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Die Internetfrage oder: “falsche Voraussetzungen”

Oops, Dieter Hennig von der Redaktionsleitung des Sportinformationsdienstes (sid) zeigt Größe. Der sid zieht in einer “Richtigstellung” soeben seine gestrigen Meldungen zur angeblichen Aufhebung der Internetzensur in China zurück. Ich habe mich darüber gestern im ersten Teil meines Peking-Tagebuchs gewundert:

Heute teilt der sid mit, bei den “Recherchen zur Einschränkung des Internets” sei man von “falschen Voraussetzungen” ausgegangen. Der Internetzugang des sid sei ein privilegierter Zugang, weshalb einige der normalerweise von den chinesischen Zensoren blockierten Internetseiten aufrufbar gewesen wären.

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  1. [...] [via Jens Weinreich] [...]

  2. [...] Noch ein bisschen gebloggt, dann ab ins ARD-Studio Peking. Analphabet, der ich bin, mit sechs freundlichen Doormen und ihren [...]

  3. [...] der sich noch einmal den “Peking-Enten des sid” annimmt. Siehe auch: Peking, Tag 1 und Die Internetfrage oder: “falsche Voraussetzungen” bookmarken! Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und [...]

  4. [P] Ehrlich gesagt …, 03.08.2008

    [...] nicht besuchen können, finde ich nicht richtig. Wie verlaust ist diese Welt eigentlich, wenn es offensichtlich wichtiger ist, welche Seiten elitäre Journalisten, die alle anderen Tage alle möglichen Webseiten anwählen [...]

  5. [...] meinem ersten Blogeintrag aus Peking auf die Problematik aufmerksam gemacht, am Sonnabend ebenfalls berichtet. Stefan Niggemeier hat das Thema grundsätzlicher [...]

  6. [...] die “Peking-Enten des sid”, ebenso Sportjournalist Jens Weinreich, nämlich hier und hier, über die Abberufung Hennigs [...]

4 kommentare zu Die Internetfrage oder: “falsche Voraussetzungen”

  1. Christoph Wesemann am 2. August 2008 um 12:58 (#)

    Nur für den Fall, dass Herr Weinreichs Internetverbindung heute zu schlapp ist oder das Biertesten gestern ausgeartet ist: Ich empfehle den Blick in die Süddeutsche Zeitung. Christian Zaschke schreibt im Wochenendmagazin über den Olympiawahnsinn und die Rolle der Sportjournalisten. Man muss ja leider dankbar sein, dass es nicht nur Dieter Hennig gibt. Ja, den knöpft sich nach Jens Weinreich auch Christian Zaschke vor! Nach der Lektüre beider Beiträge ist mein Wochenende gerettet. Danke.

  2. cf am 2. August 2008 um 21:32 (#)

    ergänzend zu #2 (Christoph Wesermann):
    bei dem gemeinten Süddeutsche-Artikel dürfte es sich mit einiger Sicherheit um diesen Text hier handeln.

    @Jens Weinreich (off topic)
    Ganz schlimm ist allerdings auch der Hover-Effekt für die Links hier – ich mag mir nicht vorstellen, dass das gewollt ist, dass sich durch die Verfettung der Schrift das ganze Layout verschiebt. (Auch wenn die Pflege des Blog-Designs momentan vielleicht nicht gerade oberste Priorität hat.)

  3. Jens Weinreich am 3. August 2008 um 06:48 (#)

    Die Aufregung “betrifft nur die eigene Kaste”? Im Ernst? Wenn Sie es sagen. Ich sehe das ein bisschen anders, klar. Ich empfehle u. a. das hier: http://sportnetzwerk.eu/?page_id=35

  4. Thomas Günther am 3. August 2008 um 17:57 (#)

    Nun klar, mein Text ist eine Polemik. Die Sportjournalisten sind sicherlich in eine schwierige Lage geraten. Weder haben sie die Internetzensur in China, noch die Vergabe der Spiele nach China zu verantworten. Mich regte aber schon auf, wie zentral in vielen Medien über das eingeschränkte Internet für Journalisten berichtet wurde. Das war präsenter, als die grundsätzliche Zensur in China. Mit meiner zugespitzten Kritik tue ich sicherlich einigen engagierten Journalisten auch unrecht.

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