Hawk-Eye oder GoalRef, das ist hier die Frage

 •  • 35 Comments

Aus aktuellem Anlass, Devic’s nicht anerkanntem Tor gegen England, ein wenig FIFA-Propaganda:

Hawk-Eye oder GoalRef, das ist hier die Frage.

Am 2. Juli will das IFAB (The International Football Association Board), gern besetzt mit Ganoven wie Don Julio und Sepp, in Zürich dann also den nächsten Schritt wagen. Mal sehen, welche Ausreden sie sich dann einfallen lassen. Ich will mich nicht aufregen. Es hat schon Jahrhunderte zu lange gedauert.

(Ich glaube allerdings, es würde mir gefallen, wenn auch das EM-Finale am 1. Juli durch einen weiteren derartigen Fehler entschieden würde.)

exilgolfer #1

Werbung ist ja schön und gut, aber muss die 1.40 lang sein? Das strapaziert die Geduld doch arg…

ha #2

Hm. Haben die jetzt zehn Milliarden Dollar ausgegeben, um, sagen wir ,ein bisschen auf Timoschenko et al aufmerksam zu machen?

Und auch wenn das Tor aus dem Abseits kam: Hawk Eye UND GoalRef natürlich. Falls die auch Fehler machen ;-D

Uli #3

Hehe – da möchte wohl jemand sein VIdeo nicht auf deiner Webseite sehen und dann auch noch mit so bösen Kommentaren versehen ;-)
(Einbetten auf Anfrage deaktiviert)

Herbert #4

Total consens. Fürchterlich, anschauen zu müssen, wie das Turnier verpfiffen wird. Vorgestern besch**** Stark die Kroaten und gestern Kassai die Ukrainer. Da stehen auch noch Linienrichter herum und schauen wie das Kaninchen auf die Schlange.
Die Poiltik wird´s freuen, dass die Ukraine raus ist. So weit sind wir schon. Eine Schande.

Aber gleich wird´s ja wieder einmal besser. Wenn 8 Firmen in 4 Ländern sich am Fördersack der FIFA laben durften, dann kann man sich getrost auf die nächste Katastrophe vorbereiten.
Den dafür gebastelten Fussball-Olymp kann ich mir gar nicht gelassen anschauen. Der nächste Finanzmittelskandal.

Herbert #5

Sorry, ich muss gleich noch einmal.

Das ist das Turnier mit den besten Schiedsrichterleistungen bisher“, hatte Platini noch am Montag in seiner Vorrundenbilanz gesagt und seine Kritik an der von der FIFA favorisierten Torlinientechnologie erneuert. „Man braucht solche Systeme nicht, Technik, Satellit, GPS oder Chip im Ball“, hatte der Franzose betont und gesagt, dass das legendäre nicht-gegebene Tor von Frank Lampard im Spiel gegen Deutschland bei der WM 2010 in Südafrika mit einem Torrichter auf alle Fälle erkannt worden wäre. „Weil es sein Job ist, zu sehen, ob der Ball hinter der Linie ist“, sagte Platini.

http://web.de/magazine/em-2012/aktuelles/15628128-fehler-torrichters-erhitzt-gemueter.html#.A1000107

Hat Platini kognitive Schwierigkeiten ?

ha #6

Off topic: Finde ja, die Griechen sind unerträglich geschwächt worden fürs Viertelfinale ;-D

Und, Herbert, irgendwie ist das schon wieder herrlich, wie Sie es fertigbringen, die überfällige Einführung von etwas Technik vorab zur kapitalistischen Bereicherungsorgie von vermutlich 8 (!!!) Großkonzernen (???) wie der Fraunhofer-Gesellschaft zu erklären. Genau deshalb hat vermutlich auch Wohltäter Platini Probleme:

„Das ist das Turnier mit den besten Schiedsrichterleistungen bisher“, hatte Platini noch am Montag gesagt und seine Kritik an der von der Fifa favorisierten Torlinientechnologie erneuert. „Man braucht solche Systeme nicht, Technik, Satellit, GPS oder Chip im Ball“, hatte der Franzose betont und gesagt, dass das legendäre nicht-gegebene Tor von Frank Lampard im Spiel gegen Deutschland bei der WM 2010 in Südafrika mit einem Torrichter auf alle Fälle erkannt worden wäre. „Weil es sein Job ist, zu sehen, ob der Ball hinter der Linie ist“, sagte Platini.
Ob Zufall oder nicht – am Dienstagabend um 23.17 Uhr, also gut eine Stunde nach Spielschluss in Donezk, sagten die polnischen Organisatoren eine für Mittwoch um 10.00 Uhr morgens geplante Pressekonferenz ab. Teilnehmer hätten sein sollen: Turnierdirektor Martin Kallen und Uefa-Generalsekretär Gianni Infantino.

