Tag » fifa
Wer regiert den Weltsport? Teil 1: Wladimir Putin, Marius Vizer und Scheich Ahmad Al-Sabah
ST. PETERSBURG. Ich bin mit Verspätung doch noch in St. Petersburg beim Sportaccord-Kongress und der gleichnamigen Messe gelandet. Ein Journalisten-Visum für Russland zu bekommen, ist immer ein Abenteuer, die Abläufe eine Frechheit, das habe ich jetzt etliche Male erleben müssen.
Egal. Ich bin hier, der Kongress tanzt schon nicht mehr. Ich habe gerade einen Text für Spiegel Online (“Sport-Superboss Vizer: Putins Judo-Kumpel attackiert Olympia”) geschrieben, habe noch Termine und will den Tag (die Tage) mal kurz in einer Bildergeschichte erzählen (oder besser: anreißen).
Wir treffen: gute alte Bekannte, die sich daran machen, die Macht im Weltsport zu übernehmen. Da laufen derzeit tektonische Verschiebungen.

Juniorpartner des russischen Judokas und größten lebenden Sohnes von Sankt Petersburg, Wladimir Putin: IOC-Präsident Jacques Rogge, der sich von Putin nicht nur 2007 in Guatemala am Nasenring durch die Manege ziehen ließ, als Putin einflog und die Winterspiele 2014 in seine Residenzstadt Sotschi holte. Danach akquirierte er die Formel 1, wobei der langjährige IOC-Marketingchef und heutige Ecclestone-Berater Michael Payne behilflich war, die Fußball-WM 2018, die Universiade 2013 und etliche andere Weltmeisterschaften …

… Putin hat auch seinen Anteil daran, dass Ringen nun doch die Chance erhält, 2020 olympische Sportart zu bleiben. Dies ist Michail Mamiaschwili, Putin-Vasall, Russlands Ringerpräsident, angeblich mit dunkler Vergangenheit aus den Jahren, als die Mafia vorzugsweise unter Kampfsportlern rekrutierte, und angeblich der eigentliche Boss des Weltverbandes FILA, dessen Wahlkongress Putin kürzlich in Moskau ausrichten ließ, natürlich …

Der Totaldemokrat und Vollsymphat Hein Verbruggen (links im Bild, rechts: Ski-Weltverbandsboss Gian-Franco Kasper) trat heute als Präsident des Sportaccord-Verbandes ab, der Vereinigung von insgesamt 107 Weltverbänden. Hier schaut er wieder mal grimmig zu mir, ergeht mir oft so, wenn ich ihn sehe, kurz darauf grummelt er ins Mikro, die Fotografen möchten bitte sofort den Saal verlassen …

Tja, wessen Hände das wohl sind? Any thoughts? Es sind, keine Frage, gaaaanz besondere Hände, die schon viel erlebt und angefasst haben.
142 Mio CHF Schmiergeld: full list of ISL bribery payments to senior sport officials 1989-2001
Der Worte sind genug gewechselt. Ich habe mit den Kollegen von Spiegel Online erstmals die komplette Liste zum von der ISL/ISMM-Gruppe geprägten größten Schmiergeldsystem der olympischen Sportgeschichte veröffentlicht.

Mal sehen, ob sich via Crowdsourcing noch das eine ander andere Detail zu den zahlreichen Tarnfirmen und Stiftungen in Europa, Amerika und Asien finden lässt. Es bleibt noch viel zu tun, denn es ist so:
- Die 142 Millionen CHF Schmiergeld für Sportfunktionäre sind nur ein Teil dessen, was die ISL-Gruppe gezahlt hat. Die tatsächliche Schmiergeldsumme dürfte ungleich höher sein. Unterlagen für die Zeit von 1982 bis 1989 existieren nicht mehr.
- Von diesem 142 Millionen sind die Empfänger von mehr als 110 Millionen unbekannt. Nur der Schmiergeldbote Jean-Marie Weber, Freund von Havelange, Blatter und vielen anderen Top-Funktionären, kennt alle Empfänger. Er nimmt sein Geheimnis mit ins Grab. Er hat übrigens mehrfach in kleinem Kreis erklärt, um sein Leben zu fürchten.
Ich biete die Liste in Gänze an und auf die Jahre 1989 bis 2001 aufgeschlüsselt. Zu allen Tabellen werde ich im Laufe des Tages weitere Anmerkungen/Links liefern und weitere Dokumente veröffentlichen. Work in progress – immer mal wieder vorbei schauen.
Einige Dokumente, die ich heute zur Verfügung stelle, waren bislang ebenfalls unveröffentlicht. Wer tiefer eintauchen will in das ISL-Geflecht und die Geschichte, findet über den Button “related posts” am Ende des Artikels und im Archiv Dutzende originäre Blogbeiträge mit vielen hundert externen Links und Dokumenten.
- Feel free to use the information containing in the list and in the documents. Do your own research in offshore leaks and/or other databases/sources. If you may find additional information consider to share with the public, with me and my friends and colleagues Andrew Jennings, Jean François Tanda and other journalists who have done a magnificent work over many years.
