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IOC-Mitglied besteht Dopingtest

veröffentlicht: 26. Oktober 2008, 11:36 - zuletzt bearbeitet: 27. Oktober 2008, 12:39 - 10 kommentare 

Kleiner, aber wichtiger Nachtrag zum Unfall des rasenden Fifa-Präsidenten Joseph Blatter: Die Kantonspolizei Bern – deren Mitarbeiter die Nummernschilder des Blatter-Mercedes abmontiert hatten, um die Identität des A-Promis zu schützen, die den Unfallgegner allerdings nicht schützten, obwohl der doch ein Opfer und keine Person der Zeitgeschichte ist – teilt mit, dass der Fifa-Präsident die Alkoholprobe bestanden habe. Ich weiß zwar nicht, ob ich den Angaben der Schweizer Polizei glauben kann, mein Vertrauen hält sich arg in Grenzen. Egal, die Kantonspolizei behauptet: “Atemlufttests fielen negativ aus”. So oft gibt es ja keine Dopingkontrollen für IOC-Mitglieder. Herzlichen Glückwunsch!

Und, ganz am Rande: Ich bin mal gespannt, ob die Überschrift justiziabel ist.

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10 kommentare zu “IOC-Mitglied besteht Dopingtest”

    1. Stefan am 26. Oktober 2008 - 16:58 -

      Mmh, komisch, noch nicht mal den Geist von Spiez hat man gefunden.

    2. Haidhauser am 27. Oktober 2008 - 13:58 -

      Atemlufttest fiel negativ aus? Keine Atemluft mehr? Exit Blatter?

      JW: Du bist einer ganz heißen Sache auf der Spur.

    3. sternburg am 28. Oktober 2008 - 13:19 -

      Da wollte ich gerade auch rumblödeln und anmerken, dass Alkohol ja gar kein Dopingmittel darstellt, da fällt mir ein: im Autorennsport ja schon. Mist.

    4. Jens Weinreich am 28. Oktober 2008 - 13:30 -

      Es gibt sogar noch etliche Sportarten, in denen Saufen verboten ist. In der Wada-Liste heißt es auf Seite 9 “Substances prohibited in particular sports”:

      P1. Alcohol: Areonautic, Archery, Automobile, Boules, Karate, Modern Pentathlon, Motorcycling, Powerboating, Ninepin and Tenpin Bowling.

      Allerdings, das hätte ihn vielleicht sogar gerettet: “Alcohol is prohibited In-Competition only.

    5. sternburg am 28. Oktober 2008 - 14:01 -

      Ja, über diese putzige Liste hatten wir uns überletztens mal bei Kai unterhalten. Und sind zu keinem Ergebnis gelangt, warum das im Boule verboten ist, im bswp. Speerwerfen aber nicht.

      Im Übrigen soll es ja Leute geben, die einfach so unbelegt behaupten, dass die konkrete Fahrweise des Familienmitgliedes eher auf “In-Competition” schließen gelassen habe. Aber das wäre mit ziemlicher Sicherheit justiziabel, weshalb wir hier solche Behauptungen niemals aufstellen würden.
      Btw: ein großer Spass der Kommentar hinter dem Link von “JP Brigger 25.10.2008, 13:09 Uhr”. Nicht verpassen.

    6. sternburg am 28. Oktober 2008 - 14:02 -

      Ähm, hust, könntest du da evtl. nochmal drübergehen? Danke.

    7. Jens Weinreich am 28. Oktober 2008 - 14:39 -

      Wirklich eine hübsche Diskussion bei der Basler Zeitung. Und das Zitat von “JP Brigger” klauen wir einfach mal, passt doch perfekt hierher, ganz meine Meinung:

      … Immer diese Vermischung von Sport und Politik. Sepp Blatter ist ein Ehrenmann, der Unfall soll intern von einer FIFA Untersuchungskommission bearbeitet werden. Geben sie dem geschädigten Golf-Fahrer ein paar Einttittskarten mit Flug zur WM 2010. Immer dieses Gemecker an Leuten die soviel Gutes tun.

    8. Frittenmeister am 28. Oktober 2008 - 22:16 -

      Die haben doch sicher geknutscht bei dem sogenannten Atemlufttest oder? Wenn ich mir das nur vorstelle, bäh…

    9. Sepp Blatter stellt seinen Unfall nach … : jens weinreich am 28. April 2009 - 16:51 -

      [...] Sepp und meinte: Amnesty International solle sich für den Fifa-Präsidenten einsetzen, der nach einem Unfall zunächst mit einer Geldstrafe davonkam und nun doch für einen Monat den Führerschein abgeben [...]

    10. “2018? Warner gives England the Mexican Wave Goodbye” « Tailorevents's Blog am 17. Juli 2009 - 22:11 -

      [...] habe: Der putzige Doppelwettbewerb um die Fußball-Weltmeisterschaften 2018 und 2022, erdacht von Sepp dem Unfehlbaren, wird uns noch viel Freude bereiten. Ein Gastbeitrag von Andrew Jennings, der an [...]

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