39 Antworten

  1. Matthias
    21.02.2010
  2. Matthias
    21.02.2010

    Nachtrag: War wohl der falsche Artikel…

  3. Matthias
    21.02.2010

    Nachtrag 2: Ist doch der richtige Artikel – nur die Einleitung (“Der Staat ist der größte Förderer des deutschen Olympiateams (…)”) fehlt.

    Sorry für die leichte Verwirrung.

  4. Linksaussen
    21.02.2010

    Sind in den 250 Millionen die Gehaltskosten für all die Soldaten, Polizisten und BGS-Angestellte eingerechnet?

  5. Marco
    21.02.2010

    @jw

    Weiß nicht, ob ich dir damit helfe.

    http://www.texthilfe.de/?tag=medaillenspiegel

    Was kostet Gold?

    Hier ist der Archiv. Komme momentan nur nicht durch

    http://fazarchiv.faz.net/webcgi?START=A11&T_SEITE=2&WID=00343-8530160-40806_4

  6. Marko Lehmann
    21.02.2010

    Diese Zielvereinbarung erinnert mich an andere Zeiten (Diplomaten im Trainingsanzug)!!Gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen DOSB und DTSB der DDR (natürlich mit Ausnahme des planmäßigen Dopings).

  7. dieter
    21.02.2010

    Gehört zur Sportförderung auch der Einsatz von Polizei, städtischen Diensten usw. bei Sportveranstaltungen (Fusball, EM, WM usw.) oder sind das Sonderposten, die in obiger Tabelle nicht mit eingerechnet sind?

  8. Stefan
    21.02.2010

    Man könnte auch noch die GEZ-Gebühren erwähnen, die für Übertragungsrechte bezahlt werden müssen und in die Taschen des IOC wandern.

  9. Pecas
    21.02.2010

    Sollte ich etwas am Auge haben, dass mir Herr Dr. Bach im Sitz Nr. Zwo hinter dem derzeitigen Bundesverteidigungsminister auf Rang 1 im Feuerwehr-Sparkassen-Bob zwingend vorkommt wie der Glöckner von Notre Dame persönlich?
    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!

  10. antistar
    21.02.2010

    Völlig wertfreie Nachfrage, weil mich das jetzt beim Lesen interessiert hat: Wieso hätten denn Bobsport und Rodeln bei genauerem Hinsehen Legitimationsprobleme bei den Olympischen Spielen?

  11. Jens Weinreich
    21.02.2010

    @ dieter: Nein. Das kann ich definitiv sagen. Diese Kosten tauchen da nicht auf. So wie die Kosten für olympische Sicherheit nie in einem offiziellen olympischen Etat auftauchen. Der Sport rechnet einfach damit, dass – wie in Vancouver – der Staat einfach mal mehr als 900 Millionen Dollar für Sicherheitsmaßnahmen ausgibt. In Deutschland haben wir die Diskussion über Kosten von Polizeieinsätzen ja ansatzweise bei Fußballspielen. Der DFB reagiert immer empört auf Forderungen, da müssten sich Profivereine beteiligen. Die Lobby der Fußballfans in der Politik verhindert das.

    @ Marko Lehmann: Mich erinnert das auch daran. Der Begriff “Staatsamateure” trifft meines Erachtens auf die Sportsoldaten auch zu.

  12. Jens Weinreich
    21.02.2010

    @ antistar: Weil es keine wirklichen Weltsportarten sind im Sinne, wie es einmal in der Olympischen Charta definiert wurde – also Verbreitung in einer Mindestzahl von Ländern auf einer Mindestzahl von Kontinenten. Bei Wintersportarten ist das natürlich immer schwierig, weil automatisch eine Vielzahl von Nationen ausgeklammert sind, für die Übungen auf Schnee und Eis doch recht ungewöhnliche Übungen sind, schlicht weil Schnee und Eis nicht vorkommen. Dennoch muss man gerade bei Bob und Rodel und Skeleton sagen: Diese Disziplinen werden nur von wenigen Dutzend Menschen weltweit halbwegs professionell betrieben. Und nirgends so mit Nachdruck und Staatsförderung wie in Deutschland. Es hatte sich im Laufe der Jahre eingebürgert, dass die wenigen Nationen, die das so energisch betreiben, ihre ausrangierten Fahrgeräte den Exoten weitergeben und die auch immer mal mit trainieren lassen – dadurch konnte man die Zahl jener Nationen, die vermeintlich ernsthaft diese Sportarten pflegen hochtreiben und kam einigermaßen in die Sphären, die die Charta verlangte. Dieser Zusammenhang führte letztlich auch zu jenen legendären Karibik-Bobs aus den Virgin Islands oder Jamaika inkl. putziger Filmchen (“Cool runnings”).

