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in eigener Sache

Da sich die telefonischen und schriftlichen Anfragen häufen, muss flink mal was klar gestellt werden. Nach 2048 Texten (so sagt es jedenfalls das Archivsystem) verabschiede ich mich dieser Tage von der Berliner Zeitung. Ab 1. März bin ich freier Journalist. Ich freue mich darauf. Mal sehen, was geht.

Josef Depenbrock, der Geschäftsführer/Chefredakteur, hat das so formuliert:

Jens Weinreich, Ressortleiter Sport, möchte sich beruflich neuen Herausforderungen stellen. Der Chefredaktion ist es gleichwohl gelungen, Herrn Weinreich auch weiterhin als Autor für die Berliner Zeitung zu gewinnen. So wird er dem Blatt langfristig verbunden bleiben und unter anderem von den Olympischen Sommerspielen in Peking für unsere Zeitung berichten.

Das kann man so stehen lassen.

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8 kommentare zu in eigener Sache

  1. Markus Zimmer am 29. Februar 2008 um 11:38 (#)

    Verbietet es juristisches Machwerk etwas genauer zu werden, weshalb Sie ihre Herausforderungen nicht mehr bei der Berliner Zeitung sehen?

  2. Jens Weinreich am 29. Februar 2008 um 11:46 (#)

    Auch das kann man so stehen lassen. Ich denke, dass ich künftig hier und da und dort einige vernünftige Beiträge veröffentlichen werde. Und nur darauf kommt es ja eigentlich an, oder?

  3. Markus Zimmer am 29. Februar 2008 um 12:58 (#)

    Nun ja, wenn diese Beiträge künftig als Feigenblätter einer eigentlich autopilotisierten Sportredaktion dienen, sind sie vielleicht an anderer Stelle besser aufgehoben…

  4. sternburg am 6. März 2008 um 15:47 (#)

    Ich habe mich jedenfalls bezüglich dieses Sachverhalts schriftlich beim anderen Ende meines ehemaligen Abovertrages beschwert.
    Ist aber eigentlich auch nicht so wichtig, wie groß das Ausmaß an Freiwilligkeit bei diesem Verlust war. Schließlich sollen die mir die besten Autoren ranschaffen, wie das geschieht, ist mir doch weitgehend gleichgültig.
    [Natürlich gebe ich mir da genau so wenig Illussionen hin wie der Herr Zimmer]

    …sollte jetzt noch der Bommarius verschwinden, muss man sich langsam mit dem Gedanken anfreunden, demnächst einen Griff weniger im Kioskregal zu benötigen.

  5. sternburg am 6. März 2008 um 15:49 (#)

    Ach so – ich wünsche weiterhin viel Erfolg und wachsenden Einfluss.

  6. Matthias Krause am 12. März 2008 um 19:17 (#)

    Hallo Jens,
    viel Erfolg auf Deinen neuen Wegen und lass Dich blicken, wenn es Dich in meine Region der Erde verschlägt.
    Herzliche Grüsse aus New York,
    Matthias

  7. Trackback: Cujau

    Neue Köpfe für die Sportressorts…

    Momentan gibt es im Sport-Bereich der Tageszeitungen einiges Stühlerücken. Seit Anfang März hat die Berliner Zeitung keinen Ressortleiter mehr. Längst jedoch ist durchgedrungen, dass Markus Lotter, ehemaliger Fußball-Bundesligaprofi des FC St. Pau…

  8. Marc Nellen am 3. August 2008 um 00:37 (#)

    Lieber Herr Weinreich, nun ist Ihr Weggang von der Berliner Zeitung schon fünf Monate her, trotzdem möchte ich auch jetzt noch mein großes Bedauern ausdrücken. Die Sportredaktion – wie die gesamte Berliner Zeitung – hat an Niveau deutlich nachgelassen, Ihr Nachfolger ist einer unter vielen. Eine hintergründige, kritische oder gar investigative Geschichte habe ich von Herrn Lotter noch nicht gelesen. Ich hoffe jetzt insbesondere auf einige Beiträge aus Peking von Ihnen – und werde demnächst mein Abo wohl kündigen.

    Ich wills nicht verhehlen – die wahren Gründe Ihres Abgangs interessieren mich schon…

    Viel Erfolg für die Zukunft wünscht
    Marc Nellen

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