JW #7

@ ha: Es ist völlig unerheblich, ob diesem Tor gefühlte Stunden zuvor eine lächerliche Abseitsposition vorausging oder nicht. Es geht ums Prinzip, und da ist es mir auch völlig egal, ob es gestern England, heute Griechenland, die Ukraine und morgen Deutschland trifft.

Tor oder nicht – das ist mit Hilfe der Technik immer ziemlich schnell zu klären. Und selbst Abseitspositionen lassen sich nach Abschluss einer Aktion auflösen. Alles oft genug debattiert. Es fehlt nur am Willen derjenigen, die die Macht haben – und an deren Verstand.

ha #8

@jw
Im Prinzip stimme ich ja zu. Lange überfällig, dergleichen einzuführen.

Nur, wenn’s schon bzw. auch (nicht Dir!) um den geklauten ukrainischen Eventualerfolg geht, dann war halt die Abseitsposition ebenso wenig „lächerlich“ wie der Blochin-Meter, um den der Ball hinter der Linie war.

Stefan #9

Tja, so sind sie. Mit Technik tun sie sich schwer, das Spiel soll so bleiben wie es ist, ein Sport mitTatsachenentscheidungen ohne Zeitlupe und Videobeweis. Nur bei den Sponsoren sind sie nicht so. Zucker- bzw. alkoholhaltige Getränke, fettige Burger und Autos aus Korea. Mehr Lebensverkürzung geht wohl kaum.

Herbert #10

@Grit

Und, Herbert, irgendwie ist das schon wieder herrlich, wie Sie es fertigbringen, die überfällige Einführung von etwas Technik vorab zur kapitalistischen Bereicherungsorgie von vermutlich 8 (!!!) Großkonzernen (???) wie der Fraunhofer-Gesellschaft zu erklären.

Im “ An den Haaren herbeizeihen“ werden Sie auch nicht schlechter. Aber da haben Sie ja Übung drin. ;-)

ha #11

@Herbert

Immer ruhig bleiben. Sonst wird’s anstrengend für Sie – weil ich natürlich auch weiterhin das eine oder andere herbeiziehen werde, woher auch immer.
Und ich amüsiere mich doch nur, denn aus der Einführung von Torkamera/Chip einen „Finanzmittelskandal“ zu machen – das ist schon wieder klasse.

Homer S. #12

Ein KLARES NEIN zu GoalRef und HawkEye! Fußball ist Sport, betrieben von Menschen. Und Menschen machen Fehler. Wer damit nicht zurechtkommt, sucht sich am Besten ein anderes Betätigungsfeld.

Stefan #13

Fußball ist Sport, betrieben von Menschen. Und Menschen machen Fehler.

Achtung, Totschlagargument. Trifft auf Eishockey, American Football oder Tennis auch zu. Und da gibt es Videobeweise, sogar in Wimbledon.

Gua #14

Vor allem weil Fußball, zumindest den, über den wir hier gerade reden, nur noch nebenbei Sport ist, sondern hauptsächlich eine riesengroße Geldmaschine. Da sollte man schon ein Bisschen Technik einführen, damit es „gerechter“ entschieden wird, wer den Hauptpreis gewinnt.

Allerdings glaube ich, dass auch noch in hundert Jahren der Fußball noch korruptions-, doping-, gewalt- und eben auch technikfrei bleibt, weil die Herren vom IFAB werden da sicherlich wieder so wichtige Sachen entscheiden, wie die Erlaubnis, dass in irgendeiner 5. Liga in Afrika die Spieler auch auf Plätzen spielen dürfen, die vier Ecken mit 90° +/- 3° Toleranz haben, aber doch nicht so was wie Technik. ;)

leinad #15

Der Profi-Fußball hinkt inzwischen, verglichen mit anderen Sportarten, die hier schon erwähnt wurden hinterher. Technik, die besagte Fehlentscheidungen vermeiden könnten, gibt es, und muss her. Und wenn die Schiris/Assistenten/Torrichter weiter mit funky aussehenden Headsets, ergonomisch geformten Fähnchen, und was weiß ich noch alles ausgestattet werden – es reicht nicht!
Wie man die Sache zukünftig mit Technik angeht, ist mir völlig wurscht. Nur sollte der Torrichter verschwinden. Die geben ein erbärmliches Bild ab!

