Notizen vom Sportausschuss (3): „I want to break free“

 •  • 39 Comments

Hier also die Notizen von der 64. Sitzung des Bundestag-Sportausschusses am 17. Dezember 2008. (Hatte mir eigentlich vorgenommen, jede Sitzung so ausführlich zu würdigen.) Zur Vorgeschichte dieser Sitzung wurde hier im Blog das eine oder andere gesagt.

Pflichtdokument zum Verständnis dieser Sitzungsnotizen ist das von der Nada verfasste Papier zu den Antidopingberichten 2007 der Spitzen­sportverbände, das hier exklusiv dokumentiert wird.

Zu Beginn gab es am Mittwoch um 14 Uhr im angestammten Sitzungssaal 4.800 des Paul-Löbe-Hauses ein Mannschaftsfoto: Parlamentarier und BMI-Mitarbeiter wurden von Vertretern des Landessportbundes Berlin mit Sportabzeichen geehrt.

gruppenfoto sportausschuss 17.12.2008

Für Eberhard Gienger (CDU/3. v.l.), Vizepräsident Leistungssport des DOSB, war das gewissermaßen der Höhepunkt der Veranstaltung. Jedenfalls, ich habe ihn später nicht mehr gehört. Mag sein, dass ich einen gewichtigen Wortbeitrag verpasst habe, aber eigentlich bin ich mir ziemlich sicher, dass Gienger nichts Substanzielles beizutragen wusste zur Diskussion. Sein Magdeburger Kollege Bernd Heynemann (CDU) natürlich auch nicht, vom Schiedsrichter bin ich es ebenfalls nicht anders gewöhnt, er meldet sich nur gelegentlich mit störenden Zwischenrufen.


Hier also die Notizen von der 64. Sitzung des Bundestag-Sportausschusses am 17. Dezember 2008. (Hatte mir eigentlich vorgenommen, jede Sitzung…
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Ralf #1

Herzlichen Dank! Besser als eine Live-Übertragung im TV…

Habe mich zunächst gefragt, wie

Vesper sagt: 32 der 33 olympischen Verbände setzen den NADC fristgemäß um.

zu

Vespers nächste Prognose: Sämtliche olympischen Verbände setzen den NADC fristgemäß um.

paßt. Sehe erst jetzt, daß beides nur „Prognosen“ sind. Sehr schön!

Passend zum Themenkomplex Bremer/Unterlassungserklärung:

Mainpost: Experte Ralf Meutgens hält das Rad-System immer noch für verlogen

In den entscheidenden Funktionen sind doch beim Bund Deutscher Radfahrer immer noch Leute, die ganz entscheidend vom alten System geprägt wurden. Das gilt für Trainer wie für Funktionäre. Allen voran der Leistungssportdirektor Burckhard Bremer.

Tobi #2

Wenn öffentliche Ausschüsse schon so einen Kindergarten veranstalten will ich gar nicht wissen was in anderen Ausschüssen passiert…

Tomte #3

Ich hatte einen echten Sch… tag. Aber dieser Beitrag lenkt nicht nur ab sondern ringt mir heute erstmals ein Lächeln ab!
Inhaltlich möchte ich mich dazu jetzt nicht äußern – das würde in meiner Stimmung nur zur Generalabrechnung…
Wenn ich nicht wüßte, dass es dieses Kasperletheater wirklich gibt: Oscar für das beste fiktive Drehbuch 2009, Jens!

Daniel #4

@Tobi: Ja, es ist manchmal sehr erhellend, sich die Mühe zu machen, Stenografische Berichte von Debatten und Ausschüssen durchzulesen. Ich habe da auch schon oft Tränen in den Augen gehabt.

Jens Weinreich #5

Danke für die Blumen. Ich finde ja: Das ist gelebte Demokratie!

ha #6

Ja, das gilt „in besonderer Weise“ (bisher dachte ich, so ähnlich geht Bundestagssprech) für das Video … Die starke Seite von Detlef Parr! Da war mal fällig, jw!

