#London2012 (II): Rekorde für die Ewigkeit

| 22.07.2012 | 7 Comments

LONDON. Die Bilanz des Tages: bescheiden. Aber ich sitze jetzt im Main Press Centre (MPC) draußen im Olympiapark in Stratford und produziere. Mann muss sich einfach treiben lassen und auf das Olympiageschäft einlassen. Mann muss funktionieren, sehen, riechen, fühlen, schmecken und den Tagesrhythmus schnellstens anpassen. Achtzehn Stunden Arbeit inklusive Transportzeit, das ist normal und in London nicht anders als einst in Barcelona, Atlanta, Sydney, Athen oder Peking.

Transport

Was hatte ich nicht für Horror-Geschichten über die langen Wartezeiten bei der Immigration am Flughafen Heathrow gelesen. Heute morgen aber lief das – fantastisch. Die Olympic Lane war völlig leer. Die Akkreditierung wurde ja schon vor Wochen verschickt (das läuft seit Sydney 2000 so) und musste auch in London nur am Airport aktiviert und eingeschweißt werden. Dauerte keine fünf Minuten auf dem Weg zum Gepäckband. Noch sind die Volunteers dort sehr entspannt, das wird sich in Kürze natürlich ändern, wenn der Andrang größer wird und damit auch die Wartezeiten. Warum ich etliche Leute mit meiner Erscheinung belustigt habe, als ich schnell wie der Wind durch die frühmorgens noch leeren Flure in Heathrow und später durch das MPC glitt, erzähle ich in Kürze. Am besten mit einem kleinen Video.

Im Flieger traf ich einige IOC-Mitglieder, denn erfreulicherweise hatte mir die Fluggesellschaft ein Upgrade für die Business Class spendiert. Wen ich traf und womit ich flog, wird nicht verraten, aus Gründen des Quellenschutzes gewissermaßen :) Die Themen unseres Gesprächs waren klar: Blatter, FIFA-Korruption, Rogge, IOC-Präsidentschaft, London – das volle Programm.

Wieselflink, wie ich mich trotz meiner beiden schwer bepackten Koffer nun mal bewege, war ich beim Heathrow Express, nach weiteren 25 Minuten in Paddington, wo mich die nächste Freiwillige immer schön an rosa Linien entlang zum Taxi-Service für Akkreditierte geleitete. Taxi Service für Medien! Lief da was falsch? Sage und schreibe 75 Minuten nach der Landung hatte ich mein Privatquartier erreicht. Unglaublich. Und gewiss nicht wiederholbar in dieser Stadt – unmöglich. Ähnliches habe ich vor einigen Jahren schon in Peking erlebt, da hat es von der Landung auf dem Riesenflughafen bis ins Hotel sensationelle 45 Minuten gedauert – ebenfalls ein Rekord für die Ewigkeit.

Mein täglicher Arbeitsweg wird etwas nervender, aber das gehört zu Olympia, Mann muss es annehmen und nicht jammern. Mindestens 70 Minuten wird eine Strecke dauern, zu Fuß zur Bahn, fünf Stationen nach Stratford, quer durch das riesige Westfield-Einkaufszentrum des australischen Milliardärs Frank Lowy, der auch Präsident des australischen Fußballverbandes ist und die WM-Bewerbung 2022 geleitet hat, dann durch den Sicherheitscheck in den Olympiapark, was künftig lange dauern kann, schließlich in einen Schritttempo fahrenden Bus, der fast den gesamten Park umrundet und irgendwann vor dem IBC (International Broadcasting Centre) zu stehen kommt. Nachts dieselbe Tour zurück.

Schwerpunkte

Schon deshalb werde ich mich eher selten ins Hilton Park Lane und ins Grosvenor House am anderen Ende der Stadt durchkämpfen, wo die Olympische Familie und also das IOC und die Bosse der olympischen Weltverbände logieren. Ich fürchte, die IOC-Beobachtungen werden sich diesmal in Grenzen halten. Es ist ein logistisches Problem und auch eines des Geldes. Ich werde relativ viel aktuelle Sportberichterstattung betreiben, das hatte ich gestern schon gesagt, beim Schwimmen und in der Leichtathletik, und ansonsten Augen und Ohren offen lassen. Tagelang in Lobbies und Bars der Luxusherbergen herumlungern und fürstliche Rechnungen für Wässerchen und Käffchen begleichen, geht diesmal nicht. Eine gesonderte Akkreditierung als langjähriger IOC-Berichterstatter und Mitglied der, nun ja, doch mitunter obskuren Olympic Journalists Association, die mir den Zugang zum IOC-Hotel ermöglicht, bekomme ich auch diesmal. Ohne dieses Papier geht gar nichts.

