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Peking, Tag 23
veröffentlicht: 23. August 2008, 09:59 - zuletzt bearbeitet: 23. August 2008, 18:53 - 59 kommentare15.52: Moin. Bekomme gerade einen Anruf aus London. Was los sei, will jemand wissen, ich hätte noch keine RSS verschickt heute. Ich begreife dieses Internet-Dingsda ja auch nicht richtig, doch soweit ich glaube, es zu kapieren, verschicken sich diese RSS irgendwie selbst, werden abgerufen oder … exklusiv für die besorgte Anruferin, die befürchtete, ich sei erschöpft umgefallen oder von den Triaden verschleppt: Hier steht, wie das mit diesen RSS-Dingern funktioniert.
15.59: Die Pressekonferenz des UDIOCM (unpolitischstes deutsches IOC-Mitglied) heute morgen im Deutschen Haus habe ich übrigens verschlafen. Werde auch morgen nicht zur Abschluss-PK der deutschen Bilanzzieher gehen, zu Michael Vesper, Ausputzer des UDIOCM. Auch mal was Neues: Während der gesamten Spiele nur ein mal im Deutschen Haus gewesen – bei der Eröffnungs-PK. Dann nie wieder, auch abends nicht, beim von vielen so geschätzten Umtrunk.
16.08: Das UDIOCM sagte: “Es waren Spiele der Athleten mit wunderschöner Stimmung. Die Olympische Bewegung geht gestärkt aus ihnen hervor.” Gesiegt hätten die “Faszination der Spiele” und die “Macht der Realität”. Oh. Ja. Hört da eigentlich noch jemand zu? Glaubt dem UDIOCM jemand?
Gesiegt hat natürlich die Macht der Bilder, und das war nie anders zu erwarten gewesen. Darauf lief alles hinaus. So war es geplant. Über die Nachbeben dieser unvergleichlichen Retortenspiele auf dem Raumschiff Olympia, dieses Propaganda-Joint-Ventures von IOC und chinesischer KP, wird noch viel zu reden sein in den nächsten Monaten und Jahren. Auf die Schnelle einige aktuelle Texte einiger meiner LIeblingsautoren: Christian Bommarius (Erster sein), Ralf Wiegand (zu Tode gesiegt), Matti Lieske (Gespräch mit der Kanzlerin), Thomas Kistner (Das Raumschiff gekapert). Auch Bernhard Bartsch und Reinhard Mohr – Gute Miene zu bösen Spielen – sind lesenswert. Und ich habe mich an einem Beitrag über den Herrn der Bilder versucht. Als Lektüreempfehlung sollte das bis zur letzten Leichtathletik-Session reichen.
Ich tippe übrigens, dass die Jamaikaner heute Witz-Bolt auch in der Rundenstaffel laufen lassen. Nur so eine Idee.
17.03: Der Dopingfall, schneller vermeldet als die Nachrichtenagenturen, hier auf diesem Blog :) Es ist der Gewichtheber Igor Rasoronow aus der Ukraine (wie Blonska). Das IOC-Dokument dazu.
18:17: Oh Gott, um manche Kollegen ist es schlimm bestellt nach drei Wochen in diesem Zirkus. Unterhalten sich die Herren B und L eben doch tatsächlich über Pitchen beim Baseball (Finale Kuba vs Korea Republic) und die Netto-Action in dieser Sportart, die, so Kollege B, bei maximal 15 Minuten liegt.
21.29: Und das ist also Belgiens Hochsprung-Olympiasiegerin: Tia Hellebaut:

21.44: Wie versprochen, für Chris: Woher wusstest Du, dass Fotografieren verboten ist?

Und falls man den Sticker nicht lesen kann, hier die Vergrößerung, während Belgiens Hymne durchs Vogelnest tönt:

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- Ralf: BR-Rundschau: Ersatz für den Ersatz BR: Vermittler Schneider offenbar erfolgreich











ehrlich – ich habe mir auch schon sorgen gemacht.
unkraut vergeht nicht.
Ist in Reporterkreisen schon etwas mehr bekannt wessen A-Probe verdächtig war?
Die Meldung ist schon etwas komisch. Man hat wieder einen Doping-Sünder, aber weder Disziplin noch Name werden genannt. Das deutsche Fernsehen fügt nur erleichtert hinzu, es sei kein Deutscher. ;)
keine ahnung.
