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Das Ergebnis heißt …

veröffentlicht: 10. April 2008, 10:05 - zuletzt bearbeitet: 11. April 2008, 09:33 - 63 kommentare 

2012logoklein.jpgAm Sonnabend jährt sich Leipzigs kleiner Olympiasieg zum fünften Mal. Schon vergessen? Den 12. April 2003? München, Hilton Park Hotel. Gerhard Schröders ungelenke Worte: Das Ergebnis heißt … Leipzig. Zuvor dona nobis pacem von Wolfgang Tiefensee – es war der Höhepunkt der Karriere des ehemaligen Stadtmusikanten, gegen den gerade die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Beihilfe zur Vorteilsnahme ermittelt.

Peter Neumann (MDR Radio Sachsen) erinnert daran in einer einstündigen Dokumentation, die man hier hören kann: Was ist vom olympischen Traum geblieben?

Der letzte Olympia-Geschäftsführer Peter Zühlsdorff sagt übrigens:

Der Fehler ist passiert bei der emotionalen Entscheidung für Leipzig.

Also am 12. April 2003.

Peter Neumann, der sagt, er habe damals “vor Glück geschrien”, hat mit (fast) allen gesprochen, die damals Verantwortung trugen: mit dem olympischen Geist, mit Wolfgang Tiefensee (über Käsekuchen bei NOK-Mitgliedern), mit Dirk Thärichen (über Wechselwähler und Heuchelei von Aufsichtsräten), mit Wolfram Köhler (über Katarina Witt als Wunsch-Geschäftführerin), mit Burkhard Jung (über städtische Provisionen und neues Olympia-Denken), mit Mike de Vries (über unbegründete Anfeindungen), mit Georg Milbradt (über Lokalkolorit), mit Peter Zühlsdorff (über seinen Ein-Euro-Job); nur nicht mit dem damaligen Sportminister und dem gewesenen NOK-Präsidenten. Aber was haben diese beiden schon noch zu sagen.

Wer zum Jubiläum etwas nachlesen möchte, hier bitte:

Und natürlich eines von vielen Dokumenten, über die zu reden war, damals, vor fünf Jahren. Ein zentrales Dokument, dessen Veröffentlichung die Bewerbung gefährlich ins Schlingern brachte. Es geht um Provisionen auf städtische Mittel:

provisionen-leipzig.jpg

(disclaimer: Ich war nicht ganz unbeteiligt damals. Das kann man u. a. hier und hier nachlesen.)

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63 kommentare zu “Das Ergebnis heißt …”

    1. Suchen Sie sich eine gescheite Arbeit | F!XMBR am 10. April 2008 - 22:13 -

      [...] Das Ergebnis heißt…Jens Weinreich ganz grandios zur Olympia-Bewerbung Leipzigs und dem damaligen Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee. Wolfgang Tiefensee? Richtig, der heutige Bundesbeauftragte für Heuschreckenbemutterung und deren Bahnprivatisierung… [...]

    2. Peking, Tag 8 : jens weinreich am 7. August 2008 - 22:29 -

      [...] aber es gibt neue Fakten zum Siemens-Skandal: Fragwürdige Zahlungen sollen in die Leipziger Olympiabewerbung geflossen sein. Heimlich und diskret, versteht sich. In dem Artikel taucht, das [...]

    3. Ralf am 23. Oktober 2008 - 17:55 -

      Leider habe ich keinen Eintrag zu München 2018 gefunden. Den “Olympiamachern” in Garmisch sollte folgende Meldung eine Warnung sein:

      Armes Oberstdorf – Sehenden Auges in die Pleite
      http://www.sueddeutsche.de/,ra13l1/bayern/258/315151/text/

    4. Ralf am 19. November 2008 - 13:48 -
    5. Doping-Versäumnisse deutscher Spitzenverbände : jens weinreich am 5. Dezember 2008 - 12:17 -

      [...] mich heute aus Rostock, aus einem Überbleibsel der verpatzten Olympiabewerbung von Leipzig 2012: aus dem Wellness & Spa Resort Yachthafenresidenz Hohe Düne. Ja, das ist auch mal ganz schön. [...]