Akkreditierungen und Medien-Tickets

Nicht-Journalisten sei gesagt: Bei derlei Mega-Events (Olympia, Fußball-WM, Fußball-EM) heißt eine Akkreditierung zunächst nur: Der Journalist kann sich dort herumtreiben – und zwar im Hauptpressezentrum MPC (für das IBC braucht man einen Day Pass und eine Einladung, wogegen die Fernsehmenschen immer das MPC aufsuchen können), in allen Sub-Pressezentren an den Wettkampfstätten und in den Venues, sofern die Wettbewerbe (sowie Eröffnung- und Schlussfeier) nicht als High Demand Event gekennzeichnet sind. Überall dort, wo der Andrang groß ist, muss man sich extra um ein Presseticket bewerben. So wie man bei einer Fußball-EM/WM sich jeweils nur für ein Spiel pro Tag bewerben kann, für ein so genanntes Match-Ticket. Bekommt man dort so ein Ticket zugeteilt, muss man sehen, ob es auch ein Ticket für die Mixed Zone und die Pressekonferenz gibt …

So läuft das. Aber im Grunde klappt das ganz gut bei Olympia. Auch wenn es in London viel enger wird, als im überdimensionierten Peking, wo ich beim 100-Meter-Finale des Witzboldes drei oder vier freie Plätze mit bestem Blick auf die Bahn hatte. Irre.

Einige Bemerkungen zu Olympia-Akkreditierungen hatte ich kürzlich mal auf geschrieben, ein Auszug, nur einige Fakten:

Bei den Olympischen Sommerspielen in London (27. Juli bis 12. August 2012) sind etwa 800 deutsche Medienvertreter zugelassen. Die Rechteinhaber von ARD und ZDF stellen auch in London mit etwa 500 Mitarbeitern das größte Team und handeln ihre Akkreditierungen direkt mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) aus. Bei den vorherigen Sommerspielen 2008 in Peking waren noch 650 Personen (inklusive Techniker) im Einsatz. Da in London, anders als in Peking, vor allem live berichtet wird, waren Einsparungen möglich. Zugleich verzichten die Sender auf Übertragungen in Digitalkanälen, was in anderen Nationen und TV-Stationen, etwa bei der britischen BBC, in HD zum Standard gehört. ARD und ZDF wollen aber alle Events im Internet anbieten. „Es wird einfach sein, die Spiele im Büro am Laptop zu verfolgen“, verspricht ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz.

Die Olympiaakkreditierungen sind für Non-Right-Holders strikt kontingentiert und deshalb unter Journalisten stets heiß debattiert. Hauptproblem diesmal: Zu Beginn des Akkreditierungsverfahrens im Jahr 2010 war noch nicht abzusehen, dass die Nachrichtenagentur dapd ein so umfangreiches Sportangebot fährt. Im Vergleich zu 2008 in Peking wurde dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) aber nur eine Akkreditierung mehr zugeteilt: 196 Vollakkreditierungen für Presse und Internet, 46 Fotografen, 22 Spezialakkreditierungen für einzelne der 26 Sportarten, 8 Einzelzugänge für Fotografen, 6 so genannte Sekretärinnen-Akkreditierungen und 22 Zugänge für Techniker.

Für diese 300 Akkreditierungen gab es 450 Anfragen. „Man kann unmöglich alle Wünsche befriedigen“, sagt DOSB-Pressesprecher Christian Klaue, „da wird man automatisch zum Buhmann.“ Die Agenturfrage wurde so gelöst: dpa erhielt mehr als 40 Akkreditierungen, der Sportinformationsdienst 25, dapd bekam 10 Vollakkreditierungen zugeteilt. Im Pressebereich erhielten die FAZ, die Süddeutsche, die Welt-Gruppe je sechsVollakkreditierungen, die Bild-Gruppe sieben. Wie immer erfolgte die Zuteilung in enger Kooperation mit dem Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS). „Ohne Härtefälle geht das leider nie“, sagt VDS-Geschäftsführerin Ute Maag. Über eine Warteliste werden bis kurz vor den Spielen weitere Journalisten bedient, sollten Kollegen abspringen oder der DOSB vom IOC doch noch einige Zugänge mehr erhalten.