Es gab in den vergangenen Jahren auch viele journalistische Dummköpfe, die plärrten, das ISL-System sei etwas für den History Channel. Wie dämlich. Die ISL-Gruppe wurde vom einstigen Adidas-Zampano Horst Dassler gegründet. Dasslers Erbe beeinflusst den Weltsport bis heute.
So sind einstige ISL-Größen und wichtige Gefährten von Horst Dassler noch in Amt und Würden und in Aktion: Ob nun Schmiergeldbote Jean-Marie Weber & Co. Ob der einstige ISL-Manager Sandro Rossell, Teixeira-Freund und Präsident des FC Barcelona. Ob der FIFA-Präsident, Dasslers Kumpel Sepp Blatter. Oder auch der künftige IOC-Präsident Thomas Bach, Dasslers einstiger Adlatus (1985-87), Adidas-Direktor und damals Mitglied der so genannten sportpolitischen Abteilung von Adidas (wie Jean-Marie Weber).
u.e.a.m.
Zudem haben sich in den Wirren des ISL-Konkurses ab 2001 Figuren auf teilweise obskure Weise in Positionen gebracht, die noch auf Jahre wichtige Positionen einnehmen werden: etwa FIFA-Generalsekretär und Serial Liar Jérôme Valcke, der einst als Vivendi-Manager für einen symbolischen Franken die ISL übernehmen wollte, oder sein heutiger Stellvertreter Markus Kattner und Blatters Neffe Philippe (Infront CEO), die beide über die reichlich undurchsichtigen Rettungsarbeiten von McKinsey im FIFA-Business aufschlugen.
Alles hat irgendwie mit dem ISL-Netzwerk und vielfältigen Lebenssachverhalten zu tun.
Wir reden über ein halbes Jahrhundert olympische Machtgeschichte.
Aufgeklärt ist fast nichts.
Und, ja, Sepp Blatter steht nicht als Schmiergeldempfänger auf der Liste. Er ist gemäß Einstellungsverfügung aber Mitwisser gewesen.
Und viele Geschichten, etwa wie er die ISL/Kirch-Konkurrenz ausgebootet hat, als es um Milliardenverträge ging, erscheinen längst in einem anderen Licht – auch diese Geschichten müssten aufgeklärt werden.
Die ISL-Liste:
FIFA’s Jack the Ripper and the Holy Bible: “with your love, your support and your understanding, I shall be your MP again”
I too am crying but I am crying from the inside where the hurt is most painful.
— Jack Warner (@jackwarnertt) April 26, 2013
My dear constituents, for the past two decades, I have been the target of various kinds of attacks. I have been targeted. My family has been targeted. My friends have been targeted. My detractors have said every dirty thing under the sun about Jack Warner. But in all of that you have kept the faith in me. And for that I thank you. I thank you for trusting me and for the confidence you have shown by your very presence here tonight. Mark my words when I tell you that Jack Warner has never betrayed you and I will never betray your trust.
The Holy Bible says there is a time for everything under the sun; a timeto sow and a time to reap; a time to be silent and a time to speak. The world of international sports politics is not a simple one. It is an arena of extremely high stakes. The remuneration packages and the perks of those jobs can be very attractive. And therefore at times the rivalry can become very intense among those lured by the trappings of officeand the craving for power.
It is against this background that I have found myself a keenly pursued target. And just as in any all-fours game, how smartly you play the few pieces of trump in your hand can determine whether you win or lose.
The Honorable Jack Austin Warner, former T&T minister, former vice president of FIFA, former CONCACAF godfather
Let’s go for Jack Warner’s propaganda. Funny stuff. Must read! (And read comments at Trinidad Express)
- Read and compare to: Der CONCACAF-Bericht zu den Millionengaunern und FIFA-Ehrenmännern Chuck Blazer und Jack Warner
Jack is not out of business yet.
On Friday May 24th 2013, a new weekly newspaper shall be launched – Sunshine Newspaper – designed to bring a new hope into your lives.
And come July 24th 2013 who knows, with your love, your support and your understanding, I shall be your MP again.
Wow.
I am still studying but already found many sensational quotes.
Jack Austin Warner MP for Chaguanas West
Speaking Notes, Straight Talk Pubic Meeting
Thursday, April 25, 2013
No joke, seriously, some interesting remarks:
1) Warner claims he was personally given the money to build the Havelange centre of excellence in Trinidad in return for helping Sepp Blatter’s election as FIFA president in 1998. He provided letters confirming the 6 mio US dollar FIFA loan for the centre, built on land owned by Warner, had been converted into a grant:
Blatter was Havelange’s candidate to succeed him for the FIFA Presidency. Blatter had been at this time the most hated FIFA official by both the European and African Confederations and without my CONCACAF support at the FIFA elections, Blatter would never have seen the light of day as President of FIFA.
I told Havelange that, through him, Blatter will get CONCACAF’s total support and Bin Hammam also said the same day thing though at the time he did not have Asia’s 100% support as I had with the CONCACAF. “Votamos como un bloque”, I told my Central American colleagues.
(…) So the Centre of Excellence was built, first by a loan that was given to Jack Warner that was converted into a grant and by further assistance from Dr Havelange after whom I named the Centre.