ARD sagt gerade es würde heute nachmittag bekanntgegeben. Nehme an Nachmittag in Europa. ;-)
jens, nur noch zwei tage!
wo gehts dann hin??
zu den us-open nach new york??
klasse arbeit aus peking!
heute noch viel spaß mit witz-bolt!
Tennis? Sonst alles in Ordnung, lieber Fred?
Guckst Du hier: http://jensweinreich.de/?page_id=218
Es geht nach Lillehammer. Ich halte einen oder zwei Vorträge und setze mich in andere Vorträge, um was zu lernen. Zum Beispiel in CAR-Seminare. Das Thema hatten wir hier schon mal kurz. CAR = Computer Assisted Reporting.
Das Steroid Nandrolon kann man wohl als eine sehr traditionelle Droge bezeichnen. Igor Rasoronow mag es wohl eher klassisch in der Mukkibude..
@jw: mein wunsch für diesen tag:
vielleicht kannst du noch einen offenen brief zum abschluss ab das UDIOCM schreiben? à la “ich hoffe tief in meinem innersten, dass sich niemals herausstellt, dass sie doch politisch sind. das wäre eine große enttäuschung für den weltsport.”
Ein Ukrainer wieder…was Meister Bubka dazu wohl sagen wird? Erst grinst er mit Blonska bei der Medaillenübergabe und nun schmeißen ihm weitere Landsleute gehörig Knüppel zwischen die Beine. Ein potentieller Konkurrent auf den Männerorden-Thron weniger? Hoch lebe der Chairman…unser UDIOCM!
Franzi lobt Phelps…”Fürs Wasser geboren, so eine Technik hab ich noch nie gesehen, Trainingsmethoden…Badeanzug spielt ne entscheidende Rolle..” Na ja, und sie denkt nicht über Doping nach, sie lässt sich überraschen…Hoch lebe der dt. Sportjournalismus!
@stefan: wieso sportjournalismus? franzi wird zwar “expertin” genannt, aber mit journalismus hat das ja nun nix zu tun. ganz abgesehen davon war das natürlich großer unsinn, was sie da verzapft hat. nun wissen wir ja auch, dass die leute in china sooo nett sind und die franzi überall drehen durfte. nach dem motto: “die zweifler haben verloren”.
Grandiose Chauvi-Nummer auf SKY: auf Chinesen wegen mutmaßlich 13jährigen Kunstturnmädchen einprügeln, aber harte Nippel kriegen, weil beim Turmspringen ein 14jähriger Brite im Finale steht. Zitat: “Es ist großartig im Land einen derart jungen Athleten mit soviel Potential zu haben”
(*logisch: nicht briten-spezifisch. Würde so auch in D, F oder USA passieren. Aber 13- oder 14jährige Kinder sollten bei Olympia nichts zu suchen haben. Möchte Alterlimit quer durch alle Sportarten von 16 oder 17 Jahren haben)
Gerade wurde ja auch im Phelps-Bericht der ARD auf einen 13jährigen Schwimmer von den Seychellen hingewiesen.
Verstehe das ohnehin nicht ganz, weshalb es in einer Sportart wie Turnen dieses Alterslimit gibt und in vielen anderen Sportarten augenscheinlich nicht.
Franzi von A. durfte also völlig ungestört (vielleicht ein wenig beobachtet.. geschenkt!) auf Märkten und in Modeboutiquen drehen.
Wow!
“Möchte Alterlimit quer durch alle Sportarten von 16 oder 17 Jahren haben”
Richtig, hoffe dennoch, dass du bei der Abschaffung von Kinderarbeit in Adidas- oder Nikefactories oder etc.pp auch so engagiert bist. Das sind die Kinder, die Reproduktionsarbeiten für die Events verrichten, damit die Sportler ihre schicken Sportkleider/Badeanzüge ausstellen können. Die sind ja eher unsichtbar, wie wir wissen…
@Steve: Schon mal versucht in Deutschland auf einem Bahnhof zu drehen? China ist überall…
Das Interview mit der Expertin Franzi war wirklich schon fast peinlich. Persilschein für die Chinesen, für Phelps und überhaupt…
Das sie sich über Doping keine Gedanken macht mußte sie eigentlich nicht extra erwähnen. :D
@Gilad: Gut dass du da nochmal nachhakst. Natürlich bin ich gegen Kinderarbeit. Und gegen Witwenverbrennung, für Altpapiersammlung, besitze eine ÖPNV-Monatskarte und nutze nur wasserlösliche Marker. Habe ich den Leser-Check bestanden?
