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Michel Platini als FIFA-Präsident? Ein Nachfolger aus dem eigenen Stall #UEFADFBFIFA

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KUALA LUMPUR. Ich beginne doch nochmal einen extra Artikel. Wie erwartet hat Michel Platini gerade seine Kandidatur für die FIFA-Präsidentschaft bekanntgegeben. Die mit vielen Millionen aufgepeppte Propaganda-Abteilung der UEFA (unter anderem arbeiten Pedro Pinto und der Spindoktor Mike Lee für Platini) dröhnt die Welt großflächig mit Jubelmeldungen und Heldengeschichten über Platini zu.

Dabei ist oder wäre Michel Platini, der von Joseph Blatter sportpolitisch ausgebildet wurde, zunächst nur eins: Ein Nachfolger aus dem eigenen Stall.

Ich bin noch ein wenig auf Recherche hier in Kuala Lumpur und werde mich im Laufe des Nachmittags hier sehr ausführlich und wohl mit einer Geschichte auf Spiegel Online melden. Ich kann ein wenig zu Hintergründen beitragen und liefere einige nicht ganz ausgelutschte Aspekte. Stay tuned.

Habe ein „Ergebnis“ der Recherche ja schon im einleitenden Tweet vorweggenommen. Es kam mal wieder zum Clash mit den Dienern des Scheichs. Wenn ich es recht mitbekommen habe, dann hat Husain Al-Musallam, der gerade mit Julio Maglione aus Kasan eingeflogen war, den mächtigen Nigerianer Sunday Udom auf mich gehetzt. Ehrlich gesagt halte ich den für einen Idioten. Er dreht durch, wenn Journalisten ihre Arbeit machen und greift mittlerweile regelrecht tätlich an. Wollte mich des Hotels verweisen, was bildet er sich ein? Hatte vorher ja schon mit so einem chinesischen Parteikader zu tun, der mich ebenfalls rausschmeißen wollte.

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live-Blog aus Kuala Lumpur: Almaty vs Peking, Bachs Agenda 2020 und kasachische Schokolade

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KUALA LUMPUR. Der Mittwoch begann um 3.45 Uhr (MESZ) so wie der Dienstag um 22.16 Uhr (MESZ) geendet hatte: Mit einer Begegnung mit Andrej Krjukow, dem Chef des Olympiabewerbungskomitees aus Almaty. Krjukow gehörte zu jenen Schergen des Scheichs (so habe ich sie bislang immer genannt), die mir vor knapp zwei Jahren in Buenos Aires an die Technik gegangen sind. Und wenn ich was nicht leiden kann, dann ist es, wenn mir jemand in irgendeiner Weise unsanft an meine geliebten Arbeitsmittel geht, ob Kamera, iPhone oder was auch immer. Das ist ein No-Go!

Die Geschichte machte damals schnell die Runde im olympischen Völkchen. Ich bin aber nicht nachtragend, ich vergesse nur nichts.

Andrej Krjukow ist hier mal nicht für den Scheich unterwegs und auch nicht für die FINA, wo er im Wasserball-Komitee unter dem künftigen FINA-Präsidenten und Scheich-Ahmad-Adlatus Husain Al-Musallam noch Großes vor hat. Andrej K. will Almaty im Auftrag des kasachischen Diktators und Putin-Verbündeten Nursultan Nasarbajew zum Olympiasieg führen. Da sich das Bewerberfeld auf wundersame und sporthistorisch einmalige Weise selbst dezimierte, der Reihe nach Graubünden, München, Stockholm, Krakau, Lemberg und Oslo ausschieden, blieben nur Almaty und Peking übrig:

Schnee vs Staub.

Wintersport vs Nichts.

Infrastruktur vs absurde Entwicklungspläne.

Dennoch sah es bis vor einiger Zeit so aus, als sollte das Nichts gewinnen, also Peking.