    Das war’s extrem verkürzt. Jetzt verständlicher?

  13. mb
    21.02.2010

    @dieter, jw.
    Grundsätzlich trifft die Aussage zu, dass die Kosten für Polizeieinsätze bei Sportgroßveranstaltungen nicht mit zur Sportförderung dazugehören.

    Aber:
    Es gibt einen Bundeszuschuss zur Sicherheit für die Fußball-WM 2011 (2009: 120 Tsd. Euro, 2010: 150 Tsd. Euro)

    Von 2005 bis 2007 wurden anlässlich der Fußball-WM 2006 Kosten für den “Stab Sicherheit” im BMI-Etat der Sportförderung veranschlagt: immerhin zusammen 23 Mio. Euro.

    Die Förderung der Koordinierungsstelle Fanprojekte (Deutsche Sportjugend dsj) erfolgt im Etat des Familienministeriums: 2010 mit 237 Tsd. Euro.

  14. cf
    21.02.2010

    (btw: dieses kleinod des olympischen journalismus war zu beginn der spiele schon ha aufgefallen. daher hatte ich jetzt einfach ein dejavu-erlebnis — der erste satz über den vermeintlichen zynischen angriff auf den sinn des leistungssports war mir damals schon aufgefallen und also im gedächtnis geblieben, sodass ich mich jetzt gefragt habe, ob der dosb es tatsächlich fertig bringt, innerhalb kürzerer zeit in empörten leserbriefen zweimal den selben satz zu verwursten. aber so weit ist es dann doch noch nicht.)

  15. mb
    21.02.2010

    @Linksaussen

    Die Kosten 2010 für die Sportfördergruppen bei der Bundeswehr sind angegeben mit: gesamt ca. 31 Mio. Euro, davon 21,5 Mio. Personalkosten i.e. Sinne.

    Zur Frage Bundespolizei (früher BGS): Frag doch mal per mail bei den Sportpolitikern nach, mit kurzer Fristsetzung. Auf die Antwort bin ich auch gespannt.

  16. mb
    21.02.2010

    Der auf dem abgebildeten roten Bob erkennbare Sponsor macht mich richtig wütend. Denn wahlweise wirbt dieser Finanzakteur mit den Slogans “Deutschlands größter Sportförderer” oder “Deutschlands Sportförderer Nummer 1″ zu sein.

    Der größte Sportförderer in Deutschland ist definitiv die öffentliche Hand (Bund, Länder, Gemeinden), also der Steuerzahler. Aber den Herren im Bob ist es wohl egal: Hauptsache das Foto ist schön.

  17. antistar
    21.02.2010

    @jens: Danke für die ausführliche Antwort. Durchaus verständlich, diese Einstellung, auch wenn ich sie nicht teile. ;)

  18. Ralf
    21.02.2010

    Thomas Purschke für sportspool.tv: Stützpunkt-Chef muß zahlen

    Wie Staatsanwalt Grünseisen erklärte, “gab es trotz Anhaltspunkten für eine unzulässige Hilfeleistung durch Filbrich im Vergabe-Verfahren um die Planungsleistungen für den Skitunnel in Oberhof, keine Hinweise auf eine Gegenleistung in Form finanzieller Zuwendungen der Deyle GmbH”, einem Stuttgarter Planungsbüro für Sportbauten, dessen Chef Uwe Deyle ist.

