Lust auf Online-Gebühren? Hier entlang!
Theo Zwanziger bleibt doch (noch) im Amt
veröffentlicht: 4. März 2010, 18:16 - zuletzt bearbeitet: 4. März 2010, 23:39 - 70 kommentareUnd noch ein Kurzbeitrag, das muss sein. Ehre wem Ehre gebührt. Mensch, ging das diesmal aber schnell: Hatte es vor einiger Zeit immerhin noch 52 Tage gedauert, bis Noch-DFB-Chef Theo Zwanziger von einer Rücktrittsdrohung zurücktrat, so waren es heute nur wenige Stunden. Nachdem im Fall Amerell zunächst ein ausufernder Gerichtsgang vermieden wurde, dürfte die neuerliche Rücktrittsdrohung des Zickzack-Dottore obsolet sein.
Allerdings, wenn selbst die FAZ schon einen Kommentar mit dem Titel “Beckenbauer statt Zwanziger?” nachschießt, weiß der unbeteiligte Beobachter nicht nur, dass Wolfgang Niersbach ganze Arbeit geleistet hat, dann weiß man auch, was die Stunde geschlagen hat. Vielleicht gibt es bald einen Rücktritt ohne Rücktrittsankündigung. Wäre mal was Neues.
Oder folgt demnächst nur eine Rücktrittsdrohung, die binnen Sekunden verworfen wird?
btw: Wer bekäme im Fall der Fälle, Franz B. und Wolfgang N. würden das DFB-Kommando übernehmen, eigentlich 20ers Sitz im UEFA-Exekutivkomitee?
related posts
- Was vom Tage übrig bleibt (58): Currywurst, Pechstein, München 2018, Zwanziger
- Russland, Vancouver und Sotschi 2014: Abschied vom Elbrus
- Theo Zwanziger droht (wieder einmal) mit Rücktritt
- update Sportausschuss (6): Totengräber des Amateurfußballs
- Dreinull
- Erklärung des sportnetzwerks zur Affäre Theo Zwanziger
- Interview mit Theo Zwanziger: “Ich fühle mich nicht als Täter”
- “DFB begrüßt 1:0-Sieg gegen England”
- “EFJ Condemns German Football Bosses’ Attack on Reporter”
- Das Lügengebilde des DFB
70 kommentare zu “Theo Zwanziger bleibt doch (noch) im Amt”
weitersagen
youth olympic games 2010
online-gebühren
Im September darf natürlichweiter geflattrt werden:
olympiabewerbung 2018
lesebefehle
fussball-wm 2010

abgeordnetenwatch
der fall pechstein

vancouver 2010
peking 2008
korruption im sport
alle beiträge
- Was vom Tage übrig bleibt (59): Nachweisverfahren für Gendoping
- Play the Game 2011 in Köln
- † Anton Geesink
- Nachwehen der Jugendspiele: Dreier-Basketball wird (ziemlich sicher) olympisch
- München 2018: Morddrohung gegen Olympiagegner
- Olympia 2018: eine Wasserstandsmeldung und ein nervöser Bewerber
- Notizen von den Jugendspielen (II)
- Höher, schlauer, jünger?
- Der Jugend nah – und doch so fern. Dick Pound macht Urlaub
- Unruhe in der FIFA: Fordert Chung Mong-Joon nun doch Blatter heraus?
- Notizen von den Jugendspielen
- Frischzellenkur für das Olympia-Business
- “Du bist gegangen!”
- “Gendoping – Die Mutanten greifen an”
- Soca Warriors vs Jack the Ripper
- Das Bundesgericht sagt im Fall Pechstein …
- München 2018: das Sportstättenkonzept
- Was vom Tage übrig bleibt (58): Currywurst, Pechstein, München 2018, Zwanziger
- Was vom Tage übrig bleibt (57): Moskau 1980, Youth Olympic Day
- Aus dem Maschinenraum (VI)
- Greg LeMond sagt und sagt und sagt …
- München 2018 und der intransparente Umgang mit Steuermitteln: Wirtschaftsplan? Welcher “Wirtschaftsplan”?
- Programmhinweis (IX): “Wenn der Fußball zum Politikum wird”
- Dilettantenstadl München 2018: Bogner will mehr Steuermittel, Widerstand wächst, Bewerbung am Ende?
- Südafrika, Tag 35: Wasserstandsmeldung, Olympia 2020, Abstimmung beste WM-Spieler
- live aus Durban: Deutschland vs Spanien
- Online-Gebühren (II): über den Wert von Qualitätsjournalismus
- Südafrika, Tag 31: Ein Gruß aus Nordkorea
- “Reações de Maradona”
- Glanz und Gloria: Deutschland vs Argentinien 4:0
- Programmhinweis (VIII): “Neue Medien statt Sportstudio”
- Afrikas letzte Hoffnung: Ghana vs Uruguay
- Werbepause: die WM der Sportartikelkonzerne
- Südafrika, Tag 28: Brasilien vs Niederlande
- Freunde von FIFA-Franz und FIFA-Sepp: WM-Lobbyisten und Steuermillionen
- Was vom Tage übrig bleibt (56): Schmitt, Pluschenko, Bach, Gienger, Korruption, Champagne, Pechstein, Sörgel
- Südafrika, Tag 25: PR für Joseph Blatter
- Südafrika, Tag 24: das Schiedsrichterproblem und das Schweigen der FIFA-Schlemmer
- Crowdsourcing betr. Schiedsrichter-Fehler bei der WM, Videobeweis
- “1966 in reverse”: von Wembley nach Bloemfontein
- WM 2010: der Kontinentalvergleich
- Südafrika, Tag 22
- Wie sich korrupte Funktionäre im FIFA-Reich des Joseph Blatter mit Millionen frei kaufen
- Südafrika, Tag 20: Slowakische Bravehearts sagen “Arrivederci Italia!”
- Final #1: Deutschland vs Ghana
- God Save the Queen: England vs Slowenien
- Südafrika, Tag 19: FIFA one™
- Südafrika, Tag 18: Abschied von Bafana Bafana
- Kleiner Regelbruch: Olympia 2018, die Candidate Cities
- † Anwar Chowdhry
- Sepp the dog flies Kulula for free
- Südafrika, Tag 17: Die WM hat ein Schiedsrichter-Problem
- Südafrika, Tag 16: Sepp the Dog, Fick Fufa!
- Südafrika, Tag 15: The Bull Run, Dias
- Aus dem Maschinenraum (V)
- Slowenien vs USA und ein kleiner Deutschland-Nachdreher
- Südafrika, Tag 14: Deutschland vs Serbien, “a big big test of character”
- Südafrika, Tag 13: Allez les Bleus!
- Messi Watching (II): Argentina vs Südkorea
- Lennart Johansson
- Südafrika, Tag 12: Bafana Bafana vs Uruguay
- WM-Finaltickets gesucht? Kein Problem, es ist alles verfügbar
- Südafrika, Tag 11: Brasilien vs Nordkorea #Wintersport
- Südafrika, Tag 10: Holland vs Dänemark
- “German blitzkrieg”
- Südafrika, Tag 9: Deutschland vs Australien – agony and ecstasy und ein “Reichsparteitag”
- Aus dem Maschinenraum (IV): Jabulani
- Don Julio und die Ticket-Frage
- Messi Watching: Argentina vs Nigeria
- Südafrika, Tag 8: Frühstück mit Joe Biden
- Südafrika, Tag 7: Bafana Bafana vs Mexiko
- Social media oder: Fragen an @SeppBlatter
- Südafrika, Tag 6: We are the Blatter family!
- Besuch in Nordkorea
- Südafrika, Tag 5: Jack Warner sagt …
- Aus dem Maschinenraum (III)
- Südafrika, Tag 4: Der Heilige Sepp
- Südafrika, Tag 3: “the internet is down in the whole building”
- Südafrika, Tag 2: on the road
- Grüße aus Usbekistan und Südamerika: die Schiedsrichter der ersten sechzehn WM-Spiele
- Südafrika, Tag 1: Ashdown House
- König der Tier
- Minister Jack Warner oder: “a brilliant piece of ass kissing”
- Vier Sätze für den Journalismus …
- Die Zehn Gebote der FIFA
- Lord Triesman sagt: alles nicht so gemeint!
- Willkommen im Überwachungsstaat: Alpine Ski-WM 2011
- Täubchen für Sepp, den Friedensstifter und Rechenkünstler
- Die Zukunft der Zeitung (II)
- Floyd Landis packt aus
- Wenlock und Mandeville
- Andreas Görlitz goes to Bernabéu
- ISU-Erklärung zum Fall Pechstein
- Michael Ballack
- Goodbye England oder: Ärger mit der Ex
- Im Wortlaut: das Urteil des Bundesgerichts im Fall Pechstein
- Diebe im Gesetz
- Aus dem Maschinenraum (II)
- Und es sprach der Ruler of Dubai: “This is your chance! I have my people here. What can I do for you?”
- Sepp Blatter oder: Interviews vs. Hintergrundberichte
- Was vom Tage übrig bleibt (55): Sotschi, Karrierepläne des UDIOCM, Samaranch
- Putin in Wien
- Wenn das Hirn in der Hose sitzt: die schönsten Doping-Ausreden
- † Juan Antonio Samaranch
- On the road
- Moskau – Berlin. Mit dem Bus.
- Lost in Moscow: Vulkanausbrüche und Geschäftemacher
- Lost in Sochi: Vulkanausbrüche und andere Kleinigkeiten
- Sepp Blatter: Träumerli im FIFA-Mausoleum
- Bob Munro und die Gefahren für Whistleblower
- Sotschi 2014: Winterspiele unter Palmen
- Joseph Blatter und die große Zürcher Langeweile
- Werbepause: der DOSB
- Medwedew, Sotschi 2014 und das Vancouver-Nachbeben
- Dopingbericht 2008 und säumige Verbände: Christoph Bergners Brief an Dagmar Freitag
- Stil- und Textkritik: der FIFA-Ethikcode
- Kriselnde Olympiabewerbung München 2018: Abschied von Geschäftsführer Adam
- Goldener Plan für München 2018: Mal eben 1,5 Millionen Euro mehr aus Steuermitteln …
- München 2018 und die Olympiafinanzierung: Willy Bogners Probleme mit der Wahrheit
- Aus dem Maschinenraum …
- The BOBs: “Best Weblog Deutsch”
- Claudia Pechstein und die Kugelzell-Anomalie
- Willy goes to Lausanne …
- Programmhinweis VII: DLF-Sportgespräch zum DFB-Stadl
- Was vom Tage übrig bleibt (54): Paralympics in Vancouver
- Jobangebot: Kolumnenschreiber für FIFA-Präsident Joseph Blatter gesucht
- Russland, Vancouver und Sotschi 2014: Abschied vom Elbrus
- Was vom Tage übrig bleibt (53): Der DFB, Zwanziger, die FIFA und der fehlende Wille zur Transparenz
- Wie DOSB und BMI den Bundestags-Sportausschuss narren
- Theo Zwanziger bleibt doch (noch) im Amt
- Dopingbericht 2008: die 19 säumigen Verbände
- Theo Zwanziger droht (wieder einmal) mit Rücktritt
- Der sportpolitische Komplex oder: Dopingmängel bei den Goldverbänden BSD und DESG
- Vancouver, Closing Ceremony
- Vancouver, der letzte Tag
- Vancouver, Tag 15: Sechskommanull für Anni Friesinger
- Vancouver, Tag 14: Willy Bogner, Münchens Olympiachancen und die IOC-Präsidentschaft
- Vancouver, Tag 13
- Vancouver, Tage 11/12: Human Growth Hormon
- Online-Gebühren: Über den Wert von Qualitätsjournalismus
- Vancouver, Tag 10: Super Sunday
- Das DOSB-Präsidium und das elfte Gebot: Lass dich nicht erwischen!