Homer S. #16

@ Stefan, # 13 – Vergleicht man die genannten Sportarten, fällt eines auf. Eishockey, American Football oder Tennis haben viel, viel mehr „natürliche“ Unterbrechungen, in denen Zeit ist, solche Dinge am Schirm zu klären. Fußball „fließt“ deutlich mehr, es ist also weit schwieriger, Pausen für Videos unterzubringen.

Und einen Chip im Ball will ich einfach nicht haben. Wenn das Drumherum mit dem Geld usw DAS Argument dafür ist, daß die Beteiligten selbst dem Zirkus nicht mehr gewachsen sind, muß man diese Schraube eben zurückdrehen. (Daß das illusorisch ist, weiß ich selbst… ich bin da allerdings Purist und schaue sowieso lieber Amateurfußball.)

Stefan #17

Fußball “fließt” deutlich mehr, es ist also weit schwieriger, Pausen für Videos unterzubringen.

Früher gab es viel mehr Unterbrechungen, nämlich als die Spieler noch auf dem Platz behandelt werden durften. Heute werden sie gleich vom Platz gebracht. Eine Challenge beim Tennis dauert vielleicht 20 Sekunden. Wenn man einen Monitor neben dem Spielfeld platziert wie beim Eishockey, läuft der Schiri mal eben hin, bespricht das evtl. mit den Kollegen und entscheidet. Dauert auch maximal 1 min, und wie oft kommt das vor? Doch vielleicht zweimal im Turnier.
Selbst Blatter scheint sich durchgerungen zu haben, wie ich eben auf Twitter lese:

The IFAB will decide on #GLT on 5 July – I am confident they will realise that the time has come.

Stefan #18

GLT=Goal Line Technology

Arnesen #19

Bester Artikel bisher zum Thema bei 11 Freunde.

Jens Weinreich #20

@ Arnesen: Der 11freunde-Autor schreibt zu großen Teilen dummes Zeug. Die Abseitsstellung kann man getrost vernachlässigen. Es braucht den Videobeweis – weit über die Frage der Torkameras (o.ä.) hinaus. Einige Fragen, die der Autor stellt, sind längst beantwortet. Denn für nachträgliches Ahnden bestimmter Vergehen wird ja Videomaterial längst hinzu gezogen.

Die Diskussion ist alt. ALLE Argumente sind längst genannt. Es gibt aber immer wieder so eine Jetzt-bürsten-wir mal-wieder-gegen-den-Strich-Fraktion. Dummköpfe behaupten ja allen Ernstes auch, dem Fußball würde damit ein Stück Seele genommen, man wolle schließlich noch diskutieren. So ein dämliches Zeug. Dieselben Typen würden morgen auf die Barrikaden gehen, oder heute Abend, wenn etwa gegen 22.35 Uhr die Griechen ein irreguläres Tor gegen Deutschland schießen und im Gegenzug Gomez den Ball ins Netz hämmert, der Ball aus dem Tor springt und der Torrichter dennoch sagt: Dieser Ball war aber nicht hinter der Linie – GRE steht im Halbfinale.

ha #21

@jw
Hach, der Fußball, sorgt doch immer wieder für Streit.

Nein, um mit dem highlight des nicht gegebenen Devic-Tores irgendwelche Verschwörungstheorien zu drechseln und damit Zeitungsseiten zu füllen – a la: die Großen werden bevozugt, bleibt das Turnier attraktiver – MUSST du das Abseits vernachlässigen.
Das zeigt (bei allem Bösen, was man der bösen UEFA zutraut) den kompletten Schwachsinn dieser Theorie.

Wobei sich mir schon mal nicht erschließt, wieso ein Turnier nicht dadurch attraktiv bleiben sollte, wenn man, beispielsweise, den Verbleib der Gastgeber/ underdogs hinmogelt.

Ändert nichts daran, dass man Sepp mal recht geben muss: Technik muss sein.

Jens Weinreich #22

Ach, Streit würde ich nicht sagen. Es nervt nur, so wie die Funktionäre nerven, die die Technik seit Jahrzehnten blockieren und nicht das tun, was selbst in Amateursportarten wie Feldhockey längst getan wird.