Inzwischen scheint sich Almaty auf Augenhöhe zu bewegen, der einzig geeignete Olympiagastgeber der verbliebenen beiden Bewerber ist es ohnehin.

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live-Blog aus Kuala Lumpur: Boston 2024, IOC, Olympiawahl 2022 Peking vs Almaty & more

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KUALA LUMPUR. Auf geht’s. Eine Woche lang live-bloggen von der 128. IOC-Vollversammlung im KLCC (Kuala Lumpur Congress Centre). Habe meinen ersten Technik-Crash hinter mir, meinen Jetlag nach wilden, schlaflosen Tagen inklusive eines Arbeits-Aufenthalts in Katar überwunden. Es kann nur besser werden. Und das wird es, promise.

Reinigungskräfte bei der Arbeit im heiligen olympischen Tagungsraum.

Am Raum für die IOC-Session muss noch ein wenig gewerkelt werden. Gerade sind zwei Helfer mit dem Staubsauger zugange – erinnert mich an Joseph Blatter vergangene Woche, der erstmal saubermachen ließ nach dem Falschgeld-Regen.

Was biete ich bis zum 4. August so ziemlich rund um die Uhr?

Ein hintergründiges 24/7 live-Blog rund um alle kleinen und großen Events und Entwicklungen hier im Herzen von Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur – aus dem KLCC-Komplex im Schatten der Petronas-Towers, aus den Luxushotels des IOC (Mandarin Oriental, wo auch schon einige Wahl-Schlachten in Asiens Fußballverband AFC geschlagen wurden) und der Olympiabewerber Peking und Almaty (Traders Hotel, Hyatt). Es soll ein live-Blog in bester Tradition von Sport and Politics werden, wie einst während der Olympischen Spiele in Peking, Vancouver und London, von der Fußball-WM in Südafrika, von der Thomas-Bach-Krönung aus Buenos Aires und vielen anderen IOC- und FIFA-Terminen, wie zuletzt aus Lausanne und Zürich. Es soll besser und umfangreicher werden als je zuvor – volle Pulle. Natürlich auch mit vielen Links und Leseempfehlungen.

Neu ist allerdings, dass dieses live-Blog komplett nur gegen Buchung einer Eintrittskarte verfügbar ist.

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Was vom Tage übrig bleibt (93): Jack Warner, Play the Game 2015, WADA, Bundestag #Antidopinggesetz, David Walsh, TdF, Berlin 2024, #FIFAcrime, Pechstein & more

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Fundstücke, Kurzkritiken, Lobeshymnen, Verrisse und Lesebefehle – aktuelle Notizen vom Tage. Freue mich über jede Ergänzung und Mitwirkung.

1) Einige Wochen nach Veröffentlichung des Anti-Doping Rule Violations Report stellt die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA ihren Jahresbericht 2014 online und nennt das Papier „A new chapter for clean sport“. Nun ja. Als Übersicht Pflichtlektüre, dahinter verbergen sich viele Geschichten.

2) Zum Thema Doping/rechtliche Aufarbeitung drei Leseempfehlungen:

  • David Walsh erklärt im Interview mit der NZZ, was Chris Froome von Lance Armstrong unterscheidet: „Ich wäre am Boden zerstört“
  • Joachim Mölter in der SZ über den 1.500-m-Weltrekord der Äthiopierin Genzebe Dibaba: „Schneller als die Schildkröten-Armee“
  • Michael Reinsch in der FAZ über Claudia Pechstein und ihre 120 Unterstützer (Sportler, Funktionäre) beim Versuch, Paragraph 11 des geplanten Antidopinggesetzes auszuhebeln, der die Sportschiedsgerichtsbarkeit stärken soll. Pechstein & Co. wollen aber vor ordentliche Gerichte ziehen dürfen: „Angriff auf Schiedszwang“

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Was vom Tage übrig bleibt (92): Warum die European Games in Baku stattfinden

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Nochmal eine Summary, warum diese überflüssigen European Games nach Baku gekommen sind. Über Geldflüsse wird man wohl noch eine Weile reden müssen und vielleicht Dank des Organized Crime and Corruption Reporting Projects (OCCRP) auch einiges erfahren. Khadija Ismailowa ist ja leider gerade im Knast verhindert und kann ihre großartigen Recherchen nicht fortsetzen.