    6. Ralf am 17. Dezember 2008 - 09:38 -
    7. Ralf am 2. Januar 2009 - 14:49 -

      sid: Garmisch kommt Neubau der Schanze teuer zu stehen

      Der Neubau der Skisprung-Schanze für das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen ist mit rund 18 Millionen Euro fast doppelt so teuer wie erwartet geworden.

      Für die alpine Ski-Weltmeisterschaft 2011 hat Garmisch-Partenkirchen zudem Investitionen in Höhe von 61 Millionen Euro geplant.

    8. Ralf am 9. Januar 2009 - 12:25 -
    9. Ralf am 14. Januar 2009 - 10:23 -
    10. Ralf am 15. Januar 2009 - 10:16 -
    11. Ralf am 22. Januar 2009 - 08:44 -

      Gestern bei kontrovers (BR): Wintersportort Garmisch – Eine Millionenpleite?

      Garmisch-Partenkirchen hat Großes vor.
      Ski-Weltmeisterschaft 2011 und Olympiabewerbung 2018 sollen den Wintersportort wieder weltberühmt machen – der Hoffnungsträger fürs bayerische Tourismusgeschäft. Doch millionenschwere Bauprojekte belasten Gemeinde und Bürger. Es droht eine gigantische Überschuldung. Führt das ehrgeizige Projekt geradewegs in die Pleite?

    12. Ralf am 22. Januar 2009 - 18:52 -

      Kurier: http://www.kurier.at/sportundmotor/289077.php

      150.000 Euro sind verschwunden. Im Zuge der Salzburger Olympiabewerbung für die Winterspiele 2014. [...] Zur gleichen Zeit, als die 300.000 Euro zirkulierten, wurde Walter Mayer mit 290.000 Euro beglückt [...] Der lebenslang gesperrte Trainer Mayer hatte ab sofort zur Causa Olympiaskandal Turin zu schweigen, vor allem aber zog er drei Tage später die Verleumdungsklagen gegen IOC-Boss Rogge und IOC-Vize Pound zurück. Überlebensnotwendig für Salzburgs Bewerbung.

    13. Ralf am 26. Januar 2009 - 10:53 -

      Kurier: Die Schein-Eiligen in Erklärungsnot

      Leo Wallner, 40 Jahre lang Casinos-Chef, seit 1990 Präsident des ÖOC, bezieht Stellung.

    14. Ralf am 31. Januar 2009 - 20:24 -

      Kurier: Ringe frei für den Machtkampf

      Olympia-Finanzen: Wenige Tage vor der Wahl geraten ÖOC-Granden zunehmend unter Druck. Die Politik fordert lückenlose Aufklärung.

    15. Ralf am 31. Januar 2009 - 20:34 -

      Warnschuß zur rechten Zeit? Schulden in zweistelliger Millionenhöhe und keine Rennen! Aber das UDIOCM verspricht: “Die Organisation der Spiele wirft sogar Gewinn ab”

    16. Ralf am 3. Februar 2009 - 12:25 -

      Salzburger Fenster: Olympia-Lobbyist Erwin Roth will jetzt Walter Mayer klagen

      Nun kündigt Roth an, er werde Mayer klagen, sollte der nicht endlich Stoff für einen Bestseller liefern.

    17. Ralf am 10. Februar 2009 - 13:28 -
    18. Herr Holle am 10. Februar 2009 - 16:01 -

      Also zum Thema “Rechtssicherheit für Sponsoren in steuerlich heiklen Fragen (Hospitality, Ticketing)” – sprich: steuerlich geförderte Korruptionshilfe – würde ich gern mehr lesen. Darüber wurde sicherlich auch beim “Abendessen bei der Kanzlerin” gesprochen, als es um Sponsoren für die Leichtathletik-WM 2009 ging.

    19. Ralf am 11. Februar 2009 - 10:11 -

      FAZ: Olympiabewerber sparen – auch in der Chefetage

      Am Donnerstag tagt in der Münchner Staatskanzlei erstmals in diesem Jahr die Gesellschafterversammlung, und eines steht nach Informationen aus München schon fest: Eine Berufung Bernhard Schwanks zum zweiten Geschäftsführer wird es in den nächsten Monaten nicht geben können.

