Was vom Tage übrig bleibt (22): “Wir brauchen endlich eine Demokratisierung des DFB!”

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Ob dieses Interview Folgen hat für Hans-Jürgen Irmer, den Präsidenten des Fußballvereins Eintracht Wetzlar und CDU-Landtagsabgeordneten? Man wird es sehen, entlastend für ihn ist sicher vorzubringen, dass Irmer ein DFB-kompatibles Parteibuch besitzt. Heute Abend sagte Irmer im Interview des Deutschlandfunks zum Aufbegehren der Fußballbasis gegen die TV-Pläne der Bundesliga, der DFB sei “nicht mehr Vertreter des Amateursports”. Er habe den Eindruck, “dass es beim DFB nur noch um das große Geld für die Großen geht und dass man die Kleinen, die die Grundlage für den ganzen Fußball bilden, dass man die schlicht und ergreifend vergisst”.

Irmer erklärt sogar: “Wir brauchen endlich eine Demokratisierung des Deutschen Fußball-Bundes!” Das Interview:

Torben #1

Eine Demokratisierung des DFB? Eine schöne Forderung, aber leider in einer Zeit in der die Gesellschaft sich so weit von der Demokratie zu entfernen droht wie heute wohl Utopie. Wenn ich mir die aktuelle Politik so ansehe sind Freiheit und Demokratie ziemlich ungeliebte Luxusgüter von denen man sich derzeit gerne verabschiedet wenn man sich dadurch Vorteile und Sicherheit erhofft. Ob in solchen Zeiten eine Forderung nach Demokratisierung eines Verbandes wie dem des DFB Gehör findet? Wünschenswert wäre es ja, nur leider ist es sehr unwahrscheinlich…

trierer #2

@ Jens Weinreich

Wissen Sie, ob am Mittwoch im Sportausschuss des Bundestages Zwanziger zugegen sein wird, wenn die Anhöring zum Konflikt DFB/DFL-Amateurfussball geht.
hätte Zeit mir das Schauspiel anzusehen.

Oliver Fritsch #3

Wie recht er hat und wie gut das tut – wenn es sich bloß nicht um Irmer handeln würde. Irmer ist Herausgeber des Wetzlar Kurier. Ein Gratisblatt am rechten Rand. Widerlich!

Mit wem man alles Allianzen bilden muss …

Jens Weinreich #4

@ Oliver: Sorry.

@ trierer: Die Tagesordnung gibt es hier. Ich höre, für den DFB kommt der famose Herr Niersbach, für die DFL Christian Seifert.

Oliver Fritsch #5

Kein Grund für Sorry. Wollte nur darauf hinweisen, dass er in Teilen der Partei ohnehin die Rolle des Bad Guy innehat (was man in der Hessen-CDU erstmal schaffen muss).

Homosexualität sei grundsätzlich heilbar, soll er mal gesagt haben:
http://news.gay-web.de/njus/id94

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