2) A strange detail at the 1998 FIFA congress in Paris, we already know, but nice to have it confirmed again:
An interesting development at that Congress was that Haiti was absent and with Blatter’s permission, I got Captain Horace Burrell’s (of Jamaica) girlfriend to vote as the Haitian delegate by saying, “Oui!” when Haiti’s name was called.
3) He loves to play the racism card, we already know:
One must ask the question how did little Jack Warner manage to stay in his corner under the radar and enjoyed so much success for so long?
Or is it just that what we are seeing today is the vindictiveness of an oligarchy against one who attempted to challenge the power of a Eurocentric and White regime and thus balance the playing field so that leaders of every colour, race and ethnicity could have a fair chance to become a President of FIFA?
Nicolás Leoz tritt aus dem FIFA-Exekutivkomitee zurück: 1.075.625 (CHF) “gesundheitliche und persönliche Gründe”
Das Urteil des Münchner Richters Hans-Joachim Eckert zur ISL-Causa rückt näher. Und siehe: Schon verlässt wieder ein Ganove das FIFA-Exekutivkomitee. (Sepp, wann verschwindest Du endlich?)
Diesmal ist es der 84 Jahre alte Ewig-Präsident der Confederación Sudamericana de Fútbol (CONMEBOL) Nicolás Leoz.

von links: ISL-Schmiergeldempfänger Nicolás Leoz (Paraguay), Familienoberhaupt Joseph Blatter (Schweiz), Goldpokal, Schmiergeldempfänger Ricardo Teixeira (Brasilien), Schmiergeldempfänger-Verteidiger Angel María Villar Llona (Spanien)
Die putzige Propagandameldung der FIFA:
FIFA has taken note of the formal resignation of Nicolás Leoz as a member of the FIFA Executive Committee and as President of CONMEBOL (Confederación Sudamericana de Fútbol) for health and personal reasons. Nicolás Leoz informed FIFA of his decision to resign today by letter.
In accordance with the FIFA Statutes (art. 30 par. 9), CONMEBOL will now have to decide immediately on the replacement of Nicolás Leoz as one of its representatives on the FIFA Executive Committee for the remaining period of office.
Der wahre Grund bzw die 1.075.625 Gründe:
Leoz hat von der ISL-Gruppe insgesamt 1.075.625 Schweizer Franken Schmiergeld erhalten.
- am 12.11.1997: 282.000 CHF
- am 13.05.1998: 300.000 CHF
- am 04.12.1998: 282.000 CHF
- am 20.01.2000: 159.950 CHF
- am 04.05.2000: 51.675 CHF
Habe ich korrekt addiert?
Das ist die Summe, die wir kennen.
Ich rechne in derlei Fällen ja gern mal hoch, wohl wissend, dass nur maximal fünf Prozent aller Korruptionsfälle je öffentlich werden. Weshalb ich sicher bin, dass die ISL-Gruppe ein Mehrfaches jener 142 Millionen Franken an Sportfunktionäre gezahlt hat, die für die Jahre 1989 bis 2001 gerichtsfest dokumentiert werden können.
Die anderen Schmiergeld-Empfänger aus dem FIFA-Exekutivkomitee (ehemals und aktuell):
Twitter-Wahrheitsdroge für @SeppBlatter, doch Rücktritte nur von Jack the Ripper und Alexandra Wrage
It was decided that the president Sepp Blatter is to step down due to corruption charges …
… meldete die FIFA?
Kurze Aufregung am Montagabend. Gegen 18.30 Uhr MESZ (habe die genaue Zeit leider nicht notiert) wurde über einen FIFA-Account auf Twitter der Rücktritt des ewigen Präsidenten Joseph Blatter mitgeteilt. @SeppBlatter hat seinen Rücktritt gleich mal retweetet und weitere lustige Tweets abgesetzt, die den Eindruck erwecken konnten, er sei auf Wahrheitsdroge gesetzt worden.
So what if I took money from Qatari prince? I am the family’s bread earner …
Die Nachfolger-Frage wurde geklärt …
I have recommended his excellency prince Ali Bin Al Hussein of Jordan as my successor …
… und die WM 2030 nach Jordanien vergeben …
The royal family has done much for FIFA, I am sure Jordan will make an excellent host for 2030
So sah das aus:

Screenshot Twitter @SeppBlatter, 22. April 2013, 20.09 Uhr MESZ
Etwas detaillierter:

Screenshot Twitter @SeppBlatter, 22. April 2013, 20.11 Uhr MESZ
Die Tweets wurden binnen weniger Minuten tausende Male verbreitet. Die MedienPropagandaabteilung der FIFA teilte dazu mit:
Dear media representatives,
We can confirm that some of FIFA’s twitter accounts, including the account of the FIFA President and @fifaworldcup, have been hacked today. We are looking at this issue at the moment. In the meantime, to avoid any doubt, we kindly ask you to verify and check any statements that you see on a FIFA twitter account with the FIFA Media department (media@fifa.org).
