Leichtathletik-WM: eine Bilanz

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Es folgen – mit der gebührenden Verspätung – etliche Statistiken, wie es sich für die Leichtathletik gehört. Einige Anmerkungen zur deutschen Bilanz und zur Präsentation der zumeist jungen Athleten bei der WM habe ich bereits für SpOn gedichtet. Einige Worte mehr werde ich hier in Kürze (ich wiederhole für gua, cf und andere: in Kürze) verlieren. Zunächst einige Zahlen, über die man, wie ich finde, auch trefflich debattieren kann. Leider sagen diese Statistiken relativ wenig aus über den Paradigmenwechsel (manchen Verantwortlichen nehme ich das ab) im DLV, über den Generationswechsel und über Dopingpraktiken. Einiges lässt sich allerdings ablesen. Ich werde die Bilanzen des DLV später noch auf Disziplinen aufschlüsseln. Anschließend in etlichen Tabellen und einfachen Grafiken (hoffentlich zu erkennen) auch eine internationale Einordnung.

Teil zwei der Bilanz folgt.

  • 1) DLV-Abschneiden seit 1991
DLV-Bilanz bei WM und Olympischen Spielen seit der Wiedervereinigung
      G S B 4 5 6 7 8 1-8 Medaillen Platz Nationen Punkte Nationen
1991 Tokio WM 5 4 8 8 3 6 3 2 39 17 3 194
1992 Barcelona OS 4 1 5 0 5 7 4 1 27 10 3 119
1993 Stuttgart WM 2 2 4 5 6 6 3 3 31 8 3 130
1995 Göteborg WM 2 2 2 8 2 4 2 4 26 6 3 110
1996 Atlanta OS 3 1 3 4 5 5 3 3 27 7 3 113
1997 Athen WM 5 1 4 5 1 6 4 1 27 10 2 126
1999 Sevilla WM 4 4 4 4 5 5 5 2 33 12 2 149,5
2000 Sydney OS 2 1 2 3 5 5 4 7 29 5 3 100
2001 Edmonton WM 3 3 1 3 6 3 4 2 25 7 3 108,5
2003 Paris WM 0 1 3 2 6 2 2 5 21 4 5 73
2004 Athen OS 0 2 0 1 2 2 4 3 14 2 11 44
2005 Helsinki WM 1 1 3 4 2 1 2 1 15 5 7 68
2007 Osaka WM 2 2 3 0 5 1 4 5 22 7 5 84
2008 Peking OS 0 0 1 1 4 2 4 5 17 1 10 46
2009 Berlin WM 2 3 4 2 4 4 2 1 22 9 5 104
    2) Als Balken-Diagramm: Medaillen und Finalplatzierungen des DLV 1991-2009:

  • 3) Als Linien-Diagramm: Medaillen und Finalplatzierungen des DLV 1991-2009:

  • 4) Medaillen und Platzierung in der Nationenwertung des DLV 1991-2009:

  • 5) DLV-Punkte in der Nationenwertung 1991-2009:

  • 6) Medaillen der Top-11-Nationen von Berlin 2009 – und einiger anderer Nationen:
Medaillen ausgewählter Nationen bei WM und OS
  USA RUS JAM KEN GER ETH GBR POL CUB CHN AUS FRA ESP BAH ITA BLR GRE UKR SWE
WM 1991 26 29 5 8 17 1 7 1 2 4 0 2 1 0 1 0 0 0 1
OS 1992 30 21 4 8 10 3 6 1 7 4 2 1 4 1 1 0 1 0 1
WM 1993 25 16 5 10 8 3 10 1 3 8 1 0 5 0 4 4 0 4 0
WM 1995 19 12 7 6 6 2 5 2 4 1 2 3 2 2 6 7 0 3 0
OS 1996 23 10 6 8 7 3 6 2 2 4 2 4 2 1 4 4 1 4 1
WM 1997 17 8 7 7 10 1 6 3 6 0 4 2 5 1 3 4 2 7 1
WM 1999 17 12 6 6 12 5 7 1 4 2 4 3 4 1 4 0 6 4 1
OS 2000 15 12 7 7 5 8 6 4 6 1 3 0 1 2 2 5 4 2 1
WM 2001 13 18 6 8 7 8 2 5 6 0 3 2 3 4 4 4 5 3 2
WM 2003 16 19 6 4 4 7 3 1 2 2 1 8 5 3 3 7 4 4 5
OS 2004 25 20 5 7 2 8 4 2 5 2 3 2 2 2 3 3 5 4 3
WM 2005 25 21 8 7 5 9 3 2 6 1 1 6 2 2 1 5 0 1 3
WM 2007 26 16 10 13 7 4 5 3 3 3 2 2 3 3 3 3 1 2 1
OS 2008 23 18 11 14 1 7 4 2 5 2 4 1 0 2 2 7 1 5 0
WM 2009 22 13 13 11 9 8 6 8 6 4 4 3 2 2 0 0 0 0 0
  • 7) Medaillenentwicklung der Top 5 von Berlin: 