Peter Treiß #7

Lieber Jens Weinreich!
Als Beobachter der Ausschussitzung ist mir noch etwas negativ aufgefallen:
Die Abgeordnete der Linkspartei ist scheinbar nach der Paralympics Debatte verschwunden, so dass von der Linkspartei an der Dopingproblematik niemand teilgenommen hat.
Auch schien es mir so, dass bei der Verteilung der Abgeordneten auf die Ausschüsse am Beginn der Legislaturperiode der Sportausschuss von einigen gewählt worden ist,die möglichst wenig zu tum haben wollten.

Jens Weinreich #8

Tja, die Linken haben zu diesem Thema noch nie etwas Relevantes zu sagen gehabt. Am 15. Oktober, als über den BDR diskutiert wurde und Hermann seinen Antrag einbrachte, waren nur sechs Parlamentarier anwesend, natürlich niemand von den Linken: http://jensweinreich.de/?p=1383

Hallenstein #9

Es ist wie im damals Sandkasten. Da haben wir uns auch immer mit den Jungs aus dem Nachbarhaus geprügelt.
Merken diese Herren (und Damen) eigentlich noch welch jämmerliches Bild sie da abgeben?
Für die Sportverbände ist das natürlich einfach. Die müssen jetzt nur mal Diesen und mal Jenen durch (hier bitte die Fantasie walten lassen) für ihre Position einnehmen und schon ändert sich nichts am Status Quo.

Wenn das schon bei einem so kleinen Thema (Sorry, Herr Weinreich, absolut nicht böse gemeint) so unqualifiziert zugeht, möchte ich mir nicht ausmalen, wie es bei den großen Themen (Bildung, Soziales, Arbeit,…) läuft.

Ralf #10

SZ: Dopingstreit um BDR-Sportchef – Hermann verklagt Bremer

Dass Bremer in seinem BDR-Spitzenamt die zahlreichen Dopingfälle im deutschen Radsport zumindest nicht verhindert habe, sei ein „Verantwortungszusammenhang“, den man äußern dürfe.

Ralf #11

Schwäbisches Tagblatt: Angriff auf Meinungsfreiheit

Auch Peter Danckert […] hat […] die Erklärung nicht unterschrieben und mit einer Gegenklage geantwortet.

Ralf #12
Herbert #13

Ralf, ich frage mich, weshalb es keinen in diesen erlauchten und umfassend informierten Kreisen gibt, der sich einmal auch zu den unangenehmen Seiten der Wahrheit bekennt. Nach der politischen Wende wurden viele Nachwuchstrainer wegen fehlender finanzieller Mittel aus dem Job gezwungen. Das war ein schleichender Prozess. Allerdings gab es damals bereits die Mahner, die auf dessen erfolgsminimierende Konsequenzen hinwiesen. Aber – wie so oft – wurde das diesmal auch mit Geldmangel begründet. Zukunft, Konzeption, Option sind da eher nicht präsent im Denken und Entscheiden der Verantwortlichen.

Jetzt werden Prämien ausgelobt, die die scheinbar ersparten Sportmittel wieder auffressen.
Allerdings seh ich für den deutschen Sport nicht nur dieses , sondern ein noch viel dramatischeres Problem. Der fehlende Nachwuchs selbst. Das ist natürlich von Sportart zu Sportart unterschiedlich. Für eine TOP-Frau oder – Mann brauchts mindestestens 30 junge, sehr talentierte Sportler, die mit der nicht immer nur freudvollen sportlichen Laufbahn beginnen. Ganz oben und nach 15 Jahren kann dann vielleicht, wenn auch die anderen Fakten passen, ein Olympiasieger oder Weltmeister stehen. Vor dieser einfachen Wahrheit wird sich auch gedrückt.
Und da müssten wir nicht immer nur über Doping diskutieren, sondern uns über das wahre Einmaleins des Sports Gedanken machen und dann Entscheidungen treffen.

