Unter Brüdern

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Mohamed Bin Hammam hat Humor. Das muss man ihm lassen. Auf die lebenslange Sperre durch das Witzgremium „FIFA-Ethikkommission“, die den unschuldigen Jack the Ripper daheim wieder/weiter unter Druck setzt, mit Veröffentlichung eines Briefes vom Sepp zu reagieren, das hat was.

(c) Mohamed Bin Hammam, www.afcpresident.com

Da ganz wenige Berichterstatter weltweit ihn jedoch absurderweise als Transparenz-Hoffnung im Vergleich zu seinem langjährigen Gefährten Joseph Blatter aufbauen, könnte Mann fragen, warum Bin Hammam nicht weitere, wirklich interessante Dokumente und Vorgänge aus fünfzehn Jahren an der Seite seines Bruders Sepp veröffentlicht. Totaltransparenz in der Spezialdemokratie, das wäre mal was.

Doch der Emir wird ihm das schon austreiben.

Mensch, Mann müsste wirklich mal wieder ein Buch schreiben.

Nachtrag, 19.50 Uhr: Mein Gespräch gerade im Deutschlandfunk mit Herbert Fischer-Solms:

:

Ralf #1

SZ-Kommentar von Thomas Kistner: Die Farce von Zürich

otto #2

In der SZ steht:

Eine umfassende Würdigung der Farce von Zürich können nur ordentliche Gerichte liefern, die Bin Hammam anrufen will. Er muss aber wirklich auspacken – nur so kann er selbst etwas Glaubwürdigkeit zurück gewinnen. Sollte er einknicken, weil ihn möglicherweise politische Kräfte in Katar bremsen, die schon um ihre WM 2022 bangen – dann würde das zeigen, dass Bin Hammam trotz all der Jahren mit Blatter nichts begriffen hat.

Bestimmt nicht allzu kühn, darauf zu wetten, dass dieser Transparenzapostel für ein paar Wahlkampfwochen nichts dergleichen tun wird. Wie sollte Bin Hammam wohl „Glaubwürdigkeit zurück gewinnen“, wenn er, weil er dummer Weise aufgeflogen ist, Blatters Leichen aus dem Keller holt, die zu einem großen Teil auch seine Leichen sind? Und nach welcher Rechtslogik sollte ein „ordentliches Gericht“, das Schweizer Bundesgericht, Bin Hammam überhaupt entlasten vom doch ziemlich klaren Bestechungsversuch? Wäre wohl ein juristisches Novum, den einen Korrupten reinzuwaschen, weil er einer unter vielen ist.
Es wird um Verfahrensfragen gehen, und zwar allein im Vorgehen der Ethikkommission gegen Bin Hammam, schon weil es außerhalb der Macht seiner Anwälte liegt, die Verfahren gegen andere – etwa gegen Blatter – prüfen zu lassen.
Das ist das letzte juristische Scheingefecht eines Scheinheiligen. Die FIFA bleibt, was sie ist, ein korrupter Haufen. Nicht schlechter ohne Bin Hammam und auch nicht besser.

Christoph #3

Mensch, Mann müsste wirklich mal wieder ein Buch schreiben.

Ja, bitte!

Ralf #4

JW im Deutschlandfunk-Interview mit Herbert Fischer-Solms: mp3-Datei:

Fußball-Funktionär Bin Hammam hat ausgedient
Sendezeit: 24.07.2011 19:22
Autor: Fischer-Solms, Herbert
Programm: Deutschlandfunk
Sendung: Sport
Länge: 05:26 Minuten

indykiste #5

Ich bin sehr für die Umsetzung deiner Buchidee! Apropos Buch: War da nicht noch etwas, Jens? :-D

Volker Geile #6

Ich denke, es gibt keine andere Organisation wie die FIFA, bei der wirklich jeder weiß, was Sache ist und wie viel Korruption dort vorhanden ist. Nur warum packt nicht einmal irgendwer richtig aus? Haben die alle Angst vor Strafverfolgung? Was ist zum Beispiel mit Beckenbauer? Der saß jahrelang in der FIFA und außer ein paar Andeutungen kommt auch von ihm nichts, obwohl er sich wohl kaum selbst bereichert hat.