Ausrecherchiert scheint mir vorerst nur die Frage, ob Mehriban Alijewa und ihre zauberhaften Töchter Arzu und Leyla denselben plastischen Chirurgen beauftragen. Ich finde, Lippen, Nasen und einige andere Körperteile und Rundungen ähneln sich doch sehr. Das wird Aserbaidschans Botschafter gewiss anders sehen. Wer’s nicht glaubt, sollte selbst mal nach Fotos googeln.

arzu-leyla-mehriban

Die königliche Familie feiert irgendeinen Ringer. Foto: President of Azerbaijan, Press Office.

Aber nun wirklich zum Wichtigen. Einige der OCCRP-Kollegen von Khadija Ismailowa haben in den vergangenen Tagen diese Recherchen vorgelegt:

Derlei Themen interessieren die olympische Familie, die sich derzeit in Baku trifft und vergnügt Geschäfte macht, allerdings nicht so sehr. Aber was wissen wir schon, bestimmt haben Patrick Hickey (IOC, EOC), Thomas Bach (IOC, FDP), Scheich Ahmad Al-Sabah (IOC, ANOC, FIFA) und andere Würdenträger dem Alleinherrscher Ílham Alijew, seiner göttergleichen Kleptokraten-Gattin Mehriban, Präsidentin des Organisationskomitees, ihren unvergleichlich genialen Sprösslingen, die schon als Teenager Multimillionäre wurden, mal richtig die Meinung gegeigt und erzählt, wo es langgehen müsste in Sachen Pressefreiheit und Menschenrechte.

Ironie-Modus aus.

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Was vom Tage übrig bleibt (91): FIFA, Interpol, European Games, Patrick Hickey und die Verantwortungslosigkeit des Sports

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KÖLN. Moin, moin. Flink einen neuen Eintrag erstellt, um den Irrsinn des Tages zu protokollieren. Heute werden die European Games in Baku eröffnet, wo sich der DOSB und ein halbes Hundert weitere europäische NOK vom schwer-korrupten Despoten Ílham Alijew aushalten lässt.

Würde ja gern wissen, ob der Baku-Propagandasender Sport1 tatsächlich, wie andere TV-Anstalten, nichts bezahlt hat für die Übertragungsrechte und stattdessen auf den Deal eingegangen ist, Werbeclips zu senden – so als sei die milliardenschwere bizarre Veranstaltung nicht ohnehin schon ein einziger Werbeclip des Alijew-Clans.

Habe mehrfach gefragt.

Keine Antwort.

Bei einem Medientag von DOSB und Sport1 vor einigen Wochen war es wieder die Diktatur-affine Fechterin Britta Heidemann, im vergangenen Jahr noch alberne TV-Praktikantin der ARD bei der Fußball-WM, die die richtigen Worte finden sollte, um die Schande Baku zu entschuldigen. Heidemann, schon verbissene Verteidigerin von Peking 2008, hat Erfahrung darin. Andere Sportler sollen lieber schweigen, so sehen es die in diesem Punkt gestrengen Regeln des EOC (und damit auch des DOSB) vor.

The infringement of these Guidelines can cause the withdrawal of the accreditation.“

Darüber, ob und was Sportler sagen dürfen wollen sollen können und gesagt und geäußert gewollt haben können, wurde oft debattiert.

Derlei Guidelines gibt es ja bei allen Großveranstaltungen. Erinnern wir uns an Sotschi, wo Athleten nicht einmal Trauerflor gestattet war. Dafür sorgte der gestrenge Herr IOC-Bach, der das hinterher aber natürlich anders darstellte und später in Norwegen um Versöhnung bemüht war.