- Vancouver, Tage 8/9: Bobfahren “zum Ansehen Deutschlands”
- Peter Hargitay und die FIFA: Fakten, Gerüchte, Freundschaften und Mandate
- NOlympia 2018: 18 Gründe gegen die Olympiabewerbung
- Andrew Jennings über Joseph Blatter: “The autumn of football’s patriarch”
- Vancouver, Tag 7
- CAS-Kammer fühlt sich nicht zuständig: Pechsteins Antrag abgelehnt
- Frank Steffel und das doppelte Heimspiel
- Götterdämmerung in der FIFA: Abschied von Joseph Blatter
- Vancouver, Tag 6: Kirschblüte
- Vancouver, Tag 5: Olympia mit Christian, Björn und Heidi
- München vs. Pyeongchang: Spin Doctors und andere Berater
- Vancouver, Tag 4: “I don’t know if any of you have ever experienced a German Autobahn without a speed limit”
- Skate-Gate, Teil 2? Das Korruptionsproblem im Preis- und Kampfrichterwesen
- Vancouver, Tag 3: “Honoured worker of physical training”
- Vancouver, Tag 2: “a human error should not lead to the death of an athlete”
- † Nodar Kumaritaschwili: The Games must go on
- Vancouver, die Eröffnungsfeier
- † Nodar Kumaritaschwili
- Vancouver, Tag 1: Jacques die Möwe
- Munich 2018: “We do not want the Games!”
- Bundesgericht lehnt Pechstein-Beschwerde ab
- Thomas Bach: Lebenssachverhalte im nationalen Interesse
- “Wem gehört der Sport? Journalismus, TV-Rechte und die Kontrolle der Bilder im Zeitalter von Twitter”
- Scherben, Ärger, Polizei (2): Police file no. VA10#22680
- Vancouver 2010: die ersten Olympischen Social-Media-Spiele
- Poverty Olympics, Vancouver: “World class poverty in a world class city!”
- Sportjournalismus-Konferenz im November 2010 in Dortmund
- Die IOC-Blogger-Richtlinien für Olympiateilnehmer
- Friedensnobelpreis für das IOC? Willi wills wissen
- Olympic Oval: Plastiklöffel auf Papptellern
- Five Ring Circus: Privatized Profit, Socialized Debt
- Vancouver: die Ruhe vor dem Sturm und die IOC Blogger-Richtlinien
- Des Rätsels Lösung: “Denial of Service Attacke”
- Shit happens: Server-Crash
- Christer Ahl: Hassan Moustafa and the priority of personal enrichment
- Hassan Moustafa, Handball, Sportfive, Lobbyismus und Korruption
- Werbepause: das iPad
- Antidopingberichte 2008 der deutschen Sportfachverbände
- Sportförderung des Bundes im Olympiajahr 2010
- München 2018: Christian Ude und die “Kniffe der propagandistischen Darstellung”
- Bundesgericht lehnt Antrag ab: Pechstein nicht in Vancouver
- Public Eye Awards 2010: Das IOC als übelstes Unternehmen des Jahres?
- Was vom Tage übrig bleibt (52): Gesine Tettenborn lässt ihren Doping-Weltrekord streichen
- Wolfgang Jelkmann sagt zum Fall Pechstein …
- München 2018: Studie der FH, Annäherung an die Wahrheit?
- Winfried Gassmanns aktualisiertes Papier zum Fall Pechstein
- Unruhe in der FIFA: Blatter feuert Jérôme Champagne, seinen wichtigsten Mann
- Was vom Tage übrig bleibt (51): Will denn niemand zur Fußball-WM?
- “Don’t mix politics with games”: Petition für Liu Xiaobo
- “Berliner, steht auf, wenn ihr Herthaner seid!”
- Die NADA: Ping-Pong-Diplomatie unter Sportsfreunden?
- Was vom Tage übrig bleibt (50): Kommentar von Prof. Winfried Gassmann zum Fall Pechstein
- Bundesgericht lehnt vierten Pechstein-Antrag ab
- Weihnachtspause
- Olympia ohne Pechstein
- Fall Pechstein: die dritte Eilverfügung des Bundesgerichts
- Die Zukunft der Zeitung …
- Fall Pechstein: und noch eine Eilverfügung des Bundesgerichts
- Weihnachten im IOC: Haya & Feisal und der Heilige Minos
- Uf widerluege, Hans Klaus!
- WADA: Ten years – ten challenges
- Pechstein läuft wieder – die superprovisorische Verfügung des Schweizer Bundesgerichts
- Was vom Tage übrig bleibt (49): Lokalsport, Journalismus, Technologiefeindlichkeit
- “More than just a game”: PR auf Robben Island
- live-Blog: Die WM-Auslosung – Deutschland wie immer gut bedient
- Sportpolitische Web-Juwelen (3): The Godfather
- Joseph Blatter, Interpol, Charlize Theron, Handball und die Irland-Frage
- Kleiner Rückblick: Sepp Blatter, die milliardenschweren TV-Rechte, Leo Kirch und die ISL
- Sportpolitische Web-Juwelen (2): der General
- Katar und die WM 2022: Fußball im Kühlschrank
- Der CAS im Fall Pechstein: “abuse of science, bordering to fraud”?
- Blatter lästert über Irlands Fußballverband (2)
- Sportpolitische Web-Juwelen (1): “Travels with Chuck Blazer”
- Die FIFA, Coca-Cola, Massenmörder Robert Mugabe und der Fußball-Weltpokal
- Handspiel? Henry? Blatter lästert über Irlands Fußballverband
- Treffen in Berlin: Der DOSB sagt zum Fall Pechstein …
- Was vom Tage übrig bleibt (48): Südafrika, Soccerex, DOSB-Ethikpreis, The Fastest Couple
- Das Original: “Gesetz zur Bekämpfung des Dopings und der Korruption im Sport”
- Staatssekretär Christoph Bergner (CDU) über Doping und andere Ärgerlichkeiten
- CAS-Urteil: Claudia Pechstein bleibt gesperrt und zieht vor das Bundesgericht
- Adidas-Chef Herbert Hainer über Doping und Glaubwürdigkeit
- München 2018: Entwurf des Mini-Bidbooks und “offizielle Oppositionen”
- Der Fußball und der böse Dämon
- Der neue Sportausschuss …
- Ten years after: Gründung der WADA
- 9. November
- KGB-gate: Samaranch, more Russian olympic secret agents, IOC, FIFA and the Opus Dei
- Dagmar Freitag sagt: “Sportausschuss soll weiter öffentlich tagen”
- IOC-Ehrenpräsident Samaranch und der KGB
- Der CAS macht es spannend: Pechstein muss warten
- “Leitlinien des Sportjournalismus”
- München 2018: “Münchner Herzl für deutsche Vancouver-Mannschaft”
- Was vom Tage übrig bleibt (47): Koalitionsvertrag, Klaue, “Pechstein-Studie auf Staatskosten”
- Was vom Tage übrig bleibt (46): Jan Ullrich, Fuentes und 2219 Seiten BKA-Unterlagen
- Sepp, zu Gast bei Putin: “I am really glad that you greet me as a friend”
- München 2018: Bewerbungsstart mit neuem Logo
- Olympia 2018, die Ausgangslage: Pyeongchang vor Pyeongchang vor Pyeongchang
- Was vom Tage übrig bleibt (45): Play the Game, Simon-Dopingstudie, München 2018 & more
- “Neulich irgendwo im Sport-Universum”
- Akklamation? Nein. Jacques Rogge lässt sich zum IOC-Präsidenten wählen
- Umfrage unter Top-Funktionären (6): Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?
- Umfrage unter Top-Funktionären (5): Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?
- Umfrage unter Top-Funktionären (4): Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?
- Tableau de la troupe: das IOC
- WADA-Generalsekretär David Howman sagt …
- Olympia-Milliarden: “We are less dependent on economical downturn”
- Scherben, Ärger, Polizei
- Umfrage unter Top-Funktionären (3): Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?
- Umfrage unter Top-Funktionären (2): Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?
- Umfrage unter Top-Funktionären (1): Braucht der Sport eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur?
- Hör-Befehl! Interview mit einem Friedensnobelpreisträger in spe
- Open letter to the IOC President and the IOC: call for action against all forms of corruption in sport
- IOC-Direktor Mark Adams sagt: “They want to have a quiet meeting to discuss their issues”
- The day after, Olympic Congress: IOC sperrt Journalisten aus*
- Olympiasieger Rio de Janeiro: das IOC-Wahlergebnis
- Olympia 2016: Rio gewinnt, Ohrfeige für Obama
- Olympia 2016, die Präsentationen: “Obama arrived”, “the world would be a better place”
- Olympia 2016: Einer wird gewinnen!
- Von A-Promis, Dichtern, First Ladies, olympischen Werten und Lieblingsrussen
- Der Fuchs im Hühnerstall lehnt die Petition des Dopingopferhilfevereins ab
- Die Qual der Wahl oder: die Einheitsfraktion des Sports
- Der Sport braucht (wohl doch) eine Welt-Anti-Korruptions-Agentur
- Und noch zwei Wundersprinter
- Programmhinweis: Sportjournalismus-Konferenz im April 2010
- Was vom Tage übrig bleibt (44): Caster Semenya oder “I think it would be the third world war”
- Schwimm-WM 2009: “391 doping control tests – all negative”
- “Law & Order” Olympia 2016: Rio vs. Chicago vs. Madrid vs. Tokio
- Was vom Tage übrig bleibt (43): München 2018 wirbt mit hoch dekoriertem Anabolika-Doper
- JAKO lenkt ein: “Wir haben überreagiert”
- DFB ./. Weinreich: Abrechnung der Spenden
- Was vom Tage übrig bleibt (42): JAKO AG vs. Trainer Baade und der Fluch des rechtsfreien Internets
- Was vom Tage übrig bleibt (41): “Dream Chasers”
- Leichtathletik-WM: eine Bilanz
- Leichtathletik-WM, Tag 9: “Veranstaltung abgewickelt”
- Leichtathletik-WM, Tag 8: “pseudosakrale Passionswege”
- Johanna Sperling: “Bitte weist es zurück, seid stolz darauf!”
- Leichtathletik-WM, Tag 7: “I am not a boy. Why did you bring me here?”
- Leichtathletik-WM, Tag 6: Harting schläft nicht, Bolt joggt wieder Weltrekord
- Leichtathletik-WM, Tag 5: Respekt, Robert Harting
- Problembär für Angela Merkel
- Leichtathletik-WM, Tag 4: Robert Harting, das Adrenalin und die Dopingopfer
- Leichtathletik-WM, Tag 3: Usain Bolt, Jogging-Gate (II)
- Leichtathletik-WM, Tag 2: Neun. Komma. Fünf. Acht.
- Leichtathletik-WM, Tag 1: Wie voll ist ein halbleeres Stadion?
- Diack macht ernst: IAAF-Präsident bis ins neunte Lebensjahrzehnt
- We are family: Jean-Marie Weber, das IOC und die IAAF
- Olympias Programm-Kosmetik
- The IOC, the 2016 bidding race and the question of a secrect, democratic election
- Wie die Leichtathletik-WM nach Berlin kam
- Dopingkontrollen in der Leichtathletik
- Eine der ersten Urkunden der Leichtathletik-WM 2009 …
- Programmhinweis: Leichtathletik-WM
- One year after: Peking 2008
- Doppelpack: Abmahngebühren im Fall Pechstein
- Was vom Tage übrig bleibt (40): der Kampf um die Deutungshoheit
- Peter Danckert (SPD) macht Wahlkampf – aber nicht mit dem Fall Pechstein
- Der Fall Pechstein: Inszenierung mit Parteigutachten
- Die Blutkontrollen von Claudia Pechstein (2)
- taz verzichtet auf Berichterstattung von der Leichtathletik-WM
- Robert Harting macht sich Gedanken …
- Was vom Tage übrig bleibt (39): Whistleblower diesseits und jenseits des Teiches
- München 2018: der Weg nach Durban
- Sepp, ganz stolz: WM-Freitickets für Barack Obama
- Dopingkontrollen bei deutschen Schwimmern
- Dopingkontrollen im Schwimmen
- Paul Biedermann deklassiert Michael Phelps
- Renaissance der Gänsefüsschen: “DDR-Doping”, “Bock”, “Ullrich”, “Stasi”, “Verbotenes” und eine “Opferdebatte”
- S-Bahn-Hersteller sponsert die Leichathletik-WM im S-Bahn-Krisengebiet
- Was vom Tage übrig bleibt (38): Möchtegern-Dopingjäger jagt “Claudias Boyfriend”
- Julio Maglione und die Präsidenten der olympischen Weltverbände
- Was vom Tage übrig bleibt (37): Journalismus und Interessenskonflikte, USOC und Chicago 2016
- Leichtathletik-WM in Berlin: Interview mit Gesichtern auf Flaschen-Rückseiten
- Vor 25 Jahren: Uwe Hohn & Co. & grünes Licht für Dopingmittel
- Doping und die Medien (2): Der Fall Hartelt
- “We are family”: der kritische Schulterschluss von Politik, Sport und Wissenschaft
- Doping und die Medien
- Zielgruppenoptimierung: München 2018 verpflichtet das schönste Gesicht des Sozialismus
- Andrew Jennings: “FOUL!” jetzt als eBook auf Deutsch
- Epo macht Mäuse klüger …
- Die Blutkontrollen von Claudia Pechstein
- Was vom Tage übrig bleibt (36): Fall Pechstein & Olympia in Stuttgart
- Ria Visser sagt …
- Sotschi “is making rapid progress”
- Pechstein, Heinze & Co: “Notlügen” und andere offene Fragen
- Kuhhandel im olympischen Sport: Pechstein, Breuer, Goldmann und der DLV
- Was vom Tage übrig bleibt (35): Der ISU-Beschluss im Fall Pechstein
- Erklärung von Claudia Pechstein
- Pechsteins Devotionalien: “Super-Claudia, Kufen-Queen”
- Claudia Pechstein von der ISU wegen Blutdopings gesperrt
- Detlef Parr (FDP) sagt beim Abschied laut Servus
- Copy and paste im Bundestag: die Olympiabewerbungen von Leipzig und München
- Der Sport, die Politik, die Dopingopfer und der Bundesgerichtshof
- Bundestag zu München 2018: “demokratiewidriger Striptease”?