  • 8) Medaillenentwicklung Nationen 6-11 von Berlin:

  • 9) Medaillenentwicklung ausgewiesender Doping-Nationen (Weißrussland, Ukraine, Griechenland) und Schweden:

  • 10) Punkte in der Nationenwertung der Top 11 von Berlin und einiger ausgewählter Länder:
Nationenpunkte ausgewählter Nationen bei WM und OS
  USA RUS JAM KEN GER ETH GBR POL CUB CHN AUS FRA ESP BAH ITA BLR GRE UKR SWE
 WM 1991 249 283 42 84 194 8 76 29 34 40 16 45 18 6 39 0 0 0 24
 OS 1992 274 236 44 73 119 23 79 10 86 53 18 24 33 8 34 0 11 0 14
 WM 1993 256 180 53 92 130 26 95 18 59 75 20 43 49 4 43 50 0 41 5
 WM 1995 204 148 64 55 110 19 78 26 60 24 27 41 31 20 63 60 3 42 11
 OS 1996 246 129 69 86 113 27 68 30 41 41 38 42 24 22 43 48 19 51 18
 WM 1997 179 116 63 69 126 19 78 31 62 34 29 31 47 11 51 49 29 66 12
 WM 1999 193 126 54 65 150 62 70 31 58 30 58 43 52 17 55 11 46 48 16
 OS 2000 149 132 68 79 100 83 95 61 83 11 53 24 29 32 31 49 40 39 14
 WM 2001 146 174 59 84 108 72 58 52 56 9 30 38 71 34 44 39 41 35 24
 WM 2003 156 216 61 74 73 56 46 36 33 26 25 77 55 24 39 59 41 63 36
 OS 2004 234 192 78 67 44 72 68 47 52 31 34 24 36 29 27 59 41 48 24
 WM 2005 248 218 84 82 68 82 34 38 54 43 14 81 40 30 20 41 8 35 27
 WM 2007 249 190 98 123 84 44 61 43 42 51 18 37 34 28 30 39 14 29 26
 OS 2008 207 200 121 135 44 76 71 43 61 39 40 36 31 22 20 65 7 50 6
 WM 2009 231 154 136 120 104 88 81 73 51 50 45 41 29 27 22 11 5 29 8
  • 11) Entwicklung der Punkte in der Nationenwertung der Top 5 von Berlin zwischen 1991-2009:

  • 12) Verteilung der Medaillen und Platzierungen nach Nationen:
Länder mit Medaillen und Platzierungen
  Länder mit Goldmedaillen Länder mit Medaillengewinnern Länder mit Finalisten
 WM 1991 16 29 52
 OS 1992 18 36 51
 WM 1993 20 36 66
 WM 1995 24 43 69
 OS 1996 24 45 62
 WM 1997 25 41 68
 WM 1999 21 42 61
 OS 2000 24 45 56
 WM 2001 23 41 68
 WM 2003 23 43 67
 OS 2004 22 40 66
 WM 2005 21 40 66
 WM 2007 22 46 73
 OS 2008 24 41 61
 WM 2009 19 37 62
  • 13) Diagramm Verteilung Medaillen und Platzierungen nach Ländern:

Ralf #1

Medaillenentwicklung ausgewiesender Doping-Nationen (Weißrussland, Ukraine, Griechenland) und Schweden

Schweden gehört also nicht zu den ausgewiesenen Dopingnationen, oder? Beim schnellen Lesen hatte ich die Klammer übersehen. Vielleicht könnte man Schweden an den Anfang stellen?

Für Teil 2 würde ich mir eine Zusammenstellung der bekannt gewordenen Dopingfälle vor und während der WM wünschen. Da ich mich kaum (mehr) für die Leichtathletik interessiere, habe ich etwas den Überblick verloren. Vorab gab es positive Fälle in Jamaica, Brasilien und Nigeria(?). Während des WM-Zeitraums bislang wohl 3 Fälle.

enrasen #2

Boah ey, jetzt ist mir klar, was jw in den letzten 3 Tagen gemacht hat.

mb #3

Die Auflistung ist klasse, vielen Dank.

Der DLV hat in den letzten Jahren keine “salto nullos” zu verzeichnen wie z.B. Griechenland, Frankreich, Spanien, Italien, aber auch China. Die Ausgangsposition für den DLV ist also gar nicht so schlecht. Es gab zu keinem Zeitpunkt einen knock out.

Interessant ist natürlich, dass die deutschen Medaillengewinner ja auch in Peking überwiegend schon dabei waren. Die spannende Frage an Emrich und Mallow stellt sich, was seitdem genau verändert wurde im Training bzw. bei der Wettkampfvorbereitung?

