And the winner is: der Problembär

Ich fürchte, die Organisatoren der Leichtathletik-WM 2009 in Berlin, die noch nach einem Namen suchen, werden nichts auf diese Umfrage geben. Denn geht es nach den Lesern dieses Blogs sollte das WM-Maskottchen Problembär genannt werden.

Die Abstimmung ist beendet. Ein hübscher Name, auch wenn ich als Hausherr „Dopey“ favorisiert habe. Aber mein Gott, ich kann auch verlieren. Die Wahlkommission veröffentlicht also das amtliche Endergebnis:

[poll id=“2″]

36 Gedanken zu „And the winner is: der Problembär“

  1. Ich glaube der Problembär war auch gedopeyd. Gestern noch 89 Stimmen oder so und auf ein Mal 111. :)

    … auch wenn ich als Hausherr “Dopey? favorisiert habe. …

    Wie passt das damit zusammen? :>

  2. Naja, man darf die Meinung schon auch einmal wechseln im Lauf der Zeit, warum nicht?
    Jedenfalls gratuliere ich, auch zum erfolgreichen Abschluss der Wahl an sich. Beschissen wurde ganz gewiss nicht (das Statement des heutigen Abends von Gua klingt überzeugend [hehe]).
    Der ‚Problembär‘ ist, wie schon ganz oben angemerkt wurde, jetzt wahrscheinlich nicht so der specialcommercial (was mir die Vorlage aus dem Hause InFront ja ohnehin in Wirklichkeit nicht hergeben zu können scheint), dafür aber sympathisch kritisch.
    | Also, wenn ihr ihn dann irgendwo mal seht… an JW denken |

  3. Wir sind 4. exaequo. Ohne Chance gestartet und dann dieses Ergebnis. Glückwunsch an das Rote Rathaus in Berlin. Entspricht zwar nicht so ganz dem Zeitgeist, aber wir freuen uns auch über 4.Plätze.Von Bolti hätte ich mehr erwartet. Da kann man mal sehen, keiner ist unbesiegbar.

  4. Irgendwie ist im Nachhinein die Wahl doch nicht so gut. Weil kaum ist sie vorbei entdeckt der Silvio den Funktionär im Manne, womit er sich durchaus eine vordere Platzierung verdient hätte. Na ja, Pech für ihn. ;)

  5. Jetzt weiß ich wieder in welchem Zusammenhang ich noch ein „Hmmmm“ unterbringen wollte. Immer dieser Grundzweifel. ;)

  6. Jens Weinreich

    Ich bastle noch an einem Text zu den Grundzweifeln zum Wunder von Turin. Später mehr.

  7. Eigentlich wollte ich es ja nicht noch schreiben, aber jetzt wo du es schon halb gestanden hast: Du bist natürlich Schuld daran, dass ich diesem Grundzweifel habe (und er stört mich nicht und bin dir dafür auch irgendwie dankbar). :)

  8. Wenn schon die „Experten“ solche Weiten bezweifeln…

    Er selbst hatte bisher stets bezweifelt, dass Sprünge, die über die 8,50 Meter hinausgehen, sauber möglich sind. „Jetzt habe ich es selbst anders gemacht und hoffe, dass das nicht infrage gestellt wird.“

  9. Ist ja herrlich,eine Superweite gesprungen und sehr verhaltene Freude ausgelöst.

    Ich gönne Deutschland seinen Usain,mal sehen was jetzt so geschrieben wird;-)

    Die SZ ist schonmal gut:

    „Ich bekenne mich auf jeden Fall zu einem absolut sauberen Sport. Ich habe immer gesagt, dass 8,50 Meter sauber zu springen möglich sind. Da muss ich mich jetzt korrigieren.“

    http://www.sueddeutsche.de/sport/371/460999/text/

    Eine Variation des Zitates aus der TAZ;-)

  10. Danke, Walter! Ich wußte doch, daß an dieser Passage irgendwas faul war! ;-) Man muß die Artikel nur in der richtigen Reihenfolge lesen.

  11. Pingback: Sebastian Bayer oder “Have a good time!” : jens weinreich

  12. Herrjemineh. Das WM2009-Maskottchen „Problembär“ soll in „Berlino“ umgetauft werden. Hat denen denn niemand gesagt, wie Berlin auf italienisch heißt?

  13. Verdammt, warum hat mir nimand gesagt, dass man da voten konnte. Vielleicht hätte man da einen ansprechenderen Namen dopen können. ;)

    @Herr Holle. Na ja, vielleicht wird ja jetzt Citroën Sponsor oder so. ;)

  14. und was den berlin-g-o angeht… wird wohl eher nix mit citroën als sponsor — toyota ist anscheinend schon als offizieller iaaf-partner im boot.

  15. Dass man Namensvorschläge einreichen konnte, wusste ich, aber dass man irgendwann voten konnte, wurde auch da nicht reineditiert. ;)

  16. „Berlino“ ist ein unglaublicher Name. Natürlich ist es im Grunde völlig egal, wie das Vieh aussieht, heißt und eines nahen Tages stirbt. Aber wenn sich schon irgendjemand beruflich mit solchen Nebensächlichkeiten beschäftigt, wie kommt er dann auf „Berlino“, um Himmels Willen?
    Da sind ja die Wortwitze mit Bär Bel, Bär Lusconi und Hubschrau Bär lustiger – und das will was heißen.

  17. Pingback: Was vom Tage übrig bleibt (25): Berlino und andere Scheußlichkeiten : jens weinreich

  18. Pingback: Notizen vom Sportausschuss (9) oder: “Berlino ist ein Klasse-Sympathieträger” : jens weinreich

  19. Pingback: S-Bahn-Hersteller sponsert die Leichathletik-WM im S-Bahn-Krisengebiet : jens weinreich

  20. Das „Wahlvolk“ wird mal wieder an die Urnen gerufen. Leider scheinen die Namen der Logos schon festzustehen…

  21. Jens Weinreich

    Mensch. Ralf, nicht so flink: Nach der Schwimm-WM stimmen wir hier auch ab. Ist doch selbstverständlich. Ich habe schon ein, zwei andere feine Motive zur Wahl gefunden.

  22. Mein Favorit ist ja schon „Die Berge bei Föhn“. Begründung: Bei Föhn schmilzt der Schnee, und viele Leute bekommen Kopfschmerzen und fühlen sich schlecht. Passt perfekt zu den Spielen!

  23. Pingback: München 2018: der Weg nach Durban : jens weinreich

  24. Pingback: Leichtathletik-WM, Tag 2 : jens weinreich

  25. Pingback: Wenlock und Mandeville : jens weinreich

  26. Pingback: Sebastian Bayer oder: „Have a good time!“ • Sport and Politics

  27. Pingback: S-Bahn-Hersteller sponsert die Leichathletik-WM im S-Bahn-Krisengebiet • Sport and Politics

  28. Pingback: Was vom Tage übrig bleibt (25): Berlino und andere Scheußlichkeiten • Sport and Politics

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.