Was vom Tage übrig bleibt (14)
Es haben sich einige Lesebefehle angehäuft. Nun dann:
- Barbara Klimke in der Berliner Zeitung über die Kosten der Londoner Olympiabewerbung, die sich mittlerweile vervierfacht haben: “Gaudi ohne Goldstaub”
- Jürgen Kalwa in der FAZ im Interview mit Lopez Lomong, einem Stammgast hier im Blog: “Amerika hat mir Licht gegeben”
- Kai Pahl auf allesaussersport über den Vorschlag von Mark Cuban, auf die Zeitungskrise zu reagieren: den Medien eigenen Content zu liefern; über ein Radiointerview mit Reinhard Rauball; über die Kontinental Hockey League (KHL).
- Thomas Hahn in der Süddeutschen Zeitung über den Niedergang der deutschen Leichtathletik: “Ein Schimmer von Traurigkeit” (Textverlinkung über einen Umweg).
- Interviews mit IOC-Präsident Jacques Rogge: Ein kleines von Phil Hersh in der L. A. Times: “Obama’s backing helps Chicago Olympic bid, Jacques Rogge says”. Ein großes von Thomas Kistner in der SZ: “Die Kernfrage ist: Traust Du den Leuten?”
- Michael Reinsch Ralf Meutgens im FAZ-Gespräch mit dem Physiologen Horst Pagel: “Es gibt viele neue Präparate – und sie sind nicht nachweisbar”
- Associated Press zu den Finanzen des IOC: “IOC could lose $5 million in Madoff scandal”
- Michael Ostermann auf ard.de über deutschen Sportjournalismus im Jahr 2008: “Auf dem Wege der Besserung”. Dazu auch ein Interview mit Steffen Simon (“Dann gehen wir auf die Barrikaden”), der die bemerkenswerte Aussage macht:
Boxen ist praktiziertes Unterschichtenfernsehen. Damit erreichen wir in der ARD Zuschauer, die ansonsten mit unserem Programm nie in Kontakt kommen.
veröffentlicht am 05.01.2009 | zuletzt bearbeitet: 06.01.2009, 11:59
kategorien: blogschau | presseschau









Boxen ist praktiziertes Unterschichtenfernsehen.
Dass eine Wahrheit so offen und ehrlich ausgesprochen wird, ist wahrlich erstaunlich. Weil so selten.
Beim FAZ-Gespräch mit Horst Pagel steht “bei mir”:
Bei mir jetzt auch. Danke.
Vom Neuigkeitenwert her nicht wirklich Lesepflicht wohl aber weil Michael Ostermann kunstvoll zwischen Laaser, Horky und Weinreich vermitteln will – ohne dabei jemandem auf die Füße zu treten zu wollen und gleichzeitig seinen Auftraggeber ARD in ein gutes Licht zu rücken.
http://sport.ard.de/sp/weitere/news200812/30/sportjournalismus.jsp
–> “vermitteln” bitte mit ironie lesen und “auslassen”, “lieber verschweigen” und “schön reden” einfügen.
Arne Leyenberg in der FAZ: Boxen im Fernsehen – Sparzwang und Millionendeals