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Wenlock und Mandeville

Oh my god! Olympia und seine Maskottchen. Der nächste Teil aus dem Horror-Kabinett. Die nächste Glanztat des Ethik-Urlaubers Lord Coe, bevor er sich Englands WM-Bewerbung vornimmt. Wenlock und Mandeville heißen die beiden Wesen.

Wem’s gefällt. Aus dem Problembären Berlino soll ja angeblich ein Star geworden sein.

posted on: 19.05.2010 at 23:06 | updated on: 27.02.2014 at 19:05

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Herr Holle said on 19. Mai 2010 at 23:45 #1

Zyklopen auf Speed!

cf said on 20. Mai 2010 at 00:04 #2

Zyklopen auf Speed.

Dem ist nichts hinzuzufügen. :D
(Ich meine, es werden ja wohl keine Buchlinge sein?!)

Gua said on 20. Mai 2010 at 02:29 #3

Na na na, vor den beiden kommt ja noch mindestens Zakumi. Nicht dass du den vergißt, weil seine Hose ist so grün wie der Rasen!!1!

tiptop said on 20. Mai 2010 at 08:00 #4
Ralf said on 20. Mai 2010 at 09:14 #5

Wohl noch nicht verifiziert, aber jede Menge Sprengstoff:

Mr. Landis’s charges couldn’t be independently verified. Mr. Landis did not respond to a request for comment.
[...]
Mr. Landis said that Mr. Armstrong’s longtime coach, Johan Bruyneel, introduced Mr. Landis to the use of steroid patches, blood doping and human growth hormone in 2002 and 2003
[...]
Mr. Landis said he was asked to check the temperature of the blood daily. According to Mr. Landis, Mr. Armstrong left for a few weeks and asked Mr. Landis to make sure the electricity didn’t go off and ruin the blood.
[...]
He said Mr. Rihs [...] agreed to pay for the same doping operations at Phonak.

Hema Tide said on 20. Mai 2010 at 09:42 #6

Da steckt sicher einiges an Sprengkraft hinter; auch wenn mich solche Meldungen inzwischen genauso überraschen wie Selbstmordanschläge in Afghanistan – um bei der Sprengkraft zu bleiben. Naja, Armstrongs Anwalt-Armada wird wahrscheinlich in kürzester Zeit aus dem Standby-Modus geholt.

Ralf said on 20. Mai 2010 at 10:03 #7

ESPN: Landis comes clean on PED use

Landis confirmed he sent e-mails to cycling and anti-doping officials over the past few weeks, implicating dozens of other athletes, team management and owners; and officials of the sport’s national and international governing bodies.
[...]
He added that he has no documentation for many of the claims he is making about other riders or officials, and that it will be his word against theirs.
[...]
“I want to clear my conscience,” Landis said. “I don’t want to be part of the problem any more.”

Trackgeek said on 20. Mai 2010 at 19:38 #9

Dieses Video ist aufgrund des Urheberrechtsanspruchs von The London Orgainising Committee of the Olympic & Paralympic Gam nicht mehr verfügbar.

cf said on 20. Mai 2010 at 19:55 #10

das muss man auch erst mal bringen. da haben sich die verantwortlichen doch nicht etwa über den eigenen spot erschrocken… vielleicht sollte man die beiden in “caspar” & “hauser” umbenennen. ^^

wer sich die beiden regenbogenzyklopen (unter den blinden ist der einäugige…?!) anschauen will, kann dies aber (momentan noch?) auf der offiziellen seite machen.

sternburg said on 21. Mai 2010 at 01:22 #11

Übrigens auch ganz unabhängg von der konkreten Gestalt der beiden magischen Stahlklumpen ein bemerkenswert stulle Video.

Jens Weinreich said on 21. Mai 2010 at 02:21 #12

Guck nicht so viel Eishockey. Wärst Du früher vorbeigebeamt, hättest Du das Video noch sehen können, bevor es gesperrt wurde.

Jens Weinreich said on 21. Mai 2010 at 20:36 #13

So, jetzt bewegt sich hier wieder was. Bis zur nächsten Sperrung wg. Copyright.

sternburg said on 21. Mai 2010 at 21:53 #14

Ja, habe ich doch aufs feinste (das video gesehen – dank cf). Und das Video ist an sich einfach bemerkenswert stulle (satzbau verbesserungsfähig).

Schöner Kommentar übrigens von Herrn Leitner:

Also konsequent sind sie ja, die Briten: Die Olympia-Maskottchen sehen aus wie riesige Überwachungskameras. Das passt immerhin zu London.