- Was vom Tage übrig bleibt (34)
- “Historische Hypotheken des deutschen Sports”
- “Ralf Köttker wechselt zum DFB”
- In eigener Sache (2)
- Die Verbal-Salti des Christoph Bergner
- Was vom Tage übrig bleibt (33): Pharaonen-Special im Schweizer Fernsehen
- Dopingtrainer: Das Gutachten von Martin Nolte
- Kampf um den Kalbskadaver
- Notizen vom Sportausschuss (11): “eine besondere Art Mensch”
- Jean-Marie Weber sagt: “Ich habe nichts Illegales getan”
- Olympias Programmreform: “transparent, fair, kristallklar”?
- The ISL bribery system: 138 million CHF for senior officials in the Olympic world
- World-Anti-Corruption-Agency?
- Open letter to the Olympic Journalists Association
- Wir Journalisten: Jean-Marie Weber und ich
- Mario Goijman und die Nachwehen des Volleygates
- Dichtung und Wahrheit und Ehrendoktor Schäuble
- Play the Game 2009
- Wellnessprogramm für die Sportfamilie
- Werner Goldmann darf wieder …
- Post vom Anwalt: “private and confidential”
- Notizen vom Sportausschuss (10): Doping im Freizeit- und Breitensport
- Reaktion im Sportausschuss: Dopingtrainer-Diskussion am 17. Juni
- Pharaos Demokratie: “Er kann das Wort nicht einmal schreiben!”
- Samsung & Co: “natural partners”
- Olympiasiegerin Thanou?
- Ein Protokoll aus dem Reich des Pharao: Zahlungen des DHB
- Andreas Klöden lässt sagen …
- Notizen vom Sportausschuss (9) oder: “Berlino ist ein Klasse-Sympathieträger”
- Abschlussbericht der Freiburger Dopingkommission
- Die Uefa sagt …
- Ein Arbeitsprotokoll: 20 Fragen an die MdB’s im Sportausschuss
- René Fasel: “Im Moment ist es aber besser zu schweigen”
- Was vom Tage übrig bleibt (32): Fasels Eishockey-Connection
- Finanzierung Olympischer Spiele: “Wir sind ein privilegiertes Völkchen!”
- Notizen vom Sportausschuss (8): “Das machen wir schriftlich!”
- Die Heilige Fußballfamilie: Bin Hammams Anfängerfehler
- Der reichste Koreaner: IOC-Mitglied Lee Kun Hee
- Sepp, Superstar (2): “Der Fromme, der Große und der Heilige”
- Wolfgang Schäuble lässt Ute Krieger-Krause antworten
- PR-Maßnahmen des Pharaos
- Symposium an der Uni Göttingen: Übersetzungshilfe gesucht!
- Sepp, Superstar (1): “The Grand Cordon of the Order of the Rising Sun”
- Die Peking-Nachlese: sechs Cera-Fälle
- Sepp Blatter stellt seinen Unfall nach …
- Wenn Fußballprofis jammern und über Politiker schimpfen
- Petition des Dopingopferhilfe-Vereins an den Bundestag
- Pyeongchang: Olympiafavorit für 2018
- “Blatter drängt auf Fairplay”
- Hansjörg Kofink sagt …
- Notizen vom Sportausschuss (7): Dopingkontrollen und Datenschutz
- Was vom Tage übrig bleibt (31): Klinsmann ./. taz
- Unterstützung für die Hartplatzhelden
- Winfried Hermann ./. BDR-Leistungssportdirektor Burckhard Bremer
- Clemens Prokop antwortet Ute Krieger-Krause
- Holger Schück gestorben
- Was vom Tage übrig bleibt (30): DLF-Gespräche mit Misersky, Kofink, Treutlein – und Thierse
- DOSB-General Michael Vesper schreibt …
- Zum “Forschungsprojekt Dopinggeschichte”
- Offener Brief von Gerhard Treutlein an Clemens Prokop
- Der Dopingopferhilfeverein sagt …
- Thomas Bach antwortet Ute Krieger-Krause
- Offener Brief von Ute Krieger-Krause an die Herren Schäuble, Bach und Prokop
- Die Propagandamaschine brummt …
- Antje und Henner Misersky: “Erst die Medaillen, dann die Moral!”
- Interview mit Thomas Bach
- DDR-Dopinggeschädigte zur “Entschuldungspauschale für Sportkriminelle”
- Was vom Tage übrig bleibt (29): Staumauern in Berglandschaften
- Kleiner Nachtrag
- Wolfgang Schäuble oder: vom Umgang mit der Wahrheit und mit Dopingrekorden
- Dick Ebersol: Olympias Milliardenmann
- Was vom Tage übrig bleibt (28): Pharao auf Dienstreise
- Samaranch Junior
- DFB ./. Weinreich: das Finale
- Was vom Tage übrig bleibt (27)
- Hassan Moustafa oder: wenn Stimmzettel in Einkaufstüten fliegen
- Der Deutsche Sportbund sagt im Jahr 1991 …
- Und es sprach Hassan Moustafa (2): „Wir sind ein sauberer Sport”
- Olympic legacy: China und die Todesstrafe
- Und es sprach Hassan Moustafa …
- Ich bin dann mal weg …
- Ten years after: IOC-Krisensession im März 1999
- Der Pharao lässt mitteilen …
- Dopingsystem Freiburg: Warten auf den Abschlussbericht
- Das Hoffenheimer Modell
- Was vom Tage übrig bleibt (26): Das Korruptionsproblem im Handball
- Korruption im Sport: Präventionsmaßnahmen
- Was vom Tage übrig bleibt (25): Berlino und andere Scheußlichkeiten
- Steuerbefreiungen für Sportverbände (2): Liebling Schweiz
- Sebastian Bayer oder: “Have a good time!”
- Der Staatsanwalt hat das Wort …
- Korruption als Strukturproblem der Spezialdemokratie Sport
- Was vom Tage übrig bleibt (24): “Die Könige von Kiel”
- update: Der Dopingkontrollfall Hoffenheim
- Dienstreise nach Frankfurt: Weinreich ./. DFB
- update Sportausschuss (6): Totengräber des Amateurfußballs
- update: Der Fuchs im Hühnerstall der Handball-Bundesliga
- Notizen vom Sportausschuss (6): Profifußball vs Amateurfußball
- Programmhinweis (VI)
- Der Fuchs im Hühnerstall oder: Ehrenmänner, Ehrenworte, Ehrensachen
- Was vom Tage übrig bleibt (23): Bestechung im Handball? Ach Quatsch!
- Erklärung von DDR-Dopingopfern: “Kein fauler Frieden in der Doping-Aufarbeitung”
- Was vom Tage übrig bleibt (22): “Wir brauchen endlich eine Demokratisierung des DFB!”
- Bestechung im Handball? Rosenkrieg beim THW Kiel
- “Goodbye, Colorado”
- Goldmann & Co oder: der Gordische Knoten
- “Zero to Hero”: der Altruist Jack Austin Warner
- Was vom Tage übrig bleibt (21): der Dopingkontrollfall Hoffenheim
- Wasserstandsmeldung
- Zwanziger/DFB ./. Weinreich: Spenden und Mitleidsbekundungen
- Andrew Jennings nimmt die Wahl zum Fifa-Ethikchef an
- Was vom Tage übrig bleibt (20): “Doping und ärztliche Ethik”
- And the winner is: Andrew Jennings
- Voting für Sepp Blatter: Wer soll die Fifa-Ethikkommission leiten?
- Programmhinweis (V)
- Ethik-Pause für Lord Coe
- Sotschi 2014: PR vs Journalismus
- Putin zu Sotschi: “We must cut construction costs”
- AFC: Revolution gegen Bin Hammam
- Hinweis zur Dopingdiskussion …
- Südafrika 2010: “The kingdom of Fifa”
- Angela Merkel: Dopingbekämpfung als Kernelement der Sportpolitik
- Was vom Tage übrig bleibt (19): “Korrupter gehts nicht mehr”
- And the winner is: Jean-Marie Weber
- Was vom Tage übrig bleibt (18): Bid Books der Olympiabewerber 2016
- Sepp, mitten in Afrika
- München 2018: Was das BMI zur Finanzierung der Olympiabewerbung sagt
- München 2018: Wie Mann (CSU) sich um einen Platz im Olympia-Aufsichtsrat bewirbt
- München 2018: Wie Mann (CSU) Olympia-Aufsichtsrat wird
- Notizen vom Sportausschuss (5): Zielvereinbarungen, Transparenz und die Kontrolle von Steuermitteln
- Dokumentation: Zielvereinbarungen olympischer Sportverbände
- And the winner is: der Problembär
- Geldstrafe für Joseph Blatter
- “2018? Warner gives England the Mexican Wave Goodbye”
- “Olympische Spiele – wie ich sie sehe!”
- “Richard W. Pound to head Play the Game Advisory Board”
- Gerhard Treutlein: “Wer die Vergangenheit verdrängt …”
- Voting zur Leichtathletik-WM: “Be happy and pay the deficit!”
- Fußball-WM 2018/2022: die Kandidatenliste
- Belthazar
- update: Urteil 27 O 1204/08
- Sepps Reich
- “Theo Zwanziger tritt nicht zurück”
- “Ungefähr zwölf Stadien”: Bewerbung um die Fußball-WM 2018/2022
- Proof of life
- Ich bin dann mal weg … World Cup 2010
- Was vom Tage übrig bleibt (17): “Right to play”
- Was zu Berlin passt …
- Notizen vom Sportausschuss (4): „Mangel kann man nicht durch Mangel beseitigen.”
- Helmut Digel: “Die Vergangenheit ist nicht abgeschlossen”
- “Der Appetit kam beim Essen”
- Programmhinweis (IV)
- Andreas Krieger zum Fall Goldmann & Co.
