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Thomas Bachs vielfältige Lebenssachverhalte (XIV): sein Vertrag mit MAN Ferrostaal

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Lektüre, liebe Freunde, Lektüre.

Den gesamten Text gibt es drüben bei den Kollegen von Correctiv:

Hier der nächste sogenannte Beratervertrag des deutschen FDP-Mannes an der IOC-Spitze. Anschließend, am Freitagvormittag, einige nicht ganz unwichtige Ergänzungen zu unserem Stück, zur Propaganda des IOC und juristischen Merkwürdigkeiten.

(Vorsicht beim Kommentieren bitte, The Usual Suspects aus Lausanne und Charlottenburg gebärden sich gewohnt bissig.)

Ich habe dort oben hinter das geflügelte Wort vielfältige Lebenssachverhalte™ eine römische XIV in Klammern gesetzt, weil es, wenn ich richtig gezählt haben sollte, in der Tat schon der mindestens vierzehnte Text in diesem Theater ist, der sich in der Überschrift mit derlei Ausprägungen der olympischen Parallelgesellschaft beschäftigt.

Wer sich mal so richtig einlesen möchte, über die Suchfunktion rechts oben finden sich weitere Dutzend Texte zu den vielfältigen Lebenssachverhalten. Zum Beispiel:

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Im November: das Buch über den ersten deutschen IOC-Präsidenten, seinen Scheich, Machtfragen und andere vielfältige Lebenssachverhalte

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(c) IOC, Richard Juilliart, via Flickr

(c) IOC, Richard Juilliart, via Flickr

BUENOS AIRES. Ich mache mich bald auf den Heimweg. Und sage mal vorsichtig: Am 30. September wird es soweit sein. Das Büchlein wird umfangreicher als gedacht – aber mein Gott, ist ja in so einer Ebook-Variante ohnehin egal, kann man auch als dicken Ebook-Wälzer mühelos in jedem Smartphone verstauen. Weitere Versprechen werden besser nicht abgegeben. Ende September ist ambitioniert.

Es wird sich lohnen. Eine derartige Analyse des Olympiageschäfts und seiner Puppenspieler haben Sie noch nicht gelesen.

Der Bookshop wurde einer Revision unterzogen:

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Vielfältige Lebenssachverhalte oder: eine Aneinanderreihung von Zufällen

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Bin auf der Rückreise von Lausanne nach Berlin. Werde später eine Bildergeschichte nachlegen, damit das zur schönen Tradition wird. Derweil kurz nur zwei Machwerke, die ich gestern gedichtet habe. Manches doppelt sich, manches stand hier schon. Aber man kann das Rad nicht täglich neu erfinden. Prozessberichterstattung ist das, andere meinen: es ist nur eine Aneinanderreihung von Gerüchten und Vermutungen. Sehe ich anders. Beide Texte entstanden VOR der Präsentation der Präsidentschaftskandidaten, die hinter verschlossenen Türen stattfand.

Übrigens: Die Programme der sechs Kandidaten gibt es tatsächlich weltweit nur hier. Komisch.

LAUSANNE. Gibt es sie doch, die olympischen Gespenster? Stimmt es tatsächlich, dass da jemand eine unheimliche Macht entwickelt und derzeit jeden wichtigen Wahlgang des Weltsports mitentscheidet? Oder ist alles nur Einbildung, eine zwangsläufig erscheinende Häufung von Zufällen, so als ob nichts auf der Welt auf Zusammenhängen beruht? Jedenfalls, wieder wurde am Donnerstag über einen Wahlsieger namens Scheich Ahmed Al-Sabah gesprochen. Scheich Ahmed hatte die Bewerbung von Buenos Aires für die Olympischen Jugendspiele 2018 unterstützt. Also wurde Buenos Aires von der Vollversammlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) gewählt. Und Ahmed eilte vor die Tür. Das macht er ein Dutzend Mal am Tag. Ahmed ist Kettenraucher.

[kraut project=”https://krautreporter.de/de/projects/94-macht-moneten-marionetten/”]„Ich habe nichts zu verbergen. Ich bin kein schlechter Kerl. Sie missverstehen mich“, sagt der Scheich. Zu viele böse Gerüchte wabern durch die olympische Welt. Zu viele Fakten von schmutzigen Wahlkämpfen vor allem in der asiatischen Sport-Diaspora sind bekannt. Und immer hat es mit dem kuwaitischen Sicherheitsminister Ahmed Al-Sabah zu tun, der auch mal OPEC-Präsident war, der dem IOC angehört, der die Weltvereinigung der nationalen Olympiakomitees (ANOC) und das asiatische Olympia-Council (OCA) führt. Ahmed ist ein Tausendsassa.