Eigentlich müssten die Sportler in Baku in Ganzkörper-Trauerflor antreten.

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live aus Lausanne: Olympia 2022, Baku 2015, koffertragende Prinzen, der DFB-Brief und andere Merkwürdigkeiten #FIFA

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Aktuelles zuerst:

LAUSANNE. 7.58 Uhr: Prinz Frederik bringt gerade seine Koffer zum Concierge. Ja, er bringt sie selbst. Darauf besteht er, obwohl er zwei Bodyguards dabei hat. Pál Schmitt, gewesener ungarischer Staatspräsident, wegen seiner abgeschriebenen Doktorarbeit aus dem Amt gejagt, kommt vom Frühstück. Walter Gagg, Sepp Blatters treuer Diener, der hier auf Issa Hayatou aufpasst und ihm zur Seite steht, schlürft verschwitzt vom Gym durch die Lobby zum Fahrstuhl. WADA-Präsident Sir Craig Reedie spaziert entspannt umher, als hätte er keine Sorgen. Ein alter Fahrensmann von Horst Dassler aus der ISL-Crew eilt mit seinen neuen Geschäftspartnern aus Kasachstan zum Showroom des Olympiabewerbers 2022. Chef dieser Almaty-Combo ist übrigens ein guter alter Bekannter, ein treuer Diener des Scheichs Al-Sabah, der gelegentlich den Bodyguard spielt – einer der Scheich-Trottel, die mich vor zwei Jahren in Buenos Aires unsanft abführten und die Kamera entwendeten.

Hoppla, wo bin ich hier?

Natürlich im Lausanne Palace.

Zweiter Tag des IOC-Seminars zu den Winterspielen 2022. Was ich heute und überhaupt sammle, wird in künftigen Beiträgen verwoben. Die Lobby füllt sich. Mal schauen, was geht.

* * *
Werbepause: Ebooks kaufen, Vorträge/Seminare buchen, Werbung schalten, Recherchejournalismus finanzieren:

bookshop

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8.56 Uhr: Pekings Bürgermeister ist da. Thomas Bach mit zwei Blackberries und seiner Entourage – Protokollchefin, Propagandachef, Fotograf, langjährige treue Sekretärin, extra wieder aus dem schönen Taubertal angereist, und die Direktorin Bid City Relations -, es kann also losgehen.

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live aus Lausanne: IOC-Seminar zur Olympiabewerbung 2022

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Einweihung des für viele Millionen aufgehübschten ANOC-Hauptqartiers im Herzen Lausannes am Montag

Einweihung des für viele Millionen aufgehübschten ANOC-Hauptquartiers im Herzen Lausannes am Montag

LAUSANNE. Moin Moin. Habe den Besuch bei der Gartenparty des Scheichs gut überstanden. Keine Festsetzung diesmal, musste nur einen kurzen Wortwechsel mit des Scheichens rechter Hand Husain Al-Musallam ertragen und den dämlichen Hinweis einer Olympia-Lobbyistin und Scheich-Geschäftspartnerin von JTA, ich solle mich den Regeln unterordnen. Habe ihr was erzählt. Sie soll sich um ihre Despoten-Klientel kümmern (Alijew, Berdimuhamedow et al) und mich bitte meinen Job machen lassen.

Heute gibt es den ganzen Tag über etwas ausführlichere Notizen vom IOC-Seminar zur Olympiabewerbung 2022 zwischen Peking und Almaty, die Ende Juli auf der Session in Kuala Lumpur entschieden wird. Beziehe gleich im Olympischen Museum Quartier. War dort seit dem Umbau nicht mehr, bin gespannt. Die FIFA-Entwicklungen werden hier mit bedacht. Joseph Blatter hat sich ordnungsgemäß abgemeldet von dieser Veranstaltung. Er hat wichtigeres zu tun – und IOC-Boss Thomas Bach hat Verständnis dafür.