Many thanks and best regards,
FIFA Media department
22 April 2013
Die Hacker-Attacke kam von der so genannten Syrian Electronic Army (@Official_SEA6), gemäß SPON eine Gruppe von Assad-Anhängern, die schon etliche andere Accounts geknackt hat, u.a. CBS, Al Jazeera, Qatar Foundation.
Der CONCACAF-Bericht zu den Millionengaunern und FIFA-Ehrenmännern Chuck Blazer und Jack Warner
Congrats to @lasanaliburd and other journalists in T&T who forced Jack the Ripper @jackwarnertt to resign as minister #FIFAcorruption
— Jens Weinreich (@jensweinreich) April 22, 2013
Das Integrity Committee der nordamerikanischen und karibischen Fußballkonföderation CONCACAF hat seinen Bericht zu einigen Verfehlungen der Ganoven Jack Warner (Präsident von 1990-2011) und Chuck Blazer (Generalsekretär von 1990-2011) vorgelegt.
Lesebefehl!
Wenn ich richtig informiert bin, dann gelten die Millionenbetrüger noch als FIFA-Ehrenmänner und erhalten eine fürstliche Pension aus Zürich.
Wer sich nur die Zusammenfassung antun möchte. Auch die ist lesenswert, natürlich:
The Confederation of North, Central American and Caribbean Association Football (“CONCACAF”)
INTEGRITY COMMITTEE
REPORT OF INVESTIGATION
EXECTUIVE SUMMARYPresented to the Executive Committee of CONCACAF, April 18, 2013
EXECUTIVE SUMMARY
This investigation was conducted by the Integrity Committee (the “Committee”) of the Confederation of North, Central American and Caribbean Association Football (“CONCACAF”) at the request of the Executive Committee of CONCACAF. The Executive Committee requested the investigation because public allegations and other information raised serious questions about the integrity of the former leadership of CONCACAF and threatened to undermine public confidence in CONCACAF.
The CONCACAF Executive Committee established the Integrity Committee by resolution, dated June 26, 2012, to investigate and report to the Executive Committee “on the facts surrounding several allegations in relation to specific issues involving CONCACAF.”
The allegations concerned the following issues:
- (i) ownership of the Centre of Excellence (the “COE”);
- (ii) an apartment at Trump Tower and the application of CONCACAF’s funds in relation to the apartment;
- (iii) the whereabouts of funds generated by a contract between CONCACAF and Umbro International;
- (vi) the circumstances surrounding the purchase of two apartments in Miami and a Hummer vehicle;
- (v) the employment contract of the former General Secretary of CONCACAF, and in particular, the provisions of the contract relating to the payment of commissions and its expiration;
- (vi) CONCACAF’s failure to pay taxes and to file tax returns;
- (vii) the application or otherwise of CONCACAF’s funds over the past five years; and
- (viii) the completeness and accuracy of CONCACAF’s financial statements and audits for the past five years.
Andrew Jennings: What I told the FBI about the FIFA crooks
THE REVELATION that the FBI is investigating FIFA should bring an end to three decades of institutional corruption, personified in recent times by President Sepp Blatter. I have been talking with Special Agents from the Organised Crime and Racketeering Section of the Department of Justice in Washington and with an FBI Organised Crime squad from New York since they contacted me seeking evidence nearly three years ago.

CONCACAF Kongress, Miami, Mai 2011
Law enforcement sources in New York and Washington confirmed today that they are investigating “a major case” involving allegations of corruption at FIFA. The probe is into allegations of fraud and bribery. It began in the North, Central American and Caribbean regional football confederation but the money trail leads back to FIFA’s HQ in Zurich, Switzerland. Unofficial sources have confirmed that Daryan Warner, eldest son of disgraced former FIFA vice-president Jack Warner of Trinidad, has become a co-operating witness with the FBI probe. Warner jnr has been resident in Florida for the last two months and clearly is not free to leave America. It has yet to be divulged what evidence the FBI have on him but it is likely to be substantial and enough to make him break family confidences in return for serving less jail time.
Daryan Warner was always the ‘back office’ money-man organising the laundering and concealment of bribes and profits from every kind of illicit football activity by his father – siphoning off grants, dealing in World Cup tickets and pocketing substantial bribes from countries hoping to host the World Cup. Warner frequently worked in concert with fellow FIFA executive committee member Chuck Blazer from New York:

CONCACAF dealings between Jack’n Chuck
The FIFA career of Jack Warner began to unravel in May 2011 when he was caught with $1 million in bribes, in envelopes each containing $40,000 in cash, for distributing to Caribbean football associations. The aim was to persuade them to vote for Qatar’s Mohamed Bin Hammam who was contesting the FIFA presidency against incumbent Sepp Blatter. Blazer ‘ratted’ on Warner to FIFA but was himself soon engulfed in documented corruption allegations
- Here is today’s Reuters story “EXCLUSIVE: FBI has cooperating witness for soccer fraud probe“
Where will the FBI investigation go next? For a start, they are not alone. For 18 months there have been parallel investigations by America’s tax authorities, the Internal Revenue Service. The secret probes range from Port of Spain to Trump Tower to Cayman, Paradise Island to Miami, Zurich to Zug and much further to the Gulf. They have co-operated with police in London and Switzerland.