Der DOSB bietet im Deutschen Haus in London, organisiert von der hauseigenen Agentur Deutsche Sport-Marketing (DSM), tägliche Pressekonferenzen mit Medaillengewinnern und Offiziellen an. Man arbeitet an einer Übertragung dieser Termine im Internet und der Einbindung eines Twitter-Streams für akkreditierte Journalisten. Für den Gästebereich des Deutschen Hauses, der traditionell eine wichtige olympische Kontaktbörse darstellt, werden jeden Abend 80 Reporter zugelassen.

Technik

Internetverbindung hier draußen ist übrigens so la la. Kostet 180 Pfund für die gesamten Spiele, bisher klappt nur eine LAN-Verbindung am Laptop, ob und wo es WLAN gibt, wussten die Mädels am Service Counter nicht. Ob ich, wenn es WLAN gibt, damit auch iPhone und iPad bespaßen kann, weiß ich auch noch nicht. Einen zweiten Zugang werde ich eher nicht kaufen. Habe mir für mein Auslands-Handy und für das iPad für jeweils 40 Euro über holidayphone.de zwei Datenkarten (3 GB) nach Hause bestellt. Das sollte reichen, wenn ich später überhaupt Verbindung habe und die Netze nicht zusammenbrechen. In der Stadt kriegt man das vielleicht irgendwo billiger, ich will aber nicht herumrennen und suchen, ich lasse es mir lieber vorab kommen. Journalisten sind gewarnt worden, eigene WLAN-Netze aufzubauen (etwa über die Hotspot-Funktion von iOS oder dieses kleine Trekstor-Gerät, was ich im Ausland mit billig-Prepaid-Karten gern nutze), das sei verboten. Mal sehen, ob die olympische Sitten- und Technikpolizei das auch überprüft.

Also, tasten wir uns langsam heran an Inhalte, bis es richtig los geht, bleibt ja noch etwas Zeit, storify von heute, sehr unvollständig, wird aber im Laufe des Abends einige Male aktualisiert:


London II

Notizen von den Olympischen Sommerspielen, 23. Juli 2012 (und ein bisschen aus der Parallelwelt FIFA)

Storified by Jens Weinreich · Sun, Jul 22 2012 10:40:39

#FIFAcorruption #ISL @SeppBlatter #Parallelgesellschaft #Mafia #GuidoTognoni #MarkusSiegler

Die ersten Notizen haben, wen wundert’s, nur peripher mit den Olympischen Spielen zu tun. Heute haben sich zwei langjährige Kommunikationsdirektoren der FIFA zu Wort gemeldet. Von Guido Tognoni, der auch mal Marketingchef war und Sepp in der Pleitephase der ISL (2001) und des Kirch-Imperiums (2002) sehr wichtige Dienste geleistet hat, bevor er zum zweiten Mal gefeuert wurde, ist Mann das ja längst gewohnt. Guido Tognoni gibt oft Interviews, schreibt fast schon regelmäßig Texte für Schweizer Zeitungen. Insofern verwundert sein Beitrag in der NZZ am Sonntag nicht mehr: “Der Berechnende”. (Ich finde den Text leider nicht online.)