- Medwedjew bloggt zu Sotschi: Alles wird gut
- Was vom Tage übrig bleibt (16): “Auferstanden aus Ruinen”
- Werner Goldmann oder: wenn “die Stimmbänder lähmen”
- Was vom Tage übrig bleibt (15)
- “Play the Game” im Juni in Coventry
- Game of control: Organized Crime Plays Football
- Der Pharao knickt ein: Erik Eggers darf doch zur Handball-WM
- IHF verweigert Erik Eggers die WM-Akkreditierung
- “Sport bez Korupcji”
- Golden League im Dutzend oder: die IAAF-Marketingkampagne
- Was vom Tage übrig bleibt (14)
- Die mächtigsten Sportfürsten der Welt (II)
herr nachbar
- allesaussersport
- American Arena
- Andrew Jennings
- Carta
- Catenaccio
- Cycling 4 Fans
- Direkter Freistoss
- Du gehst niemals allein
- Immateriblog
- Indirekter Freistoss
- Indiskretion Ehrensache
- Journalismus & Recherche
- Kabinenpredigt
- Medien-Sport-Politik
- medienpiraten.tv
- Newspaper Death Watch
- Onlinejournalismus
- Play the Game
- Ronny Blaschke
- Sport Kurier
- Sportmedienblog
- sportnetzwerk
- Sportticker
- Stefan Niggemeier
- Trainer Baade
- Wortfeld
weitersagen
jüngste beiträge
- Was vom Tage übrig bleibt (59): Nachweisverfahren für Gendoping
- Play the Game 2011 in Köln
- † Anton Geesink
- Nachwehen der Jugendspiele: Dreier-Basketball wird (ziemlich sicher) olympisch
- München 2018: Morddrohung gegen Olympiagegner
- Olympia 2018: eine Wasserstandsmeldung und ein nervöser Bewerber
- Notizen von den Jugendspielen (II)
- Höher, schlauer, jünger?
monatsarchiv
aktuelle kommentare
- Herbert: @Walter Das Folgende hat mit Humor aber nichts zu tun: Klinikumsvorstand gibt Freigabe einzelner sportmedizinischer Bereiche bekannt – Straßenradsport weiterhin ausgesetzt Freiburg,...
- Ralf: Dominik Hutter in der SZ: Fahrspuren für Funkionäre – Freie Fahrt für Olympia Offiziell heißen sie “Olympic Lanes”, der Bund Naturschutz verspottet sie als...
- Ralf: Merkur: US-Verhandlungen um Olympia: “Eis ist gebrochen” Thomas Kistner für dradio.de: mp3-Datei: Olympiabewerbung 2018 mit neuem Personal Sendezeit: 02.09.2010 22:56 Autor:...
- gun: Das ist eine gute Nachricht. Selbst wenn man im nächsten Gedanken die Unmöglichkeit eines weltweiten Kontrollsystems erscheint. Jedenfalls können die Kur-Pfuscher jetzt nicht mehr davon...
- timbo: Gute Nachrichte. Aber: Was helfen die ausgeklügelsten und treffsichersten Nachweismethoden wenn Verbandsfunktionäre bei FINA, IAAF, UCI, etc., oder gar ganze Länder (Spanien, Russland,...
- Niemens: Gute Nachrichten! Aus der Welt: Durchbruch – Forscher stoppen Gendoper mit neuem Bluttest
- Walter: Herbert, Ralf und Gerhard verstehen unseren Humor nicht. Was soll denn die große Kommission noch finden, wenn die Entanonymisierung von wenigen auffälligen Daten ergab, es waren, welch ein...
- Ralf: Anno Hecker in der FAZ: „Wir zeigen, was möglich ist“
- Walter: Die Wahrscheinlichkeiten bleiben, ich hatte hier auch Prof. Jelkmann so verstanden, dass mit größter Vorsicht vorgegangen wird. Einmal, um den Sportler nicht zu schaden und andererseits...
- Ralf: Die Textversion des oben verlinkten Beitrags (#37) ist derzeit leider nicht verfügbar. Der Beitrag läßt sich aber nachhören: Doping im Radsport: Erste Kronzeugenaussage mit Folgen
- nocheinjurist: Wer hat denn die Konstruktion “beugt gegen” erfunden? Oder haette der durchschnittliche Welt-online-Laser sonst nicht verstanden, dass der DFB gegen Spielmanipulationen...
- Ralf: Beiter et al.: Direct and long-term detection of gene doping in conventional blood samples wipo.int: DETECTION OF TRANSGENIC DNA (TDNA) medizin.uni-tuebingen.de: Gendoping mit einfachem...
- PeterPaulsen2: P.S.: meine Zweifel am indirekten Beweis bleiben natürlich trotzdem erhalten – selbst wenn man von einem jeden Sportler ein persönliches Blutprofil hätte – kann es nur...
- Ralf: dpa: DFL beugt gegen Spielmanipulationen vor
- PeterPaulsen2: Ja, so sieht es nach einem Alleingang der ISU aus – mit dem offensichtlich auch noch Schiffbruch erlitten wurde – im Radsport hatte man schon viel weitreichendere...
- Ralf: Grit Hartmann für dradio.de: Erste Kronzeugenaussage mit Folgen – Strafbefehl gegen Radsport-Amateur und Ermittlungen gegen Mediziner “Es haben sich Hinweise ergeben, das...
- Ralf: ddp: Seehofer besucht am Montag Ungarn Bei dem Treffen mit dem Staatspräsidenten wird ferner die Olympiabewerbung Münchens für die Winterspiele 2018 ein Thema sein. Schmitt war bis August...
- Walter: PeterPaulsen2, ich nehme den Machern des neuen biostatistische Verfahrens um Sottas ab, dass es funktioniert. Es wurde auch länger als zwei Jahre getestet. Damsgaard sagte schon 2008(Thomas...
- Berlinerin: taz: Rene Martens: Die unfreiwillige Freiwilligkeit: Wollen Journalisten in Deutschland von Sport- und Politik-Großereignissen berichten, müssen sie sich von Sicherheitsbehörden...
- Ralf: Michael Reinsch in der FAZ: Gen-Doping: Das Unnachweisbare nachweisen Doch im April schon hatte Simon angekündigt, dass ein Nachweisverfahren im Blut spätestens in zwölf Monaten zur Verfügung...
- Ralf: Andrea Beyerlein in der Berliner Zeitung: Die vielen Minister des Sports Etliche SPD-Politiker führen Sportvereine, deren Sponsoren von der Regierung profitieren
- Ralf: Merkur: Rätselraten um kranken Willy Bogner Will der 68-jährige Unternehmer, der zuletzt in die Kritik geraten war, so seinen Ausstieg aus der Mission für 2018 vorbereiten? Die...
- Dr. rer. nat. Gipsel ;): @ha: habe Dich erwartet. Kann nur den Lesetipp oben wiederholen. Denn es ist ausgesprochen spannend, wie Wissenschaftler – die sagen: da spricht ziemlich viel für Doping –...
- Winfried Gassmann: Liebe Frau Hartmann! Das Wort “wieder” im letzten Satz ist sicher falsch.
- Winfried Gassmann: Liebe Frau Hartmann! Sie schreiben an „Gipsel“ gewandt wörtlich: „Kann nur den Lesetipp oben wiederholen. Denn es ist ausgesprochen spannend, wie Wissenschaftler – die sagen: da...
- PeterPaulsen2: Ok. Ich habe soweit verstanden, dass es um eine politische Entscheidung geht und nicht um eine analytisch-medizinische. Auch habe ich mich inzwischen befragt und weiß nun, dass man...
- Ralf: Christian Ude im Kurier-Interview: “Strickpulli-Fraktion ist Geschichte” Bis 1990 waren die Münchner Grünen ein fundamentalistischer Haufen. Dann waren sie 19 Jahre verlässlich...
- Oliver: Echt krass!
- Herbert: Laurent Fignon In seiner Autobiographie beschreibt Fignon jene Jahre als eine Zeit des Rausches. Amphetamine, Kokain, Kortison. Man nahm, was man kriegen konnte, nicht nur der besseren...
- Ralf: Sat.1 Bayern-Video (27.08.): Weiter Zoff um Olympia
- Ralf: BR-Video: Abriss für Olympia?
- Ralf: gjm.de: NOlympia München bekommt massiven Zulauf
- Ralf: @ Treutlein: Zuletzt klang Laurent Fignon doch etwas anders: „Ich möchte nicht mit 50 sterben“ Und die Presse verteidigt übrigens Fußballprofis, die sich echauffieren: Unhöfliche Besucher
- Ralf: Willy Bogner in der bild: Jetzt rede ich! BILD: Apropos IOC. Da wird doch immer davon gesprochen, dass die Herren der Ringe Milliarden einstreichen und für den Veranstalter nichts übrig...
- Treutlein: Dopingprävention – unnötig? Sterben müssen wir eh alle! Das kann man zumindest aus den Worten des zweimaligen Tour-de-France-Siegers Laurent Fignon im Vorwort der französischen...
- Ralf: Thomas Kistner in der SZ: Blick auf den Eisberg Der DFB bewegt sich auf brüchigem Geläuf mit seiner Wettbetrugs-Sanktion. Wer nicht restlos naiv ist, ahnt, dass in der nun bereits dritten...
- Ralf: FAZ-Kommentar von Anno Hecker: Maßlose Diskrepanz
- Walter: ha, meinst du die markigen Sprüche des Nephrologen? Die Antwort von W. Gassmann hat mich mehr überzeugt. Ein Nephrologe überzeugt mich allerdings: Ein anderer Experte ist der Lübecker...
- Walter: Gipsel, ich befürchte , weder die Funktionäre der ISU noch die Journalisten wollen ihre Position revidieren. Die ISU wird verzögern und über Pechstein liest man nur noch Nebensächlichkeiten...
- ha: @Gipsel. habe Dich erwartet. Kann nur den Lesetipp oben wiederholen. Denn es ist ausgesprochen spannend, wie Wissenschaftler – die sagen: da spricht ziemlich viel für Doping – auch...
- Gipsel: @ha: entspricht der Diskussion dort nicht. Diese Lektüre ergibt, welcher Seite man auch zuneigt und zunächst ganz wertfrei: Ihr “Gutachten” – präziser wäre: die nach ISU-Angaben...
- Ralf: Dominik Hutter in der SZ: Renoviert für den Abriss Das war wohl keine gute Investition: Die Bundeswehr hat in den vergangenen sieben Jahren 8,75 Millionen Euro in ihr Verwaltungszentrum an...
- Ralf: dpa: Trainer Wollitz und Osnabrück kritisieren Strafe Der Verein plant nun eine Schadenersatzklage gegen Schuon.
- Ralf: K.U. Leuven: Letizia Paoli
- nocheinjurist: Was für eine ex-post-intelligente Buchhaltung es doch gibt… (#24) “Wir haben unsere Buchhaltung überprüft und festgestellt, dass zwei weitere Rechnungen der Firma Serco...
- Jens Weinreich: Jeder kann dabei sein, keine Frage. Das spannende Thema wird die Finanzierung sein. Denn die Konferenzgebühr (inklusive Vollverpflegung) war stets sehr hoch – hoch für...
- PeterPaulsen2: Tests wie eine Labormaus. Das hätte ich auch abgelehnt…g* Mir fehlt bei den medizinischen Betrachtungen zum indirekten Beweis immer noch die umfassende analytische...
- Berlinerin: tagesspiegel: Neue Studie zu Olympia 72: Nazi-Konzepte und ein Scheck der Bundesregierung besprechung von Kay Schiller/Christopher Young: “The 1972 Munich Olympics and the Making...
- Treutlein: Alle Insider – und davon gibt es ja offensichtlich einige bei Jens Weinreichs Blog – sollten sich mit ihrem Wissen an die große Kommission zur Untersuchung der Freiburger...
- B.Schuss: können Nicht-Journalisten auch hin ? Oder sind die Pros unter sich ? ^^
- Treutlein: Warum wollen die Sportverbände nach wie vor Dopingkontrollen selbst organisieren, auch der Handballverband, trotz dieser Vorfälle? Alle Kontrollen müssen in eine Hand (NADA, WADA) und...
- Treutlein: Jens jat recht. Play the Game ist eine tolle Organisation, Jens Andersen als Erfinder/Organisator ein sehr innovativer, kreativer, kritischer Mensch. Ich selbst war insgesamt dreimal...
- Herbert: Der Fehler im System liegt auf der Hand: Die Dopingkontrolleure unterliegen keiner Kontrolle. Die Frage ist, wie man hier Abhilfe schaffen kann. Die Verbände bzw. die NADA sind nun...
- Ralf: insidethegames.biz (27.08.): Annecy 2018 strengthens international team with top diplomat
- Ralf: Bernhard Schwank im Interview mit dem Hamburger Abendblatt: “Wir kriegen das hin” In Oberbayern befürworten rund 71 Prozent die Austragung der Winterspiele, in München fast 70...
