Der Garcia-Report

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Wer es noch nicht gesehen haben sollte: Der Garcia-Report ist öffentlich. So richtig aber auch nicht, denn außer diesen 434 Seiten hat die FIFA tausende dazugehörige Dokumente nicht online gestellt.

Anyway, knapp drei Jahre nach seiner Fertigstellung konnte nur jemand Sensationen erwarten, der einige Jahre auf dem Mond verbracht oder das Denken eingestellt hat. Es handelt sich um interne Ermittlungen, die damals das von Joseph Blatter gewünschte Ergebnis erbrachten: Freibrief für Russland und Katar.

Natürlich enthält der dreiteilige Bericht viele interessante Details, die auch mich amüsieren und immer mal wieder zitiert werden, die vielleicht sogar zu weiteren Recherchen anregen. Doch in Sachen Hard Facts wird nahezu nichts geboten. Wer harten Tobak will, muss sich schon durch die Anklageschriften und andere Dokumente des DOJ kämpfen.

Zunächst die drei Teile des Berichts, dann meine erste Analyse dazu.

Der Hauptteil. 359 Seiten:

Meine erste Einschätzung, kleiner Kompass durch den Schlagzeilen-Dschungel:


Wer es noch nicht gesehen haben sollte: Der Garcia-Report ist öffentlich. So richtig aber auch nicht, denn außer diesen 434 Seiten hat die FIFA tausende dazugehörige Dokumente…
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Sven #1

Wie Thomas Kistner schon vor fünf Jahren nachzeichnete: Garcia war einer von Blatters Buddys mit gewissen Vorzügen. Recht launisch immerhin, wie die Fifa in der auferzwungenen Stellungnahme die Veröffentlichung „begrüßt“. Erinnert ein bisschen an die ISL-Einstellungsverfügung. Die Formulierungen dürfte sogar identisch sein. Alte Herren, alte Begrüßonkels, alte Muster.

JW #2

Tatsächlich? Hatte er nicht sehr lange auf Garcia gesetzt?

Sven #3

Klar, Jens. :-) Konnte er sich ja leisten bei Garcias Prioritäten und nennenswerter Bereitschaft, die offensichtlichsten Fragen nie zu stellen. In Fifa’schen „Transparenzoffensive“ ein weiterer nützlicher Depp für den Sepp.

Das ist die Vergangenheit. Mal sehen, was die beiden skandalumtwitterten Verbände in der Türkei und Deutschland demnächst so mit der Uefa drehen. Transparenz und so wird da ja auch überall ganz Grindel geschrieben. Der DFB wird sich strecken müssen. Wie man bei vielen Vergaben sieht: Je undemokratischer das System, desto kompatibler ist es mit den Sonderwünschen der Funktionärskaste. #em2024

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