    20. Jens Weinreich am 11. Februar 2009 - 11:40 -

      Wie kann man sparen, wenn man doch überhaupt keine Einnahmen hat?

    21. München 2018: Wie Mann (CSU) Olympia-Aufsichtsrat wird : jens weinreich am 12. Februar 2009 - 13:50 -

      [...] Wunder, ich habe die Leser hier geschont, denn Olympiabewerbungen sind ja nun wirklich meine Lieblingsthemen. Ich bin zu spät, und der deutsche Sport war viel zu früh dran mit dieser olympischen Offerte. [...]

    22. Ralf am 23. Februar 2009 - 12:27 -

      Kurier: Jungwirth nicht mehr ÖOC-Generalsekretär

      Zuletzt war er im Zusammenhang wegen der angeblichen Ungereimtheiten bei Geldflüssen zwischen dem Olympia-Förderverein und dem Salzburger Olympia-Bewerbungs-GmbH in die Kritik geraten.

    23. Ralf am 23. Februar 2009 - 18:32 -
    24. Ralf am 27. März 2009 - 22:39 -
    25. Ralf am 27. Juli 2009 - 18:56 -

      Die Presse: ÖOC – Tag der Abrechnung

      Stellen sich gewisse Verdachtsmomente als richtig heraus, dann ist am Mittwoch mit Rücktritten zu rechnen. Es soll sich hierbei um zwei Vorstandsmitglieder handeln.
      [...]
      Inzwischen hat die Staatsanwaltschaft Salzburg ihre Ermittlungen bereits auf weitere zwei Personen ausgedehnt. Auch gegen Erwin Roth, Verleger und Olympia-Lobbyist, sowie Heinz Jungwirth, den ehemaligen Ex-ÖOC-Generalsekretär, wird jetzt ermittelt.
      [...]
      Alle im Zuge der Turiner Dopingaffäre verhängten Sperren sollen aufgehoben werden.

    26. Ralf am 30. Juli 2009 - 16:19 -

      ÖOC: Presseaussendung vom 29. Juli 2009

      Aus dem Endbericht der vom ÖOC beauftragten Wirtschaftsprüfungskanzlei ergibt sich eine ordnungsgemäße Verwendung der öffentlichen Mittel im Prüfungszeitraum 2005 bis 2008.
      [...]
      Nach umfassender Prüfung des Sachverhalts hat der Vorstand festgelegt, fünf nachfolgend angeführte, nach der Turin-Doping-Causa vom ÖOC von zukünftigen Akkreditierungen bei Olympischen Spielen aus mangelndem Vertrauen ausgeschlossene Biathlon-Betreuer für die Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver zur Akkreditierung einzureichen, sofern der Österreichische Skiverband dies beantragt.
      Alfred EDER
      Walter GAPP
      Walter HÖRL
      Heinz MÜHLBACHER
      Stephan ROHRMOSER

    27. Ralf am 30. Juli 2009 - 16:36 -

      ÖSV: Stellungnahme zum ÖOC-Beschluss

      Völlig unverständlich ist für den Österreichischen Skiverband jedoch, dass weitere sieben aktive oder ehemalige ÖSV-Betreuer und Serviceleute [...] weiterhin von einer Akkreditierung ausgeschlossen bleiben sollen.
      [...]
      „Da stehen Wachsler und Serviceleute auf der Liste, das ist doch völlig unsinnig.”

      dpa: Österreich hebt Verbot gegen Biathlon-Betreuer auf

    28. Ralf am 31. Juli 2009 - 08:53 -

      OÖN: Kassabücher weg, Geld weg – ÖOC-Funktionäre erschüttert

      Der frühere Generalsekretär, Heinz Jungwirth, ist Ende Februar unfreiwillig, aber mit 180.000 Euro abgefertigt aus seinem Amt geschieden. Er soll den ÖOC als Selbstbedienungsladen missbraucht haben. Verrechnet hat er private Ausgaben wie die Leasingraten für drei Luxus-Autos und mehrere private Flugreisen. Auch eine private Lebensversicherung soll der 58-Jährige auf ÖOC-Kosten bezahlt haben.