Viele IOC-Mitglieder und Weltverbandspräsidenten ziehen von Lausanne gleich weiter zu den ersten European Games, die am Freitag beim Diktator Ílham Alijew in Baku eröffnet werden. Zu diesen Europaspielen habe ich mich im April mal ausführlicher auf Krautreporter.de geäußert:

Das ist das Programm für das IOC-Völkchen heute:

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live aus Lausanne: das IOC und das FIFA-Beben, Olympia 2022 ff.

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Der Olympische Geist wird in der unabhängigen und stolzen Atmosphäre, die man in Lausanne atmet, den Freiheitsgaranten finden, den er auf seinem Vormarsch bedarf.“

Pierre de Coubertin am 10. April 1915 anlässlich der Ansiedlung des IOC in Lausanne

LAUSANNE. Melde mich aus der Capitale Olympique. Seit gestern wieder auf olympischen Pfaden, die sich aber weitgehend mit den FIFA-Pfaden decken. Es bleibt unfassbar spannend. Werde bis Mittwochabend während der Events hier ein wenig bloggen, Notizen, Fotos, Links – das Übliche. Und wenn der Scheich mich lässt, dann gibt’s auch eine Fortsetzung der Gartenparty-Bilderbogen. Werde mich öfter mal auf SpOn melden in dieser Woche.

Seinen völlig durchdrehenden Kritiker Marius Vizer hat IOC-Präsident Thomas Bach inzwischen erledigt. Noch nie hat sich jemand im olympischen Bereich, der so viel aufgebaut hatte, dermaßen dämlich angestellt wie Vizer und in so kurzer Zeit fast alles verloren. SportAccord ist erledigt. Und die Präsidentschaft im Judo-Weltverband wird der rumänische Österreicher auch nicht mehr lange halten können. Ich hatte vor zwei Wochen endlich mal eine Vizer-Bach-Geschichte machen wollen, da kam dann die FIFA dazwischen. Kümmere mich jetzt nochmal drum. Unbedingt diesen Text lesen zur FIFA bzw zum Blatter-Heldenepos „United Passion“:

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Was vom Tage übrig bleibt (85): Teixeira, Rowdypublizist Köppel, IOC, Olympia 2022, FIFA-Pressekonferenz, SRF „Der Club“

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Fundstücke, Kurzkritiken, Lobeshymnen, Verrisse und Lesebefehle – aktuelle Notizen vom Tage. Freue mich über jede Ergänzung und Mitwirkung.

Moin moin. Bin gleich wieder auf dem Weg in meine zweite Heimat, nach Zürich. Heute Abend (22.25 Uhr) Diskussion in „Der Club“ auf SRF 1 mit Roland Büchel (Nationalrat SVP), Walter de Gregorio, Guido Tognoni, Daniel Jositsch (Nationalrat SP) und Gastgeberin Karin Frei:

Einige Hinweise:

1) Das kam wegen der FIFA hier zu kurz: Am Sonntag hat IOC-Präsident Thomas Bach die Besetzungen der IOC-Kommissionen veröffentlicht. Wurde alles etwas umgemodelt, werde darauf bald eingehen, bin ab Sonntag beim IOC in Lausanne, da ist Zeit dafür – und auch für die Olympiabewerbung 2022.

Ich habe im vergangenen Jahr während der Sotschi-Spiele mal ein Olympic Poem verfasst, das ich „Olympiagold für ARD-Reporter im Schleimspursurfen“ nannte. Nun, dieser Reporter sitzt jetzt auch in einer der IOC-Kommissionen.

2) Gestern veröffentlicht: Der Evaluierungsbericht zur Mini-Bewerbung um die Winterspiele 2022 mit Almaty und Peking. Dazu kommende Woche mehr live vom IOC-Seminar aus Lausanne.

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