In Medaillen- und Nationenwertung ist Deutschlands Abschneiden in den letzten 18 Jahren sehr volatil (ähnlich wie bei Russland).

Der Mittelwert der erreichten Medaillen liegt bei 7,4 Medaillen pro OS oder WM. Also sieht es doch aktuell gar nicht so schlecht aus für den DLV. Dabei muss man allerdings berücksichtigen, dass Nerius, Bartels und Kleinert ihre Erfolge nicht wiederholen werden gleichwohl aber in diesen Disziplinen schon andere (erfolgversprechende?) deutsche Athletinnen und Athleten mit dabei sind.

Also, ich fand diese WM total normal.

Ralf #4

Frankreichs “Schwankungen” (wie natürlich auch die von Griechenland etc.) sind sicher z.T. durch Doping zu erklären:

Julie Coulaud est la sixième athlète du demi-fond français a être convaincue de dopage en l’espace de deux ans. Outre Ghezielle, les précédents étaient Nordine Gezzar (3000 m steeple/nandrolone et finastéride), en juillet 2006; Latifa Essarokh (1500 m/stanozolol), en août 2006; Hind Dehiba (1500 m) et Khalid Zoubaa (cross) tous les deux à l’EPO en janvier 2007.

Angesichts der Medaillenausbeute von Frankreich, Spanien und Italien (zusammen insgesamt 5!) bei der Berliner WM erscheinen mir die deutschen Leistungen irgendwie “unnatürlich”.

spirou #5

Angesichts der Medaillenausbeute von Frankreich, Spanien und Italien (zusammen insgesamt 5!) bei der Berliner WM erscheinen mir die deutschen Leistungen irgendwie “unnatürlich?.

Warum macht dich das stutzig? Italien hat in den letzten Jahren nie mehr als 30 Nationenpunkte geholt, Spanien nie mehr als 40 und FRA nur einmal deutlich über 40 (81-2005). GER hat die 40 Pkt bei jeder Meisterschaft zumindest geknackt und in den WM-Jahren sogar deutlich. Das spricht für mich einfach erstmal dafür, dass es in GER mehr TOP8-Kandidaten gibt und damit auch ne größere Chance auf Medaillen als derzeit in den anderen Ländern. In Peking hat man sich was die Medaillenausbeute anbelangt einfach unter Wert geschlagen (und 2009 ist vll. auch nen Auseißer nach oben), zeigt aber auch das inzwischen einfach Kleinigkeiten entscheiden zwischen Platz 8 und ner Medaille.
Deswegen find ich die Anzahl der TOP8-Platzierung für ne Leistungsbilanz und das Leistungspotential auch immer aufschlussreicher als die Medaillenanzahl.

Dazu kommt das die Stärken von Italien und Spanien wohl eher im Mittel-/Langstreckenbereich liegen, zumindest ist das mein subjektiver Eindruck aus den letzten Jahren. Habe doch selten Mal Athleten in den Finals der techn. Diziplinen gesehen, im Sprung vll. noch der ein oder andere, in den Wurfbereichen eher nicht und genau in letzteren Diziplinen holt der DLV ja das Gros seiner Medaillen.

Ralf #6

GER hat die 40 Pkt bei jeder Meisterschaft zumindest geknackt

Das ist für mich kein Maßstab. Warum Deutschland in den 1990er Jahren die 40 Punkte “geknackt” hat, sollte wohl jedem klar sein. Ich sehe zunächst mal, daß Frankreich, Spanien und Italien zusammen etwa doppelt so viele Einwohner wie Deutschland aufweisen. Aber vielleicht profitiert das “Volk der Stoßer und Werfer” ja auch irgendwie überproportional vom Wettkampfprogramm!? Daß jedoch genau diese Disziplinen nicht gerade eine unbeschwerte Vergangenheit aufweisen, stimmt mich auch eher nachdenklich.

Travis #7

Wow, sehr interessant. Die Tabellen finde ich dabei spannender als die Diagramme (die ja die Tabellen nur noch mal grafisch illustrieren) …

… man könnte und müsste jetzt natürlich Studien über einzelne Länder anstellen, aber in erster Linie soll es ja sicher um das Abschneiden ‘unserer’ Deutschen gehen.

Wie während der WM schon mal angesprochen, sind mir vor allem die Wurf- und Stoßleistungen der Deutschen aufgefallen. Fünf von neun Medaillen, dazu ein halbes Dutzend weiterer Finalteilnehmer (Top8, nicht Top12). Dabei haben – bis auf Christina Obergföll und Markus Esser – alle dieser Finalisten extrem sensationelle Wettkämpfe hingelegt, mit persönlichen Bestleistungen und unglaublich hoher Konstanz (Bartels, Harting, Heidler, Klaas, Kleinert, Stahl). Ganz unabhängig von Alter, Form und oder Saisonverlauf.

@ Jens: Vielen Dank für diese Zusatzschicht.