The industrial-scale thieving of Warner and Blazer is woven into the fabric of FIFA. Repeatedly, the gruesome duo were encouraged to plunder grants and World Cup tickets. In return they delivered votes to keep Blatter in power. Football lovers must dream that the G-Men will find reasons to extend their investigations into Issa Hayatou’s African empire and the rest of FIFA.
As the FBI spreads its net, FIFA officials in Zurich should be seeking advice from their personal lawyers about what to say if the Feds come knocking. If they have handled corrupt payments authorised by Blatter or General Secretary Jerome Valcke, they may find it wise to follow Daryan Warner’s example and become collaborating witnesses rather than risk extradition and jail.
Die FIFA unter @SeppBlatter: Personenkult, Korruptionsmaschinen, Ethiksimulation und Propaganda
Gerade tagt das Exekutivkomitee des Fußball-Weltverbandes FIFA in Zürich (die Tagesordnung). Bin heute nicht vor Ort, werde die anschließende Pressekonferenz aber online verfolgen und live ein bisschen bloggen. Also bitte immer wieder ans Ende des Beitrags scrollen. Auch die beiden folgenden Texte werden ergänzt und verlinkt.
Es ist noch ein bisschen Zeit. Um was es heute ging/geht, habe ich in den vergangenen Tagen u.a. für die Berliner Zeitung und Spiegel Online aufgeschrieben:
* * *
19. März. Die Propagandaabteilung der FIFA arbeitet hochtourig. Am Tag vor dem Treffen des Exekutivkomitees in Zürich veröffentlichte der Fußball-Weltverband Details aus einem „persönlichen Schreiben“ des Katholiken Joseph Blatter an Pontifex Franziskus. „Ohne den Glauben an Gott mit dem Glauben an den Fußball auf eine Stufe stellen zu wollen, möchte ich anmerken, dass beide gemeinsame Werte haben“, schrieb Blatter. Warum so bescheiden? Blatter betrachtet sich und sein Fußballgeschäft doch allen Ernstes als einzig globale Religion:
Fußball ist mehr als eine einzelne Religion“, hat er einmal gedichtet: „Also nur zu sagen, mehr als die katholische Kirche, das wäre für mich zu wenig.“
Der Fußballpapst konferiert mit seinen Kardinälen aus dem Exekutivkomitee ab Mittwoch im Home of FIFA auf dem Zürichberg, um so genannte Reformmaßnahmen abzusegnen. Ein kastriertes Programm, das seit dem FIFA-Kongress 2011, als Blatter zum vierten Mal gekrönt wurde, exakt jenem Fahrplan folgt, den er und seine fürstlich entlohnten Paladine, PR-Leute und Lobbyisten, ausgeheckt haben. In deren Diktion heißt es, die „Reformen“ werden beim FIFA-Kongress im Mai auf Mauritius abgeschlossen. Von Blatter Angeheuerte wie der Compliance-Experte Mark Pieth aus Basel, die als Teil der Inszenierung lange Zeit still hielten, geben neuerdings Interviews und drohen mit Abbruch der fragwürdigen Geschäftsbeziehungen zur FIFA.
Pieth legte mit dem Unabhängigen Governance-Komitee (IGC) im Februar den zweiten Bericht und sieben als „unverzichtbar“ bezeichnete Forderungen vor. Dazu zählen die Amtszeitbeschränkung für den FIFA-Präsidenten und die Exekutive sowie ein unabhängiger Integritätscheck von Top-Funktionären. Beides wird so nicht kommen. Pieth müsste dann sein Versprechen wahr machen und als Kommissionschef zurücktreten. Letztlich dürfte er für Blatter, der ihn persönlich ausgesucht hat, den Clown gespielt und der Propagandanummer „Reform“ eine Art Autorität verliehen haben. In der „Süddeutschen Zeitung“ erklärte die Kanadierin Alexandra Wrage aus dem Pieth-Komitee nun, es gäbe nur „kosmetische Verbesserungen ohne echte Veränderungen “. Es würden „nur die Liegestühle auf der Titanic umgruppiert“.
Die sieben “unverzichtbaren” Forderungen des IGC:
The IGC however, reminds the Members of the ExCo that the revision of the Statutes foreseen for Congress 2013 is fundamental: as highlighted in its First Report of March 2012, the IGC stresses the need to introduce transparency and accountability throughout FIFA.
Therefore it is indispensable:
- That the President and all Members of the ExCo as well as the standing Committees of FIFA undergo an integrity check performed by an independent body within FIFA centrally prior to their (re-) election.
- In order to underline their role and responsibility as Members of the FIFA’s Executive Body the Members of the ExCo should be confirmed by Congress upon their appointment or reappointment by the Confederations.
- In order to guarantee transparency and accountability two independent Members should attend the meetings of the ExCo.
- Both, the President and the Members of ExCo should be subjected to limited terms of office.
- The IGC supports the redesign of the bidding and decision process for hosting decisions, as well as for the governance of development projects, marketing and procurement activities. The corresponding policies need to be reviewed by the IGC.