Arnesen #23

Hehe, Jens, schon bei deinen ersten Kommentaren drüben bei dogfood habe ich mich sofort an 2010 erinnert, als du beim gleichen Thema auch schon sehr emotional warst.

Darum bitte ich dich, das Ende des verlinkten Textes noch einmal in Betracht zu ziehen:
„Geht es im Fußball tatsächlich nur um die Frage, ob der Ball im Tor war oder nicht? Oder nicht auch ein bisschen darum, wie er da hingekommen ist?“

Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten, mit einer falschen / fragwürdigen Schiedsrichterentscheidung Einfluss auf ein Spiel zu nehmen. Die Abseitsstellung (willst du die vernachlässigen, weil man sie auch per Video klären soll oder weil sie dir egal ist?) zählt natürlich dazu, fast noch entscheidender sind gelbe/rote Karten, auf den ersten Blick harmlos wirken – ohne es zu sein – Freistöße, Einwürfe, Ecke/Abstoß.

Das willst du alles per Video klären?

Viel Spaß, in der Zeit quatsch ich bissel mit den Dummköpfen.

Jens Weinreich #24

Ja, mach das, Arnesen.

:)

Auf die Schnelle wiederhole ich mich gern nochmal, ich glaube, die aas-Diskussion und die von dogfood mit seinem unvergleichlichen Wissen aus anderen Sportarten flink zusammen geschusterten Punkte inklusive der darauffolgenden Diskussion, sind ziemlich top: allesaussersport vom Juni 2010.

ha #25

Könnte man sich nicht einfach darauf einigen, dass heute ein reguläres Tor von Samaras zum Einzug der Griechen ins Halbfinale reicht, wo es einem dann europapolitisch ganz egal sein kann, welcher der Pleitegeier (Griechenland? Italien?) bis zum Finale gegen den anderen (Spanien?) zur momentanen Stimmungsaufhellung in der Heimat beiträgt?

Und dass es danach einen Aufstand der osteuropäischen Rausgemogelten gegen Technikfeind Platini geben wird, wobei die Drohung natürlich lautet, den nicht noch mal zu wählen (und schon gar nicht als Blatter-nachfolger), sollte er nicht …

Jens Weinreich #26

Nö. Wenn schon, dann wäre ich strikt für ein irreguläres Tor, weil ich dann Fußballdeutschland beim Hyperventilieren zuschauen könnte. Ich wäre dann auch gespannt auf die Sondersendungen von ARD und ZDF zu den Schiri-Fehlern und den Presseclub und Jauch und alle anderen Talks.

Es war ja tatsächlich in verschiedenen Medienerzeugnissen schon moniert worden, dass ARD/ZDF in den vergangenen Tagen bestimmte große Fehler/strittige Entscheidungen nur am Rande oder fast gar nicht thematisierten (etwa Badstubers Griff an Bendtners Trikot), würde es aber mal die Deutschen treffen – omg.

ha #27

ARD-Experte (oder auch ZDF- vorausgesetzt, die sehnlichst erwartete Riesenwelle vor Usedom bleibt weiter aus): Wolfgang Stark!

Okay, hätte auch was.

Arnesen #28

86. Minute. Griechenland führt durch das von ha erwähnte reguläre Tor von Samaras 1:0.
Ecke für Deutschland. (Nicht ganz klar, ob es ein Eckball war, sah bisschen nach Pressschlag aus, aber, ok, Ecke ist nicht wichtig genug für den Videobeweis.)
Özil ist seit 20 Minuten ausgewechselt, deswegen tritt Kroos die Ecke.
Von dem Zeitpunkt, da sein Fuß den Ball berührt, läuft das Spiel wieder. Im Strafraum tummeln sich zehn Griechen und neun Deutsche.
In der Sekunde, die der Ball braucht, um von Kroos‘ Fuß auf das Knie des kurzstehenden Griechen zu fliegen, fallen im Strafraum zwei nichtvideobeweisrelevante Stürmerfouls und zwei relevante, weil spielentscheidende, Fouls der Griechen vor.
Der 5. Mann, der mit Monitor am Spielfeldrand sitzt, funkt den Schiedsrichter an. Der Konter der Griechen wird unterbrochen. Es gibt Elfmeter für Deutschland.

Vor der Verlängerung wird nach Usedom geschaltet, wo Stark erklärt, dass die Entscheidung den neuen Regeln entspricht und nichts mit Frau Merkel auf der Tribüne zu hat. Kahn presst sich ein „So ist Fußball!“, heraus, woraufhin ihn KMH fragt, ob so Fußball sei.

