel

    Olympic 1,500-meter champion Rashid Ramzi of Bahrain faced an IOC disciplinary hearing on Monday to explain why he tested positive for the blood-boosting drug CERA after the Beijing Games. […] Ramzi was followed by Rebellin […] The disciplinary panel was chaired by IOC vice president Thomas Bach of Germany, and included IOC executive board members Gerhard Heiberg of Norway and Denis Oswald of Switzerland.

  26. Thomas Kistner in der SZ: Warten auf den Sturm

    Juristen argwöhnen, auch bei den Peking-Nachtests sei selektiert worden; es heißt, die Fachverbände hätten eine Auswahl treffen dürfen aus den 814 A-Blutserum-Proben und 343 A-Blutproben. Geht es nach Lehner und dessen Kollegen, die Ramzi und Rebellin gegenüber dem IOC vertreten, wird der gesamte Cera-Komplex den Betreibern auf die Füße fallen. Denn das Verfahren, mit dem Schumacher und Co. 2008 gesperrt wurden, ist erst seit 1. Juli von der französischen Akkreditierungsbehörde Cofrac zugelassen.

  27. nocheinjurist

    Huebscher SZ-Artikel. Frage mich, weshalb Juristen (!) argwoehnen ueber die Frage, ob selektiert worden sein koennte. Ein Sportler traut sich derzeit nicht aus der Deckung?

    Und Michael Lehner irrt vielleicht bei dem hierbei

    Und im Verlauf des Rechtsstreits, so Lehner, sei dann der Groschen bei der AFLD und der zuweilen überforderten Welt-Anti-Doping-Agentur gefallen: „Oh, wir haben ja noch keine Validierung für diesen Test“. Der liegt nun vor, aber im Fall der Schumacher-Proben könnte das zu spät sein. Die alten Befunde, so Lehner, seien rechtsunwirksam.

    Wenn die Labors nach dem spaeter validierten Test verfahren sind, duerfte es kein Problem geben. Nachweisverfahren sind (Parallele im Strafrecht: Beweisermittlungs- und -bewertungsverfahren) abschliessend geregelt, bei Verstoessen ist das Ergebnis rechtsunwirksam? Im Strafrecht fuehrt ein Verstoss gegen Vorschriften, die den Beschuldigten schuetzen, recht selten zum Ausschluss des gefundenen Ergebnisses.

    Dem Autor selbst ist im Wunsch, es noch spannender darzustellen, als es ist (und es ist wirklich spannend), auch einer danebengegangen

    Weitere auffällige Blutproben blieben auf Eis.

    Wenn eine Blutprobe auf Eis liegt, kann man ihr keine Auffaelligkeiten ansehen.

  28. @nocheinjurist
    Ich habe den Hinweis auf das „Eis“ anders interpretiert. Durch die weitere Lagerung im Kühlschrank lassen sich immer noch Untersuchungen vornehmen.
    Interessant ist die allen Verbänden eigene Zeitverschiebung! Erstmal Kasse, dann reinen Tisch machen.
    Rom, erstmal jubeln lassen und dann Rekorde nicht anerkennen.
    Peking, stolze Nationen für wenigstens ein Jahr, dann den Zeigefinger rausholen und erneute Abhängigkeiten werden hergestellt bzw. manifestiert.
    Es ergibt sich der Verdacht, durch diese Politik, besonders die des IOC, werden die von Weinreich und anderen beschriebenen Abhängigkeiten begründet.

  29. Das ist doch prima,wenn schon Kistner seine eigene Interpretation für uns aufschreibt,kann auch jeder Leser selbst weiterinterpretieren,jeweils in seiner eigenen Weltanschauung und jeder ist zufrieden;-)

  30. Leider ist das kein Verdacht mehr, eher schon Gewissheit.

    Es ergibt sich der Verdacht, durch diese Politik, besonders die des IOC, werden die von Weinreich und anderen beschriebenen Abhängigkeiten begründet.

    Mir ist nur noch nicht die Rolle der Kulissenschieber in diesenm Schmierentheater klar. Wenn sie wissen, was hinter den Kulissen passiert, dann gehören sie auch zum Team und sind genau so befangen, wie die Rollendarsteller.

