Teflon-Sepp oder: Züricher Bezirksgericht attestiert FIFA-Blatter einen „guten Ruf“ und verbietet Cartoons

Andrew Jennings hat Freitagnacht die superprovisorische Verfügung des Bezirksgerichts Zürich veröffentlicht. Demnach wird dem im Kanton Luzern lebenden Dänen Olé Andersen die Herausgabe des Buches „The Platter Cartoons“ über den FIFA-Präsidenten untersagt. Etliche Darstellungen im Buch würden den „guten Ruf“ und die „gesellschaftliche Reputation“ Blatters beeinträchtigen.

Blatters guten Ruf?

Blatters gesellschaftliche Reputation?

Ich kenne die Zeichnungen nicht, nur die Verfügung:

Habe die Jennings-Geschichte gestern auf Twitter verbreitet …

… was in der Schweiz Interesse geweckt hat. Einige Zeitungen haben die Geschichte des Olé Andersen heute aufgeschrieben. Demnächst geht es vor Gericht.

In der Aargauer Zeitung heißt es beispielsweise: Dünnhäutiger Sepp Blatter verhindert Publikation von Karikaturen. Illustriert wird der Beitrag mit einem, sehr lässig, Cartoon.

Vielen Dank an SWEN, der mir gestattet, seinen Teflon-Sepp zu veröffentlichen:

Teflon-Sepp © SWEN

Teflon-Sepp © SWEN

4 Gedanken zu „Teflon-Sepp oder: Züricher Bezirksgericht attestiert FIFA-Blatter einen „guten Ruf“ und verbietet Cartoons“

  1. Pingback: #Link11: Weihnachtsstress | Fokus Fussball

  2. Das Buch schreit ja geradezu nach einer Veröffentlichung außerhalb der Schweiz.

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