[ein Fullquote, das mir risikolos erscheinen will]

samuel said on 22. Mai 2010 at 19:44 #15

Die sehen ja sehr interessant aus…. ist jemandem aufgefallen, dass die beide einäugig sind und auf dem einen eine Pyramide mit einem Auge ist? hmm… der Antichrist hat anscheinend auch nur ein auge…oder sollte nur auf einem sehen können. Interessant ist, dass das Logo der Olympischen Spiele ZION zeigt, wen es interessiert was Zion (Zionismus) ist kann dies nachlesen… zusätzlich kommt dazu, dass der Maya-Kalender 21.12.2012 aufhört, die Maya’s waren ja ebenfalls Satanisten… soviele Parallelen sind kein Zufall, es wird definitiv 2012 was ganz schlimmer passieren…

Stefan W. said on 24. Mai 2010 at 04:59 #16

Für mich sehen die aus wie Duschgelflaschen.

Ralf said on 17. Februar 2011 at 09:21 #17
Ralf said on 20. April 2011 at 09:07 #18
Ralf said on 26. April 2011 at 11:24 #19
Ralf said on 15. Juni 2011 at 13:08 #20
Ralf said on 18. Juni 2011 at 13:17 #21

Evi Simeoni in der FAZ: 1000 Olympia-Tickets für Libyen

Ralf said on 7. November 2011 at 12:09 #22

dpa (04.11.): Soldaten sollen Olympia 2012 absichern

Alles zusammen könnten die Kosten [für die Sicherheit] auf über eine Milliarde Pfund steigen. In der Olympia-Bewerbung hatte London 213 Millionen Pfund veranschlagt.

BBC (04.11.): London 2012: Troops ‘may be used to bolster security’

Ralf said on 15. November 2011 at 09:15 #23

dpa: FBI soll US-Athleten bei Olympia 2012 schützen

sid: Olympia 2012: Boden-Luft-Raketen für Sicherheit

The Guardian: Homeland security should be foreign concept for London Olympics

Their original estimate of 10,000 proved to be just under half the number they now claim will be needed. Had they been as accurate in estimating the total financial outlay on the event, it would be costing us not £9.3bn but a mere £5.5bn – or twice the original budget of £2.7bn, plus a bit. So well done to them for getting closer this time.
[...]
Sometimes, quite frankly, it is tempting to suggest that if they want everything to be like it is at home, if they want to eat hamburgers and drive Cadillacs and be guarded by the FBI, then that is where they should stay.
[...]
It all amounts to evidence in support of the belief that, back in 2004, the International Olympic Committee missed the opportunity to award its tournament to Greece on a permanent basis, on a site specially constructed in the Peloponnese, adjacent to the venue of the ancient Games. Think of the money that could have been saved by rationalising every aspect of the event, including security precautions. It might even have helped to save the economy of the country that gave us the Olympics in the first place.

Ralf said on 29. November 2011 at 08:46 #25

Wolfgang Zängl für nolympia.de: Schmutziger IOC-Sponsor Dow Chemical

Herbert said on 29. November 2011 at 09:34 #26

Der amerikanische Chemiekonzern Dow Chemical lieferte im Vietnam-Krieg die Brandwunden verursachende Chemikalie Napalm und das Urwald-Entlaubungsmittel Agent Orange. 2001 kaufte Dow Chemical den Chemiekonzern Union Carbide, der für die größte Chemiekatastrophe zuständig war. 1984 entwichen im indischen Werk in Bhopal 36 Tonnen Methylisocyanat aus einem explodierten Tank und töteten über 20.000 Menschen; über eine halbe Million wurden schwer geschädigt, davon 100.000 bis heute. „Tausende erblindeten, Unzählige erlitten Hirnschäden, Lähmungen, Lungenödeme, Herz-, Magen-, Nieren-, Leberleiden und Unfruchtbarkeit. Später kamen Fehlbildungen an neugeborenen und Wachstumsstörungen bei heranwachsenden Kindern hinzu“ (Wikipedia). Bis heute weigert sich Dow Chemical, das Industriegelände des Werkes von Quecksilber und krebserregenden Chemikalien zu reinigen. Der Konzern weigert sich auch, weitere Entschädigungen für die Opfer der Chemiekatastrophe zu bezahlen. (Vergleiche zu Dow Chemical auch hier).

Dafür wurde Dow Chemical im Juli 2010 neuer TOP-Sponsor des IOC und zahlt für den Zeitraum 2012 bis 2022 den Riesenbetrag von 100 Millionen US-Dollar. Das Londoner Organisationskomitee LOCOG erhält für die Spiele 2012 von Dow sieben Millionen Pfund, das sind umgerechnet etwa 8,14 Millionen Euro (focus.de 3.11.2011).

Gibt´s irgendwo ethische Guidelines für Sponsoren ? …. Nein. Ach ja . Geld stinkt nicht. Das Geld wurde schlicht und einfach nur umgeleitet. Wozu brauchen das denn die behinderten Inder ? Der Sport und sein Bosse brauchen es nötiger. Deshalb kosten ja auch die Olympiatickets ab 400 EUR/pro Event aufwärts.