- The IGC welcomes any steps to make the IFAB more democratic and transparent.
- The IGC would like to stress the importance of transparency in the area of compensation and benefits. The establishment of an expert subcommittee to the Audit and Compliance Committee is an important step. However, the decisions of the sub-committee need to be made public, to the same degree as in not-for-profit organizations and other international organizations.
Das war von Blatter nie anders geplant. Der Große Vorsitzende hat gerade in mehreren Interviews deutlich gemacht, was er von derlei Interviews hält: Nichts. Pieth habe sich nur intern zu äußern, dürfe Vorschläge machen, über die das Exekutivkomitee entscheide. „Ich habe mit ihm gesprochen“, sagte Blatter, „er hat akzeptiert, dass er sich nicht mehr öffentlich äußert, wenn ich es ihm nicht erlaubt habe.“
“Sheikhs shake world game”: Katar traut man auch eine Dream Football League zu – nur stimmt die Geschichte überhaupt?
Hat die Londoner Times einen Gag des französischen Magazins “Les cahiers du football” zu einer “Exklusivstory” aufgebauscht?
Das ist hier die Frage, die gewiss im Laufe des Tages beantwortet wird.
Denn die dreiseitige Geschichte von Times-Fußballschreiber Oliver Kay macht weltweit Schlagzeilen. (Ich kenne bisher nur diesen Anreißer, habe kein Times Abo. #paywall)
Demnach plant die Familie des katarischen Emirs Hamad ab 2015 im Sommer (!) alle zwei Jahre ein Großturnier der 24 besten Klubs der Welt. Preisgeld: 2 Milliarden Euro. In sechs Golfstaaten.
So stand es vor drei Tagen in “Les cahiers du football”:

(c) Les cahiers du football – doch lustigerweise erschien die kleine Grafik auch in der Times (exklusiv?)
So steht es heute in der Times (längst auch anderswo) und wurde gestern Nacht via Twitter angekündigt:
Often, when you write a big story, you’re desperate for it to come off so you “look good”. Not so sure this time thetim.es/10Kes27 (£)
— Oliver Kay (@OliverKayTimes) March 13, 2013
Do I think it will come true? A million hoops to jump through. Heard much opposition today. But Qatar are serious thetim.es/10Kes27 (£) — Oliver Kay (@OliverKayTimes) March 13, 2013
Da man den Kataris, dem Emir und den Seinen, die sich schon die WM 2022 und etliche andere Spielzeuge aus der Welt des großen Fußballs gekauft haben, alles zutraut, machte diese Times-Story geschwind die Runde.
Medien meldeten. Wissenschaftler kommentierten (manche verdienen schon jetzt gut an und in Katar). Die Branche hyperventilierte.
Desert storm. Dream football League. Konkurrenz zur Champions League. Sheikhs shake world game …
Undsoweiterundsofort.
Vor drei Stunden meldeten sich die Franzosen:
On s’excuse par avance si Doha trouve l’idée suffisamment intéressante pour la mettre en œuvre. #DreamFootballLeague
— Cahiers du football (@cahiersdufoot) March 13, 2013
Seither gab es einige Wortwechsel zwischen ihnen und Oliver Kay …
@oliverkaytimes What do you “suspect”?! We made it all up, including the picture… We know nothing about your source, if it exists.
— Cahiers du football (@cahiersdufoot) March 13, 2013
… und die ersten – vorsichtig formuliert – Nachfragen, etwa auf Eurosport:
Qualitätsblättern wie dem Independent ist das relativ egal. Dort wird getitelt:
So kann man das natürlich auch sehen. Weil man, noch einmal, den Kataris halt alles zutraut.
Crowdsourcing, Übersetzungshilfe gesucht! Was will uns die FIFA-Ethikkommission sagen?
Es sind ja nun neue Zeiten angebrochen im Milliardenkonzern FIFA, den etliche Funktionäre als Selbstbedienungsladen betrachten. Reformen! Ethik! Und! All! Solche! Wunderbaren! Sachen!
Ein weiteres beeindruckendes Zeugnis für die neue Transparenz im Reich des Joseph Blatter, der gestern übrigens seinen 77. Geburtstag feierte, liefert jene Pressemeldung, die vor wenigen Minuten von der Propagandaabteilung der FIFA verschickt wurde.
Um die zu entschlüsseln erbitte ich die Mithilfe der Weisheit der Massen und stelle die Email der FIFA in vier Sprachen zur Verfügung.
Jeder Buchstabe kann eine Bedeutung haben!
Nur: welche?
Deutsch:
Verlautbarung der Vorsitzenden der beiden Kammern der FIFA-Ethikkommission:
Auf Antrag von Michael J. Garcia (Vorsitzender der Untersuchungskammer der Ethikkommission) hat Hans-Joachim Eckert (Vorsitzender der rechtsprechenden Kammer der Ethikkommission) heute FIFA-Exekutivkomiteemitglied Vernon Manilal Fernando provisorisch für eine maximale Dauer von 90 Tagen für jegliche Fussballtätigkeit auf nationaler und internationaler Ebene gesperrt. Der Entscheid basiert auf Art. 83 Abs. 1 in fine des FIFA-Ethikreglements und soll eine Beeinflussung der Wahrheitsfindung in Bezug auf ein Verfahren, das gegenwärtig von der rechtsprechenden Kammer durchgeführt wird, verhindern.