    29. Ralf am 11. August 2009 - 18:35 -

      APA: Schwere Vorwürfe des ÖSV gegen Jungwirth

      Vom ÖSV erfuhr die Austria Presse Agentur jedoch, dass es bei dieser am 6. August eingebrachten Strafanzeige um jene Million Dollar (705.916 Euro) gehe, die der ÖSV nach dem Dopingskandal um österreichische Langläufer und Biathleten bei Olympia 2006 in Turin an das ÖOC zweckgebunden für Anti-Doping-Maßnahmen überwiesen hatte.

    30. Ralf am 18. August 2009 - 18:25 -

      Der Standard: Die Dollar-Million liegt beim IOC

      Danninger-Soriat leitet die Ermittlungen gegen Jungwirth, den strategischen Berater der Bewerbung Erwin Roth, den ehemaligen Geschäftsführer der Salzburger Bewerbungs GesmbH für die Winterspiele 2014, Fedor Radmann, sowie dessen Nachfolger Gernot Leitner und Rudolf Höller.

    31. Ralf am 24. August 2009 - 09:46 -

      Der Standard: Die olympische Schlammschlacht

      Aktuellstes Gerücht: ÖOC-Präsident Leo Wallner und der Kassier Gottfried Forsthuber sollen im Herbst zurücktreten. Gezwungenermaßen freiwillig.

    32. Ralf am 1. September 2009 - 09:27 -
    33. Ralf am 3. September 2009 - 16:28 -
    34. Ralf am 5. September 2009 - 09:04 -
    35. Ralf am 7. September 2009 - 09:05 -

      Kurier: “Waltergate” in den Alpen

      Nun gesteht Roth laut Österreich, als “Generalstratege” habe er damals “beschlossen: den Mayer kauf’ ma uns jetzt!” Und: Er habe Mayer angerufen und gefragt, “ob man die Geschichte mit Geld regeln kann.”

      oe24.at: ÖOC brachte Doping-Zeugen zum Schweigen

      oe24.at: Olympia-Insider belastet Politiker

    36. Ralf am 8. September 2009 - 11:20 -

      Salzburger Fenster: Olympia-Sumpf: Politik ohne Kontrolle und Verantwortung

      Der angebliche Sachzwang, man brauche für eine Olympiabewerbung eben auch Geld, über dessen Verwendung öffentlich nicht gesprochen werden könne, entlarvt das Gerede von den hehren olympischen oder sportlichen Idealen. Wenn wirklich eine prall gefüllte Schmiergeldkasse notwendig sein sollte, um Olympische Spiele zu bekommen, dann würde das von vorneherein gegen eine Bewerbung sprechen.

    37. Monopoly 2016 : jens weinreich am 12. Oktober 2009 - 14:01 -

      [...] treten an und verabschieden sich heute auch gleich wieder (wie vor vier Jahren Leipzig in der ersten Runde): Die tapferen Sportkameraden aus Aserbaidshan mit ihrer Hauptstadt Baku und [...]

    38. Ralf am 23. Oktober 2009 - 08:59 -

      Der Standard: Karl Stoss neuer ÖOC-Präsident

      Wallner bleibt dem Sport als Mitglied des IOC in Österreich erhalten.

      Ich glaube, Andrew Jennings hat solche Leute mal als Strandgut oder so ähnlich bezeichnet…

    39. Ralf am 31. Oktober 2009 - 15:06 -

      Kurier: Olympiaaffäre und Politthriller

      Die Grünen stellen 126 brennende Fragen zu Salzburgs Olympia-Bewerbung für 2014.

    40. Ralf am 4. November 2009 - 10:30 -

      ORF: Wenig Spielraum für Olympia-Ausschuss?

      Im Salzburger Landtag wird Mittwoch der von den Grünen beantragte Olympia-Untersuchungsausschuss formell eingesetzt.