Dumm für Dummköpfe: Sie haben nun nichts mehr zu reden.

Jens Weinreich #29

@ Arnesen, ich versuche mal zu erraten, worum es Dir geht. Du willst sagen, dass weder Videobeweis noch Torkamera alle kniffligen Entscheidungen lösen können?

Wenn ich Dich also richtig verstehe, würde ich darauf antworten:

1) Das hat auch niemand behauptet.

2) Die meisten der hochgradig strittigen Entscheidungen der vergangenen Jahre (Henry, Lampard etc pp) hätten sich problemlos in Sekundenschnelle korrigieren lassen. Und darum geht es.

Arnesen #30

Nein, darum geht es meiner Meinung nach nicht.
Das ist Schwarzweißmalerei, weil es den Fußball in wichtige und unwichtige Entscheidungen aufteilt.

ha #31

Der 5. Mann, der mit Monitor am Spielfeldrand sitzt, funkt den Schiedsrichter an. Der Konter der Griechen wird unterbrochen. Es gibt Elfmeter für Deutschland.

Wie wärs damit: Der Konter der Griechen wird nicht unterbrochen, weil der Schiedrichter in diesem Fall den 5. (Monitor-)Mann überstimmt. Samaras, der mit Gekas nach vorn gelaufen ist (der einzige, der die Foulorgie im Strafraum stehend überstanden hat), erzielt das 2: 0.

Anschela findet in der Kabine tröstende Worte für Schweini; sie erklärt in wenigen, total verständlichen Sätzen („Tatsachenentscheidungen der EU sind nicht rückgängig zu machen …“), warum man die Sparauflagen auch und erst recht nicht für diesen Samaras nicht lockern wird. Schweini gibt das auf der DFB-PK fast wortgetreu wieder: „Anschela hat uns erklärt, dass demnächst den Griechen auch noch die Bälle wegrationalisiert werden. Deshalb konzentrieren wir uns jetzt ganz unbelastet auf die WM-Qualifikation.“

ha #32

Was ich sagen bzw. fragen will: Der Videobeweis / der Chip im Ball würde doch nicht ausschließen, dass der Schiedsrichter eine vorangegangene Szene als so entscheidend bewertet, um den „Beweis“ für irrelevant zu erklären, oder?

Homer S. #33

Dieselben Typen würden morgen auf die Barrikaden gehen, oder heute Abend, wenn etwa gegen 22.35 Uhr die Griechen ein irreguläres Tor gegen Deutschland schießen und im Gegenzug Gomez den Ball ins Netz hämmert, der Ball aus dem Tor springt und der Torrichter dennoch sagt: Dieser Ball war aber nicht hinter der Linie – GRE steht im Halbfinale.

Klar ärgert man sich dann. Aber wie ich bereits sagte – das gehört einfach mal dazu. Völlig egal, ob es sich um ein Spiel der Bezirksliga handelt oder das EM-Finale.

Herbert #34

Ich muss ha anerkennend loben. Stark #31. Ernsthaft.

B.Schuss #35

wenn eines für mich zählt im Fussball ( oder im Sport allgemein ), dann sind es Fairness und Integrität, und dass am Ende die Mannschaft gewinnt, die regelgerecht gespielt hat.

Klar, Sport ist auch Emotion, aber für mich ist es eine Frage der Gerechtigkeit, dass alles technische und menschenmögliche getan wird, dafür zu sorgen, dass Situationen, die spielentscheidend sein können, korrekt und den Regeln entsprechend bewertet werden können.

Das ist aus meiner Sicht dem Respekt gegenüber dem Spiel, den Spielern, und den Fans geschuldet.

Sonst ist alles, was die FIFA über FairPlay und „Respect“ erzählt, doch bloß Unsinn, und nichts weiter als leeres Geschwätz von alten Männern, die sich hinter Begriffen wie „Tradition“ und „Leidenschaft“ verstecken.
Wenn einer Mannschaft ein möglicherweie spielentscheidendes, regulär erzieltes Tor nicht anerkannt wird, dann ist das einfach nur unfair, und hat mit Tradition und Leidenschaft einen Dreck zu tun.
Wenn man will, findet man eine Lösung, die auch den Spielfluß nicht all zu sehr beeinträchtigt.

Leave a Reply

required

required, will NOT be published

By clicking the following examples the respective HTML code will be appended to your comment. Use the comment preview to make sure everything looks and works as intended.

  • , ,