Auf jeden Fall finde ich die jüngste Kritik von Rummenigge an Zwanziger gerechtfertigt. Von Staaten und Funktionären aus Ländern mit einem zweifelhaftem Demokratie- und Korruptionsverständnis erwartet man ja gar keine Aufklärung mehr. Von einem deutschen DFB-Präsidenten schon. Was gibt es zu verlieren? Fußball-WM der Männer und Frauen hatten wir doch gerade.

http://www.fusskopfball.de

Jens Weinreich #7

@ Volker Geile:

… bei der wirklich jeder weiß, was Sache ist und wie viel Korruption dort vorhanden ist …

Oh, weiß das jeder? Das bezweifle ich. Es weiß nicht mal jeder Journalist. Bis heute nicht. Zum Glück gibt es Archive, da lässt sich alles nachlesen. Was ich weiß, ist nur, dass es stets Einzelkämpfer waren, die lange Jahre Korruption in der FIFA beschrieben haben. Weltweit vielleicht ein halbes Dutzend Journalisten.

Nur warum packt nicht einmal irgendwer richtig aus? Haben die alle Angst vor Strafverfolgung?

Ich sage nur: Familienbande. Das Prinzip der Familie. Wie bei der Mafia. Doch immerhin: Einige Ganoven wie Chuck Blazer haben ja schon ausgepackt. Zumindest ein bisschen. Das ist das Neue daran.

Strafverfolgung? Im Prinzip nicht. Lies doch bitte mal das hier: Korruption im Sport mit all den Aussagen von Britta Bannenberg. (Hören kann man es leider nicht mehr, weil die Sendungen im DLF nur ein halbes Jahr online bleiben)

Was ist zum Beispiel mit Beckenbauer?

Schau oder hör mal hier: Nichts als die Wahrheit: was DFB-Vertreter auf dem FIFA-Kongress sagen

Der saß jahrelang in der FIFA und außer ein paar Andeutungen kommt auch von ihm nichts, obwohl er sich wohl kaum selbst bereichert hat.

Weißt Du das?

Geert H #8

Ist noch nicht lange her, da kam Bin Hammam bei Kistner und der SZ aber besser weg, wenn ich nicht irre.

Benedikt #9

Jetzt kann Blatter in Ruhe seinen Nachfolger ins Amt hieven. Wenn er sonst abtreten würde, oder aus Gesundheitlichen sein Amt nicht weiterführen kann, währe Bin Hammam wieder zu stelle, um sich den Posten zu ergattern. Ein zweites Mal wird Blatter Bin Hammam nicht stoppen können. Als Fifa Präsident würde Hammam die Blatter getreuen schnell abservieren, und mit seine eigenen Spezies die Ämter besetzen. Ein Blatter genehmer Nachfolger wird seinen Hofstaat eins zu eins übernehmen.

Jens Weinreich #10

@ Geert H #8: das wundert mich bis heute

Volker Geile #11

@Jens, Familienbande hin oder her. Ich kann ja noch mit Mühe verstehen, dass man Diktatoren der Gaddafi-Liga oder unseren chinesischen Freunden bei Staatsbesuchen nicht immer die kalte Schulter zeigen kann. Aber bei Blatter ist es mir völlig schleierhaft, warum sowohl der DFB als auch die ganze Riege der Staatschefs ihn immer noch hofieren. Wieso hält man so ein Konstrukt aufrecht und das vor den Augen der Welt? In anderen Verbänden sieht es leider nicht viel besser aus – Radsport, IOC.

Von Hoeneß und Rummenigge mag man halten, was man will, aber wenigstens sprechen sie das Fifa-Problem mal direkt an und kritisieren mit Zwanziger den jetzt Verantwortlichen.

Jens Weinreich #12

@ Volker: Ich habe da für gar NICHTS Verständnis: weder Gaddafi noch China noch Katar noch Mugabe noch Sepp oder andere aus dieser Liga.

Trebolle #13

Verständnis habe ich für sowas sicherlich auch nicht. Aber ich kann die Hintergründe verstehen, warum eine Regierung einem wichtigen Öllieferanten oder einem wichtigen Abnehmer deutscher Exportgüter nicht mal eben so sagt: „Nö, wir haben kein Bock mehr auf euch“

Aber wirklich übernicht verstehen kann ich das bei der FIFA. Wieso gibt es einfach nicht mehr Verbände und Regierungen, die diese Bande offen kritisieren und einfach nicht mehr empfangen? Gerade der DFB würde doch hier die entsprechende Macht besitzen. (Das macht für mich den Unterschied, warum wir mit Unrechtsstaaten Handel treiben. Da besitzt Deutschland eben nicht die entsprechende Macht ein System komplett unzukrempeln)