    41. Ralf am 18. Januar 2010 - 09:11 -
    42. Ralf am 26. Januar 2010 - 15:57 -

      Salzburger Fenster: ÖOC-Chef: “Sache mit Mayer lösen”

      An das Gespräch mit Wallner und Roth kann sich [Jungwirth] gut erinnern. „Doktor Wallner hat ersucht, wir müssen die Sache mit Mayer regeln, er kann das vom ÖOC aus nicht machen. Er sagte: Lasst’s euch was einfallen, überlegt’s euch was dazu.“

    43. Ralf am 28. Januar 2010 - 13:22 -

      Kurier: Affäre: Olympische Konto-Öffnungen

      Wie der KURIER in Erfahrung brachte, finden nun Konto-Öffnungen statt. Das wird aus höchsten sportpolitischen Kreisen bestätigt. Die Staatsanwaltschaft informierte zuletzt alle Bankinstitute des Landes über die Verdachtsmomente, neben Jungwirths Konten dürften auch alle ÖOC-Verrechnungskonten penibel unter die Lupe genommen werden.

    44. flugreisen am 3. Februar 2010 - 07:40 -

      Das Ergebnis heißt … : jens weinreich: Verrechnet hat er private Ausgaben wie die Leasingraten für drei Luxus-Auto… http://bit.ly/bo8fvN

    45. Ralf am 5. Februar 2010 - 09:42 -

      Kurier: ÖOC: Seltsame Beteiligung an der Reiselust

      Es ist allerdings bemerkenswert, wenn ein ÖOC-Offizieller wie Holdhaus, der seit mehr als 20 Jahren bei keinen Olympischen Spielen fehlte, an einem Reisebüro beteiligt ist, das Geschäftspartner des ÖOC bei dessen umfangreichen olympischen Reiseaktivitäten ist.
      [...]
      Überraschendes über Jungwirths Geschäfte weiß übrigens auch Hans Holdhaus zu berichten. “Heinz Jungwirth war ebenfalls an diesem Reisebüro beteiligt”, behauptete er am Donnerstag gegenüber dem KURIER.

    46. Ralf am 8. März 2010 - 12:50 -

      Kurier: ÖOC-Affäre: Der Einsatz von Berater Roth

      Kurier: Roth: “Keiner hat sich das heiße Eisen anzufassen getraut”

      De Kepper hat Wallner schlichtweg gesagt: “Wenn die Klagen gegen Rogge und Pound nicht zurückgezogen werden, dann kann die Salzburger Bewerbung gleich beendet werden.”
      [...]
      Als wir uns in der Sache Mayer einig gewesen waren, steht Wallner auf, tippt eine Nummer in sein Handy, begrüßt Karl Stoss kollegial, geht aus dem Zimmer, kommt nach einiger Zeit zurück und sagt: “Stoss ist damit einverstanden.” Ich frage noch: “Wer ist Karl Stoss?” Sagt Wallner: “Mein Nachfolger bei den Casinos. Und mein designierter Nachfolger beim ÖOC. Stoss hat zugesagt, dass er von den Casinos Austria an das ÖOC 100.000 Euro bezahlt.”

    47. Ralf am 8. März 2010 - 12:55 -

      Presse am Sonntag: Heinz Jungwirth: “Ich bin ein toter Mann”

      Schröcksnadel, der immer gegen eine Salzburger Olympiabewerbung war und Innsbruck favorisierte, hat seinen Rachefeldzug einmal beim Verlassen einer Sitzung mit den Worten angekündigt: „Den Jungwirth und den Wallner, die bringe ich um.“
      [...]
      Aber von den Versprechungen ist nichts übrig geblieben. Ich habe mich für einen ausgeschriebenen Job in Innsbruck beworben – nichts. Ich hätte beim Europäischen Olympischen Komitee arbeiten sollen – nichts. Und auch beim IOC wurde ich abgewiesen. Mich haben alle gelegt.

    48. Ralf am 11. März 2010 - 15:28 -

      APA: Staatsanwaltschaft vermisst Kooperationsbereitschaft

      Im Februar 2009 nahm die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen den ehemaligen Geschäftsführer der Salzburger Winterspiele GmbH, Fedor Radmann, und dessen zwei Nachfolger Gernot Leitner und Rudolf Höller auf. Im Juli kamen mit dem Salzburger Olympia-Strategieberater Erwin Roth und dem früheren Generalsekretär des Österreichischen Olympischen Komitees (ÖOC), Heinz Jungwirth, zwei weitere Verdächtige hinzu. [...] Hausdurchsuchungen und Konto-Öffnungen hätten bereits stattgefunden.

