Programmhinweis (IX): „Wenn der Fußball zum Politikum wird“

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Heute Abend, „Dossier Politik“ auf Bayern 2: „Wenn der Fußball zum Politikum wird“. Dazu darf ich im Gespräch mit Ingo Lierheimer einiges sagen.

Die Einspieler:

  • Die FIFA – ein millionenschwerer Verein mit korrupten Mitgliedern (Rainer Volk)
  • „Der weiße Afrikaner“ – wie Joseph Blatter die WM missbraucht hat und was Südafrika davon bleibt (Claus Stäcker)
  • Nähe, die Erfolg verspricht: Kurt Beck und der 1. FC Kaiserslautern (Armin Angele)
  • Ein Zentrum für 2010: Das Feigenblatt der FIFA (Wim Dohrenbusch)
  • Wie sich die Politik in den Sport einmischt, zum Beispiel in Deutschland (Taufig Khalil)

Die Sendung gibt es natürlich auch als Podcast.

Sebastian #1

Livestreams sind hier.

Nächstes mal die Ankündigung früher. Danke :-)

Sebastian #2

Nette Sendung. Natürlich nix Neues für Dauergäste hier, aber trotzdem nett :-)

christian #3

Schöne, runde Sendung war das gestern, intelligente Anmerkungen von dir, lieber Jens,

Sebastian hat natürlich recht, dass vieles nicht neu ist, aber vor allem den Teil über Beck +den FCK fand ich bemerkenswert.

Eine Frage hätte ich noch: angesichts deines Urteils über die beteiligten Akteure(dass ich voll teile) – wie schafft man es, sich nicht angewidert von soviel menschlicher Eitelkeit , Korruption und Zweckentfremdung des Sports von dem ganzen Thema abzuwenden…???

Bei mir fing es mit den globalen Apothekerfestspielen(aka olympische Spiele) an, die mich nur noch anwiderten, dann die Tour de EPO…… – zZt ist es die komplett- „Ballermannisierung“(leider nicht von mir, aber sehr treffend) des Fussballs, die mir die nächste Sportart verleidet…

Wie schaffst du es, dich zu motivieren, über diesen ganzen Dreck zu berichten?

LG

christian

Wolfgang #4

Auf den Podcast warte ich leider bisher vergeblich – hier ist trotz dort versprochener Mittwochs-Aktualisierung noch der 7.7. aktuell.

Stefan W. #5

Geniale Idee, die Sendungen einmal die Woche ins Netz zu stellen (fährt da jmd. mit dem Bus zum Internet, und holt die Bänder mit?), statt wenn die Sendung fertig ist.

ts, ts, ts.

Börni #6

Internet ist Bäh und Böse. So ein anständiger ÖR-Redakteur fasst sowas nicht an. Da muss der Praktikant ran.

Winfried Kropp #7

Ich tippe eher auf eine bislang unbekannte Bestimmung im Medienstaatsvertrag. Habe daher sogar Dossier Politik als podcast abonniert, um das Ding nicht zu verpassen.

Wolfgang #8

@Börni: Wir wollen mal nicht unzulässig verallgemeinern. Meine ehemaligen SWR1-Kollegen in Baden-Baden zum Beispiel schnippeln ihre abendlichen Sendungen noch am selben Tag (teils bis Mitternacht) Podcast-gerecht zusammen (ohne Musik, die darf nicht mit ‚rein). Da ist also jetzt schon die Sendung von gestern abend nachzuhören. Sicher kein Einzelfall bei den Öffis.

Wolfgang #10

Danke, indykiste, für den Hinweis.
Und hier noch einer für den Hausherrn: Schon diese lustige Blatter-Geschichte gesehen?

Jens Weinreich #11

Das ist ja echt süss. Sepp hatte noch nicht alle suedafrikanische Orden? Wundert mich sehr. Dass er den Groessten hat, wundert mich natuerlich weniger. Schoene Geschichte, danke fuer den Link!

pecas #12

Als die Vuvuzela zum Sportpolitikum ward …

Berlinerin #13

über wirtschaftliche strukturen im deutschen fußball:
dradio.de: Moritz Küpper: Der Preis des Erfolgs. Spielertransfers in der Bundesliga

cf #15

Apropos WM-Nachbetrachtung — eine 100-Tage-Bilanz gibt es auch beim „African Goals“-Projekt (von DW-Akademie und Konrad-Adenauer-Stiftung).

Unter anderem mit einem Interview mit dem südafrikanischen Sportjournalisten Matshelane Mamabole, dessen Fazit — bei aller Kritik an den berüchtigten weißen Elefanten — doch etwas versöhnlicher ausfällt als das des von der TAZ befragten Gewerkschafters:

[The World Cup] helped show South Africa in a very different light to what the world used to.

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