Und mit England steht evtl. ein Bündnispartner Gewehr bei Fuß, um den ganzen Laden auf den Kopf zu stellen. Es wäre doch ein Leichtes mit gaballter Kraft zumindest den europäischen Fußball grundlegend auf den Kopf zu stellen und bei den Mafiaveranstaltugen nicht mehr mitzumachen. Deutschland kann in den nächsten 20-30 Jahren keine FIFA-WM mehr erwarten und England braucht erst garnicht mehr dran zu denken…. Warum bei dem Witzladen also noch mitmachen? Das ist doch das einzige was einem die FIFA Nützliches bringen kann: Eine WM im eigenen Land. Der Zug ist für beide Verbände abgefahren. Ich könnte mir hier ein nettes Einladungsturnier der beiden Verbände durchaus gut als Ersatz vorstellen.

Aber genug gesponnen, solang ich vom DFB keine Zeichen erkenne, dass man in der FIFA irgendwie aufräumen will und grundsätzlich etwas anders macht, muss ich davon ausgehen das der DFB bei den Familienstrukturen genauso involviert ist, wie die meisten anderen. Also die Frauen WM ist vorbei und der DFB hat alles bekommen, was einem die FIFA schenken kann (außer vllt einen Titel ;-) )

Otto #14

sueddeutsche.de vom 26.07.2011:
Rummenigge kontra DFB-Chef
‚Zwanziger muss aufpassen‘
http://www.sueddeutsche.de/q5q38C/122336/Zwanziger-muss-aufpasse.html

„[…] Die Fifa ist ein Korruptionsstadel, dafür gibt es genug Beweise, das wird auch Zwanziger nicht ändern‘
[…]“

ha #15

Immerhin: ein neues Profil im FIFA-Exko – Blatters nützlicher Wasserträger. Glaubt wie dieser an die eigene weltbeglückende Rolle als Fußballführer, ist ebenso eitel. Hat aber nicht dessen Raffinesse, meint offenbar, was er da sagt: „Blatter ist zu klug, um sich korrumpieren zu lassen.“ Übersetzt: Ist selbst – zurückhaltend formuliert: – zu wenig klug (oder auch nur: zu wenig belesen), um das System jemals zu gefährden.
Das wird Blatter erkannt haben: Schmeichle dem Manne, und er ist ein Diener.
Ergebnis: Blatter-Propaganda vom DFB-Chef. Gibt’s das eigentlich noch irgendwo in Europa?

enrasen #16

bzgl. hoeness und rummenigge frage ich mich aber schon, warum die jetzt erst was öffentlich dazu äußern. Es scheint offensichtlich, dass sie den heiligen bayrischen kaiser franz nicht ans bein pinkeln wollten. jetzt wo T20 da ist kann man ja zutreten, da kann der der dfb oder t20 schlecht zurückschlagen. Den eigenen franz lassen wir lieber mal außen vor, den integren adidas spezi.

esox #17

das herr weinreich auch mal vor der ethikkommission gestanden hat, war mir neu.

Ralf #18

@ esox:

Hier gibt es ein paar Details…

realpirate #19

Rummenigges aussagen, kommentiert im Guardian
http://www.guardian.co.uk/football/2011/jul/26/europe-top-clubs-fifa-revolt

Gegenwind aus der Schweiz ? Kann da vieleicht jemand etwas verlinken, bitte ?

Ralf #20

@ #16 et al.:

FR-Kommentar von Jan Christian Müller: Im Glashaus

Komisch, dass Franz Beckenbauer, dem zwar allzu viel Nähe zu den Seilschaften der Fifa-Exekutivkollegen sicher nicht unterstellt werden darf, für seine Tatenlosigkeit aus der deutschen Fußballszene nie auch nur milde gerüffelt wurde. Ach, und apropos Korruption: Was war denn das damals zur Jahrtausendwende mit dem Kirch-Imperium und der geheimen Absprache, die Bayern München bis zu 97 Millionen Euro hinter dem Rücken der Bundesligakonkurrenz beschert hätten, wäre Kirch nicht pleite gegangen?

Davidoff #21

Bei Beckenbauer sollte man jedoch auch berücksichtigen das er „damals“ noch als Präsident des FCB unterwegs war.