    49. Ralf am 12. März 2010 - 19:49 -
    50. Ralf am 17. März 2010 - 00:21 -

      oe24.at: ÖOC-Affäre: Zahlte Stoss 100.000 Euro?

      Der ehemalige ÖOC-Generalsekretär Heinz Jungwirth behauptet in einer vierseitigen eidesstattlichen Erklärung (die ÖSTERREICH vorliegt), dass Stoss in die Zahlung an Walter Mayer eingebunden war. Demnach soll Stoss im Jahr 2007 in seiner Funktion als Vorstand der Casinos Austria zugesagt haben, 100.000 Euro an das ÖOC zu überweisen, um die Causa Walter Mayer zu bereinigen.

    51. Ralf am 21. März 2010 - 23:22 -

      oe24.at: Drei Millionen am ÖOC-Geheimkonto

      Insider berichten von ganzen Plastiksäcken voll Geld, mit denen man zu den Olympischen Spielen 2006 in Turin angereist war, um dort die IOC-Delegierten zu „überreden“.

      Kurier: ÖOC-Schwarzgeldkonto mit 3 Millionen €

      “Es handelt sich insgesamt, was über dieses Konto gelaufen ist, um einen Betrag von rund drei Millionen Euro. 1,6 Millionen konnten bisher belegt werden, 1,4 Millionen sind noch offen”, erklärte Stoss im Ö1-Morgenjournal.

      Kurier: Der Olympia-Sumpf erreicht die Politik

      “Das ÖOC wird wegen Heinz Jungwirth in die Mangel genommen werden. Er wird dann Namen nennen. Und es wird heißen: Wir haben dem einen Vorstand diese Reise bezahlt, dem anderen jene, und wir haben auch das eine oder andere für die Politik gemacht.”

      Kurier: Das Ländle am Wasserkopf

    52. Ralf am 23. März 2010 - 10:37 -

      Wallner im TT-Interview: „Ich habe Jungwirth vertraut“

      Und wie sieht es mit ihrer Position im IOC aus? Wackelt angesichts der laufenden Diskussion über Schwarzgeldkonten ihre Position im erlesenen Kreis der 115 Vorstandsmitglieder?

      Das scheint nicht so zu sein. Ich habe vom IOC nie einen Groschen genommen, habe meine Spesen immer selbst getragen, immer alles privat finanziert, auch die Kleidung.

    53. Ralf am 26. April 2010 - 09:45 -

      Die Presse: Olympisches Komitee: Ein Konto für den Diktator

      Am 3.März 2002 flog der Präsident mit Gattin, Söhnen und Hofstaat für 14 Tage nach Tirol. Um rund 200.000 Euro.
      [...]
      Denn in der EU waren Amtsträgern offizielle Kontakte mit dem Diktator Lukaschenko untersagt. Wallner lud eben den Präsidenten des Weißrussischen Olympischen Komitees ein: Lukaschenko.
      [...]
      Erwin Roth wird die Unterlagen der Staatsanwaltschaft übermitteln. Es könnte Geld veruntreut worden sein, meint er.

    54. Ralf am 30. April 2010 - 10:07 -

      ots.at: FPÖ-Kickl: Warum hat ÖOC-Skandal eigentlich keine Folgen für Holdhaus?

      Und ich frage mich, warum Minister Darabos dieses Freunderlwirtschaftssystem offenbar kritiklos nicht nur hinnimmt, sondern weiter am Leben erhält”, meinte Kickl.

    55. Ralf am 8. Mai 2010 - 16:41 -

      Kleine Zeitung: Opposition will Offenlegung des ÖOC-Prüfberichts

      Im Salzburger Landtag prüft seit dem Winter ein Untersuchungsausschuss die noch unter ÖOC- und Casinos-Chef Leo Wallner erfolgte (erfolglose, Anm.) Olympia-Bewerbung für die Winterspiele 2014, deshalb werden dort auch alle Teilbereiche der ÖOC-Affäre unter die Lupe genommen. So wurde neben dem von Wallner-Nachfolger Stoss in Auftrag gegebenen Prüfbericht auch eine anonyme Anzeige gegen Stoss letztlich an die Staatsanwaltschaft Salzburg übermittelt.