    Bestätigend, wenn man dann so etwas von Tom Mustroph lesen kann.

    Will ein Radprofi ein vergleichsweise stressfreies Leben führen, sollte er unbedingt Schwimmprofi werden. Die Arbeitszeiten verkürzen sich von ca. fünf Stunden täglich auf – je nach Distanz – eine halbe Minute bis eine knappe Viertelstunde. Die allerdings müssen pro Tag oft mehrmals abgeleistet werden. Immerhin ist im Sommer ein Bad ganz angenehm.

    Die Materialfrage, die Schwimmer gegenwärtig durcheinander bringt, löst beim geübten Mensch-Maschine-Optimierer mit Windkanalerfahrung nur ein müdes Lächeln aus. Und bei den Dopingkontrollen lacht er sogar befreit auf. Satte 24 Stunden hat ein Teilnehmer der Schwimm-WM Zeit, seine Dopingprobe abzuliefern. Kein Chaperon begleitet ihn. Meist führt der Mannschaftsarzt den Sportler zu dem kleinen Kabuff am Rande des Sprungbeckens.

    http://www.neues-deutschland.de/artikel/153250.stumme-alarmglocken.html

  31. nocheinjurist

    @TobiasL: Da haben wir es beide aehnlich verstanden. Aber wie hat Herr Kistner die Auffaelligkeit einer eingefroerenen Doping-Probe erkannt? (Wie gesagt, nur ein Schoenheitsfehler in einem spannenden Artikel.)

    Ds mit den 24 Stunden Zeit lese ich zum ersten Mal. Lustig. Langsam bin ich dafuer, Dopingkontrollablaeufe ISO-zertifizieren zu lassen.

  32. nocheinjurist,
    Kistner kann einer eingefrorenen Blutprobe(Doping Probe?) nichts auffälliges ansehen;-)

    Er hätte daraufhin weisen können,dass die UCI/AFLD 2008 30-50 Fahrer (die Angaben schwanken und wurden stets in anderen Zusammenhang wiedergegeben)wegen ihrer auffälligen Blutwerte (Pechstein) gezielt weiterverfolgte.(Gibt es in keinen weiteren Sportverband-siehe Mustroph)

    Der Hammer ist aber doch,dass sie diese gezielte Weiterverfolgung mit nichtanonymen Proben durchführten-das will aber die WADA anders.
    So liegt der Verdacht nahe,erst wird der Doper bestimmt und der positive Test wird nachgeliefert?

    Ist ein solcher Test gültig?

  33. Muß mich korrigieren,ein Test kann wohl positiv,negativ oder „auffällig“ sein,meint Anne Gripper:

    „Sollte es einen positiven Test auf Cera oder Wachstumshormone geben“, so Gripper im Interview mit dem australischen Radsportportal cyclingnews.com, „haben wir ein schnelles Verfahren, um den betroffenen Fahrer sofort zu suspendieren.“ Sollte eine Probe auffällig sein, dauere es jedoch länger. „Wir werden uns das sehr genau ansehen und weitere Analysen durchführen.“

    Auch wenn das Blutpassprogramm von Experten als nicht hundertprozentig kritisiert worden sei: „Mit dem Blutpass spüren wir jede Form der Blutmanipulation auf“, zeigte sich Gripper überzeugt. Zwar sei es schwierig Epo-Konsum in kleinsten Dosen aufzuspüren, die daraus resultierende Leistungssteigerung sei aber ohnehin minimal. „Fahrer müssen sich schon was einfallen lassen, um weiter zu dopen.“

    http://www.sportschau.de/sp/tour2009/aktuell/kw28/doping_schnelle_resultate_20090711.jsp

  34. nocheinjurist

    @Ralf: Mal die Frage nach einer persoenlichen Praeferenz: Saehen Sie die Proben lieber von der Polizei oder dem Radsportverband untersucht? ;-)

  35. Die UCI hätte wohl mehr „Vorwissen“ und könnte „gezielter“ suchen… ;-)

  36. BaZ: Das grosse Rätsel um die Schweizer Olympia-Bronze

    Im Fall von Hansen investiert der Besitzer des betroffenen Pferds Camiro, Financier Kjell Christian Ulrichsen, viel Geld, um den entscheidenden Form- oder Verfahrensfehler, der Norwegen die Bronzemedaille sichert, irgendwann noch aufzudecken. Ulrichsen ist nicht nur reich, sondern auch der Cousin der norwegischen Königin Sonja.