  19. Stefan W.
    22.02.2010

    Guttenberg (von ~) macht jetzt einen auf Sparkassenvertreter? Als Volksvertreter verdient er nicht genug, oder ist es seine Pflicht als Bundesminister für die doch eher kommunal/lokal/landesmäßig verfaßten Sparkassen Werbung zu treiben? Ist ihm das nicht peinlich? Was sagt die Deutsche Bank zu derartiger Parteilichkeit? Die FDP, der selbsterklärte Anwalt kleiner, dt. Privatbanken? Interessiert Euch nicht? Mich auch nicht. :) Jeder soll sich so peinlich machen wie er kann.

  20. franzferdl
    22.02.2010

    die zielvereinbarungen sind ja ein wahrer genuss. erinnern irgendwie an planwirtschaftliche zeilvorgaben, die ja auch gerne mal in mehrjahresplänen formuliert wurden. dass das ganze dann noch mit einem loblied auf das konkurrenz- und leistungsprinzip verbunden ist, das scheinbar wie selbstverständlich in alle anderen gesellschaftlichen bereiche bis in die kindergärten hineinregiert, tönt jedoch irgendwie dialektisch bis obszön. und nach einem marketingstext des think tanks INSM. der hackl schorsch wird zufrieden sein…

    ps.: jens, vielen dank für die aufklärungsarbeit & darstellung dieses sport-militär-politik-industriellen komplexes, der im hintergrund, und manchmal doch sehr offensichtlich im vordergrund wirkt. zu erinnern sei an dieser stelle auch an das unappetitliche interview mit guttenberg in der ard vom gestrigen sonntag.

  21. Ralf
    22.02.2010

    MDR: Ermittlungen gegen Wintersportzentrum-Chef eingestellt

    Staatsanwalt Grünseisen bestätigte MDR-Informationen, wonach die Ermittler auf Filbrichs Konten 25.000 Euro gefunden hatten, zu denen der Verdächtigte keine Herkunftsangaben machen konnte.

  22. Ralf
    22.02.2010
  23. Ralf
    08.06.2010

    FAZ: Das „Eigenleben“ des Sports in der Bundeswehr

    Schon vor Monaten forderte der BRH das Militär auf, „Haushaltsklarheit und -wahrheit“ über die Kosten seines Sponsorings herzustellen. Der BRH kritisiert zudem, dass die Bundeswehr Spitzensportler ohne eigenes Konzept und auf der Basis eines Erlasses von 1968 fördere. Er verlangt Belege dafür, dass diese Förderung effektiver sei als etwa die Vergabe von Stipendien.

  24. Ralf
    21.09.2010

    Michael Reinsch in der FAZ: Spitzensportförderung: Erträgliche Einschnitte

    Auch eine reformierte und um ein Drittel verkleinerte Bundeswehr wird wohl den Sport fördern. In den Vorschlägen von Verteidigungsminister zu Guttenberg sind jedenfalls Sportsoldaten ebenso wie die Flugbereitschaft der Regierung ausgeklammert.

  25. Ralf
    04.11.2010

    Boris Herrmann in der SZ: Bundeswehr spart nicht beim Sport – Beliebte Soldaten

    Die Sportförderung sei – wie zum Beispiel auch die Militärmusik – ein wichtiges identitätsstiftendes Element für die Bundeswehr. ‘Viele Unternehmen suchen händeringend nach solchen Ankerpunkten, die breite Sympathien auch in der Öffentlichkeit genießen’, so Weise. Es ergebe deshalb wenig Sinn, sich jetzt an einem solchen Nebenkriegsschauplatz zu verzetteln.

  26. Ralf
    17.12.2010

    Markus Völker in der taz: Sorgenfreiheit für Armisten

    Die Umwandlung der Bundeswehr zum Freiwilligenheer ist beschlossen. Für die Sportsoldaten ändert sich nichts. Sportpolitiker wollen das System so erhalten, wie es ist.
    […]
    “Spitzensportförderung zu betreiben, ist für eine Bundeswehr, die künftig auf freiwillige Kräfte angewiesen ist, sehr attraktiv.” Karl-Theodor von und zu Guttenberg, der Minister für Eigenreklame und Symbolpolitik, wird wohl kaum auf seine Diplomaten im Trainingsanzug verzichten wollen.