- Ralf: Erik Eggers für das ZDF: Skandal um Dopingkontrolleure weitet sich aus “Wir haben unsere Buchhaltung überprüft und festgestellt, dass zwei weitere Rechnungen der Firma Serco gestellt...
- Ralf: DFB: Sportgericht sperrt Schuon bis 31. August 2012 Ein Nachweis, dass es seitens von Schuon während dieser Spiele tatsächlich zu Manipulationshandlungen gekommen ist, konnte dagegen nicht...
- anonymator: Würden die Sportler auch bei einer negativen Probe informiert, würde das so wohl nicht funktionieren. Das wird in vielen Ländern so gehandhabt (Information über negative Kontrolle per...
- RalfKohler: Würden die Sportler auch bei einer negativen Probe informiert, würde das so wohl nicht funktionieren. Wobei die Sache ja auch so aufgeflogen ist. Mir war gar nicht bewußt, dass man...
- jw: PWC steht/stand zunächst einmal für die Firmengründer Helmut Pabst und Klaus Wengoborski.
- Herbert: @Walter Das Folgende hat mit Humor aber nichts zu tun: Klinikumsvorstand gibt Freigabe einzelner sportmedizinischer Bereiche bekannt – Straßenradsport weiterhin ausgesetzt Freiburg,...











JMW vielleicht? Sonst halt einen Vote. ;)
Ich wäre ja für so eine Casting-Show: “Deutschland sucht den Super-Präsi” oder so. Die könnte die DFL dann auch in eigener Regie vermarkten und Dienstags bei Sat.1 senden. Dann brauchen die das Kirmes-Boxen nicht mehr …
Mal abwarten, ob und was ein etwaiger Außerordentlicher Bundestag bringt. April, April
Vielleicht hat der Blatter Sepp ja ab Juni nächsten Jahres Zeit für einen neuen Job. Wäre doch interessant den (wahrscheinlich) baldigen Friedensnobelpreisträger im wichtigsten Amt, das dieses Land zu bieten hat, zu sehen.
@wil
Wär auch eine Möglichkeit. Aber wer macht den Bohlen damit die Leute auch einschalten? Neururer, Basler, Effenberg, Berholdt…die geballte Fachkompetenz Fussballdeutschlands müsste halt ran.
Ein LoddaMaddeus, es gibt nur ein LoddaMaddeus :-) Aber vielleicht steht ja morgen irgendwo in großen Buchstaben: “Matthäus: Ich bin bereit”
Der Kommentar von Michael Horeni in der FAZ bringt mit der kolportierten Personalpower Beckenbauer als Präsidenten, Niersbach als Generalsekretär und Vertrauten vom Kaiser, Sammer als neuer Bundestrainer und Kahn auf dem Posten des Managers ja gleich die ganz große Lösung im Paket.
Horeni hat nun bereits zum zweiten mal innerhalb kurzer Zeit Deinen Namen nicht parat. Dafür gibt es von mir Punktabzug.
wieso denn drohung? *BLOL*
das ist ja wohl eher ein grund, ganz ausgelassen zu feiern, wenn dieser mensch, der seinen laden noch nie unter kontrolle hatte und von einem skandal in den nächsten schlittert, endlich seinen hut nimmt!
Die Herausgabe der Namen der drei Schiedsrichter finde ich recht skandalös. Wer wird sich denn in Zukunft noch dem DFB in ähnlich gelagerten Fällen anvertrauen, wenn man dann Gefahr laufen muss, später in der Presse zu landen?
Ich check das auch überhaupt nicht. Seit wann kann man denn seine Quellen so verpfeifen? Das geht wirklich gar nicht! 25.000 Euro auf der einen Seite – der Wert der Klage wegen Rufschädigung auf der anderen Seite wird die Kohle sicher wieder reinholen…
Warum denn nicht die Namen der Whistleblower an Amerell geben, damit der die Leute fertig machen kann? Wird es in Zukunft eben keine Whistleblower mehr im Schiedsrichterwesen oder im Profifussball generell mehr geben. Aus Sicht des DFB ist so eine skandalfreie Zukunftsvision sicher nicht unattraktiv…
@ Polonius: Ich finde, Du äußerst da einen sehr wichtigen Gedanken!
@ Malte und Alex: Wenn ich mich recht erinnere, haben sich die drei Schiris vorige Woche schon mit ausgewählten, DFB-(DFB-philen?) Journalisten getroffen und also selbst ins Haifischbecken gewagt.
Was aber viel bezeichnender für diesen Verband ist: Wenn ich die Ansetzungen richtig gelesen habe, hat Kempter an diesem Wochenende doch Pause …
@wil
vielleicht hat es ja mit amerells auftritt bei kerner zu tun, über die SPON ausführlich berichtet. wie dem auch sei: jedenfalls läuft es darauf hinaus, dass amerell seine private e-mail korrespondenz mit kempter im gepäck hatte, aus der dann wohl auch eifrig aufklärend vorgelesen wurde — dabei wurde kempter auch der satz zugeschrieben:
was kempter für die rolle als unparteiischer natürlich nur so mittel geeignet erscheinen lässt.
In München hält sich schon seit einigen Wochen das Gerücht, das Franz Beckenbauer Präsident werden soll, Matthias Sammer Bundestrainer und Oliver Kahn Manager. Einige Verantwortliche des FC Bayern halten dies angeblich für die Ideallösung.
Nach der WM wird man sehen…
sehr gut @moselelivs, nie das große Ganze aus dem Blick verlieren. Sehr gut.
@kommentatoren7,8,9 und jens
ich weiss nicht, ob ihr euch da nicht vllt. auf dem holzweg befindet und amerell zu voreilig als einzigen bösen buben in dieser affäre ausmacht.
ich finde es überhaupt nicht skandalös, sondern vielmehr durchaus vernünftig, dass er unter gerichtlicher aufsicht die namen derjenigen genannt bekommt, die ihn belasten. anonyme eidesstattliche versicherungen vor gericht, wo der beklagte seinen kläger nicht kennt, machen vielleicht sinn bei prozessen gegen die ok, wo mit schwerwiegenden folgen für die aussagewilligen zu rechnen ist. nicht aber hier, wo zudem auch die lage noch völlig undurchsichtig ist, und fast täglich neue beschuldigungen aus den reihen von ‘dr.zwanzigers chaosclan’ nach aussen dringen und nicht klar ist, wo eigentlich überhaupt die frontlinie verläuft (amerell vs. zwanziger, amerell vs. kempter, amerell vs. x,y,z, amerell vs. wack, wack vs. roth). die “whistleblower” stehen ja zudem auch nicht völlig schutzlos da, weil für amerell die mediale offenlegung der namen der drei schiris strafbewehrt (25.000€) ist.
sicherlich spricht einiges dafür, dass amerell seine machtposition gegenüber kempter und vllt. auch anderen gegen die erweisung sexueller zuwendung ausgenutzt hat. aber warum kommt das erst jetzt raus? zumal, wenn es allem anschein nach mehrere betroffene gab und die vorwürfe intern wohl nicht erst seit gestern bekannt waren. warum sind diese erwachsenen menschen nicht früher damit zur polizei gegangen? weiterhin muss man sich fragen – war kempter seine karriere als fifa-schiedsrichter (mit 27 fifa-schiri!!) etwa wichtiger, als seine körperliche unversehrtheit? bzw. wie weit gingen diese zuneigungsbekundungen zwischen amerell und ihm überhaupt? war er vllt. sogar vollkommen einverstanden damit und geht nun nur an die öffentlichkeit damit, weil es aus irgendeinem grunde streit zwischen den beiden gab?
und welche rolle spielt der dfb in dieser affäre? meines erachtens wird man auf der suche nach denjenigen, die dafür verantwortlich sind, dass es soweit kommen konnte, auch nicht am großen boss zwanni, und seinen “myrmidonen” niersbach, roth und wack vorbeikommen.
warum springt auf einmal ein franz xaver wack aus dem busch, trifft sich mit amerells frau um die situation zu “deeskalieren”, nur um dann später im dsf neues öl ins feuer zu giessen, mit der behauptung, amerell habe gelogen? dann kommt wack mit der info, weitere namen von betroffenen schiedsrichtern zu kennen und bereits 2005 schiedsrichter-obmann volker roth auf die problematik hingewiesen zu haben, woraufhin ihm roth unverzüglich mit einer unterlassungsklage droht. wtf???!!!
also entschuldigung mal, aber die ganze angelegenheit stinkt doch ganz gewaltig zum himmel!
warum wurde die angelegenheit so lange unter den teppich gekehrt und zwanziger, wack und konsorten sind nun so krampfhaft darum bemüht, den anschein zu bewahren, sie hätten ja alles menschenmögliche getan. für meine begriffe steckt da mehr dahinter, als nur diese geschichte vom schiedsrichterbeobachter amerell, der möglicherweise seine sexuelle lust nicht unter kontrolle hatte und seine schützlinge gegen deren willen missbraucht hat.
mich erinnern all diese vorgänge, die jetzt scheibchenweise ans licht geraten sehr an clanstreitigkeiten innerhalb der cosa nostra. *ACHTUNG MUTMAßUNG* nur dass man sich beim dfb in ungnade gefallener “familienmitglieder” nicht mittels blauer bohnen und säurebad entledigt, sondern via schmutziger medienkampagne.
@enrasen
LOL, ja – ganz meine meinung!´sammer und kahn hätten den laden sicherlich besser im griff als das duo yogi/bierhoff.
@ the_doctor: Huh, ich habe mich inhaltlich doch gar nicht weiter geäußert zu dieser Dauer-Affäre. Mich hat nur 20er mit seinen absurden Finten zu zwei Einträgen motiviert. Ich denke, jetzt begreifen andere, was sie schon 2008 hätten begreifen müssen. Viel mehr als die Beziehungen von Amerell interessieren mich in diesem Geflecht die Strukturen zwischen DFB und so genannten Football Writern. Wer spannt wen ein, wer schläft mit wem, wer hatte jahrelang Tomaten auf den Augen, wer berichtet aus einem Fan-Gehabe heraus etc. pp. Das sind Fragen, die mich da interessieren. Aus journalistischer Sicht ließe sich da einiges analysieren. Aber ich muss mir nicht immer das Maul verbrennen, sondern schaue zu, wundere mich und schweige.
@the_doctor: Inhaltlich magst Du recht haben, aber ich kann das nicht alles lesen. Benutze bitte beizeiten mal Großbuchstaben.
Randnotiz: Es mag für Amerell bei Strafandrohung verboten sein, die Namen der Schiedsrichter zu veröffentlichen. Aber das muss er ja auch nicht, er muss sie nur verklagen.
Jochen Leufgens für sport inside: “Unparteiische Männerfreundschaft”
Verstehe ich das jetzt eigentlich richtig. Amerell muss 25 000 €zahlen wenn er die Namen nennt.
Was ist wenn jetzt eine Zeitung Amerell die 25 000 Euro gibt und die Namen dort veröffentlicht werden. Dann muss er das Geld doch nur weiterreichen an den DFB.
Oder mache ich da einen gedanklichen Fehler.
@jw
kann ich sehr gut nachvollziehen. besteht auch gar keine notwendigkeit sich da einzumischen. da kann man ganz gelassen zugucken, wie hochmut zu fall kommt…
[...] (Potsdam/19) 2. Das Kraftfuttermischwerk (Potsdam/20) 3. lens-flare.de (Rehfelde/181) 4. Jens Weinreich Wandlitz/213) 5. Mamapias-Stempelecke (Potsdam/400) 6. Serienjunkies (Panketal/479) 7. [...]
“Vielleicht gibt es bald einen Rücktritt ohne Rücktrittsankündigung. Wäre mal was Neues.”
Ich weiß nicht, aber ich glaube schon, daß diese ganze “Schiri-DFB-Clique” zwar in der Vergangenheit nicht so im Fokus der Öffentlichkeit stand, aber schon über einen gar nicht so kleinen Einfluß/Macht im DFB verfügt.
Aber in dem Gebiet kennt sich wahrscheinlich JW besser aus und kann das besser einschätzen.
Ich habe manchmal den Eindruck, daß es wirklich so eine Art Schiri-Loge gibt, im Vatikan-Staat DFB.