  37. Für die Nominierung der Olympiamannschaft Peking galt folgendes:

    5.1. Grundsätzlich können der Olympiamannschaft keine Athleten/innen angehören, denen im Zeitraum vom 01. September 2004 bis unmittelbar vor Beginn ihrer olympischen Wettkämpfe in 2008 ein Verstoß gegen die Anti-Doping-Bestimmungen des jeweiligen nationalen und internationalen Sportfachverbandes und/oder der NADA nachgewiesen wurde. […] Im Einzelfall kann das DOSB-Präsidium nach Prüfung eine gesonderte Entscheidung gem. Ziff. 5.2. treffen. […]

    5.2. Das DOSB-Präsidium kann im Einzelfall nach Prüfung und ggf. Einholung einer schriftlichen Stellungnahme der NADA eine gesonderte Entscheidung über die Nominierung der unter 5.1. aufgeführten Athleten treffen. Der nationale Sportfachverband hat diese sog. ‚Einzelfallentscheidung’ rechtzeitig vor der für die Nominierung zuständigen Präsidiumssitzung des DOSB bei diesem unter Vorlage aller für eine Beurteilung und Entscheidung notwendigen Dokumente (Laborberichte, Stellungnahme des Athleten, usw.) zu beantragen.

  38. FAZ: Werth kann in London für Deutschland reiten

    Nach Auskunft von Thomas Bach, des Vizepräsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), wird ein Athlet erst dann von den folgenden Spielen ausgeschlossen, wenn eine Doping-Sperre von „mehr als sechs Monaten“ gegen ihn verhängt wurde. Bliebe als einzige Gefahr noch ein möglicher Ausschluss aus der deutschen Olympiamannschaft durch den DOSB. In den Nominierungsrichtlinien für Peking 2008 war vorgeschrieben, dass jeder Verstoß gegen die Doping-Regeln zum Ausschluss führen kann, dass aber eine Einzelfallentscheidung möglich ist. „Die Richtlinien gibt es aber für 2012 noch nicht“, sagte Bach.

  39. dpa: Vorwürfe gegen Nolting – Kritik am Beerbaum-Stall

    In der Handtasche brachte Beerbaums Pferdepflegerin Marie Johnson laut Report die zwei Spritzen mit dem nicht zugelassenen Mittel Lactanase und Arnika in den Stall, um dort Marco Kutschers Pferd Cornet Obolensky zu behandeln. «Weil die anderen sie nicht sehen sollten», erklärte sie nach Informationen des Fachmagazins der Kommission das merkwürdige Vorgehen.

  40. dpa: Olympia-Reiter Kutscher muss vor Sportgericht

    Niemand, der laut Untersuchungsbericht Kenntnis von der unangemeldeten Behandlung gewusst hatte, darf in der FEI-Führung arbeiten. Das dürfte vor allem auf Breido Graf zu Rantzau zutreffen, weil der Präsident des deutschen Verbandes im Moment des Spritzens im Stallbereich war. Das betrifft aber auch FN-Sportchef Reinhard Wendt und den Springausschuss-Vorsitzenden Peter Hofmann.

  41. sid: IOC lässt Proben aus Turin auf Cera untersuchen

    „Aus diesem Grund werden wir bei 30 bis 40 Proben zusätzliche Analysen durchführen.“

    WADA: WADA Executive Committee and Board Endorse Haematological Laboratories for Athlete Passport Analyses, Support Athlete Whereabouts System

    Following new information received by WADA about possible misuse of CERA by athletes at the 2006 Winter Olympic Games, before the substance was put on the market, WADA passed on the information to the International Olympic Committee, which decided to conduct further analysis of a number of samples collected at the time of the 2006 Games. This analysis is ongoing.