Nun ist er maximal noch Ehrenpräsident und das war es. Den leuten nun einen Strick daraus drehen zu wollen das sie früher nix gemacht haben und damit deren unterfangen zu untergraben ist mal wieder typisch für eine gewisse Weltfremdheit einiger Mitmenschen.

Man kann bestimmte Dinge halt erst ändern, wenn man auch entsprechende Positionen erreicht hat. Und gerade dabei trennt sich die Spreu vom Weizen und macht sich Herr zwanziger zum Komplizen. Hochgeschlafen hat er sich und nun wird gekuschelt.

Die anderen haben Beckenbauer hinter sich gelassen und wollen nun was tun.

Meine stimme haben dann eher diejenigen die was ändern wollen.

realpirate #22

weiter gehts im guardian – Revolution ! …( sic )
http://www.guardian.co.uk/football/2011/jul/27/european-clubs-breakaway-fifa-uefa

realpirate #23
Sepperl #24

Spiegel-Online: Bayern-Kritik an der Fifa

Kalle gegen Sepp
http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,777272,00.html

„[…] Letztlich sind Fifa und Eca nicht anders als Konkurrenten um das große Geld, das man mit dem Fußball machen kann. Die Fifa bemüht sich, durch das Setzen von Rahmenbedingungen gegenüber den Vereinen ihren eigenen Territorialbereich in Sachen Kommerz möglichst auszuweiten. Die Vereine ärgert das, sie wünschen sich größere Spielräume bei der Vermarktung.

Echte Revolutionäre sehen anders aus.“

thomas #25

Mal wieder ein plakatives beispiel dafür das mittlerweile nicht mehr objektive fakten sondern die Menge an Geld entscheidend ist.

mfg

Otto #26

Thomas Kistner in sueddeutsche.de. 02.08.2011:

Blatter rügt Zwanziger
Wie die Fifa zum Komödienstadl wird
http://www.sueddeutsche.de/sport/fifa-blatter-ruegt-zwanziger-der-komoedienstadl-tobt-1.1126952

realpirate #27

der Kistner formuliert aber artig : …. “ wird “ ?

Otto #28
Otto #29

sueddeutsche.de vom 03.08.11:
Wegen mysteriöser Zeugin –
Fifa kritisiert Parlament
http://www.sueddeutsche.de/e5n38V/132312/Fifa-kritisiert-Parlamen.html

Herbert #30

Fifa kritisiert Parlament

Das steht ihr ja als Weltregierung auch zu. :D
Als stiller Beobachter bleiben mir lediglich quälenden Fragen: Wird diese Kömödie in einem Drama enden ? Wer werden letztendlich die Deppen sein ?

escrache #31

„Mensch, Mann müsste wirklich mal wieder ein Buch schreiben.“

Ja, ja und ja. Von mir auch gleich drei. Und auch gerne einen Roman, wo du alles das hineinpackst, was übereifrigen Anwaltskanzleien aufstoßen könnte.

Wie auch immer: ein Buch wäre toll.

Ralf #33

JW für den DLF: mp3-Datei:

Theo Zwanziger und die Fifa-Korruptionsdebatte
Sendezeit: 07.08.2011 19:20
Autor: Weinreich, Jens
Programm: Deutschlandfunk
Sendung: Sport
Länge: 03:41 Minuten

Trebolle #34

Seit ein paar Wochen läuft ein Interview mit Bin Hamman fast täglich auf Al Jazeera Sport: „Moment of truth“

http://www.youtube.com/watch?v=08N3y8h7X9Y

leider nur auf Arabisch. Kennt jemand eine Übersetzung/Untertitelung o.ä. davon?

morph #36

Brian Phillips auf Grantland.com (mal die US Perspektive) über den Zustand der FIFA und warum das überhaupt wichtig ist:

Old men fluttering about knighthoods in Asunción lead to exploitation and murder in South Africa.

Ein, wie ich finde, sehr lesenswerter Artikel, der zwar nicht viel Neues enthält, aber schön zusammenfasst.

http://www.grantland.com/story/_/id/6861161/corruption-murder-beautiful-game

Ralf #38

violavoncramon.de: Blatter hat nix verstanden!

Erwin Häcker #39

Wenn die “ Petros – Euros“ fliessen, dann dreht sich die Welt anders rum !

Alex #40

Die FIFA ist schon so ein Verein … da läuft doch nichts mehr, wie es soll!

