Programmhinweis: Gespräch mit Birgit Fischer und Gunter Gebauer

URAYASU. Moin, moin. Lange keinen Programmhinweis mehr veröffentlicht. Nun aber, ich hatte vorgestern im Newsletter 9 darauf hingewiesen: Im SWR2-Forum durfte ich unter Moderation von Thomas Ihm mit Birgit Fischer und Gunter Gebauer diskutieren.

When we were young: Birgit Fischer 2004 im Jahr ihrer letzten Olympiateilnahme mit drei anderen deutschen „Sportlern des Jahrhunderts“ auf einer ZDF-Gala – mit Boris Becker, Katarina Witt und Franz Beckenbauer. (Foto: IMAGO/Eventpress)

Birgit Fischer ist die alleinige erfolgreichste deutsche Olympiateilnehmerin aller Zeiten geblieben, nachdem Isabell Werth gestern keine achte Goldmedaille gewonnen hat. Es ist ein Superlativ, den Medien erfunden haben. Ich nehme es Birgit Fischer absolut ab, dass sie keinen Wert darauf legt. Die Frau ist so geerdet. Ich konnte sie leider erst nach dem Gespräch danach fragen, in der Sendung hatte es sich nicht ergeben. Sie hätte es Isabell Werth gegönnt, sagte sie. „Alles zu seiner Zeit.“

Gleich zu Beginn sagt Birgit Fischer übrigens in der ihr eigenen trockenen Art, dass Olympische Spiele ohne Zuschauer für Kanuten ja eher die Regel sind. An die Kanustrecke haben sich selten mal Leute verirrt. Bäng.

Ich nehme aus der Unterhaltung mit, dass ich bestimmte Themen doch weiter erklären muss – und besser erklären muss, immer wieder. Dazu gehört eben auch, wie das IOC mit TV-Partnern und sonstigen Sponsoren eine ganz neue Art der Vermarktung der Spiele organisiert. Ein großes Thema von vielen, das weiterhin unter dem Radar medialer Aufmerksamkeit bleibt. Man kann das Phänomen Olympia mit seinen Verästelungen und Ebenen nicht mit dem Wissenstand des Jahres 2000 erklären. Genau deshalb gibt es dieses olympische Bildungsmagazin mit Details, die man ohnehin nur hier findet, ich muss es aber noch besser machen.

Auf geht’s, im doppelten Sinne:

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