    56. Ralf am 12. Mai 2010 - 09:15 -

      ORF: Olympia: Zeugen schildern brisante Details

      “Olympiasponsor Audi hat 300.000 Euro irrtümlich an den Wiener Förderverein überwiesen. Bestimmt war das Geld aber für Salzburg. Nachdem der Irrtum klar war, hat Audi das Geld zurückverlangt. Der Wiener Förderverein hatte den Betrag aber nicht mehr, also musste Salzburg einspringen. So hat uns das zumindest Rudolf Höller gesagt”.
      [...]
      Höller soll nicht nur das Darlehen an den Förderverein eingeleitet haben, Höller ist bei diesem Förderverein auch als Rechungsprüfer tätig gewesen. Er war also Geschäftsführer in Salzburg, Rechnungsprüfer in Wien und für die Geldflüsse dazwischen verantwortlich.
      [...]
      Mehrere Strafzettel wegen Zuschnell-Fahrens wurden aus dem Olympiabudget beglichen.

      SN: Olympia-Untersuchungsausschuss bringt neue Kuriositäten ans Licht

    57. Ralf am 17. Mai 2010 - 09:44 -
    58. Ralf am 1. Juni 2010 - 11:25 -
    59. Ralf am 4. Juni 2010 - 12:26 -

      APA: Volle Breitseite gegen Bürgermeister Schaden

      Roth sagte auch, dass von Anfang an klar gewesen sei, dass erst 2018 wieder die realistische Chance für Winterspiele in Europa gegeben sei. 2014 sei eher als Zwischenkandidatur gesehen worden, weil ein mehrmaliges Antreten als sinnvoll erachtet wurde. Der damalige Sportreferent LHStv. Othmar Raus und andere hätten daher anfangs auch immer von der Bewerbung 2014/18 gesprochen.

    60. Ralf am 8. Juni 2010 - 17:21 -

      TT: Ex-ÖOC-Präsident Wallner vor dem Olympia-U-Ausschuss

      Auf den Einwand des Richters Anton Meinhart, wie glaubwürdig diese Aktivitäten seien, wenn Stratege Erwin Roth bei seiner Aussage die von ihm angeblich beschäftigten Berater namentlich nicht einmal nannte, sagte Wallner, „eine Bewerbung kostet etwas, das ist dann eine Vertrauensfrage“. Sollte man damit Probleme haben, dürfe man sich nicht bewerben. Jedenfalls sei das Fehlen dieser Kontakte der Grund für das Scheitern der Bewerbung für 2010 gewesen. Wie Gespräche zwischen solchen Beratern und ihm als Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) genau aussehen, konnte oder wollte der Ex-Präsident nicht schildern.
      [...]
      Was Richter Meinhart so kommentierte: „Ein bisschen ein Problem habe ich damit schon. Das ist, wie wenn ich zu einem Wachhund sage: ‚Such‘ Dir das Haus selber aus, das Du bewachen sollst.‘“

    61. Ralf am 22. Juni 2010 - 13:01 -
    62. Ralf am 22. Juni 2010 - 15:32 -

      Kleine Zeitung: Wortkarge Geschäftsführer in Salzburg

      Ein bemerkenswertes Detail brachte Richter Anton Meinhart ans Licht: Er legte eine Kostenaufstellung der Bewerbungsgesellschaft über jene Ausgaben vor, die die Vorbereitungskommission schon vor der offiziellen Bewerbung verursacht hatte. Gefunden wurde diese Liste aber nicht in den Geschäftsunterlagen der Gesellschaft, sondern bei einer Hausdurchsuchung bei Heinz Jungwirth, was dem Verdacht, es seien doch Unterlagen der GmbH vernichtet worden, wieder Boden gibt.

    63. Samsung & Co: “natural partners” : jens weinreich am 3. August 2010 - 14:18 -

      [...] sind drei deutsche Bewerbungen – Berchtesgaden, Berlin und Leipzig – desaströs gescheitert. Am Ende aller drei Bewerbungen wiesen Rechnungshöfe und [...]

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