Christoph Wesemann #8

[pechsteinige Aufplusterei an]
Jens, als Odessit muss ich offiziell protestieren gegen die Formulierung, die Ukraine sei eine “ausgewiesende Doping-Nation”. Alles Genetik und gesunde Ernährung. Schon mal was von der Kornkammer Europas gehört? Die Abmahngebühren in Höhe von sechs Schubkarren Griwna werden Dir in Kürze zugestellt.
[pechsteinige Aufplusterei aus]

Walter #9

Ralf,
dann möchte ich mal die Reaktionen auf den nächsten Armin Hary sehen,der kommt bestimmt.Vor fast fünfzig Jahren lief er einfach mal so Weltrekord.
Die damaligen Funktionäre konnten ihn nicht leiden,deshalb mußte er zurücktreten.Den nächsten kann dann sicherlich schon die Journaille nicht leiden,weil er unerklärlich ist?
(schade,dass Sebastian nicht an seine Leistungen im Frühjahr anknüpfen konnte,die waren ja ebenso unerklärlich?)

Ralf #10

@ Walter:
Mir geht es nicht um einzelne “Ausreißer”…

ha #11

Noch ein Link zu den Langestreckenläufern:

http://www.sueddeutsche.de/k5I38P/3016229/Herr-Saltin-glaubt-nicht-an-Wunder.html

Danke, jw. Sieht danach aus, als ob Dopingfahndung ein Fall für Statistiker werden könnte. Würde man die steil ansteigenden und ebenso abfallenden Kurven der “Dopingnationen” unter Hinzuziehung der Ergebnisse weiterer dopinganfälliger Sportarten mit den Kurven anderer Nationen abgleichen, könnte man vermutlich am Annäherungswert etwas ablesen … Interessant.

nocheinjurist #12
Christoph #13

@ Ralf: Bezüglich der Dopingfälle vor u. während der WM bin ich mal so frei, auf unseren bescheidenen WM-Dopingspiegel zu verweisen. Ergänzungen/Korrekturen sind natürlich wie immer willkommen.

spirou #14

@Ralf:

Ich hatte es leider nicht in meinem Post dazugeschrieben, aber ich bezog mich mit den Punkten nur auf die letzten 5 Jahre (also seit 2005). Die 90er wollte ich da ganz bewusst rauslassen. Die Gründe hast du angesprochen. Die letzten 5 Jahre sind für mich als Trend auch interessanter als die WM2001, da dürften kaum noch Athleten aktiv sein von damals.

Ich hab mich inzwischen mal bei Wikipedia umgeschaut und mir die Medaillengewinner (bzw. deren Diziplinen) aus ESP und ITA angesehen. Die gewinnen ihre Medaillen tatsächlich sehr sehr selten in techn. Diziplinen (und dann überwiegend im Sprungbereich) nicht nur bei WM/OS sondern auch bei EM. Und da ist es dann auch einfach so, dass Europa im Wurfbereich immer noch der Nabel der Leichtathletikwelt ist. Das sieht im Laufbereich doch anders aus, die Sprintstrecken werden von den USA/Karibik domniert, die Langstrecken von den Afrikanern (Ausnahme: Gehen, aber da sind die Asiaten ja durchaus im Kommen). Die Sprungdisziplinen hängen irgendwo dazwischen, das wäre übrigens auch mal ne interessante Statistik, wie sich die Medaillen dort nach Kontinenten aufschlüsseln. Das erklärt mE den Unterschied zu ITA/ESP. FRA hab ich mir jetzt nicht weiter angeschaut.

Der Verweis auf die Einwohnerzahl ist mE ne Milchmädchenrechnung. Wenn man dort mit Zahlen argumentieren will, dann doch mit der Anzahl der aktiven Leichtathleten. Die Italiener sind trotz weniger Einwohner als D im Fechten erfolgreicher und selbst die Ungarn sind im Fechten nicht weit weg von den Erfolgen der deutschen Athleten (vom Wasserball mal ganz zu schweigen). Also das Argument Einwohnerzahl ist ganz ganz dünnes Eis.

Heißt jetzt aber nicht, dass ich jedem deutschen Athleten abnehme seine Erfolge nur mit Müsli und Wasser zu erzielen.

spirou #15

ne Korrektur seit 2004, nicht mal bis 5 zählen klappt heute.

Ralf #16

@ Christoph:
Hättest Du das nicht während der WM schon mal posten können? ;-) Bei den Nigerianern fehlen übrigens wohl zwei Fälle:

[Amaka Ogoegbunam] became the third Nigerian in the World Championship here to be adjudged unclean after Gloria Kemasaude and Vivian Chukwuemeka. […] But with Kemasaude, Amaka out on doping grounds

Außerdem scheint Amaka Ogoegbunam (auch) schon vor der WM aufgefallen zu sein:

In July, she was a sensation at the African Junior Championship in Mauritius. […] Result of the doping test conducted in Mauritius was positive

@ spirou:
Fechten und Wasserball lassen sich mit der Leichtathletik wohl nur schwer vergleichen. Ich gehe mal davon aus, daß die Leichtathletik in allen Nationen “Volkssport” ist. Aber natürlich wäre die Anzahl aktiver Leichtathleten weitaus interessanter!