    Warum nur 30-40? Was ist mit den Proben von Athen 2004?

  42. was die kriterien für die auswahl der proben angeht, bieten sich meines erachtens drei varianten an:

    a) wie alibi — überprüft werden trick-ski-fahrer, eiskunstläufer und curler. zumindest aber keine medaillisten in gefährdeten sportarten. garantiert keine spektakulären ergebnisse, nur ein gut sichtbar erhobener zeigefinger zur mahnung an die athleten. in diesem fall müssen im sinne der wahrung des schönen scheins sowohl die ausgewählten sportler als auch das auswahlverfahren geheim gehalten werden.

    b) auf grundlage von verdachtsmomenten bzw. auffälligkeiten von einzelnen sportlern oder teams. mal abgesehen von der frage, auf welcher grundlage und von wem die individuellen einschätzungen kommen sollten — die namen der nachüberprüften sportler müssten wieder geheim bleiben (wegen des vorverurteilungspotentials), das auswahlverfahren würde aufgrund seiner cleverness und modernität aber früher oder später stolz publik gemacht werden. (preisfrage: woher wüsste man, dass unter dem deckmantel von b) nicht letztlich doch nur variante a) durchgeführt wurde?)

    c) konzentration auf risikosportarten (skilang- und eisschnelllauf) und top-platzierungen. auch in diesem fall würde das auswahlverfahren öffentlich gemacht werden können. die in frage kommenden sportarten/disziplinen sind schließlich kein geheimnis. zusammen mit einem klaren platzierungskriterium ließen sich dann auch die überprüften sportler identifizieren — ohne dass damit eine vorverurteilung einherginge. allerdings ist die zahl von 30-40 proben offensichtlich zu gering, um etwa in allen gefährdeten disziplinen das gesamte podium zu checken.

    ich halte ja variante c) sowohl für die sauberste als auch die wahrscheinlichste — allerdings spricht die verschwiegenheit des iocs ob des verfahrens fast schon eher dagegen. aber vielleicht erfahren wir eines späteren tages ja noch mehr.

  43. Es sei denn die WADA hat ein computerberechnetes Checksystem zur Verfügung , dass die Wahrscheinlichkeitsrechung düpiert. Vllt. hat sie bei den Hegdefonds geschmult. ;)

    Für jede Variante bliebe der Kasus knaxus die auf jeden Fall zu geringe Zahl der Nachtests das Problem.

  44. velonation.com: Co-operation between WADA and pharmaceutical companies could boost anti-doping fight

    The International Olympic Committee (IOC) recently confirmed that that the third generation form of EPO called CERA is thought to have been used at the 2006 Winter Games; in fact, there are rumours that it leaked onto the black market as far back as 2004, three years before it was officially launched and four before it was first detected in competition during the 2008 Tour de France.

  45. CAS: Vadim Devyatovskiy & Ivan Tsikhan case: The Court of Arbitration for Sport (CAS) upholds the appeals of the Belarusian athletes

    CAS: CAS 2009/A/1752 Vadim Devyatovskiy v/ IOC
    CAS 2009/A/1753 Ivan Tsikhan v/ IOC

    The Panel is not declaring that the Appellants did not, prior to the competition, administer exogenous testosterone. The Panel is merely concluding that the Respondent has not been able to prove, to the comfortable satisfaction of the Panel, diligent adherence to the rules set out in the International Standard for Laboratories and the relevant Technical Documents.
    […]
    The medals and diplomas awarded to the Appellants are to be returned to them.

  46. nocheinjurist

    Jaja, ganz neue Regel in der Dopinganalyse

    …Furthermore, the same laboratory analyst should not have performed activities on the „A“ and on the „B“ samples…

    aus dem CAS-Urteil (beim sid nicht erwähnt). Dummheit? Sparwille? MIßgeschick?