Das Verfahren betrifft eine formelle Ethikklage aufgrund eines Schlussberichts, den der Vorsitzende der Untersuchungskammer beim Vorsitzenden der rechtsprechenden Kammer eingereicht hat. Dieser Bericht ist das Ergebnis eines Untersuchungsverfahrens, das im Oktober 2012 eingeleitet wurde.
Der Fall befindet sich nun in der Zuständigkeit der rechtsprechenden Kammer für alle weiteren verfahrenstechnischen Massnahmen, die diese Kammer für angemessen hält.
FIFA-Ethikkommission
Jérôme Champagne: “Which FIFA for the twenty-first century?” (III)
Manch eine/r wird mir PR vorwerfen. Ist mir wurscht. Auch diesmal stelle ich den kompletten Text jenes Briefes zur Diskussion, den der langjährige FIFA-Manager und Blatter-Getreue Jérôme Champagne soeben an alle 209 nationalen Fußballverbände im FIFA-Reich geschickt hat. Es geht um die sachgerechte Verwendung von hunderten Millionen Euro so genannter Entwicklungshilfe, um orangene Karten und Zeitstrafen im Profifußball (ähnlich dem Eishockey), um technische Hilfsmittel, die weit über die Torlinientechnologie hinaus gehen, um die Struktur der FIFA, die Mitbestimmung der Nationalverbände, Klubs und Spieler … und letztlich auch um die FIFA-Präsidentschaft.
Dem südafrikanischen Magazin “Inside Sport Africa” hat Champagne kürzlich ein Interview gegeben, in dem es u.a. heißt:
If an overwhelming majority of people requested you to stand for President of FIFA, will you?
Oh la la, what a question? More seriously, the elections are scheduled in 2015 only and this is not the topic of the day. however, I have not decided that I would run, nor have I decided that I will not run. I only decided to present and defend my ideas but I do not exclude anything.

Once upon a time, in FIFA uniform: Robben Island, December 2009
Die vorherigen offenen Briefe von Champagne:
- Jérôme Champagne: “Which FIFA for the twenty-first century?”
- Jérôme Champagne: “Which FIFA for the twenty-first century?” (II)
Any thoughts?
Online-Sittenlehre für Spezialethiker der FIFA-Parallelgesellschaft
Damit auch das nicht untergeht: Vor einigen Tagen hat der Fußball-Weltverband FIFA sein brandneues Ethik-Tool veröffentlicht.
Wow …
… werden jetzt die Millionenbetrüger und Großganoven Chuck Blazer, Julio Grondona, Worawi Makudi und einige andere Gesellen um den moralisch korrupten Vereinschef Joseph Blatter sagen.
Wow!
Und sie werden herzhaft lachen.
Der schwer korrupte Thailänder Makudi beispielsweise, ein großer Freund von Mohamed Bin Hammam, hat gerade seine Kandidatur für die Präsidentschaft in der asiatischen Konföderation AFC bekannt gegeben. James Dorsey fasst einige der Verstrickungen von Makudi & Co noch einmal zusammen:
Mr. Makdudi has repeatedly been investigated for fraud and corruption. He denied last September fraud allegations made by a South Korean firm related to the cancelation of a multi-million-dollar broadcast rights deal. Earlier, he was accused by former English Football Association chairman Lord David Triesman of involvement in an alleged scheme to buy votes for England’s failed 2018 World Cup bid. Makdudi was cleared in 2011 of accusations that funds meant for the Thai soccer association to build facilities were instead spent on building assets on land he owned in Bangkok. Most recently, the Thai parliament investigated FIFA’s refusal to approve a newly futsal facility by his association.
Wie auch immer. Have fun, hier ist das ETHIK-TOOL:
Wer unsaubere Vorgänge im Fußball melden möchte, kann gern auch hier klicken …
Match-Fixing und der Sport: Dämonen in Schlüsselpositionen
In der Diskussion über den Sport und die Wettmafia werden die Korruption und Verbrechen begünstigenden Strukturprobleme der Sportbranche und ihrer Funktionäre vernachlässigt.
[Ich habe für die Themenseite im Politikteil der Basler Zeitung eine Betrachtung zum Sportgeschäft und dem Wettbetrug geschrieben. Habe nicht zum ersten Mal darauf hingewiesen, dass mit der mediale Aufschrei immer etwas zu laut ist und es mir an Analyse fehlt, wenn über den Zugriff der Wettmafia berichtet wird. Denn das Sportgeschäft ist in weiten Teilen quasi mitschuldig an der Situation, weil die intransparenten, teils vorsintflutlichen Strukturen jedwede unsauberen Machenschaften begünstigen. Gewiss gibt es da beträchtliche Unterschiede etwa zwischen den herkömmlich als Verein notierten Weltverbänden und moderneren Unternehmen, wie etwa der DFL. Selbst zwischen DFL und DFB. Derlei Unterschiede müssten sauberer heraus gearbeitet werden - ich konzentriere mich mit ein paar Gedanken wie immer mehr auf den olympischen Sport, also das IOC und die 35 olympischen Weltverbände. Habe noch nicht mal die vielen hochrangigen Funktionäre erwähnt, die selbst im Glücksspiel- und Sportwettengeschäft tätig sind. Es ist eine Anregung, kann man alles besser ausarbeiten, wie immer, aber gewiss genug Stoff für eine sinnvolle Diskussion.]