Ralf #17

@ Christoph:

Sorry, hier noch der entsprechende Link

Ralf #18

@ Christoph:

Bei Evelyn Santos liegt meines Wissens nur ein “Verdacht” vor. Ergänzen könnte man evtl. Rodrigo Bargas, der jedoch nicht für Berlin qualifiziert war.

ha #19

nocheinjurist,
nicht zu vergessen eine einigermaßen interessante betriebswirtschaftliche Ausnahme: zum Beispiel im Marathon. Da generieren nicht unbedingt WM oder Olympia den Marktwert, sondern Siege bei den großen Läufen wie London oder Berlin (oft mit Tempomachern und Weltrekorden). Dort sind auch die Preisgelder höher.

Ralf #20

Tab. 12 finde ich auch sehr interessant. Die Theorie, daß immer mehr Länder die Medaillen unter sich ausmachen, scheint irgendwie nicht so ganz zu stimmen!

Christoph #21

@ Ralf: Besten Dank!

TobiasL #22

Gibt es eigentlich auch schon eine finanzielle Bilanz? Wie werden zum Beispiel die “zusätzlichen” Einnahmen verrechnet? Zum Beispiel der “Championsrun” am 22.08.
Über 8000 zahlende Läufer, verteilen pro Person 27 bzw. 30 Euro an BOC und SCC GmbH. Werden die 2 Euro für die Welthungerhilfe abgezogen, sind es schlappe 200000 Euro.
Müsste doch etwas für das BOC übrig geblieben sein?

spirou #23

Fechten und Wasserball lassen sich mit der Leichtathletik wohl nur schwer vergleichen. Ich gehe mal davon aus, daß die Leichtathletik in allen Nationen “Volkssport? ist. Aber natürlich wäre die Anzahl aktiver Leichtathleten weitaus interessanter!

Täusch dich da nicht. Anlässlich der Schwimmweltmeisterschaften gab es in der SZ von Birgit Schönau einen Artikel über Federica Pellegrini, der sich auch am Rande mit dem Schwimmsport als Volkssport (oder eben nicht) befasste. Fazit bezüglich Italien, Schwimmen ist dort kein Volkssport, es gibt sehr wenig öffentl. Bäder (die meisten im industriellen Norden), Italien ist ein Land der Nichtschwimmer und Schwimmen eher was für die höheren Einkommensklassen. Hat mich persönlich zumindest überrascht.
Natürlich sind Wasserball und Fechten Nischensportarten die lange nicht die Verbreitung haben wie die Summe(!) aller Leichtathletikdiziplinen, aber es zeigt das die Bevölkerung als Maßstab schlicht nicht taugt. Und das Märchen von der so globalen Verbreitung der Leichtathletik ist letzlich doch auch nur ne PR-Geschichte. Die Wurfdiziplinen sind sicher nicht mehr oder weniger ne Nische als Fechten oder Wasserball. Ich bin mal mutig und behaupte das ich im Degenfechten unter den ersten 25 der Weltrangliste mehr unterschiedliche Nationen finde als in jeder der Wurfdisziplinen, kann mich damit natürlich voll auf die Nase legen.

nocheinjurist #24

@ha: Die im Focus-Artikel genannten 60.000 Euro vernebeln auch ein bisschen, dass fuer Athleten anderer Nationen und besonders in Laufwettbewerben das Einsammeln von Start- und Weltrekordpraemien hier

http://www.iaaf.org/gle09/timetable/index.html

und woanders noch weitergeht. Besonders in den field-Disziplinen, in denen Deutschland erfolgreich war, ist das Golden League Angebot ja bissel duenn.

Martin #25

Von mir ein ganz großes Danke für die ganze Arbeit während der WM! Es war wirklich spannend und hat auch geholfen die ganze Veranstaltung einzuordnen.

Ich habe jeden Tag gerne mitgelesen und auch die Kommentare intensiv verfolgt.

Ralf #26

234next.com: ‘Vivian the shot-putter made me do it’ says Amaka the hurdler

“What I tested positive to, I don’t know about it but what I’m thinking is that I got it from the Mobil Track and Field Championships. It was given to me by Vivian and what she gave me is like an energy drink so, I don’t know.
[…]
All the four athletes that tested positive, were ladies and they all tested positive to the same drug Methenolone. […] The last of the quartet is javelin thrower, Sorochukwu Ihuefo.