Wie kommt er denn jetzt auf diese Kirchen-Geschichte – deshalb ;-)
aus http://www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/1003/News/manfred-amerell-vorwuerfe-ich-wurde-erpresst-theo-zwanziger-michael-kempter-fc-bayern-e-mails-kerner-sat-1.html
Wie albern, die jüngste Pressemeldung des DFB, vor wenigen Sekunden eingetrudelt. Ein weiterer Beweis der Hilflosigkeit dieses Verbandes:
das schrieb thomas kistner heute in der sz
Jepp, cf, gleich nach meinem Post sah ich dann auch die Nachricht mit dem Zitat über dpa. Kerner habe ich mir nicht mehr angetan, weil ich 1. nicht ertragen kann, wenn er investigativ nachhakt und 2. gestern der erste Abend nach fast drei Wochen 10- bis 15-Stunden-Tag war, den ich wirklich der Familie widmen konnte ;-)
ich hoffe 20er tritt jetzt endlich mal zurück.der ist absolut ungeeignet für so einen hohen posten.jedesmal wenns etwas brenzlig wird, macht er es nurnoch schlimmer.
und #9 Polonius stimme ich auch zu.
hab ne verschwörungstheorie die garnich so abwegig ist.will sie aber nich schreiben,weil dann die rechtsabteilung des dfb wieder abdrehen würde ;)
mfg
*pseudo-edit* -abderehen +hyperventilieren ;)
@ polonius: whistleblower hin oder her, Ermittlungstätigkeiten der Staatsanwaltschaften kann der DFB schwerer bis kaum kontrollieren. Die Empörung über die Nichteinbeziehung in Wett-Ermittlungen ist mir noch im Ohr.
Keiner erstattet Anzeige – kommt Ihnen das nicht komisch vor? Fünf bis zehn volljährige whistleblower (btw: whistleblower gehen nach außen und nicht nach innen) auf einmal – und Null Anzeigen. Junge Leute – ohne Courage? mit zuviel Blick auf die eigene Karriere? mit zu großer, vom DFB geförderter Abhängigkeit finanzieller und personeller (Seminar, Lehrgang, Spiel, Lehrgang)? So jung, und kein anderes Leben in Aussicht, das den Bruch vorstellbar macht?
Was würde eigentlich passieren, wenn bekannt würde, dass ein mehrjähriger Fifa-Schiedsrichter mit einem Schiri-Betreuer intim verkehrt? Karriereende?
Theo hatte sich in seiner Karriere als DFB-Präsident, so habe ich ihn jedenfalls verstanden, so sehr einen sich outenden Homosexuellen gewünscht. Keiner wollte. Kein Profi, kein Schiedsrichter. Auch kein Trainer. Auch kein Funktionär.
Nun fürchte ich, dass die gerüchteweise als 20er-Alternative gehandelte Lichtgestalten-Fraktion mit ihrem Verhältnis zu Stärke und Intellekt wirklich an die Macht kommt. Es ist ein bisschen wie im richtigen Spiel. Ein Akteur macht zu viele Fehler. Aber wird es der einzige Ersatzspieler besser machen?
Ich gebe Ihnen im Grundsatz recht, nocheinjurist, aber ich denke, dass es da noch einen Ersatzspieler geben wird, der noch gar nicht auf dem Spielbericht eingetragen ist; er dürfte aber aus dem näheren Umfeld der Genannten kommen. Fest steht aber schon, dass die DFL der einzige Gewinner dieser Sache sein wird, denn sie wird sich das Schiedsrichterwesen unter den Nagel reißen. Irgendwann haben wir dann komplett amerikanische Verhältnisse…
@ wil: wollte nur zum Ausdruck bringen, dass beim bisherigen Angebot meine persönliche unmaßgebliche Wahl auf 20er fallen würde, auch wenn mir der Hausherr dafür aus nachvollziehbaren vielleicht den Kopf abreißen würde. Anonsten: Wer nach einem Personaltausch übrig bleibt hat gute Chanen, der Verräter oder Falschspieler gewesen zu sein. Bühne frei!
Die Bayern-Adidas-Fraktion hat ja schon den DFB-Vize Rainer Koch schon längst in Stellung gebracht.
Rache für den von Bierhoff initiierten, von Zwanziger nicht abgewürgten und für Adidas sehr teuren “Ausrüsterstreit” mit Nike.
Erklärt auch den schnellen Rücktritt des eigentlich für das Schiedsrichterwesen zuständigen Koch, der das jetzt alles seinen Chef ausbaden lässt. Vom Streit mit dem Hausherrn abgesehen, macht T20 in seinem gewiss nicht einfachen Amt eigentlich einen recht integren und unabhängigen Eindruck.
Traurig aber diese öffentlich inszenierte Tragödie von wahrhaft Shakespear’schem Ausmaß. Es würde mich nicht wundern, wenn das Ganze mit einem zweiten Enke endet. Vorbild Sport, juchhe. Da kann man nur mal wieder die alte Forderung hervorholen, den Sport ins Grundgesetz aufzunehmen.
es kann ja gut sein, das es weitergehende Überlegungen gibt, die dazu führen, das diese Nummer hier Mittel zum Zweck wird. Vorher frage ich mich aber, ob überhaupt eine wirklich bessere Alternative zu den Vergleich denkbar wäre.
Wenn sich der DFB nicht verglichen hätte, hätte es sicher ein Urteil gegeben, das zwar vermutlich die gewünschte einstweilige Verfügung verweigert hätte, aber auf dem Weg der Findung zwingend zu einer Offenlegung der Akten, zumindest für Amerell und Anhang, geführt hätte.
Somit hatte T20 nach meiner Meinung keine Alternative und somit auch nichts auf dem “Altar seines Amts” geopfert.
Mir spricht Ludger Schulze von der SZ aus der Seele(http://www.sueddeutsche.de/sport/995/505200/text/). Du kommst auch drin vor, Jens.
Mich würde interessieren, inwieweit die SZ bei der Bazi-Connection AKA Groß-Deutsche Lösung mit Beckenbauer, Kahn, Sammer & Co. ihre Finger drin haben könnte.
Aber Kölner, der Vergleich hatte doch nur aufschiebende Wirkung, denn über kurz oder lang kommen die anderen Namen doch heraus
(dazu muss man nicht einmal in eine Kanzlei einbrechen, wie irgendwo zu lesen stand). Zum einen, weil Amerell ja die Option der Klage hat, mit der er ja reichlich trommeln lässt, und zum anderen, weil zumindest den schon erwähnten paar DFB-genehmen Journalisten längst bekannt ist, um wen es sich handelt. Es hat noch immer Möglichkeiten gegeben, ein “C” zu umgehen.@nocheinjurist: Sicher ist der aktuelle Amtsinhaber das kleinere Übel der genannten Optionen, aber eben immer noch ein Übel. Ich fand es erstaunlich, wie schnell sich der aus einer kleinen Revolution der Basis gekürte neue König mit der Elite arrangiert hat. De facto aber geht immer mehr Macht vom DFB an die DFL, womit ich mich einfach nicht anfreunden mag.
Beim Verband gibt es zumindest theoretisch noch demokratische Strukturen@ Jack #35: Wieso? Ich lese immer nur vom “einem Journalisten”, sowohl bei den Texten des einen Journalisten der FAZ als auch bei diesem völlig überraschenden Kommentar des einen Journalisten in der SZ. Kann ich nichts mit anfangen.
Leutchen, ich sage Euch: Wer oder was auch immer …
“König Fußball” rules supreme. Seine so herrlich entspannende, zur Wahl eines Lagers zwingende, archaische Philosophie ist die des mythischen, an sich längst überkommenen Schwarz-/Weiß, Freund-/Feind- Schemas, und diese noch dazu in den alleinigen Dienst des Kommerzes, sprich des Staates des integrierten Spektakulären (Guy Debord) gestellt.
In einem Wort: Totaler bis totalitärer – pardon – bullshit.
Die Beschäftigung damit – zum Zwecke der Bewusstwerdung, was in diesem Demagogentheater “shakespeareschen soap-opera-Ausmaßes (sinngemäß, wenn ich es richtig verstanden habe: Herr Holle) läuft – ist wichtig; daher sollten wir Frösche in diesem Sumpf stets versuchen, die Äuglein aus der dargebotenen, spielplan- oder ausserspielplanmäßigen Sülze heraus zu halten (und diese sportpolitische Domain darinnen).
Es ist alles – folgte man nur der alten bayrischen Weisheit “Wie der Herr, so’s G’schärr” – ganz einfach: adidas oder Nike. Das hieße übersetzt (und ich glaube, jemand vor mir – meinefresse – wollte es schon nicht aussprechen): Entweder … oder Bierhoff (incl., wie per elaborater PR angekündigt, Löw).
@ JW #35
Na hier: Von (A)merell bis Z(wanziger) – eine Lose-lose-Situation bekommt der “eine Journalist” zwar kein Gesicht, aber zumindest schon mal einen Namen.
Ist ja auch schon was Wert.
@ Jack: Ich hab im Urin, dass die von Ihnen genannte Lösung vor allem einem Medienkonzern helfen würde, dem lange der exklusive Zugang etwas abhanden gekommen schien. Wie weit Medien Personen ins Gespräch und in Position zu bringen versuchen, also ob und wie dort gespindoctored wird, das ist einer der spannendsten Fragen bei der Medienkunde.
So gesehen, nocheinjurist, vergleichen Sie mal die Haltung von FAZ und SZ zu diesem unsäglichen Niersbach.
Der link zum FAZ-Artikel funzt leider nicht mehr. Würd ich sonst machen ;) Ohne zu glauben, das Gras wachsen zu hören, wundert mich die halbe Rücktrittsforderung ohne Alternativnennung. Ob die SZ mit Franz B. gut fährt? Oder noch jemand anderes demnächst Ambitionen öffentlich macht…?
Bin gespannt.
Doch, nocheinjurist, der Link funzt. Vielleicht wurden bei Ihnen nur gerade die Überwachungsgeräte abgeklemmt und einer stand auf der Leitung :-)
@ wil: dann tet ich mal schnell zurück von meiner behauptung
Also, es ist schon sehr bedenklich, was gerade im Fall um Amerell passiert (journalistisch).
Am Samstag z. B. hat Thomas Kistner im Deutschlandfunk kommentiert, und zumindest in einem Punkt kann ich ihm nicht zustimmen. Es klang so als sei Kempter (als “Opfer”) wegen dieser insiskreterweise veröffentlichten Mails automatisch nicht glaubwürdig.
Mir persönlich gefällt der Inhalt dieser Nachrichten samt der Fragen, die sich ergeben zwar auch nicht. Nur, eines ist doch mal ganz klar: Kempter hat aus dem System heraus einen Stein ins Rollen gebracht, das Schweigen gebrochen etc.
Dass das nicht so einfach ist, dürfte klar sein, weil eben auch die Gefahr besteht, dass die Sache vertuscht wird, und der “Pfeifenbläser” (“Whistleblower klingt auch nicht besser) selbst büßt. Im Zweifelsfall heißt das allein gegen alle. Und in die Richtung geht es ja gerade.
In dem Zusammenhang hat heute morgen auch Markus Merk meinen Blutdruck in die Höhe getrieben. In der BamS hat er implizit fürs Vertuschen und ein Heile-Welt-Szenario plädiert. “Es gibt nur Verlierer” – Kempter habe ja wissen müssen, dass das für ihn unangenehm wird, sonst sei er naiv,
Herrgott nochmal: Natürlich musste er mit “Störfeuer” etc. rechnen, aber deswegen ist es ja gerade anerkennswert, dass Kempter trotzdem den Schritt nach vorne gemacht hat.
“Es gibt nur Verlierer”, das ist ja nun wirklich peinlich. Warum sollen wir überhaupt noch unterscheiden: Opfer, Täter, … einfach alle in einen Sack. Und ich dachte: Zahnärzte seien intelligente Menschen.
Ist doch ziemlich klar, was gerade passiert, teilweise wird das ja auch in den Medien angesprochen: Manfred Amerell versucht von seinen Verfehlungen abzulenken. Rücksichtslos. Widerlich und armselig. (Er könnte sich mit Claudia Pechstein kurzgeschlossen haben).
Im Gegensatz zu vielen anderen bin ich (noch?) nicht der Meinung, dass der DFB ein schlechtes Bild abgibt.