Die Liste seiner virtuellen Goldmedaillen in diesem Jahr: Anfang Mai die Entscheidung im schmutzigen Wahlkampf im asiatischen Fußballverband AFC. Scheich Ahmed, der übrigens auch mal Fußballnationaltrainer in Kuwait war, flog ein nach Kuala Lumpur und unterstützte den bahrainischen Scheich Salman. Also wurde Salman, nun ja, gewählt. Vier Wochen später in St. Petersburg: Scheich Ahmed unterstützte den Rumänen Marius Vizer bei der Wahl zum Präsidenten der Vereinigung aller Sport-Weltverbände (Sportaccord). Also wurde Judo-Weltverbandsboss Vizer, ein Freund von Wladimir Putin, auch Sportaccord-Chef. Und Ahmed nahm die Glückwünsche Dutzender Verbandspräsidenten und IOC-Mitglieder entgegen. Sein Adlatus Husein Al Musallam lobte sich selbst, dass er das, nun ja, Wahlergebnis, am Vortag exakt vorher gesagt hatte. Wenn der Scheich und seine Getreuen nicht schon so reich wären, sollten sie Lotto spielen.

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#London2012 (XVII): Der (Drecks)Boden der Olympischen Charta und andere vielfältige Lebenssachverhalte

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[Ich beginne mal mit einem Nachtrag, notiert am Sonntag, dem 5. August, 16.41 Uhr.

Denn gerade hat die Deutsche Presse-Agentur ein Interview mit Nadja Drygalla veröffentlicht, das ich eben auf tagesspiegel.de gelesen habe. Darin äußert sie sich zum ersten Mal zu dieser Geschichte, die seit der Nacht zum vergangenen Freitag Schlagzeilen macht:

Ende des Nachtrags. Es geht weiter mit meinem Originaleintrag vom 3. August.]

* * *

LONDON. Moin, moin. Schon wieder im Deutschen Haus. Zum dritten Mal binnen 24 Stunden. Soll keine Gewohnheit werden. Schreibe gerade die Reaktionen auf die Heimreise der Ruderin Nadja Drygalla auf. Auslöser war diese Geschichte von vorgestern:

Erstaunlich, dass in einigen Medien aus Nadja Drygalla, einer Ruderin aus dem Achter, die kaum jemand kannte, plötzlich ein “Ruder-Star” wird.

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#London2012 (XIV), schon wieder: vielfältige Lebenssachverhalte

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!– End of guardian embedded video — [Dank an @JSachse, der das Fechtvideo beim Guardian entdeckt hat.] LONDON. Moin, moin, bin noch unterwegs und habe in einem Starbucks Station gemacht, um erste Emails (und Blogeinträge) zu schreiben. “Vielfältige Lebenssachverhalte”, hier regelmäßig beschrieben, habe ich mit Bedacht (sic!) für diese Überschrift gewählt, weil heute gewiss den […]

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#London2012 (VII): Die ISL-Bestechungsmillionen, ein mysteriöser Scheich, der OCA, die IOC-Präsidentschaft und andere vielfältige Lebenssachverhalte

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LONDON. Es war zuletzt weltweit ja viel über das ISL-Korruptionssystem zu lesen. Die Sache ist noch nicht geklärt, denn die Empfänger eines Großteils der (mindestens) 142 Millionen Franken Schmiergeld bleiben ja unbekannt. Mann sucht sie noch, sie verbergen sich hinter ominösen Stiftungen, werden von Dienstboten in Anwaltskanzleien geschützt, die teilweise selbst Barabhebungen getätigt und Geldkoffer über Grenzen getragen habe. Die Empfänger sitzen in der FIFA, im IOC und in etlichen anderen Weltverbänden, mit denen die ISL Geschäfte gemacht hat.

Nach den Olympischen Spielen werden wir erstmals die komplette, bisher unveröffentlichte Liste der ISL-Schmiergelder zur Verfügung stellen und schauen, ob die Weisheit der Massen (Crowdsourcing) das, was Staatsanwälte und Journalisten zusammengetragen haben, ergänzen kann. Einige Namen finden sich ja doch auf der Liste, und einer, Ahmed Muttaleb, langjähriger Generalsekretär des asiatischen Olympia-Councils OCA und einst wichtigster Mann (keine Ahnung, ob er ihm noch immer dient) des kuwaitischen OCA-Präsidenten, IOC-Exekutivmitglieds und gewesenen OPEC-Präsidenten Scheich Ahmed Al-Sabah, hat gemäß Anklageschrift zum ISL-Prozess mehr als 5,1 Millionen CHF kassiert.