Ralf #27
Linksaussen #28

@spirou:

Ich bin mal mutig und behaupte das ich im Degenfechten unter den ersten 25 der Weltrangliste mehr unterschiedliche Nationen finde als in jeder der Wurfdisziplinen

Bitteschön: Degen-Einzel-Weltrangliste, Männer: 13 verschiedene Nationen.
Frankreich (4x), Deutschland (2x), Italien (5x), Ungarn (3x), USA, Spanien, Venezuela (2x), Estland, Niederlande, Polen, Ukraine, China, Kanada.

Kugelstoßen: 13 verschiedene Nationen
USA (8x), Polen, Deutschland (3x), Saudi-Arabien, Jamaika, Bulgarien (2x), Kanada, Rußland (3x), Portugal, Slowenien, Litauen, Serbien, Australien

Hammer: 19 verschiedene Nationen
Ungarn, Slowenien, Bulgarien (4x), Litauen, Rußland (2x), Italien (2x), Ukraine, Deutschland (2x), Polen, Tadschikistan, Tschechien, Slowakei, Finnland, Kuwait, Türkei, USA, Frankreich, Griechenland, Kroatien.

Diskus: 16 verschiedene Nationen
Estland (3x), Litauen, Deutschland (2x), Polen, USA (5x), Ungarn, Spanien (2x), Ägypten, Niederlande, Rußland, Schweden, Iran (2x), Kuba, Australien, Saudi-Arabien, Finnland

Ralf #29

@ Linksaussen:
Sehr interessant! Die Dominanz der USA im Kugelstoßen (der Männer?) erinnert irgendwie an den Beginn der Anabolika-Ära. War das über die vergangenen Jahrzehnte immer so?
Und wieso findet man gerade beim Hammerwerfen so viele “ausgewiesene Dopingnationen”? Hat die Sportart etwa nur dort “Tradition”?

Linksaussen #30

Bezieht sich alles auf Männer, ja. Frauen wollte ich nicht auch noch zählen.

Ich muß aber zur Erläuterung hinzufügen, daß das keine “richtige” Weltrangliste ist wie bspw. im Tennis, ich habe nur eine Liste der weitesten Würfe gefunden und dort die ersten 25 verschiedenen Personen auf Nationalität abgezählt. Die 25. Nennung war also meistens irgendwas unter ferner liefen (50. oder 60. Weite im Jahr 2009), da die Spitzenathleten logischerweise die ersten Ränge mehrfach besetzten.

Man kann das hier sehr schön am Diskuswerfen ablesen, wo Gerd Kanter mit ca. 20 oder 25 Würfen unter den ersten 50 Weiten auftaucht: http://www.iaaf.org/statistics/toplists/inout=o/age=n/season=2009/sex=M/all=n/legal=A/disc=DT/detail.html

Die ersten 25 Personen aber gehen bis zu Frantz Kruger, Finnland, bei 64,17. Nur um einen Eindruck davon zu geben, daß die weiter hinten vorkommenden Nationen nicht unbedingt etwas über einen Spitzensportler aus diesem Land aussagen.

Arnesen #31

Jetzt sitze ich den zweiten Tag vor diesem Beitrag des Hausherren und verstehe die Intention immer noch nicht.
Spitzensport in Tabellen, nach Nationen und Medaillen geordnet: Nichts hätte ich auf dieser Website weniger erwartet.

JW #32

Arnesen: Hab Dich nicht so. So ist doch Spitzensport. Tabellen, Zahlen, Fakten. Schön, dass ich Dich noch verwirren kann.

spirou #33

@Linksaussen

Danke.
Bei den Speerwerfern sind es 13 Nationen, 3xLAT, NOR, 5xFIN, CUB, 2xPOL, 3xRUS, 4xUSA, 2xGER, KOR, JPN, BEL, EST.

Interessant: D mit 9 Nennungen und ESP/ITA/FRA in der Summe mit 5 Nennungen, also auch hier D vorne.

Die Medaillen in Berlin der vier Nationen:

FRA: 3000m Hindernis, zweimal Stabhoch.
ESP: 50km Gehen, 3000m Hindernis
ITA: keine

GER: 2xHochsprung, Sprintstaffel, Siebenkampf, 2xKugel, Speer, Diskus, Hammer

Also FRA/ESP/ITA gewinnen 2 Mediallen im Sprung und 3 im Langstreckenbereich, GER gewinnt 5 Medaillen im Wurf und noch vier weitere. Also da scheint GER den Vorteil nur im Wurfbereich zu haben, über die Gründe kann man sich ja jetzt streiten.

cf #34

über die Gründe kann man sich ja jetzt streiten

wobei man da ja fairerweise schon anmerken muss, dass die aktuellen medaillenweiten bei den werferInnen und stoßerInnen (insbesondere den “Innen”) mit den fantasierekorden früherer tage nicht sonderlich viel zu tun haben — kleinert stößt 20,20m für silber… ich meine, nur um mal die relation zu wahren: hatte nicht beispielsweise vor nicht allzu langer zeit eine atrid kumbernuss (die ja auch nicht gerade die statur einer bulgarischen gewichtheberin hatte) noch regelmäßig über 21m gestoßen?