Unbedingt, mit Bravour! ;-)
@ Torsten
Mit einem Anruf klappt das meistens. Am besten erzählt man etwas von “Regionaler Imagefilm” oder so. :-)
Das Alterslimit beim Schwimmen liegt bei sage und schreibe 12. Die Chinesen hatten auch 13jährige dabei. Problem wird sich erledigen mit den großartigen Jugendspielen … Da ist die Kinderarbeit dann in jeder Sportart offiziell.
Wer beim Schwimmen (oder wahrscheinlich auch in der Leichtathletik) mit 18 oder 20 in der Weltspitze ist, muss mit allerspätestens 10, 12 Jahren täglich einen Umfang trainieren, der schon unter Kinderarbeit fällt.
Beim Turnen sind die 16 Jahre meines Wissens als Limit gesetzt worden, weil jüngere Mädchen aufgrund ihrer geringen Größe und des Gewichts Vorteile bei den Drehungen aller Art haben – deshalb hat ein 13-jähriger Knirps beim Wasserspringen auch seine Vorteile gegenüber den Erwachsenen. Beim Schwimmen hingegen dürften die 13-, 14-Jährigen in der Regel längst noch nicht am Limit sein.
Frau Friedrich hat in der ARD übrigens eine überzeugende Erklärung für ihre ausbleibenden Höhenflüge geliefert: “Mein Hintern hat beim Springen wieder zugemacht.”
hallo jw. klasse arbeit und blog. wir wünschen alles gute für die rückkehr. hoffe, dass alle blogger am ball bleiben. Bleibt aufmerksam!
Dann muss man der Frau wohl zu einem anderen Proktologen raten.
Kurz bevor Jens abreist und dieses Forum Geschichte
wird: Ein Kompliment an alle, es blieb interessant und fair, auch wenn Jens wohl ein paar Dinge gelöscht hat, Olympia wäre nur halb so schön gewesen.
Vielen Dank dafür!
Was ist jetzt eigentlich mit dem im Live-Blog angedeuteten möglichen Dopingfall unter den deutschen 100m-Läufern geworden? Irgendwas konkretes oder doch nur eine Ente? (Oder gar ein Scherz?)
Ich möchte mich dem Dank von Tobias anschließen. Es war interessant, informativ und lustig hier.
Danke dafür und Tschüß bis zur nächsten Freakshow in London. :-D
PS: @Hirngabel. Wenn die deutschen Sprinter gedopt waren/sind, ist das ein eindeutiger Fall von Fehlinvestition. Außer Spesen nichts gewesen. ;-)
@ hirngabel: war vielleicht nur ein gerücht? abwarten. derjenige, der es erzählt hat, verbreitete sonst nur fakten.
@ tobias: ich habe nur eine bemerkung gelöscht, wenn ich mich recht erinnere. gestern. passt doch.
übrigens: morgen ist auch noch ein olympiatag. und ich fliege erst am mittwoch zurück.
Ich warte gespannt auf die Snapshots vom Abbau des Mega-Events, vor allem des deutschen Hauses, auf den Augenblick also, wenn alle Kulissen fallen…
Bis hierhin war es wirklich sehr gut!
IOC-Präsident Jaques Rogge im Interview
23.08., 08:42 Min.
http://peking.ard.de/peking2008/videoarchiv100.html
Fragesteller Beckmann bleibt am Drücker und bezieht auch Bach ins Gespräch ein, der Beckmann wie einen kleinen Schuljungen behandelt.
Lieber Herr Weinreich,
war die Spiele über ein stiller Leser Ihres Blogs.
Vielen Dank für die Zeit und Mühe, die Sie neben ihrem Brotverdienst noch hier hinein gesteckt.
Sehr interessant und informativ zu lesen.
Alles Gute für die Zukunft!
@jens
na, dann haben wir noch drei tolle tage vor uns!!!
frau van almsick war ja bei ihrem durchbruch 92 in barcelona auch erst 14. passiert gerade bei schwimmerinnen immer wieder. dafür steigen die auch früher wieder aus als die männer, normalerweise.
und warum frau van almsick nichts zum doping sagen möchte, wundert mich doch sehr. immerhin war sie so nett, britta steffen ihren ehemaligen trainer warnatsch zu vermitteln, der ja im moment auch selber gewisse schlagzeilen macht. achnee, ist ja nur vergangenheit. alles vergeben und vergessen. menschen können sich ändern! jeder macht mal fehler! man kann doch die zeiten damals und heute nicht vergleichen!
genau!
diktatur ist eben nicht diktatur!!
sogar rogge sieht china als rechtsstaat!
na, denn gute nacht ….
