Ich bin dann mal weg … World Cup 2010

Ich melde mich für ein paar Stunden ab und dann morgen hoffentlich vom anderen Ende der Welt wieder, so Gott will und ich eine Internetverbindung habe. Wenn ich’s genau betrachte, habe ich seit der Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 an Südafrika, im Mai 2004 in Zürich (das unscharfe Foto ist von mir, wie fast alle hier im Blog), nicht mehr viel über das Thema geschrieben. Aber das wird sich ändern. Ich habe zunächst mal das große Glück, vom Sol Plaatje Institute for Media Leadership eingeladen worden zu sein, um über die Fifa, die WM, die Leeren Lehren aus dem Sommermärchen 06 und vor allem natürlich über WM-Berichterstattung zu reden. Ich hoffe mal, mein broken English reicht aus. Ich halte drei eintägige Seminare in Johannesburg, Durban und Kapstadt vor jeweils 20-30 Journalisten und werde garantiert nicht dümmer zurückkommen. Denn im Grunde werden mir ja die Kollegen etwas beibringen.

Was wir diskutieren wollen bzw. wozu ich etwas sagen soll:

  • How to indentify stories both inside and outside the stadia
  • How to think strategically about programmes, supplements and getting additional revenue
  • How to prepare for unlikely occurrences
  • How to cover the business of FIFA

Ich weiß nicht, ob ich zu allen Themen (additional revenue?) ein toller Experte bin. Aber man muss sich ja nicht sklavisch daran halten. Ich habe eigentlich vor, die Reise nach Südafrika im Blog so ähnlich zu dokumentieren wie die Reise nach Peking. Mal sehen was geht. Wenigstens eine Rechercheaufgabe habe ich mir gestellt: Wie viele Tage, Stunden, Minuten sind es eigentlich noch bis zum FIFA World Cup 2010 ™? Diese Screenshots habe ich heute morgen kurz nacheinander gemacht:

www.fifa.com

www.project2010.co.za

www.sa2010.gov.za

Und dieses Widget (das ich irgendwie nicht in die Mitte gedrängt kriege)
macht natürlich auch andere Angaben:

 

Mal sehen.

12 Gedanken zu „Ich bin dann mal weg … World Cup 2010“

  1. Vielleicht hängt es aber nur mit der Erddrehung und den Meridianen zusammen. Nö,es stimmt trotzdem nicht. Ein Uhrenvergleich und -abgleich könnten es richten.

  2. „How to indetify stories both inside and outside the stadia“

    identify…..^^

    man möge mir die Erbsenzählerei verzeihen. :P

    Ansonsten viel Spass und lass dich nicht überfallen. Das soll da ja ab und an vorkommen…

  3. nocheinjurist

    Auch von mir gute Reisewuensche. Und keine unliebsame Post im Hausbriefkasten wie bei Olympia.

  4. Wo isser denn, der Hausherr ? Entweder zu viel Fussball oder zu viel Wetter (gutes). Hopefully no unlikely occurrences. Vllt. OT, aber von großem Interesse: Ob und wie gelingt es den Südafrikanern zurück zu alter Fussballgröße zu finden ?

  5. guten flug jens! ot: anscheinend gibts ein weiteres tor im spiel zwischen jw/dfb. kannst du / magst du sagen, wer es geschossen hat?

  6. Hallo Jens!

    Einige Mitglieder des Bundestags-Sportausschusses scheinen bereits so sehr an Dir zu hängen, daß Sie Dir sogar nach Südafrika nachreisen… ;-)

    Erfolgreichen Aufenthalt und v.a. natürlich eine gesunde Rückkehr!

  7. Pingback: a blog about nothing | Blogparade: WM 2010 - Deutsche Startaufstellung tippen

  8. Jens Weinreich

    @ Ralf: Oh ja, da sind die Experten unterwegs, und das ist ja auch wichtig für Deutschlands Sportpolitik. Du kannst ein wenig dazu hier nachlesen, als sie im Sportausschuss über die WM 2010 diskutiert haben.

    Eine Delegation des Sportausschusses des Deutschen Bundestages besucht vom 31. Januar bis zum 6. Februar 2009 Tansania und Südafrika. Die Leitung der siebenköpfigen Delegation übernimmt die sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Dagmar Freitag. Weitere Teilnehmer sind die Abgeordneten Bernd Heynemann (CDU/CSU), Swen Schulz (SPD), Stephan Mayer (CDU/CSU), Martin Gerster (SPD), Detlef Parr (FDP) und Katrin Kunert (DIE LINKE).

    Es ist vielleicht interessant, die Namen der Reisegruppe mit den Äußerungen im Ausschuss zu vergleichen, um die Kompetenzen und die Tiefe der Recherche abzuklopfen.

    Als Parr damals von der Reise gesprochen hatte, glaubten einige Zuhörer, er mache Witze. Aber natürlich nicht.

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