live aus PyeongChang (15): Fähnchen wedeln bei Alfons und Philipp

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BIRCH HILL GOLF CLUB/PYEONGCHANG. Moin, moin. Ist spät geworden heute und wird noch später. Musste tagsüber einige Dinge für das Magazin vorbereiten. Es soll ja gut werden. Sitze nun im Deutschen Haus, rechts vom Eingang, wo sich eben etwas zu früh das Jubelkommando formiert hatte. Olympiasieger Eric Frenzel lässt sich doch noch etwas Zeit, und später kommen auch noch die Latex-Doppel vorbei (Tobias Wendel, Tobias Arlt und Toni Eggert, Sascha Bennecken, die Rodler. Dann wird das hier noch besser aussehen …

… und Alfons Hörmann, der als DOSB-Präsident bisher eine suboptimale Performance hinlegte und der sich vorhin mächtig über die humorfreien Sprüche des DOSB-Fanreporters Philipp amüsierte, kann endlich mal ruhig schlafen. Mal schauen, ob ich das Fähnchen, was mir freundlicherweise zugeteilt wurde, durch den Abend retten kann.

Ich melde mich so oft es geht. Muss aber erstmal anderen Verpflichtungen nachkommen. Insofern könnte das hier nur ein Pflichtartikelchen werden. Mal schauen.

Beifall von so zehn bis fünfzehn Menschen gibt es gerade für die drei anderen deutschen Kombinierer, das Empfangskommando formiert sich nur für Medaillengewinner.

22.37 Uhr: Mit wem Marcus Höfl wohl gerade telefoniert?

Mein Fähnchen wurde übrigens konfisziert. Im Deutschen Haus arbeitet man nachhaltig. “Brauchen Sie Ihr Fähnchen noch”, wurde ich gefragt. Und weg war es – bis zum nächsten Empfangskomitee.

3.21 Uhr: Also, Freunde, das war inhaltlich meine erste Nullnummer heute. Nur unwesentlich entschuldigt durch dieses zwischenzeitliche Malheur:

Ich würde gern noch ein paar Eindrücke aus dem deutschen Haus wiedergeben, bitte um Entschuldigung, wenn ich das erst nach einer kurzen Nachtruhe tue. Ich habe für SPON eine kurze Analyse zum DOSB geschrieben, dem die Medaillen der Sportsoldaten so unfassbar gelegen kommen nach einigen olympischen Enttäuschungen. Diesen Beitrag werde ich in ein paar Stunden, wenn in Deutschland geschlafen wird, routiniert und liebevoll zugleich anreichern, erweitern – und zur Verfügung stellen, wenn Deutschland aufsteht. Die kleine Einschätzung wirkt über den Tag hinaus, keine Sorge.

Gleich stelle ich noch meinen englischen Text zum Friedensnobelpreis ein, den ich für Play the Game gebastelt habe, dann wird das Licht ausgemacht. Liege schon im Bett, natürlich nicht ohne mein Laptop. Schlafe nur selten ohne Laptop oder iPad. Aber über derartige Macken wollte ich jetzt eigentlich nicht reden.

Bis dann!

Und die Medaillenwertung sieht noch viel besser aus …

… morgen, spätestens am Freitag dürften die Deutschen ihr Sotschi-Resultat übertroffen haben – wenn in PyeongChang noch nicht mal, wie heißt das gleich … der Pausentee gereicht wird.

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