übrigens: klasse interview von beckmann!
und: gut geschnitten ;-)
selten wurde das ioc so demaskiert!!
Das Rogge-Interview ist zufälligerweise (die Gänsefüßchen kann sich jeder denken) nicht mehr online bei der ARD, hätte es zu gern mal gesehen.
Ich leide wohl schon an IOC-Phobie, habe das Video doch noch gefunden. Lehre: Jeder ist käuflich. Olympia spült dem IOC x Milliarden in die Taschen, also ist China ein Rechtsstaat und die Spiele gehörten den Athleten. Rogge ist doch schon nicht mehr von dieser Welt, aber Bach kommt mal wieder als extremer Unsympath rüber. Gelangweilt sitzt er rum, fast wie der Aufpasser-Fiffi für Rogge und wenn Beckmann allzu forsch wird, keilt er zurück. Immerhin: Alle Achtung, Beckmann, er ist manchmal doch ein Journalist (will mir nicht lieber Kerner in der gleichen Situation vorstellen).
@ saffti: schau mal in die rechte spalte (zw. vogelnest und britta)
http://peking.ard.de/peking2008/videoarchiv100.html
Ja, jetzt habe ich es ja gefunden und “genossen”. Direkter Link, falls die Spalte rechts wieder aktualisiert wird:
http://peking.ard.de/peking2008/media/sportpekingvideo606.html
@linksaussen @saffti: bisschen verspätet, aber trotzdem gerade noch vor der schlussfeier die kurve gekriegt: im turnen wurde das mindestalter vor ein paar jahren aus zwei gründen auf 15 angehoben: vordergründig ging’s um “grazie, eleganz, ausstrahlung” etc. – die turnkinder sprangen wie ein flummiball, aber es sah schwer nach chinesischem staatszirkus aus, und wer älter, größer und schwerer war, hatte gegen die flummis keine chance. dazu kamen medizinische gründe: die belastung für einen kinderkörper ist beim kunstturnen (spitzensport!) um ein vielfaches höher als beim schwimmen (ungedopt, versteht sich). wenn kinderkörper in der wachstumsphase diese extrembelastungen aushalten müssen, um sie sehr früh auf weltklasse zu trimmen, sind spätschäden nicht ausgeschlossen.
über den zweiten grund spricht man in einigen ländern allerdings ungern. aber es gibt verantwortungsvolle mediziner, die sogar spitzenathletinnen mal für ein paar monate zur pause raten.
(Uff)
Nette Kommentare des UNIOCM. Ich hab das ja genauso empfunden… ähäm. Naja, am Ende waren es sicher wieder die besten Spiele aller Zeiten – wie immer eben. Übrigens: Baseball ist olympisch? :-O Was man nicht alles dazu lernt…
Außerdem möchte ich anmerken wie blöd es ist, sechs Tage nicht in Internet zu kommen und sich dann durch das Pflichtprogramm aller bisherigen Beiträge hier zu lesen – inklusive der sämtlichen Kommentare, versteht sich. Ihr macht es einem auch nicht leicht…
edith meint: Wahrscheinlich zu viel Unicum genossen und daher aus UDIOCM mal flugs UNIOCM gemacht. Man verzeihe mir bitte diesen Fauxpas.
Ob UDIOCM oder UNIKUM, ist auch egal. Ich persönlich finde ja Fintenreichstes deutsches politikabstinentes etc.pp auch nicht schlecht. Aber wahrscheinlich hat Westerwelle (für Sportfreunde: Wester-Ola) was dagegen: FDPIOCM.
Ein weiterer deutscher Vorturner verdient Aufmerksamkeit: das UDUNSB. Lemke, Willi, Sonderberater: “Die Lust ist riesig gesteigert worden durch diese Olympischen Spiele, denn die waren grandios.”
Wenn das Willy miterleben müsste!
http://www.faz.net/s/Rub03D44147D5D54FEFBD86D6A02159E792/Doc~E568BE174AE054ADBB87D14A2663E299F~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Würde bei “das” bleiben wollen, auch wenn es “der” UDUNSB heißen müsste …
Oh Gott, der Lemke!!!
Das Menschenrechtsaktivisten und Regimkritiker im besseren Fall unter Hausarrest gestellt werden, hat er irgendwie völlig ausgeblendet. Das Bürger, die für ihre Rechte kämpfen, im besseren Fall in Arbeitslager verfrachtet werden, interessiert den Herrn einfach nicht. Weiß dieser skrupellose Typ eigentlich, welchen Verein er vertritt (Menschenrechtscharta und so)?