Die Zahlungen sind in der Anklageschrift einzeln dokumentiert, zusammenfassend heißt es:

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#London2012 (V): Thomas Bach, die Schweigeminute, die Ghorfa und andere vielfältige Lebenssachverhalte

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Mosklau 2012: Lemke, Bach, Scheich Al-Sabah

Bisschen unscharf, aber ich schieße meistens schnell aus der Hüfte: ANOC-Meeting im April 2012 in Moskau. Zentral, die Sportskameraden Thomas Bach und Scheich Ahmed Al-Sabah, beobachtet vom UN-Sportadvisor Willi Lemke (l.) und einem russichen Sicherheitsmann (r.)

LONDON. Moin, moin. Es muss schnell gehen. Mein Programm: jetzt gleich (oder auch nicht) DOSB-Termin im Museum of London Docklands, danach Pressekonferenz der WADA im MPC – und irgendwie wollte ich zwischendurch oder danach noch bei der IOC-Session, aber wenigstens im IOC-Hotel vorbei schauen, wo ich gestern bis spätnachts herumlungerte und bahnbrechende Erkenntnisse mitbrachte. Was mich neben einigen Gerüchten und Infos zur Nachfolgefrage von IOC-Boss Rogge am meisten überzeugt hat, waren, tatsächlich, die Toiletten auf der Arbeitsetage des IOC im Hilton Park Lane. Die nämlich sind mit Duschen ausgestattet. Da lässt sich arbeiten.

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“Vielfältige Lebenssachverhalte” (III)

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Nicht, dass sich noch eine Fortsetzungsgeschichte ergibt. Das käme dann doch etwas überraschend.

(Btw: Man stelle sich vor, ich hätte die Reihe der “vielfältigen Lebenssachverhalte” schon Ende des vergangenen Jahrhunderts begonnen, als einige Fragen zu Daimler, Lufthansa, Holzmann, Expo etc. pp. zu klären waren, nachzulesen u.a. hier. — Doch egal, es zählt die Gegenwart.)

Nun denn: Christopher Keil ist in der Süddeutschen Zeitung auf einen weiteren “vielfältigen Lebenssachverhalt” des UDIOCM aufmerksam geworden:

Gleichzeitig ist das UDIOCM ja in die IOC-Truppe eingebunden, die in Europa wenn’s geht eine Milliarde, aber doch wenigstens 800 Millionen, aus olympischen TV-Verträgen erlösen will.

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“Vielfältige Lebenssachverhalte” (II)

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Oops, fast wäre mir das hier entgangen. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass der DOSB seine “Erklärung zu Ehrenamt und Beruf” als Pressemitteilung verschickt hätte. Sollte das doch geschehen sein, habe ich die Email sicher unabsichtlich gelöscht und entschuldige mich für das Versehen. Wie auch immer, ein Freund machte mich gestern darauf aufmerksam: Es […]

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“Vielfältige Lebenssachverhalte”

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Achtung, es wird kompliziert. Unmittelbar vor dem Auftakt des Prozesses gegen den früheren Siemens-Zentralvorstand Johannes Feldmayer und dessen dubiosen Geschäftspartner Wilhelm Schelsky gibt es auch Neues vom UDIOCM. “Siemens-Affäre: IOC-Vize Bach und CDU-Abgeordneter Adam in Erklärungsnot”, titelt Spiegel Online. Im Beitrag heißt es, das UDIOCM (unpolitischstes deutsches IOC-Mitglied) betreffend:

Auch IOC-Vizepräsident Bach, der auf Schelskys Vermittlung einen mit 400.000 Mark dotierten Beratervertrag mit Siemens hatte, gerät in Erklärungsnot. Der Wirtschaftsanwalt hatte gegenüber dem SPIEGEL behauptet, er habe stets strikt zwischen seinen “geschäftlichen Tätigkeiten” und seinen “ehrenamtlichen Funktionen im Sport” getrennt.