Tognonis Resümee: “Die Ernsthaftigkeit des neuen FIFA-Ermittlers Michael Garcia ist nicht zuletzt an einer Akte zu messen: der Akte Joseph Blatter.”
Das kann Mann so unterschreiben, im Grunde deckt sich der Text in weiten Teilen mit meinem Kommentar, den ich für das St. Galler Tagblatt geschrieben habe. Die Langfassung gibt es hier:
Lösung für die FIFA? Kollektiv-Rücktritt der Führungsclique! : jens weinreich(Unmittelbar vor meiner Abreise nach London habe ich für das St. Galler Tagblatt einen Kommentar zur FIFA-Familie geschrieben. Das Machwe…
Überraschendes finde ich in der Sonntagszeitung, wo sich ein anderer ehemaliger Kommunikationsdirektor, einst Sepps Liebling, zum Interview stellt: Markus Siegler.
"Sepp Blatter hat die Bodenhaftung verloren"Von Ueli Kägi und Peter M. Birrer WEININGEN Seit 1975 ist Sepp Blatter bei der Fifa, 1981 wurde er Generalsekretär, seit 1998 lenkt der W…
Sieglers Äußerungen sind erstaunlich. Dergleichen habe ich von ihm noch nie gehört. Er sagt zum Beispiel:
Je nach Situation hat sich Blatter nicht mehr daran erinnern wollen, was am Vortag besprochen wurde. Er hat eine starke Verbiegungsqualität. Und er verfügt über eine immense Eitelkeit. Überall hält er sich für die Nummer eins: Er sieht sich als ersten Entwicklungshelfer, als besten Kommunikator, als besten technischen Fachmann.”
Starke Verbiegungsqualität! Das gefällt mir.
Siegler, der mal  spricht außerdem vom “lausigen Führungsstil” Blatters, der sich “als Gottgesandter” fühle.
Und schließlich listet Siegler etliche Fragen auf, die mich sehr an jenen Offenen Brief erinnern, den ich gemeinsam mit Jean Francois Tanda und Andrew Jennings Anfang Januar geschrieben habe:
The real road map: investigate corruption in FIFA, what should be happening? : jens weinreichStatement from Andrew Jennings, Jean François Tanda and Jens Weinreich As journalists we have investigated FIFA corruption for many years…

Bei Markus Siegler liest sich das so:


“Man müsste zum Beispiel auch folgende Fragen stellen: Wie verliefen die Vergaben von grossen Marketing- und Medienrechtspaketen? Wie verlief die Vergabe für die Hospitality-Rechte für die WM 2006? Was steckt dahinter, dass Jérôme Valcke (damals Marketingdirektor) nach einem Urteil eines New Yorker Gerichts in der Streitsache Visa – Mastercard im Dezember 2006, das die Fifa rund 100 Millionen Franken kostete, zuerst entlassen und sechs Monate später als Generalsekretär wieder eingestellt wird? Was lief bei Weltmeisterschaften wie U-17 und U-20, die in Ländern von Exekutivkomitee-Mitgliedern stattfanden? Wie und an wen wurden Dienstleistungsaufträge vergeben? Warum versuchte die Fifa jahrelang zu verhindern, dass Namen von Schmiergeldempfängern publik werden? Oder schaut man auch, warum Urs Linsi (ehemaliger Generalsekretär, der 2007 und nach offizieller Sprachregelung zurücktrat) mit fast acht Millionen Franken abgefunden wurde?”


Recht so, der Pet Shop Boy emanzipiert sich (spät).

Nun aber einige Olympia-Notizen.
#London2012 #JensHungermann #RobertDuncker #FriedhardTeuffel
Ich habe im Flieger einige Sonntagszeitungen gelesen und etliche Texte zu Olympia gefunden. Am meisten haben mir eine  mehrseitige und mehrmonatige Reportage in der “Welt am Sonntag” über die Olympiavorbereitungen dreier deutscher Athleten von Jens Hungermann und Robert Duncker gefallen. (Online leider nicht verfügbar, oder ich bin zu blöd, das zu finden.) Das Duo hat Silke Spiegelburg (Stabhochsprung), Richard Schmidt (Rudern) und die Freistilschwimmerin Silke Lippok begleitet und beobachtet.
Eine tolle Idee wurde in der Berliner Zeitung Tagesspiegel am Sonntag von Friedhard Teuffel umgesetzt (ebenfalls nur offline). “Zeigt her eure Hände” heißt die Seite, auf der Natascha Keller (Hockey), Diskuswerfer Robert Harting, Turner Fabian Hambüchen und Tischtennisspieler Timo Boll die Besonderheiten und Pflege ihrer, dürfen wir sagen: Arbeitsgeräte? erklären. Da sind einige schöne Geschichten, feine Marotten und wirkungsvolle Pflegetipps dabei.
#DOSB #Dokumente #London2012 #doping #nomierung
Der DOSB hat eine Reihe nützlicher Dokumente zu den London-Spielen auf dieser Seite gebündelt:
Der Deutsche Olympische Sportbund : DokumenteWebsite des Deutschen Olympischen Sportbundes
#IOC #Parallelgesellschaft #London2012 #NikkiDryden @aAndrewJennings
Nikki Dryden und Andrew Jennings haben ein Büchlein mit dem Titel “Meet the real IOC” veröffentlicht. Downloaden, lesen, ergänzen! Es lohnt sich gewiss.
Transparency BooksOn the eve of the London 2012 Olympics . . . this must-read investigation of the secret world of the International Olympic Committee reve…
#IOC #1972massaker #schweigeminute
Das IOC lehnt eine Schweigeminute bei der Eröffnungsfeier für die Opfer des olympischen Attentats 1972 in München weiterhin ab.
Proud that President Obama supports a moment of silence at the #Olympics to honor the Israeli athletes killed in Munich http://news.yahoo.com/blogs/ticket/obama-backs-olympics-moment-silence-israelis-killed-munich-181734859.htmlValerie Jarrett
#1972massaker #Munich1972