Arnesen #14

Ich weiß nicht, Herbert, ob das Wort „wir“ im letzten Satz angebracht ist.
Das würde unterstellen, dass 1.) im Sport tatsächlich die Nation des Siegers wichtigstes Kriterium ist und dass das 2.) auch von allen akzeptiert wird.

Und da bei Gegenbeweisen ein einziges Beispiel genügt, kann ich 2.) schon streichen. :-)

Herbert #15

Arnesen, ehrlich, ich habe Sie nicht ganz verstanden. Zur Nation des Siegers habe ich doch gar nichts geschrieben. Wenn Sie mit 2. Gegenbeweis die kritisierte Nachwuchsarbeit meinen, dann würde ich darauf bestehen, weil ich sie noch für wichtiger als die Trainerfrage halte, auch für das gesamte Gemeinwesen.

Joern #16

Die FAZ berichtet heute über Doping im Amateur-Radsport und über die mögliche Beteiligung des BDR: Hodenkrebs-Attest als Ausweg?
und verweist auf einen entsprechenden Beitrag in „Sport Inside“ am Montag.

Ralf #18
Ralf #19
Walter #20

Ralf,ich verstehe die ganze Aufregung nicht.Im Juli/August 2007 waren R.Scharping mit J.Jaksche im aktuellen Sportstudio zu Gast bei Poschmann.Dort sagte Herr Scharping sinngemäß“…man kann doch nicht heute Leute für etwas zur Rechenschaft ziehen,was vor 20 Jahren gang und gäbe war,ihnen die Existenz vernichten…das wird in anderen Gremien erörtert,damit sich nicht noch jemand das Leben nimmt… damals wurde mit öffentlichen Mitteln eine Studie erstellt,in Freiburg,wie wirkt denn dieses Testosteron auf die Leistungsfähigkeit,in dem Fall von Nordischen…“
Ich finde mehr Geständnis geht nicht ,nur Herr Poschmann war auf diesem Ohr taub;-)
Leider fehlt der Beitrag in der ZDF Mediathek seit kurzer Zeit,gibt es da ein Archiv?

Ich nehme an,die Wahrheit darf nicht gesagt werden,am Ende müssen sie sich auch noch bei Jan Ullrich entschuldigen?

Tobi Kiefer #21

blöde Frage: aber hatte Lance A. nicht auch Hodenkrebs? Und war nachdem er diesen besiegt hatte, bei der Tour de France nicht mehr zu schlagen?

Ralf #22

WELT: Scharping soll mal wieder gestürzt werden

Als Bremer sich von Politikern wie dem Sportausschuss-Vorsitzenden Peter Danckert oder dem Grünen Winfried Hermann diffamiert sah, die darauf hinwiesen, dass er „schon in den heißen Zeiten des Dopings in dieser Position war“ (Hermann), begehrte er Unterlassungserklärungen. „Nach Rücksprache mit meinem Anwalt habe ich das nicht unterschrieben“, sagt Danckert, „seither habe ich nichts mehr gehört.“

Ralf #23

Winfried Hermann in der Berliner Zeitung: „Da könnte ich die Arbeit einstellen“

Herr Hermann, am Donnerstag wird vor Gericht in Berlin eine Auseinandersetzung zwischen Ihnen und Burckhard Bremer verhandelt, dem Sportdirektor des Bundes Deutscher Radfahrer.

Walter #24

Vor Gericht dürfte auch nichts anderes herauskommen als im Prozeß Sprenger.Wissen kann man viel aber beweisen ist eine andere Geschichte.
http://www.cycling4fans.de/index.php?id=4133
Ich glaube nicht,dass im Radsport anders oder mehr gedopt wurde als in anderen Sportarten.Durch die Verfolgung von Jan Ullrich ist nur mehr herausgekommen.Aber selbst bei dieser Kampagne ist Doping nicht nachgewiesen worden.