  47. Robert Kempe für dradio.de (30.06.): Der Blick zurück – Die Welt-Anti-Doping-Agentur führt Nachtest bei Dopingproben der Olmpischen Spiele 2006 durch

    „Vorerst werden 20 bis 25 Proben von den Spielen in Turin auf Cera nachgetestet. Je nachdem was dabei rauskommt, werden wir überlegen ob wir weitere Proben analysieren lassen. […] Es geht um Eisschnelllaufen, Skilanglauf und Biathlon.“
    […]
    Der lebenslang von Olympia gesperrte Österreicher Mayer erklärte jetzt gegenüber dem Deutschlandfunk auf Nachfrage, dass das IOC auch gleich auf andere Blutdopingmittel wie Dynepo und Biosimilars nachtesten solle, diese Mittel, so Mayer, seien damals auch im Umlauf gewesen.

    Aus 30-40 Nachproben (# 89) sind also vorerst 20-25 geworden…

  48. Keine Spritzen mehr…beim Radwettdoping in Frankreich sind die Doper einen Schritt weiter und testen EPO-beschichtete Weidezäune.

  49. Weidezäune

    Stefan, vllt. solltest du sie auch mal ausprobieren. Oder was machst denn du so den ganzen Tag ? ;-)

  50. Nach dem Post bin ich selber ne Runde gefahren, mir hat sich aber kein Zaun in den Weg gestellt.
    Nun endlich erster Dopingfall bei der Tour:
    http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,773791,00.html

    Alexander Kolobnew vom Team Katjuscha ist positiv auf eine Substanz getestet worden, die zur Maskierung anderer Doping-Mittel verwendet wird. Der 30-Jährige wurde von seinem Rennstall entlassen…Die UCI hatte in einem Statement aber deutlich gemacht, dass sie „zuversichtlich ist, dass das Team die notwendigen Schritte unternimmt, um die Tour de France in Ruhe weiterlaufen zu lassen“.

    „In Ruhe“…also noch nicht mal die UCI guckt mehr die Tour.

  51. Stefan, erklär mir mal, wieso das ein Dopingfall sein soll, wenn das Mittel nicht auf der Dopingliste des UCI steht ?
    Sie entlassen ihn doch nur, damit sie nicht selbst noch Ärger kriegen. Scheinheilig. Also wie immer business as usal lediglkich auf Kosten des scheinbaren Individualsünders. So däm**** kann doch keiner sein und nicht erkennen, worum es da geht. Der Spiegel checkt es trotzdem nicht oder will es gar nicht. So verkauft sich doch die Sache dem Leserpöbel leichter. Hoffnungslos, aber nicht verloren. ;-)

  52. @herbert
    lass dich nicht durch die Formulierung „nicht auf der UCI-Dopingliste“ in die Irre führen — maßgebliche Instanz für die Einstufung als Doping ist natürlich die WADA-Liste, auf der die Substanz sehr wohl auftaucht (unter S5, „diuretics and other masking agents“). Als „specified substance“ (Zitat WADA: „Generally speaking, “specified substances? are substances that are more susceptible to a credible, non-doping explanation.“) führt ihr Nachweis nach UCI-Reglement aber eigentlich nicht automatisch zu einer sofortigen Suspendierung bis zur Analyse der B-Probe. Das heißt aber nicht, dass sich die Teams nicht mit der ASO darauf geeinigt haben können, positiv getestete Fahrer auch in solchen Fällen „freiwillig“ von der Tour abzuziehen.

    Allemal interessant ist hier aber ein Vergleich des Verhaltens der UCI mit dem im Fall Contador — Variable rules for Contador and Kolobnev?

  53. Capital FM Kenya: Kiprop finally tastes belated Olympics glory

    It took three years for Asbel Kiprop to be coroneted as the Olympics men 1,500m champion but it was worth the wait.

    On Wednesday, the lanky 22-year-old finally received the top medal that was taken away from him by a runner who enhanced his performance using the banned blood booster, CERA, Bahrain’s Rashid Ramzi.

  54. Pingback: Russland nimmt Kurs auf die Winterspiele 2018 in PyeongChang: nächste Ausfahrt CAS • Sport and Politics

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