Die Titelgeschichte des Spiegels: “Geheimakte Olympia: wie der Staat sein Versagen vertuschte”

Olympia-Attentat 1972: Behörden vertuschten Ausmaß ihres Versagens – SPIEGEL ONLINEDie Bundesregierung und die bayerische Landesregierung haben bei dem Anschlag auf israelische Sportler bei den Olympischen Spielen in Mün…

posted on: 22.07.2012 at 19:13 | updated on: 14.09.2012 at 00:12

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Jan-Christoph Spahl said on 22. Juli 2012 at 21:24 #1

Viel Spaß und Erfolg in London Herr Weinreich! Und da auch das Thema Doping bei den Spielen wieder unausweichlich sein wird, zur Einstimmung ein amüsanter Vorschlag, “Stoned Olympics” : http://www.youtube.com/watch?v=2x-rUyj2Suo

enrasen said on 22. Juli 2012 at 22:29 #2

Ohhh, sehe das es losgeht…nun kann langsam das Olympiafieber beginnen. Jensweinreich.de ist im Olympia Modus – gut so! Los gehts!

Viel Spaß in London. Cheers.

Hein said on 23. Juli 2012 at 01:55 #3

Wünsche Ihnen viel Erfolg, Ausdauer und allzeit gute Konstitution in den kommenden drei Wochen. Schlaf hilft manchmal. Hoffe auf interessante Geschichten jenseits des Mainstreams. Alles Gute.

Christian Ammer said on 23. Juli 2012 at 10:48 #4

Meine tägliche Leseliste ist lang. Ohne Wenn und Aber, ganz oben steht aber immer die Weinreich-Berichterstattung.
Ich kann mich mit vielen am Außenrum nicht anfreunden, doch als Sportfan freue ich mich sehr auf Olympia, insbesondere begleitet in dieser journalistischen Form.

SvenR said on 23. Juli 2012 at 16:11 #5

Ich möchte Dich ja nicht enttäuschen, aber in 75 Minuten habe ich es schon einige (wenige) Male von LHR bis ins Büro nach Canary Wharf geschafft – ohne Olympiasonderbehandlung. Normalerweise sollte man nach LCY fliegen, dann ist man ratz-fatz in Stratford…oder Canary Wharf.

Hast Du die Woche schon richtig viel zu tun, oder hättest Du Zeit für ein Heißgetränk Deiner Wahl? Ich bin Morgen bis Donnerstag auf der Insel…

Jens Weinreich said on 23. Juli 2012 at 16:15 #6

Glückwunsch! Habe ja auch von meinem Rekord für die Ewigkeit geschrieben. Ich glaube nicht, dass es das noch mal geben wird. Anyway, “richtig viel zu tun”? Du witzelst.

SvenR said on 23. Juli 2012 at 16:34 #7

Ich als interessierter Laie würde erwarten, das es jetzt viel zu tun und ab Freitag richtig viel zu tun gäbe. Du weißt doch, dass ich mir manchmal Dinge einbilde ;-)

Ich werde wohl Mittwochnachmittag mal nach Stratford rausfahren und mir das angucken (was man sich ohne Akkreditierung und Ahnung so angucken kann, und sei es nur der Apple-Store im neuen Einkaufszentrum…). Wenn alles gut läuft habe ich fünf Stunden Zeit…

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