Dass das Fehlverhalten auf Seiten Amerells zu suchen ist, egal wie der Fall im Detail liegt, ist doch völlig klar. Er hat seine Position ausgenutzt. Wenn es um eine Freundschaft oder ein einvernehmliches Liebesverhältnis gegangen wäre, dann wäre das für sich o. k., aber ER hätte Konsequenzen ziehen müssen (nicht einfach in seinem Amt weitermachen können).
Durch und durch peinlich, wie sich hier ein Mann von über 60 Jahren verhält.
Umgekehrt: Natürlich ist das pikant, wenn (falls) Schiri Kempter einem Verein etwas Schlechtes wünscht (“Hoffentlich scheiden sie aus”). Entscheidend ist aber, was er pfeift – sofern er pfeift. Und bei allem Bussi-Bussi, das in diesen Mails enthalten ist, kann es doch wirklich niemanden überraschen, dass da auch so eine fragwürdige Passage (“Hoffentlich scheiden sie aus.”) vorkommt. Das ist ja aber eben dieAblenkung. Den handfesten Skandal müssen wir woanders suchen … (bzw. “suchen” brauchen wir ja nicht mehr).
Wird der nie unbedingt ganz dingfest zu machende, “handfeste Skandal” nicht so lange so aussehen, RalfKohler, dass die Brüder von Avarell “[k]ein schlechtes Bild” abgeben, wie man “noch [!]” akzeptieren mag, dass ausschließlich Daltons die Richter spielen?
Übrigens: In einem Feld, in dem es Homosexualität offiziell bisher gar nicht gab, wäre es schon sehr merkwürdig, wenn ein mit einer Frau verheirateter älterer, höher gestellter Herr gleich mit mehreren anderen (jüngeren) Herren einvernehmliche intime Beziehungen hätte.
Nicht dass es keine Zufälle gäbe. Aber manchmal ist es schwer dran zu glauben.
Amerells Verhalten ähnelt dem von Claudia Pechstein, dem von Christoph Daum.
Ich, ich und nochmal ich. Ablenken, auf unschuldig machen und um sich schlagen.
“Pervers” würde zumindest in dem Fall irgendwie gut passen.
@RalfKohler: mir scheint, sie scheinen etwas verpasst zu haben, namentlich Rechtsverständnis.
Den Fall, soweit ich aus der Presse informiert bin, mal auf sie gemünzt und angenommen, Sie seien Lehrer.
Ihre Schulbehörde ruft Sie an, eine 20-jährige Schülerin habe behauptet, sie zum Sex für bessere Noten gedrängt zu haben – dies obwohl Sie für die Beurteilung gar nicht zuständig waren – und man legt Ihnen nahe, aus dem Schuldienst auszutreten, was sie auch tun, da sie kurz vor der Pensionierung stehen und den anderweitigen Stress erahnen können.
Tage später lesen Sie über sich in der Regionalpresse ein Interview der Schülerin, wie Sie versucht haben sollen, die Brüste der Schülerin zu betatschen etc.
Gegen diesen Vorwurf können Sie sich juristisch nicht wehren, da es wahr ist.
Einen Tag später lesen Sie wieder in der Presse, die Schulbehörde habe Aussagen weiterer Schülerinnen, die sexuelle Nötigungen behaupten.
Sie wenden sich an die Schulbehörde, um die Namen, Zeit und Ort zu erfahren, um sich wehren zu können. Ätsch sagt die Behörde, das geht uns gar nichts mehr an, da Du ja nicht mehr bei uns bist …. aber in der Presse dürfen wir noch ein wenig nachkarten.
Der Schritt mit dem Antrag auf Erlass einer e.V. durch Amarell war m.E. notwendig. Ohne diesen hätte Amarell die Namen der Pfeifenbläser nicht genannt bekommen. Der DFB hätte im Verfahren die Namen eh bekannt geben müssen, sonst wäre er wohl beim LG München I unterlegen. So kam er noch mit einem blauen Auge davon und verkauft dies der BLÖD-lesenden Bevölkerung noch als Sieg.
Was hat das Ganze mit Pechstein und Daum zu tun ?!
Interessante Ausführungen RASchleicher, nur dass, wie mir scheint, die nicht so viel mit meinen Ausführungen zu tun haben.
Mindestens so viel hat Amerells Verhalten mit Pechstein und Daum zu tun.
Sie gehen doch in Ihrem Beispiel davon aus, dass der Beschuldigte auch schuldig ist. Warum muss er dann wissen, wer ihn beschuldigt haben mag (weil es mehr als vier Opfer gibt, oder was?).
Warum meinen sie Amerell sei nicht zuständig gewesen? Verstehe da Verschiedenes nicht.
Und die (angeblichen) Kempter-Mails musste Manfred Amerell am Ende auch veröffentlichen, zwingend, oder wie oder was?
Menno, Ralf Kohler, haben Sie zu viel “Akte X” gesehen? So viele Verschwörungstheorien …
Vielleicht sollten Sie sich noch einmal die Artikel in den “führenden Tageszeitungen” zu Gemüte führen – und darüber nachdenken. Von den Überregionalen fährt offensichtlich nur die Welt einen DFB-nahen Kurs, mit Abstrichen Bild, alle anderen sehen den Verband und ihren Präsidenten durchaus kritisch. Und raten Sie mal, wo der mutmaßliche Stenger-Nachfolger beim DFB volontiert hat, wo gearbeitet?
Sollten die Mails tatsächlich von Kempter stammen, was zu beweisen wäre, besteht zumindest die Wahrscheinlichkeit einer längeren freiwilligen Beziehung zwischen den Beiden – was Kempters Glaubwürdigkeit natürlich erschüttert. Den moralischen und strafrechtlichen Aspekt (Unzucht mit Abhängigen oder wie das heißen mag) lasse ich hier mal außen vor.
So lange es solches – und ich schreibe jetzt bewusst – Gedankengut gibt, kann es auch in diesem Fall nur Verlierer geben.
[...] geht es weiter mit Theo Ich-trete-zurück-oder-auch-nicht Zwanziger? Wird er die WM 2010 noch als DFB-Präsident [...]
@ralf kohler
na, allerdings muss er das wissen, wer ihn beschuldigt!
ich finde es bemerkenswert, dass sie bereits über sichere erkenntnisse zu verfügen scheinen, dass es in dieser affäre opfer sexueller nötigung gegeben hat.
Lesen Sie ruhig RASchleicher nochmal genau, the_doctor.
Akte X habe ich überhaupt noch nicht gesehen (Was verpasst?), ich versuche nur meinen grauen Zellen etwas gesunden Menschenverstand abzuringen.
Dahingehend, dass Herr Amerell eine (oder mehrere) heimliche”Beziehung(en)” nicht hätte zulassen dürfen, stimme ich vollkommen mit der DFB-Sicht überein. Vom Grundsatz her ist schon ein freundschaftliches Verhältnis heikel, aber wie auch in anderen Bereichen schwerer zu fassen. Wenn sich eine intime Beziehung ergibt, dann ist doch vollkommen klar, dass es nicht so weitergehen kann wie vorher. Dann würde die Liebe eben ihre Opfer verlangen (Herrn Amerells Abschied von seiner Position).
Dass er seine Position mißbraucht hat, wie auch immer, ist ja nun sowas von klar. Umso peinlicher sein Verhalten, die Indiskretionen. Wenn die Veröffentlichung vermeintlicher kempterscher Bussi-Bussi-Mails nicht reicht, dann muss er halt die Dosis erhöhen und dem Gegenspieler – zurecht oder zu unrecht anderweitig eine mitgeben (“Hoffentlich fliegen die Bayern raus.”) Irgendwas wird schon hängenbleiben.
Wenn Kempter oder ander andere solche Mails geschrieben haben, wenn, beweist das noch gar nichts. Natürlich erscheint die Sache dann in etwas anderem Licht. Aber eine Freiwilligkeit können wir auch dann nicht ohne Weiteres unterstellen. Allenfalls wüßten wir dann, dass Kempter & Co. zumindest gewaltige Opportunisten wären. Bereit fast alles mitzumachen (zumindest eine Zeit lang).
Nochmal: Wie weltfremd wollen wir denn sein? Ein mit einer Frau verheirateter älterer Herr hat einvernehmliche, intime oder zumindest erotisch gefärbte Beziehungen mit mehreren jungen Männern, die ganz zufälligerweise von ihm abhängig sind? Ich wiederhole mich. Das ist doch eine abenteuerliche Vorstellung, erst recht, wenn es um ein Umfeld geht, indem Homosexualität quasi ein Tabu ist. (Hier scheinen einige noch sehr an die große, gar multiple Liebe zu glauben … schöne Idee, aber zumindest in diesem Kontext wenig realistisch).
Nehmen wir nur eine Aussage wie die, Kempter köne das FIFA-Emblem nun bestenfalls noch auf seinem Schlafanzug tragen (nicht auf dem Platz, weil seine Karriere am Ende sei): Das spricht doch schon für sich. Hier spricht eine Pfeife. Unsachlich, gehässig, komplett daneben, was wollen Sie mehr?
Was sollte Herrn Kempter und oder andere Schiedsrichter veranlassen sich solch eine Geschichte auszudenken? Bzw.mit solch einer pikanten Geschichtezumindestin die Halböffentlichkeit zu gehen? Es ist nicht komplett auszuschließen, aber sehr unwahrscheinlich. Eben auch weil die Gefahr besteht, dass das auf sie selbst zurückfällt, egal, ob der DFB das vertuscht oder ob die Sache – wie nun geschehen – richtig öffentlich wird.
Bei Kempter spricht etwas dafür, dass er den Zeitpunkt unter strategischen Gesichtspunkten gewählt hat. Als er auf die FIFA-Liste gelangt war, machte er Meldung. Nicht optimal mag man sagen, oder eben auch dieses Vorgehen für opportunistisch halten. Aber logischer wäre doch wirklich anzunehmen, dass es ihm eben schwer gefallen ist, so zu handeln, und er eben versucht, das Risiko für sich so gering wie möglich zu halten. Ist doch in Ordnung: Warum sollte ein Opfer nochmal zum Leidtragenden werden wollen.
Übrigens: Irgendwo habe ich auch gelesen, nun drohe Kempter seine Existenz zu verlieren. Das ist wohl Quatsch. Er wird ja nicht bei der Sparkasse entlassen. Die Schiedsrichterei ist eine schöne Sache, ein lukrativer Nebenerwerb etc., aber falls er darauf verzichten müsste, wäre er noch nicht seiner Existenzgrundlage beraubt.
Ralf Kohler,
Sie verkennen meiner Meinung nach vollkommen den Kern der Geschichte: das Vorgehen des DFB und seines Präsidenten Zwanziger.
Lesetipp: Berliner Zeitung: Dr. Z. taumelt
Amerell war, sicher mit Nachhilfe des DFB, zurückgetreten. Dabei hätte es Zwanziger gut und gern belassen können. Alles andere sind Geschichten zwischen erwachsenen Männern. Einschließlich der Frage, ob einer derjenigen, der sich genötigt gefühlt hat, Anzeige erstattet.
@jw: kleine Nachfrage am Rande: Hat das eigentlich einen konkreten Grund, daß sowohl in FAZ wie SZ nur von “einem Journalisten” gesprochen wird oder ist das reiner Zufall?
@ Linksaussen:
jw:
@Ralf: JW ist aber doch kein Konkurrent, in der SZ werden ja nach wie vor (wenn auch seltener als früher, meine ich) Artikel von ihm veröffentlicht. Zudem meine ich mich zu erinnern, dass das Verhältnis zumindest zu Th. Kistner nicht von gegenseitiger Verachtung geprägt scheint.
@ Linksaußen: Das ist bestimmt reiner Zufall. Ich denke, die haben einfach den Namen vergessen. Ich vergesse auch manchmal Namen. Kann passieren. Im FAZ-Feuilleton wurde der Name überraschender Weise erwähnte, aber nicht nur deshalb habe ich für den Beitrag von Patrick Bahners einen Lesebefehl ausgesprochen.
Ha, den Kern der Geschichte sehe ich woanders.
Wenn ich mir z. B. Amarells Sport Bild-Interview ansehe, bin ich im ersten Moment geneigt, das irgendwie sympathisch zu finden, so als eher wohlmeinender Mensch.