ha #35

cf,
das gilt für Frauen wie Männer, Diskus wie Kugelstoß und Männer-Hammerwurf, dass die Weiten der 80er unerreicht sind und auch die Weltrekorde, gehalten von Jürgen Schult und Gabriele Reinsch (Diskus), Randy Barnes (Kugel, USA) und Natalia Lyssowskaja (Kugel, UdSSR), Juri Seydych (Hammer, UdSSR). In diesen Disziplinen reicht also kein modernes Doping, was immer man dem nachsagt, an die Effekte des klassischen Anabolikadopings heran. Außerdem zeigen Kontrollen offensichtlich doch Wirkung.

TobiasL #36

Ach “unser” Berlino ist ein echter Exportstar:
http://downthebackstretch.blogspot.com/2009/08/bs-have-it.html

Doch mal nettes, oder?

TobiasL #37

Ein sehr selbstkritischer Artikel zum Rassismusvorwurf um Semenya:

http://www.mahala.co.za/sport/caster-gat/

ha #38

THE TIMES zum Problembär und zu Semenya, lesenswert:

“He doesn’t look like a bear,? people are saying. “He doesn’t sound like a bear. He doesn’t run like one, either.? And thus the unsubstantiated assertions thrive, the unhelpful stereotypes get wielded and, instead of rejoicing in the magic of Berlino, we are plunged into dark doubt and insinuation. For us, the issue is a simple one. He was raised as a bear. He believes himself to be a bear. He entered the tournament in good faith as a bear. He deserves to be treated as a bear. And we will continue to argue this way until it is categorically proven that he is not a bear. …

http://www.timesonline.co.uk/tol/sport/more_sport/athletics/article6808200.ece

Gua #39

Hmm, so viele Zahlen haben mich jetzt dochmal dazu verleitet ein Mal mit der großen Statistik-Keule draufzuschlagen, von der Journalisten mal gar keine Ahnung haben (Jens, das ist KEINE Kritik!).
Rausgekommen ist, dass sowohl die Summe der Medaillen als auch die Summe der Plätze 1-8 und die Punkte in der Nationenwertung (alles für den DLV mit den Werten aus Tabelle 1) nicht normalverteilt sind (Kolmogorov-Smirnow-Test; α=0,05).
Das sagt jetzt vielleicht nicht soviel aus, nur habe ich jetzt keine Lust mehr noch einmal draufzuschlagen um zu gucken inwiefern die diesjährigen Werte signifikant sind, weil alles was nicht normalverteilt ist ist doof. ;)

Daher nur vielen vielen Dank für das Tagebuch. Hat wieder sehr viel Spaß gemacht es zu lesen (informativ war es sowieso) und zu welchen Sportevent gibt es das nächste?
Als Verbesserung würde ich gerne vorschlagen, dass an Ende jedes Tages der Eintrag zum nächsten Tag verlinkt wird, weil es einfach praktischer zum späteren “schmökern” ist. Ist mir nämlich beim Peking-Tagebuch aufgefallen, wo bei den “verwandten Artikeln” nicht immer der nächste Tag dabei war.

Stefan W. #40

Auf 3sats nano war heute ein Beitrag über biomechanischen Daten, 3D-Modelle und Start eines Sprinters – nicht spektakulär in meinen Augen, aber angeblich mit einer Weltneuheit, daß 24 Muskeln von Ober und Unterkörper synchron aufgezeichnet werden konnten, vermessen mit Highspeedkameras und Kraftsensoren.

Von den abstrakten Erkenntnissen profitieren wohl langfristig alle Läufer – wieviele sich aber solche Labormeßreihen leisten können um individuelle Verbesserungsmöglichkeiten aufzuspüren weiß ich nicht. Zu Doping sehe ich doch zwei erhebliche Unterschiede: Keine gesundheitsgefährdenden Nebenwirkungen, und jetzt habe ich mich ablenken lassen und den zweiten vergessen. :)

Aber die Bilder von 24 Gitterpunkten die starten machen eins deutlich: Das Labor hat die besseren Bilder. Solche Punktwolken will ich auch im Wettkampf sehen. :) Sieht toll aus.

Stefan W. #41

Die Url oben klappt wohl nicht – Banausen, mit ihren blöden Mediaplayern, hier zur HTML-Seite von wo aus es dann hoffentlich besser klappt.

Ralf #42

Noch was für Christoph?

tvnz.co.nz: Hunter-Galvan suspended for EPO

Reuters: Hunter-Galvan banned for doping

Hunter-Galvan tested positive to the banned substance at an out-of-competition test conducted at her home in the United States in March this year.

