Wolfgang Schäuble lässt Ute Krieger-Krause antworten

Einer fehlte noch: Nach DOSB-Präsident Thomas Bach (UDIOCM) und DLV-Präsident Clemens Prokop hat Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble nun seinen Parlamentarischen Staatssekretär Christoph Bergner auf den offenen Brief von Dopingopfer Ute Krieger-Krause antworten lassen.

Hier als jpg, ich hoffe, es lässt sich lesen.

9 Gedanken zu „Wolfgang Schäuble lässt Ute Krieger-Krause antworten“

  1. Ist ja derart zum Verzweifeln, dass sich eher kein Ton mehr dazu lohnt, wie diese Truppenteile die aktuelle politische Kriminalität (jahrelange Verstöße gegen Fördermittel-Bescheide) ignorieren und behaupten, es gehe um „Versöhnung“ – statt Ruhe und Weiterbeschäftigung.
    Aber von Blockflöte Bergner (Ost-CDU seit 1971), dem Präsidenten des SV Halle mit einem erst als Stasi-Spitzel und zuletzt im Zusammenhang mit der Misswirtschaft im LSB Sachsen-Anhalt in die Schlagzeilen gekommenen Hauptgeschäftsführer, war nichts zu erwarten als eine neue Demütigung der Opfer. Das ist nicht „wie DDR“. Es ist Fortsetzung der DDR unter (schein-)demokratischen Bedingungen …

  2. Wie das in den Kreisen halt so ist: Minister lässt Staatssekretär antworten, der gibt weiter an Referenten. Das Resultat: Blablabla, Satzgeschwurbel hoch drei. Selten Belangloseres gelesen als diesen BMI-Brief an Krieger-Krause. Andererseits: Hab auch nichts anderes erwartet. Wundere mich nur, dass Bergner nicht schließt mit dem Satz: Hauptsache es gibt Medaillen in Berlin.
    Gut Sport

  3. ob der bergner weiß worüber er in seinem brief eigentlich redet? nach 20-jährige bewährung der „verdienten“ dopingtrainer…sicher waren diese trainer alle „sauber“…aber nur mit dem know how des ddr-dopings im hirn!
    das ist ja wohl auch der einzige grund, weshalb das bmi und die sportverbände so eine persilscheinnummer abturnen. höher, schneller, weiter und das um jeden preis, ist eben auch die devise der sport-politiker im vereinten deutschland. nichts hat sich geändert! die ehemaligen stasileute sitzen in den verbänden und ministerien, die wirtschaft bedient sich aus dem großen pool der erfahrenen spitzel um demokratische grundrechte mit füßen zu treten und die verantwortlichen sportfunktionäre bedienen sich auch aus diesem pool…alles gut! es wächst zusammen, was zusammen gehört! im sport, in der wirtschaft und in der politik. ethik und moral = fehlanzeige.

    ich wünsche mir für die wm in berlin, einen dopingskandal nach dem anderen und hoffe, dass die dopingkontrolleure bis dahin auf den aktuellsten stand kommen.

    uwe trömer (…)

    die große kriminalität im land
    wird gerne die regierung auch genannt.
    peter hacks (1928-2003)

  4. Reihenweise Dopingskandale bei der WM in Berlin werden Wunschdenken bleiben. Das Ganze würden ja den ernstahften Aufklärungswillen bei den zuständigien Sportorganisationen voraussetzen, aber es verdienen wohl zu viele Funktionäre an dem Spektakel mit, als dass es dazu kommt.

    Nettes Interview von Prokop. Der Berliner Steuerzahler investiert also mal wieder 20 Millionen in ein Sportereignis… Da soll noch mal einer sagen, die öffentliche Hand investiere zu wenig in den deutschen Spitzensport.

    Ätzend sind übrigens Prokops Ausführungen zur Problematik der Dopingtrainer. Wenn man die Aussagen der Opfer nimmt, haben die in den letzten 20 Jahren, im Gegensatz zu den Dopingtrainern, Dialogbereitschaft signalisiert und jetzt fühlt sich Prokop beleidigt, weil die Opfer ablehnend auf diese verklausulierte Erklärung der Trainer reagieren.

  5. Pingback: Kurzmeldungen (Mai 2009) at Peter-Hacks.dePeter Hacks Seite

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.