Schon im zweiten Moment gelange ich aberzur Überzeugung, dass das Unsinn ist, was er da erzählt (passt möglicherweise zum Blatt, ähnelt irgendwie auch der – anfänglichen – Pechstein-Berichterstattung).
“Leichen”, Mensch, Herr Amarell trägt aber dick auf. Falls jemandens Schiedsrichterkarriere einen Knick erleiden würde, dann wäre er gleich tot? Ach was, dieser Typ macht einen auf “Ich bin der Beschützer meiner Mitmenschen” will aber vor allem die eigene Haut retten.
Zu diesem Verhaltensmuster würde ein Mißbrauch seines Amts übrigens gut passen.
Was gerade breitflächig abläuft ist doch ein einziges Plädoyer fürs Vertuschen. Dass Amarell und andere, mehr oder weniger Beteiligte nicht wollen, dass alles an die Öffentlichkeit geht, ist ja verständlich. Aber dass viele Medien ins selbe Horn stoßen, ich begreife das nicht.
Wo ist das Problem? Das Problem für all die, die sich nichts vorzuwerfen haben oder gar nicht beteiligt sind, kann doch nur der Tratsch etc. sein. Der Umstand, dass wir zwar gerne (auch hier) so wahnsinnig liberal tun, aber nicht – erst recht nicht alle – wirklich so denken und handeln. Dann hat er nichts falsch gemacht, könnte man höchstens sagen, oh, er hätte das anders “managen” sollen etc. (was aber nicht meine Meinung ist.
Wenn niemand ein Problem mit Homosexualität hätte, alle vorurteilsfrei wären, was hätte dann ein Kempter zu befürchten, wenn er nichts falsch gemacht hat. Und sofern das nicht alles eine große Intrige ist (von ihm angezettelt), kann man ihm ja nichts, auch wenn er “mitgespielt” hätte.
Dass er vertrauliche Mails geschrieben hat oder haben soll, spricht ja auch noch überhaupt nicht dagegen, dass es eine Belästigung gegeben hat. Kleine Analogie: Vergewaltigung in einer Ehe gibt es ja auch – als Straftatbestand. Da können wir dann auch nicht davon ausgehen, dass Kempter alles und das dauerhaft mitmachen muss, nur weil er (freiwillig oder unter Druck bzw. aus opportunistischen Gründen) Mails solchen Inhalts schreibt.
Woher kommt das Problem der Familien bzw. für die Familien? Doch wohl aus der gleichen Quelle. Durch Vorbehalte, die andere haben, die man möglicherweise selbst hat. Gut, dann vielleicht noch durch eine Art von Stress, dadurch dass man nicht genau weiß, was stimmt, dass es einem vielleicht peinlich ist, dass ein Angehöriger oder ein Vertrauter eines Angehörigen überhaupt im Verdacht steht, jmd. belästigt zu haben.
Dass wir dazu neigen das Ganze als Theater wahrzunehmen, liegt das nicht auch wieder daran, dass man (viele, sehr viele) geneigt ist, so etwas nicht ernst zu nehmen. “So etwas”, ein heimliches intimes, vielleicht homosexuelles Verhältnis in solch einem Umfeld, in der Männerwelt Fußball, da wo alles dem Ball hinterläuft, da wo es vermeintlich nur um Sieg oder Niederlage geht.
Wenn Zwanziger Kempter mit Uli Hoeneß in der Daum-Affäre vergleicht (in einem eher positiven Sinne) halte ich das für angemessen. In dem Fall ging es aus meiner Sicht im Kern auch um Glaubwürdigkeit und Transparenz. Nicht einfach nur darum, ob jmd. “zufälligerweise” Drogen nimmt und ebenso “zufälligerweise” Bundestrainer ist.
Nicht derjenige, der etwas öffentlich macht (wenn es stimmt) ist das Problem. Sondern Zustände die nicht so sind wie sie scheinen und ggf. sein sollten, sind das Problematische. Wer sich fürs Vertuschen ausspricht trägt dazu bei das System zu erhalten – auch wenn das System krank sein mag, z. B. auch deshalb, weil es das Entstehen einer Schweigespirale (keiner traut sich gegen einen Amtsmißbrauch aufzumucken) begünstigt.
Lob von allen Seiten…
Wenn man wie Theo Zwanziger plötzlich sehr laut und kräftig Unterstützung von allen Fußballpromis Deutschlands erhält, wäre ich vorsichtig. Wenn von allen seiten wider besseren Wissens die gute Arbeit gelobt, die der DFB-Präsident angeblich leistet, da…
@ralfkohler (60)
ich gebe dir in vielen punkten recht. zb in jenem, dass die kempter kompromittierenden emails eine belästigung von seiten amerells nicht von vornherein ausschliessen. übrigens auch in dem punkt, dass zwanzigers vergleich der rolle kempters mit uli hoeness in der affäre “daum” durchaus passend ist.
was ich aber überhaupt nicht teilen kann, ist deine einschätzung, die medien würden in dieser affäre etwas zu vertuschen helfen.
kempter (und wohl einige andere) haben sich aus der deckung gewagt (jedoch ohne anzeige zu erstatten!) und der dfb ist ihnen frühzeitig, oder soll man sagen – voreilig, beigesprungen, ohne den beschuldigten amerell intern mit den konkreten belastenden aussagen zu konfrontieren und ihm die gelegenheit zu geben, dazu stellung zu beziehen. stattdessen wurde er auf medialem wege kaltgestellt.
unabhängig davon, ob die vorwürfe stimmen, war das nicht gerade die feine englische art von seiten des dfb und verletzt rechtstaatliche mindeststandards. darüber drohte zwanziger zu stolpern (aber er fiel noch nicht, wie wir leider feststellen mussten, weil sich aus dem in angststarre befindlichen system dfb noch kein potentieller nachfolger lösen wollte) und wurde von seiten vieler medien zu recht hart kritisiert. dass nun amerell zum gegenschlag ausholt, ist irgendwie verständlich und mag ihm gegenüber kempter erstmal oberwasser geben. der mann hat seinen ruf zu verlieren. ob er seine behauptungen bezüglich seines verhältnisses zu kempter aber vor gericht glaubhaft aufrechterhalten kann, dass ist doch eine ganz andere frage und wird sicher nicht von den medien entschieden. ;)
Jedenfalls scheint “dottore” Zwanziger den Löw und Bierhof überleben zu wollen. Auf die Zeit nach der WM darf man gespannt sein, wer was zu sagen hat, wer bleibt und wer gehen muss.
The_doctor, nein, die Medien helfen in diesem Fall nicht etwas zu vertuschen.
Geht ja nicht gut, wenn derart – und so intensiv – berichtet wird.
Nochmal einen Schritt zurück: Ich sage, die Medien (sehr viele) geben ein Plädoyer ab für das Vertuschen. (Das aber in diesem Fall nicht möglich ist).
Das ist doch paradox: Man berichtet sich dusslig (ich als Journalist verstehe das) und ist nicht etwa dankbar für den Stoff, im Gegenteil, man argumentiert, dass es besser gewesen wäre, den Deckel draufzuhalten. (Komisch: Normalerweise wirft man sochen Organisationen doch gerade vor, dass sie eine Vertuschungsabsicht haben.
Egal, was man von Theo Zwanziger im Allgemeinen, von seinem “Management” des Falles im Besonderen, vom DFB etc. hält: Eines sollte man nicht übersehen: Voreilig oder nich: Wenigstens hat er sich auf die Seite des Schwächeren gestellt. Auf die Seite des Schwächeren – des Untergebenen.
Bitte sacken lassen.
Das scheint mir (LEIDER) weniger denn je selbstverständlich zu sein.
An dieser Stelle mal eine Analogie zu Olympia-Rückkehrer Jörg Kachelmann.
Seit Menschengedenken ist davon auszugehen, dass da wo ein Mann und eine Frau – wie auch immer – zusammenkommen, die Frau (physisch) der schwächere Part ist. Also nimmt man (notgedungen) erst Mal an, dass da was dran ist, wenn eine Frau gegenüber (XY)-Mann solche Vorwürfe erhebt. Folglich wandert dieser Mann eben notgedrungen zur Überprüfung und zumindest bis zur Klärung hinter Gitter, auch wenn im Zweifelsfall Aussage gegen Aussage steht und der Verdächtige sich sehr wohl als unschuldig erweisen mag.
O. K., ich vergleiche nun Äpfel und Birnen – wundere mich aber auch nicht über einen zu entdeckenden Unterschied: Während Kachelmann theoretisch komplett unschuldig sein KÖNNTE ist im Fall Kempter/Amerell offensichtlich, dass keinesfalls Amerell unschuldig (und sein Gegenspieler der Böse) ist. Egal, welches Szenario bei der Schiedsrichter-Story gegeben sein mag: Immer erscheint Amerell in einem schlechten Licht (nur in welchem Licht die anderen Akteure erscheinen (gut, neutral, Zwielicht, auch schlecht), nur das variiert.
Auch interessant was der DFB veröffentlicht zur Einstellung des Verfahrens Amerell / Kempter.
DFB HP
Das liest sich hier irgendwie anders.
Sportschau
Kicker
Bemerkenswerterweise wird dort unterdrückt, dass dem Gericht jeglicher Beweis für sexuelle Belästigung fehlt und dass eben deshalb keine Anklage erhoben wird. Dies war aber doch ein wesentlicher Vorwurf gegen Herrn Amerell, auch von seiten des DFB, oder irre ich mich? Verbieten die DFB-Statuten etwa persönliche Beziehungen am Arbeitsplatz?
So ein Statement habe ich auch lange nicht gelesen. Aus dem sportschau.de-text das, was die StA herausgefunden hat.
“Die Vernehmungen sowie die Auswertung von E-Mails und SMS hätten “keine ausreichenden Anhaltspunkte” ergeben, dass Amerell “bewusst einen Widerstand der vier Schiedsrichter gegen seine sexuellen Handlungen überwinden musste”, befand die Staatsanwaltschaft.
In Bezug auf die Einstellung des Verfahrens gegen Kempter und die drei weiteren Unparteiischen erklärte die Staatsanwaltschaft außerdem, dass den Beschuldigten nicht nachgewiesen werden könne, dass sie im Rahmen des Verfahrens sowie der auch öffentlich geführten Auseinandersetzung bewusst falsche Angaben gemacht hätten.”
Also, maW, es hat Widerstand der Schiedsrichter gegeben. Aber davon wusste und spürte Amerell nichts. Deshalb hat er ihn auch nicht bewusst überwunden, d.h. kein Vorsatz.
Weil die Schiedsrichter aber nach ihrem Emfoinden Widerstand geleistet haben, haben sie mit den Anschuldigungen nicht bewusst (! – kein Vorsatz) falsche Angaben gemacht.
Das ist echt geil.
Ähm.. angesichts der Tatsache, dass die eine oder andere StA noch über Restkenntnisse des Zweifelsgrundsatzes verfügen soll, könnte man aber aus dem Statement (welches ich zugegen nicht gelesen habe) auch einfach ablesen, dass ein einzelner Ablauf, welcher die Strafbarkeit bereits wegen des Nichtvorliegens eines Einzelmerkmales des Tatbestandes ausschließen würde, denkbar und nicht widerlegbar ist und man sich die Mühe zur Aufklärung der anderen Merkmale oder möglichen Geschehensabläufe erst gar nicht gemacht hat, oder?
Zu deutsch: So könnte es gewesen sein. Wie es wirklich war, interessiert uns nicht.
btw: Diese Antwort noch bemerkt?
@ sternburg: Ja, habe nur gestaunt, dass die StA zweimal das Wort “bewusst” abgesetzt hatte.
Wäre der objektive Tatbestand weggefallen (zB durch Einverständnis bei der Handlung), wäre es schwer, die Anschuldigung später als unbewusst unwahr zu klassifizieren. Aber vielleicht hab ich auch was übersehen.
Bleibt für mich die Frage, ob in anderen Sportarten auch so mit dem Zweifelssatz gearbeitet worden wäre.
das btw – betrifft den Palandt-Nachweis? Muss mir erstmal einen suchen.
[...] Theo Zwanziger bleibt doch (noch) im Amt [...]
kommentar schreiben