  27. Ralf
    21.01.2011
  28. Ralf
    14.02.2011

    Heute bei sport inside: Vorsprung durch Technik

    Auf knapp fünf Millionen Euro pro Jahr beläuft sich der Etat der FES.

  29. Ralf
    17.02.2011

    Merkur: Klares Bekenntnis für den Spitzensport

    Um talentierte Athleten weiterhin zu unterstützen, werde die Sportfördergruppe der Bundeswehr auf alle Fälle aufrecht erhalten. Derzeit gehören dieser Gruppe 767 Spitzensportler an, sollen aber bis 2012 auf circa 820 Dienstposten – inklusive Militärsportarten – erhöht werden. Die Summe, die in diesen Bereich fließt, sei schwer zu beziffern, erklärte Schmidt. Insgesamt beläuft sich diese Haushaltsstelle samt Personalkosten auf rund 30 Millionen Euro pro Jahr.

  30. Ralf
    16.03.2011

    Christian Deutschländer im Merkur: Bayerns Polizei will eigene Olympiasieger

    Zusätzliche Mittel fordert Herrmann vorerst nicht. „Bei insgesamt 39 000 Mitarbeitern der Polizei sprengen zwei mal zehn Leute den Stellenplan nicht.“ Er versichert zudem, nirgendwo würden Beamten-Posten abgezogen.

  31. Ralf
    08.04.2011
  32. Ralf
    10.05.2011

    nolympia.de: Vancouver 2010: Die Siege der deutschen “Sportsoldaten?

    Von 153 Athleten des deutschen Teams waren 99 Sportsoldaten (Bundeswehr 63, Bundespolizei 24, Zoll 12). Das sind knapp 65 Prozent Anteil Sportsoldaten.
    […]
    Die Sportsoldaten gewannen 13 von 13 Goldmedaillen, 20 von 24 Silbermedaillen und 11 von 15 Bronzemedaillen.
    […]
    Alle nicht staatlich alimentierten Sportler werden benachteiligt. Der „Spitzensport“ ist durch den hohen Anteil an Sportsoldaten und Staatssportlern zur Farce verkommen.

  33. Ralf
    17.06.2011

    Heiner Effern in der SZ: Polizisten für Olympia

    Die Staatsregierung plant ein eigenes Leistungszentrum für Spitzensportler, das bei der Polizei angesiedelt werden soll. Schon im Jahr 2012 sollen die ersten zehn Sportler ihren Dienst antreten, kündigte Innenminister Joachim Herrmann am Donnerstag in Bad Endorf an.
    […]
    Das Geld werde aus “Bordmitteln der Polizei”, sprich dem Etat der Polizei, aufgebracht.

  34. Ralf
    27.01.2012

    Tobias Schuhwerk und Andreas Kornes in der Augsburger Allgemeinen: Bundeswehr fliegt Skiprofis zum Aufwärmtraining

    Für die Skirennfahrer war es der erste Flug, bestätigte ein Bundeswehrsprecher. Allerdings hätten in der Vergangenheit schon Langläufer und Biathleten den Service in Anspruch genommen.

  35. Ralf
    28.03.2013
  36. Ralf
    01.02.2014

    nolympia.de: Sotschi 2014 III: ab 1.1.2014

    Deutsche Sportsoldaten in Sotschi 2014. Der DOSB gibt bei seiner Zusammenstellung “Die deutsche Olympiamannschaft” 159 Mitglieder an; die Berufsangaben sind dort angegeben. Davon sind 31 bei Polizei/Bundespolizei, 67 bei der Bundeswehr, 15 beim Zoll. Lediglich 46 Sportler sind nicht bei Polizei, Zoll oder Bundeswehr. Damit besteht die deutsche Sportlerdelegation zu 71 Prozent aus Sportsoldaten.

  37. Ralf
    10.04.2014
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