Er habe nie, wie in einigen Medien gedruckt, gesagt, dass Ullrich gedopt habe, sondern lediglich festgestellt, dass die Staatsanwaltschaft nach den Ergebnissen der umfangreichen Ermittlungen davon ausgehe, dass Ullrich gedopt habe. „Die Feststellung selbst kann nur ein Gericht treffen“, so Apostel.

http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=spor&itemid=10067&detailid=436751

Ralf #25

@ Walter:

Im Fall Sprenger kam es nicht zum Prozeß, und im Fall Bremer geht es nicht darum, ihm eine Dopingmitwisserschaft nachzuweisen, sondern einem MdB das Recht auf freie Meinungsäußerung zu sichern.

Im übrigen glaube ich, daß im Radsport „etwas“ mehr gedopt wurde als in anderen Sportarten. Aber darüber brauchen wir wohl nicht zu diskutieren.

Walter #26

Ist das nur bei Radprofis im Einsatz?

Alle konzentrieren sich auf den Radsport, und die anderen Sportarten verstecken sich dahinter. Diese Mittel wirken auch im Schwimmen, im Rudern, im Paddeln, im Lauf, im Skilanglauf. Da werden sie auch eingesetzt.

http://www.faz.net/s/RubCBF8402E577F4A618A28E1C67A632537/Doc~EFB379B0C84794C41A2A745EFA76C604D~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Richtig ,Sprenger hat ja den Zeugen angezeigt und das Ermittlungsverfahren wurde eingestellt;-)

Ralf #27
Jens Weinreich #28

Ich komme gerade aus dem Gericht. Äußere mich später dazu.

Ralf #29

Amerika-Dienstreise also erfolgreich beendet?

Ralf #30

Wormser Zeitung: Winzer-Geld für Doping? Ex-Buchhalter der Winzergenossenschaft Westhofen im Visier

Nach Informationen der WZ soll dabei auch der Name von Schulz’ ehemaligem Teamchef, damals noch Buchhalter bei der Winzergenossenschaft Westhofen, gefallen sein. Der aufgeflogene Doping-Sünder bezichtigt seinen ehemaligen Manager, ihm die Substanzen, die er sich gespritzt oder geschluckt habe, ausgehändigt zu haben.
[…]
Welche Rolle das Geld der Winzergenossenschaft Westhofen in der Doping-Affäre spielt und ob mit den veruntreuten rund 270.000 Euro das Doping im Team „Rowe Motoroil“ finanziert wurde, ist zum derzeitigen Stand der Ermittlungen noch unklar.

Ralf #31

Wormser Zeitung: Alleintäter oder Mittelsmann?

Es bestehe grundsätzlich die Gefahr, so die Angaben der Staatsanwaltschaft, dass die Fahrer „den eigenen Tatbeitrag schönen und den von anderen übertreiben“.
[…]
Klar sei allerdings, dass der Beschuldigte selbst, „einen erheblichen eigenen Bedarf“ gehabt habe, so dass man nicht ausschließen könne, dass mit dem Winzer-Geld die Doping-Geschäfte finanziert wurden.

Ralf #32

Grit Hartmann für dradio.de: Erste Kronzeugenaussage mit Folgen – Strafbefehl gegen Radsport-Amateur und Ermittlungen gegen Mediziner

„Es haben sich Hinweise ergeben, das möglicherweise Ärzte oder ein Arzt, wissend, wozu diese Mittel eingesetzt werden, Rezepte ausgestellt hat, damit die entsprechenden Arzneimittel beschafft und dann zu Dopingzwecken eingesetzt werden können.“

Nada und BDR allerdings haben die Ermittlungen in der pfälzischen Doperszene zuletzt ignoriert. Staatsanwalt Orthen versucht es mit einem Tipp:

„Wenn die Nada nach Abschluss des Verfahrens wieder Akteneinsicht will, dann wird das genauso wenig ein Problem sein, wie das im Ermittlungsverfahren ein Problem war.“

Ralf #33

Die Textversion des oben verlinkten Beitrags (#37) ist derzeit leider nicht verfügbar. Der Beitrag läßt sich aber nachhören:

Ralf #34

misterboo.de: Wirbel um Bernd Fuhrmann: erneute Suspendierung

Gestern beim Rennen in Bornheim erschien nun persönlich der Vizepräsident des BDR, Günter Schabel, um die Rennlizenz des Fahrers vom RV Rodenbach einzuziehen.
[…]
Von einem „positiven Befund“ ist da die Rede, was immer das heißen mag, es fehlen, wie sonst bei Doping-Suspendierungen üblich, Ort und Datum der Kontrolle und der Hinweis auf die B-Probe. Es stellt sich auch weiter die Frage, warum die Meldung erst jetzt erscheint, obwohl die Suspendierung schon am 17.06. erfolgt ist

Und hier nochmal der Link zur Textversion des dradio-Beitrages von Grit Hartmann: Erste Kronzeugenaussage mit Folgen

Ralf #35

Ralf Meutgens für dradio.de:

Die Aussagen von Philipp Schulz belasten den Radsportler Bernd Fuhrmann
Sendezeit: 19.09.2010 19:53
Autor: Meutgens, Ralf
Programm: Deutschlandfunk
Sendung: Sport
Länge: 05:32 Minuten

misterboo.de: Neues im Fall Fuhrmann

Ralf #36

Ralf Meutgens für dradio.de: Dopinggeständnis, Teil 3

Im Rahmen weiterer Telefonüberwachungen hat es bei mindestens vier weiteren Radsportlern Hinweise auf Dopingvergehen gegeben. Ebenso gibt es den Beleg für eine verweigerte Dopingkontrolle.
[…]
Im Rahmen einer Langzeitstudie wurden vom Kölner Anti-Doping-Labor auffällige Urinproben gesondert gelagert. Eine davon gehörte Fuhrmann. Diese Proben wurden in zwei Teile aufgeteilt, um wieder über eine A- und B-Probe zu verfügen. Ein Teil wurde mit verfeinerten Methoden analysiert und hat im Falle von Fuhrmann exogen zugeführtes Testosteron nachgewiesen.
[…]
Es sollen rückdatierte Atteste durch diesen Arzt ausgestellt worden sein, um die Einnahme eines bestimmten Medikamentes medizinisch zu begründen. So wurden positive Dopingproben nachträglich legalisiert. Nur schwer nachvollziehbar ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass ein derartiges Vorgehen des Arztes strafrechtlich irrelevant ist, solange diese Atteste nicht bei einer Behörde vorgelegt werden. Sportverbände und die nationale Anti-Doping-Agentur gelten laut Strafgesetz nicht als Behörde.

Ralf #37

Daniel Drepper für ZEIT online: Gedopt und ausgepackt

Philip Schulz gab Dealer und Mitdoper preis. Jetzt ist der Rad-Amateur Außenseiter – will aber dennoch nicht vom Radsport lassen.

Ralf #38

Ralf Meutgens und Anno Hecker in der FAZ: Doping in Deutschland – Krank zum Schein

Der BDR war so überzeugt von diesem Dokument, dass er unter anderem gegenüber dem Sportausschuss des Deutschen Bundestages die Auffassung vertrat, es habe ein Gutachten eines renommierten Facharztes vorgelegen. Über den genauen Inhalt wollte der Verband keine Auskunft erteilen. Dem Tode geweiht kann X 2007 aber nicht gewesen sein. Ihm gelangen 17 Siege. Nie war er erfolgreicher.

Ralf #39

Ralf Meutgens für dradio.de: Doping dank falschen Attests? – Der Sportbetrug mit ärztlichen Bescheinigungen

Für den in Dopingfragen versierten Aachener Oberstaatsanwalt Robert Deller ist dieser Fall erneut Anlass, eine von ihm seit Jahren geforderte Anpassung der Gesetze anzumahnen. Seiner Meinung nach muss ein Tatbestand des Sportbetrugs in das Strafgesetzbuch aufgenommen werden.

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