@ Jens Weinreich
Was soll die Aufregung bzw. wertende Bezeichnung “unpolitischstes deutsches IOC-Mitglied”. Schau Dir einfach mal die Nachwuchsorganisationn der Parteien an, 99 % Interessieren sich Null Komma Null für Politik und übrings in der Politik im allgemeinen und in der Sportpolitik im besonderen zählt Loyalität und Netzwerk mehr als Interesse oder Können.
Herr Weinreich wissen Sie was der Unterschied zwischen den Polizisten in grün und denen in blau ist, die gerade beim Marathon gefühlt alle zwei Meter am Straßenrand stehen?
Der Höhepunkt bisher war übrigens, dass tatsächlich im ZDF erwähnt wurde, dass in den schwarzen Audis die Aufpasser fahren. Man muss halt mit so wenig zufriegen sein…
Hier nochmal ne Superzeitlupe von Usain Bolts Weltrekordlauf.
Gute Quali… man sieht wie früh er mit Feiern anfängt und Faxen macht
http://de.youtube.com/watch?v=zzSpPaCIG0g
@christian
Freu mich schon auf das entsprechende Stück, wenn demnächst der erste Marathonläufer nach 40 Minuten locker (mit Klose-Salto?) durchs Ziel schießt …
@ James Tobin: Ich kann mit der Bemerkung nichts anfangen. War das eine Frage? Was interessieren mich Nachwuchsorganisationen von Parteien? Da gibt es bestimmt andere Blogs, die so etwas thematisieren.
Ah Herr Weinreich ist auch schon da. :)
Der James Tobin sieht das ganze ein bisschen zu schwarz mit den Nachwuchspolitikern und er sollte, wenn er darf, seine Ausführungen ein wenig präzisieren.
[...] “langfristigen Wirkungen”. Wenn er sich da mal nicht täuscht. Ich habe gestern schon etliche andere Meinungen verlinkt. Ein interessantes Ergebnis brachte eine Emnid-Umfrage im Auftrag der Berliner Zeitung, [...]
@ Jens Weinreich
Es war eine Frage ohne Fragezeichen. Ich wollte nur meinen Unmut über die Bezeichnung (unpolitischstes deutsches IOC-Mitglied) äußern, weil Parteien oder Sportverbände überwiegend als Karriereoption ohne Interesse an der Sache/Politik mißbraucht wird. Von daher fand ich diese Formulierung nicht besonders gelungen ebenso den völlig unnötige Nennung Hitlers (ein paar Tage zuvor), um das IOC zu demonisieren. Und über dein Streckenpferd Olympia 1936 würde ich gerne diskutieren, aber das würde sicherlich den Rahmen sprechen. (Meiner Meinung kommt das IOC besser weg als viele Nationen, die beispielsweise mit Hitler-Gruß bei der Eröffnungsfeier ins Stadien einmarschierten…)
Danke für die Emnid-Statistik und ebenfalls herzlichen Dank für den Hinweis auf die andere Blogs und in der Hoffnung, dass dies nicht als Rausschmeißer gemeint ist :-)
[...] 12.50: Ich weiß noch nicht, wie ich die drei Wochen nachbereite hier in diesem Blog. Ein paar Themen für künftige Artikel und Recherchen, die fallen mir allerdings so langsam ein. In zwei Wochen soll ich in Lillehammer bei der Global Investigative Journalism Conference nicht nur über “Crime and Corruption in Sport”, sondern auch darüber reden: “What happened in China during the Olympics?” Ehrlich gesagt, ich weiß das nicht. Ich war nicht wirklich in China. Ich war nur auf einem Raumschiff Olympia, das zufällig in China Station gemacht hat. Interessant dazu auch dieser Kommentar von Henrik Bork in der SZ: “Die synthetischen Spiele“. Auf einige andere Fazit-Stücke hatte ich hier bereits hingewiesen. [...]
das Mindestalter im Turnen ist doch fürn Arsch.
Wenn man in die Weltspitze will, muss man bereits als Kind so hart trainieren, dass Folgeschäden nicht auszuschliessen sind.
Da ist es dann auch grad egal, ob man mit 14 zu Olympia fährt, oder erst mit 16.
Natürlich ist ein Mindestalter sinnvoll, allein schon aus Gründen der Vergleichbarkeit.
Aber mit Kinderschutz hat das nichts zu tun.
[...] Olympia” gewesen, das zufällig in China Station gemacht habe, schreibt er in seinem Blog und verweist auf weitere [...]
Thomas Kistner in der SZ: Jugend für Olympia
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