Eine E-Mail vom 31. Januar 2005, die Bach an den Siemens-Vorstand Rudi Lamprecht schickte, liest sich dagegen anders. Damals bemühte sich Siemens darum, Kuwait als Großinvestor zu gewinnen, und Bach meldete, sein “Freund und Kollege, Energieminister Scheich Ahmed al-Sabah”, sei derzeit für eine vertrauliche Anfrage zum Stand der Verhandlungen schwer erreichbar. […]

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Thomas Bach: die vielfältigen Lebenssachverhalte des unpolitischsten deutschen IOC-Präsidenten

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Youth Olympic Games 2014 (Foto: IOC Media)

Youth Olympic Games 2014 (Foto: IOC Media)

Wer ist dieser Mann, der die bislang mutigste und wichtigste Whistleblowerin in der Geschichte des olympischen Sports nicht zu den Sommerspielen in Rio de Janeiro zulässt, weil Stepanowa, die ihr Leben aufs Spiel setzte, angeblich nicht “die ethischen Anforderungen” erfülle, “um an den Olympischen Spielen teilzunehmen”?

Wer ist dieser Mann, der Entscheidungen organisiert, die in weiten Teilen des Planeten blankes Entsetzen auslösen? (Außer in Russland, China, Aserbaidschan, Turkmenistan, Weißrussland, Katar und anderen olympischen, spezialdemokratischen Mächten.)

Wer ist dieser Mann, der Wladimir Putins nachweislich totalkorrupten Propagandaspiele in Sotschi als großen Erfolg und als “Spiele der Athleten” bezeichnete?

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Thomas Bach und die vielfältigen Lebenssachverhalte: der neunte IOC-Präsident kommt aus Deutschland …

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… wenn nichts erdrutschartiges dazwischen kommt bis zum 10. September 2013, wenn die IOC-Vollversammlung in Buenos Aires den Nachfolger von Jacques Rogge wählt.

Doch wann bebt schon mal die Erde im IOC.

Seit dem Olympischen Kongress 1981 in Baden-Baden, spätestens aber seit seiner IOC-Aufnahme in Birmingham 1991, weiß der denkende Teil der Welt, dass der Industrielobbyist Thomas Bach, UDIOCM, Schüler von Horst Dassler, FDP-Mitglied, Günstling von Juan Antonio Samaranch, Herrscher der Grauzone und Mann der vielfältigsten Lebenssachverhalte, IOC-Präsident werden will. Das wichtigste Amt des Weltsports soll es sein.

Seit Jahren zitiere ich einige IOC-Mitglieder wie René Fasel oder Gian-Franco Kasper, die früh aussprachen, was alle in der Szene wussten/wissen: Bach ist erster Kandidat auf den Thron und wird antreten.

Der Wettlauf um die so genannte News, wann er sich denn nun dazu bekennt, war nur Pseudo-Journalismus. Unerheblich, wichtiger sind die Hintergründe. Und über die wird in den kommenden Monaten ausführlich zu reden sein.

Die Frage des Tages lautet: Warum die Hektik? Warum so plötzlich und überhastet?

Zwei Antworten lauten zunächst:

1) Weil Bach unbedingt als erster in den Ring steigen und eventuell einem anderen Kandidaten zuvorkommen wollte. [So eine Art kleiner olympischer Schwanzvergleich.]

2) Weil Bach die IOC-Mitglieder informiert hat und fürchten musste, dass eins der Brieflein schnell öffentlich wird.

In dieser Minute beginnt in Frankfurt am Main, in der Zentrale des Deutschen Olympischen Einheitssportbundes DOSB eine Pressekonferenz mit Bach, um 13.45 Uhr findet eine internationale Telefonkonferenz statt.

Halt! Schrieb ich Pressekonferenz?

So ein Unsinn.

In der heute morgen, 8.32 Uhr (sic!), eilig verschickten DOSB-Mitteilung heißt es:

Einladung zum Statement des DOSB

DOSB-Präsident Thomas Bach und Generaldirektor Michael Vesper werden am heutigen Donnerstag um 12.30 Uhr im DOSB, Otto-Fleck-Schneise 12, in 60528 Frankfurt/Main ein Statement betreffend des Prozederes der Wahl eines neuen IOC-Präsidenten abgeben. Dazu laden wir Sie in die Räume 10 bis 12 (Erdgeschoss) ein.

Wie putzig:

… ein Statement betreffend des Prozederes der Wahl eines neuen IOC-Präsidenten abgeben …

Ich werde den Tag über an dem Thema arbeiten und live bloggen.

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