Die Spiele unter dem Hammer

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Der Urlaubsort des russischen Präsidenten Wladimir Putin richtet die Olympischen Winterspiele 2014 aus. In Sotschi will Putin mit seinen Oligarchen zwei Dutzend Milliarden Dollar investieren. Die Kameraden werden prächtig verdienen. Ein paar Brosamen fallen auch ab für den russischen Sport, moderne Anlagen und Trainingszentren. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wird ebenfalls profitieren. Denn schon im Herbst könnte, auf Geheiß Putins, der dubiose Energieriese Gazprom zu den IOC-Sponsoren gehören. Wahrscheinlich für den doppelten Preis des bisher auf dem Markt Üblichen. So ist das mit den Spielen.

Die Entscheidung für Sotschi ist ein katastrophales Zeichen. Es ist die Kapitulation vor der ungezügelten Macht des Geldes. Es ist ein Sieg der Oligarchen. Um gleich noch etwas klarzustellen: Hier schreibt kein Romantiker, niemand, der meint, Kommerzialisierung sei per se zu verdammen. Nein, ach Gottchen. Es geht um etwas anderes, um andere altmodische Werte wie Demokratie, Glaubwürdigkeit und korrekte Abrechnungen. Ist dagegen etwas einzuwenden?


Der Urlaubsort des russischen Präsidenten Wladimir Putin richtet die Olympischen Winterspiele 2014 aus. In Sotschi will Putin mit seinen Oligarchen zwei Dutzend Milliarden Dollar investieren. Die Kameraden werden prächtig verdienen. Ein paar Brosamen fallen auch ab für den russischen Sport, moderne Anlagen und Trainingszentren. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wird ebenfalls profitieren. Denn schon im Herbst könnte, auf Geheiß Putins, der dubiose Energieriese Gazprom zu den IOC-Sponsoren gehören. Wahrscheinlich für den doppelten Preis des bisher auf dem Markt Üblichen. So ist das mit den Spielen.
Die Entscheidung für Sotschi ist ein katastrophales Zeichen. Es ist die Kapitulation vor der ungezügelten Macht des Geldes. Es ist ein Sieg der Oligarchen. Um gleich noch etwas klarzustellen: Hier schreibt kein Romantiker, niemand, der meint, Kommerzialisierung sei per se zu verdammen. Nein, ach Gottchen. Es geht um etwas anderes, um andere altmodische Werte wie Demokratie, Glaubwürdigkeit und korrekte Abrechnungen. Ist dagegen etwas einzuwenden…
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Ralf #1

FAZ: Holte die Russen-Mafia die Spiele nach Sotschi?

Darüber liegen den deutschen Sicherheitsbehörden laut eines Berichts der „Bild am Sonntag“ detaillierte Erkenntnisse vor. So observierten die Ermittler Anfang Juli 2006 ein Treffen zwischen russischen Regierungsvertretern und Bossen der Russen-Mafia in einem Restaurant in der Münchner Innenstadt.
[…]
Zwei Monate später kontaktierten Abgesandte von Mafia-Boss Jussupow nach Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden Fedor Radmann, Chef der Salzburger Olympia-Bewerbung.
[…]
Wenige Monate vor der Olympia-Entscheidung war Radmann im Januar 2007 aus „schwerwiegenden gesundheitlichen Gründen“ zurückgetreten. Ein hochrangiger Sportfunktionär bestätigte laut des Berichts, dass Radmann sich bedroht gefühlt habe: „Er hatte Angst um sein Leben.“

Ralf #2

Georg Schinwald in den SN: War Salzburg ein Opfer der Russenmafia?

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