Ralf #41
pecas #42

Rummenigge vergleicht das Schicksal Blatters mit dem Hosni Mubarraks.
Ein Aufstand der globalen Gemeinde der Fußballverrückten – das hätte was!

Herbert #43

Laut Rummenigge wäre Blatter gut beraten, schnell zu handeln, „bevor das sein Nachfolger macht oder bevor eine Revolution von außen kommt. Denn eine Revolution von außen bringt mit Sicherheit große Irritationen und Probleme.

Da schießt einen sofort das TV-Bild von Mubarak in den Kopf, als er im Klinik- Bett in den vergitterten Anklagestand des Gerichtssaales getragen wird. Wenn es erst einmal so weit ist, stirbt jeder für sich allein. Vllt. hätte Kalle es Blatter noch ein wenig deutlicher sagen müssen. ;-)

Ralf #44

mohamedbinhammam.com: Letter to H.E. Petreus Damaseb

Thomas #45

Danke für diese vielen Infos. Hatte schon ein wenig gegoogelt aber nichts groß gefunden.

Ralf #46

Nachzutragen wäre hier noch folgendes:

APA (06.09.): Rummenigge entschuldigt sich bei Blatter für Mubarak-Vergleich

Arnesen #47

Nebenbei:
Der Hausherr wurde von der Deutschen Akademie für Fußballkultur als Kandidat für einen der besten Fußballsprüche des Jahres nominiert.

Herbert #49

Das hat was. In jeder Beziehung.

Nach seinem Scheitern vor der Berufungskommission des Fußball-Weltverbandes hat der ehemalige FIFA-Präsidentschaftskandidat Mohamed Bin Hammam angekündigt, im Kampf gegen seine lebenslange Sperre vor den Internationalen Sportgerichtshof CAS zu ziehen. „Das ist mein nächster Schritt, dort werde ich gleichberechtigt mit meinem Rivalen sein“, schrieb der Katarer in seinem Internet-Blog: „Ich sehe Licht am Ende des Tunnels, und ich steuere zuversichtlich darauf zu.“

Michael Löffler #50

zitat aus einem meinem Brief von heute :

Sehr geehrte Damen und Herren ,
Hiermit möchte ich nach mehreren Jahren als Barclaycard – Kunde
meine o.a. Visakarte mit sofortiger Wirkung kündigen , da ich u.a. nicht
damit einverstanden bin , dass
– Visa eine korrupte Organisation wie die FIFA sponsert und
– Visa Zahlungen an Wikileaks blockiert , jedoch u.a. Zahlungen an den
Ku Klux Klan ermöglicht

Ralf #51

Karl-Heinz Rummenigge im DLF-Gespräch mit Moritz Küpper und Taufig Khalil: „Wir brauchen eigentlich keine FIFA und auch keine UEFA“

24 mal „am Ende des Tages“!?

ha #52

Und 1 mal „Beckenbauer“. Erwähnt von Rummenigge.
Und 0 mal WM 2006 + „Freundschaftsspiele“.

ha #53

The Telegraph mit dem Video aus Port of Spain zur Bin-Hammam-Warner-Wahlkampf-Bestechung:

Jack Warner preist Bin Hammam an

Warner tells the CFU officials their votes could be decisive in the election between Bin Hammam and Blatter and says a Blatter victory would in turn lead to Platini’s coronation later. Warner says: “We have to ensure Platini is not some automatic inheritor of Fifa. Because I tell you if that happens Fifa will become a French province. Forever. “The fact is that Platini is being groomed to succeed Mr Blatter and we don’t know if it is in our best interests to have a French president, a French general secretary … but in any event I don’t think it’s in our best interests to do that.
“I have told him [Blatter] that we who have supported him faithfully have not benefited from that support. We stood up and backed him and then he went to embrace his enemies and not his friends.”

ha #54

Bill Archer auf bigsoccer.com mit einem Kommentar:

Warner Smoking Gun Video: “If You’re Pious, Go to a Church”

Warner is clearly dealing with some backlash here and he’s upset. He makes reference to “people running to New York and telling everything”, so he’s apparently aware that Sealey and Mussenden have already called Blazer. Whether he knows at this point that Blazer has followed the rules and passed the report to Zurich yet or not, he’s clearly concerned and tells everyone that “our business is our business”, sort of like “What happens in Port of Spain stays in Port of Spain”: “Don’t go and talk about our business outside and believe that you’re pious, and holy, and better than anybody else”.

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