The ISL bribery system: 138 million CHF for senior officials in the Olympic world

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As promised the other day: The extended and overworked version of my presentation at Play the Game conference last week in Coventry – with important backgrounds about the new „associate member“ of the Olympic Journalists Association: The ISL bribery system: 138 million CHF for high-ranking officials in the Olympic world A few weeks ago I had several discussions with IHF-President Hassan Moustafa. He told me:

„We are a Handball-family. If anybody has a problem, we have to find a solution within our family – not outside the family.“

I have heard quotes like this before. My old friend Joseph Blatte…


As promised the other day: The extended and overworked version of my presentation at Play the Game conference last week in Coventry – with important backgrounds about the new „associate member“ of the Olympic Journalists Association:
The ISL bribery system: 138 million CHF for high-ranking officials in the Olympic world
A few weeks ago I had several discussions with IHF-President Hassan Moustafa.
He told me:

„We are a Handball-family. If anybody has a problem, we have to find a solution within our family – not outside the family.“

I have heard quotes like this before. My old friend Joseph Blatter once said:

„We don’t go to strangers. If we do have problems in our family, we use to solve the problems in the family. What happens in our family is not a topic for a jurisdiction outside our family. Regular courts are not a part of our family.“

In this picture we can see Joseph Blatter with his longtime friend Jean-Marie Weber. They are members of the family, both the FIFA-President, also a member of the IOC, and the man who has paid an unbelievable amount on bribes to other family members. They are longtime friends.

This brings me straight to my topic: The ISL bribery system: 13…
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ha #1

Jens, wer ist eigentlich das / wer sind die Nachfolgeunternehmen der ISL? Wer sorgt heute für ähnliche Vertragsabschlüsse?

Jens Weinreich #2

Nachfolgeunternehmen gibt es ja nicht. Nur Firmen, die den Job übernommen haben. Teilweise mit denselben Leuten, denselben Strukturen und in denselben Büros in der Grafenaustr. in Zug.

Haben sie auch die Methoden übernommen? Nun, am Beispiel René Fasel/Infront stellt sich die Frage aus gutem Grunde. Andere Beispiele ließen sich anführen, die eine Erörterung vertragen sollten.

Wenn die FIFA seither ihre TV- und Sponsorenrechte selbst makelt, scheinen die Gehaltszahlungen nicht mehr nötig zu sein. Wer weiß.

Pecas #3

In seinem Buch FOUL! The secret world of FIFA gibt A. Jennings – den subtiler gewordenen Strategien der Korruption entsprechend – subtil Antwort auf die Frage der ‚Nachfolgeorganisation der ISL‘ bzw. das System ISL.
Die Organisation des sinistren Handels ist jetzt, wenn ich es richtig verstanden habe – und wie JW schon anzudeuten scheint – vollständig internalisiert, d.h. die Kontrolle über das Auftauchen von geflossenen Geldern liegt jetzt komplett bei der Mutter … an die bzw. deren Bücher wohl kaum heranzukommen sein dürfte, und dies sogar dann, wenn man es denn überhaupt wollte (Wie die Schweizer Justiz der Machtfülle von Weltsportverbandspräsidenten oft begegnet, zeigt ja die Goijman-Geschichte, von der hier vor kurzem die Rede war – erschütternde Lektüre hierzu ist der Bericht, den M. Goijman dazu verfasst hat, und der über einen Link auf Play The Game aufzufinden ist).
Wo es, vereinfachend dargestellt, keinen externen Partner mehr gibt, sondern nur noch vom alleinigen Souverän des Shops bewilligte Bonuszahlungen an Angestellte, bzw. überhaupt Arbeitsverträge und deren Dotierungen nach unkontrollierbarem Gutdünken, ist die Korruption scheinbar ein- für allemal besiegt. Als Thema jedenfalls.

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