Das IOC schrieb in einer Presseerklärung, es habe vernommen, dass einige indische Sportler Bedenken gegen den Sponsor Dow Chemical geäußert hätten. Das indische NOK würde aber mit diesen Sportlern reden, um die Bedenken zu zerstreuen. Berichte über einen Boykott der Spiele seien nicht richtig. Das IOC würde sich auch einem Boykott widersetzen, da die einzigen, die bei solchen Aktionen Schaden nehmen würden, die Athleten selbst seien. Das IOC wird seinen globalen Sponsor Dow unterstützen (Magnay 25.11.2011).

Ja, mal ehrlich. Wird ja auch Zeit, dass die Bedenkem mal zerstreut werden.

Ralf said on 2. Dezember 2011 at 13:15 #27

Paul Kelso im Telegraph: London 2012 Olympics: spending watchdog, National Audit Office, bares its teeth over Games’ preparations

Legacy is perhaps the most troublesome area of all, with the NAO report pinpointing lingering doubts over both the future use of key venues, including the Olympic Stadium, and the effectiveness of plans to increase sports participation.

Ralf said on 20. Dezember 2011 at 12:32 #31
Ralf said on 23. Dezember 2011 at 16:20 #32
Herbert said on 23. Dezember 2011 at 20:28 #33

Wenn sich weitere Schwellenländer – Brasilien, Argentinien, Südafrika und Indonesien? – anschließen, wird´s eng. Das IOC und Rogge kämen unter Druck und müssten sich offiziell korrigieren. Denkbar ?

Ralf said on 2. Januar 2012 at 12:00 #34
Ralf said on 12. Januar 2012 at 11:10 #35
Ralf said on 25. Januar 2012 at 15:30 #36
Ralf said on 26. Januar 2012 at 13:47 #37

metro.co.uk: Schools boycott London 2012 Olympic mascots over £850 charge

They were supposed to play a key role in the London 2012 Olympics – but the official mascots seem to have fallen at the first hurdle.

boycottlondonolympics.com

boycottlondon2012.co.uk

gamesmonitor.org.uk

Ralf said on 26. Januar 2012 at 13:55 #38

Huffington Post: London 2012 Olympics: Mascots Wenlock and Mandeville ‘Made in Chinese sweatshops’

The London 2012 Olympics organising committee (LOCOG) is investigating Telford toy firm Golden Bear after allegations that workers making the mascots did so in sweatshop conditions, paid as little as 26p an hour whilst labouring for nearly 12 hours a day.

Ralf said on 14. Februar 2012 at 18:06 #40
Ralf said on 15. Februar 2012 at 09:36 #41

Linda Gondorf in der FTD: Skandal um olympische Maskottchen

Ralf said on 22. Februar 2012 at 15:44 #42
Ralf said on 28. Februar 2012 at 08:55 #43
Ralf said on 29. Februar 2012 at 12:19 #44
Ralf said on 2. März 2012 at 16:02 #46
Ralf said on 6. März 2012 at 14:33 #47
Ralf said on 12. März 2012 at 17:12 #49

Owen Gibson im Guardian: London 2012: Dow Chemical deal is fine by me, says David Cameron

“The sponsorship of Dow for the Olympics is arranged by the IOC. It is their decision-making process and I don’t criticise their decision-making process.”

Ralf said on 19. März 2012 at 12:38 #50

Jenna Günnewig und Fred Kowasch für interpool.tv: Olympia 2012: Ist London sicher?

Ralf said on 2. April 2012 at 10:10 #51
Ralf said on 5. April 2012 at 10:47 #52
Ralf said on 12. April 2012 at 18:24 #54
Ralf said on 13. April 2012 at 12:44 #55

edie.net: London 2012 ‘failing’ to deliver on zero waste pledge

According to packaging guidelines issued by the London Organising Committee of the Olympic and Paralympic Games (LOCOG), official London 2012 licensees, shops and suppliers will use plastic bags made form low density polyethylene (LDPE).
[...]
He added that he didn’t see how LOCOG’s commitment to a zero waste games could be delivered when thousands of bags would be handed out that might prove difficult to recycle.

Ralf said on 16. April 2012 at 11:21 #56
Ralf said on 23. April 2012 at 12:59 #57

Jules Boykoff im Guardian: Has London 2012 been greenwashed?

Indigenous Environmental Network organiser Clayton Thomas-Muller, member of the Mathais Colomb Cree Nation, reasoned that the IOC confiscates medals from athletes who are caught doping, so surely it could terminate these sponsorships should it wish to do so. If the IOC and Locog want their sponsorship programmes to have an ethical spine, they need to demonstrate some ethics of their own and show egregious greenwashers the door. It’s not too late.

Ralf said on 19. Mai 2012 at 23:53 #58

Katharina Studthoff für sport inside: Olympia ist nicht alles

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