Die Aufregung war groß, als die Europäische Kriminalbehörde Europol vorvergangene Woche alarmierende Zahlen zum globalen Wettbetrug im Fußballbusiness präsentierte. Von 680 verschobenen Spielen weltweit, 425 verdächtigen Spielern, Schiedsrichtern und Funktionären und vom „größten Betrug aller Zeiten“ war die Rede. Dabei hatte Europol-Direktor Rob Wainwright, der stets Kameras und Blitzlichter sucht, doch munter alte und neue Zahlen, aufgeklärte und unaufgeklärte Fälle vermengt – und Ermittler in aller Welt damit verärgert. Der Sinn dieser PR-Nummer erschloss sich nicht vollends. Die Sinnhaftigkeit eines koordinierten Kampfes gegen die Wettmafia ist aber gegeben, und zwar auf allen Ebenen.
[youtube DH82kw3jJoo nolink]
Ja, die Wettpaten – ob nun aus Singapur, Thailand, China oder Südosteuropa –, sind eine Gefahr. Ja, die Welt ist klein geworden, moderne Kommunikationsmittel erleichtern Großganoven das Abkassieren. Nur: Das alles ist nicht neu. Das weiß man seit vielen Jahren. Das weiß man aus zahlreichen Prozessen, ob nun in Bochum oder im vergangenen Jahr in Bellinzona. Jenseits der Aufgeregtheiten des Tagesgeschäfts empfiehlt sich deshalb eine Analyse der Lage. Und die sollte mit zwei grundsätzlichen Beobachtungen beginnen.
Was vom Tage übrig bleibt (74): FIFA-Boy Mark Pieth schlägt Alarm; Australian Crime Commission Report “Organised Crime and Drugs in Sport”
Nur der Vollständigkeit halber, so dass wir diese Berichte hier auch diskutieren können, wie viele andere zuvor. FIFA-Fanboy Mark Pieth, vom Paten Youssouf Blatter persönlich auserwählter Governance-Beauftragter, benutzte in den vergangenen Tagen etliche Medien, um seine Botschaft unters Volk zu bringen. Er ist nicht mehr so einverstanden mit den Vorgängen in der FIFA. Sein Institut [...]
Messi watching: Ballon d’Or 2012
ZÜRICH. Die Goldpokale für den Weltfußballer 2012 und den besten Coach des Jahres tragen sie schon mal auf die Bühne hier im Pressezentrum des Kongresshauses zu Zürich. Es wird ernst. In einer Minute werden Messi und Ronaldo zur Fragerunde erwartet, gemeinsam!, Iniesta auch. Ich verfolge den Spaß bis zum Abend (und möchte gern Ronaldos Tränen [...]
Attack on freedom of press: Singapore court orders journalist to reveal sources #FIFAcorruption
A Singapore court has ordered veteran journalist and scholar James M. Dorsey to reveal his sources for his reporting on an audit of suspended world soccer body FIFA vice president and Asian Football Confederation (AFC) president Mohammed Bin Hammam’s management of AFC’s finances and agreement with a Singapore-based company on the group’s marketing rights. The [...]
#3 Sitzen Sie bequem, … Mark Pieth und James M. Dorsey?
Ob ich mal pünktlich kommen kann mit so einem Podcast und überhaupt? Keine Ahnung. [Die Technik, die Technik, unergründlich. Außerdem liefert die Telekom die bezahlte 16 MB DSL-Geschwindigkeit derzeit hier nur mit 1-2 MB aus.] Aber ich denke, das Warten auf Mark Pieth und James M. Dorsey sollte sich gelohnt haben. Heute also ein Doppelgespräch, [...]
Programmhinweis: “Sitzen Sie bequem, … Mark Pieth, James M. Dorsey?”
AALBORG. Geht doch. Kaum ist Mann mal wieder unterwegs, klappt das auch mit dem nächsten Podcast. Weil es seit Theo Zwanziger und Klaus Schormann etwas still geworden war, biete ich diesmal gleich zwei Gesprächspartner: mit Mark Pieth spreche ich über die Antikorruptionsmaßnahmen in der FIFA, über Waffenhändler und Michael Garcia, mit dem Weltreisenden James M. [...]
Programmvorschau: #EASM2012 in Aalborg
Ich bin auf dem Weg nach Dänemark. Bis Freitag findet an der Universität Aalborg die 20. EASM Konferenz statt. EASM ist: The European Association for Sport Management. Im Rahmen des Kongresses betreut Play the Game ein Symposium, bei dem ich zu den so genannten FIFA Reformen spreche. Ich werde außerdem die Eröffnungs-Session der Konferenz leiten, auf [...]