Jens Weinreich #43

@ gua: Zum Olympischen Kongress Ende September/Anfang Oktober aus Kopenhagen. Und natürlich zu den Winterspielen im Februar 2010 aus Vancouver. Aber nur, wenn Ihr Euch an den Reisekosten beteiligt :)

sternburg #44

Sind, seit der erste Affe vom Baum gestiegen ist, nicht alle Menschen aktive Leichtathleten?

Und überhaupt: wenn überhaupt, dann will ich selber nach Vancouver (damit liege ich meinem Umfeld, und besonders meinem zum unpassensten Zeitpunkt geborenen Sohn, schon lange in den Ohren). Also, auf zum Spendensammeln. Jens nehme ich dann auch gerne mit (wenn er das Tsingtao holt).

Jens Weinreich #45

@ sternburg: Jürgen Mallow hat m.E. nicht zu unrecht darauf hingewiesen, dass zu den DLV-Medaillen noch die Bob-Medaillen der vergangenen Jahre addiert werden müssten: “Schließlich bilden wir deren Anschieber aus!”

sternburg #46

@jw: Mit einem dieser vom DLV ausgebildeten Anschieber saß ich btw mal an einem Kaffeetisch und konnte ganz objektiv feststellen, dass mein Brustumfang mit seinem Oberschenkelumfang mit etwas erweitertem Training durchaus mithalten kann.

Sobald die Spendensammlung erfolgreich war, erzähle ich dir im Flugzeug nach Kanada mal, wie ich um ein Haar für Taiwan als Bobanschieber in Salzseestadt angetreten wäre..

Christoph #47

Danke, Ralf. Ich frage mich nur, ob Hunter-Galvan für die WM vorgesehen war und deshalb in den Dopingspiegel aufgenommen werden sollte.

Gleiches gilt für die nigerianische Kugelstoßerin Sorochukwu Ihuefo. Auf die Schnelle konnte ich nix zur Klärung finden …

Raffi #48

Echt krass, was man nicht alles in Grafiken festhalten kann. Wollt ihr nicht auch einmal festhalten, was die Athleten mit ihrer neu gewonnen Berühmtheit durch eine Medallie machen? Zum Beispiel signierte unsere Siebenkämpferin Jennifer Oeser ein Deutschlandshirt und einen Turnbeutel und versteigert die Sachen für “Ein Herz für Kinder”.(Auktion signiertes Deutschlandshirt für “Ein Herz für Kinder”)
So bleibt man in aller Munde, macht seinen Fans eine Freude und natürlich auch den Kindern, die von der BILD-Organisation “Ein Herz für Kinder” aufgenommen wurden. Eine Statistik darüber wäre doch auch mal ganz spannend oder?

Ralf #49
Ralf #50
Horst #51

Spiegel Online
Vier Jamaikaner gestehen Doping
Erst gedopt, dann geständig: Vier Läufer aus Jamaika haben Doping eingeräumt und wurden daraufhin von der Anti-Doping-Agentur des Landes gesperrt. Die Athleten waren bereits verdächtig und wurden von ihrem Verband nicht für die WM in Berlin gemeldet.

TobiasL #52

Nachdem der, oder ein Trainer von Semenya seinen Rücktritt erklärt hat, wird der “Fall” immer undurchsichtiger. Der Grund des Rücktritts sei ein Test Semenyas vor der WM in ihrer Heimat gewesen, dieser wahre Grund einer Untersuchung wurde der Athletin verschwiegen. Das Ergebnis liegt offiziell noch nicht vor.
Aber selbst wenn sich die spekulierten Vermutungen über einen eventuellen Zwitter bestätigen sollten, ist das weitere Verfahren der IAAF unklar. Eigentlich ist das noch kein Grund für eine Aberkennung des Titels.
Der Rassismusvorwurf wegen eines Geschlechtstests gegen die IAAF dürfte nun erstmal an Glaubwürdikeit verlieren.
Das Drama um den jungen Menschen geht aber weiter.

Ralf #53
Ralf #54

radiojamaica.com (24.09.09): Banned athletes to sue vitamin manufacturer

Ralf #55
Ralf #57

lunion.presse.fr: Descente dans l’enfer du dopage

Témoignage. L’athlète Fouad Chouki, recordman de France 1500 mètres, contrôlé positif à l’EPO en 2003, raconte sa «course en enfer».

Ralf #58
trebor #59

…für die Freunde der Leichtathletik:

Livestream der Hallen-WM aus Doha

http://www.channelsurfing.net/watch-iaaf-world-indoor-championships.html

trebor #61

Abgeordnetenhaus Berlin, Ausschuss für Sport, 52. Sitzung, 23.04.10:
u.a. mit Bilanz der Leichtathletik-WM 2009

Protokoll (pdf)

Ralf #62

Friedhard Teuffel im Tagesspiegel: Schrecklich schöne Spiele

Olympia 1936 hat den Sport verändert. Das Spektakel jährt sich am Montag zum 75. Mal

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