Ich spiele schon eine Weile mein persönliches WM-Finale und und dabei wird es noch wenige Tage bleiben - bis das Ebook endlich fertig ist. Bis gleich.

Category journalismus

BamS klaut und kämpft für Franz gegen die FIFA-Russenmafia

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Deutschlands Fußball-Ikone Franz Beckenbauer wurde am Freitag von der so genannten Ethikkommission des Weltverbandes FIFA aus guten Gründen für 90 Tage suspendiert. Also mussten seine Geschäftspartner von Axel Springer, von Bild und Bild am Sonntag, handeln und ihrem Franz assistieren. So wie sie ihn seit Jahrzehnten stützen, gerade erst wieder nach den Berichten in der Sunday Times und im SPIEGEL über Beckenbauers Kontakte nach Katar.

Bild kämpft für Franz.

Heraus kam eine spannende Geschichte. Eine Titelgeschichte.

“Der FIFA-Boss und die Russen-Mafia”.

Das Werk von fünf Autoren. Und ein sechster Autor kommentierte.

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In der Online-Ausgabe erhielt die Enthüllungsgeschichte das Label Bild+ der zahlungspflichtigen Inhalte.

Denn Journalismus muss bezahlt werden.

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Denis Trubetskoy: Ein Brief von der Krim an die Bundeskanzlerin und ihr Kabinett

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Denis Trubetskoy (20) ist ukrainischer Staatsbürger, ethnischer Russe und lebt in Sewastopol auf der Krim. Er studiert Journalistik an der Filiale der berühmten Moskauer Lomonossow-Universität (Московский государственный университет имени М. В. Ломоносова / МГУ) in Sewastopol. Er arbeitet bereits seit einigen Jahren als Journalist, hauptsächlich als Sport-, aber in den letzten zwei Jahren auch als Politikjournalist. Hauptsächlich ist Denis Trubetskoy für UA-Football und iSport.ua tätig. Er schreibt über Fußball, Radsport, Wintersport, aber auch über sportpolitische Themen.

Heute allerdings hat Denis Trubetskoy an Angela Merkel geschrieben und mir gestattet, seinen Brief zu veröffentlichen:

An Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
An Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
Sehr geehrter Herr Bundesaußenminister,
Sehr geehrte Minister der Bundesregierung,
Sehr geehrte Mitarbeiter der Bundesregierung,

es ist mir bewusst, dass dies nicht der Brief ist, den Ihr ernst nehmt. Angesichts der Lage auf der Krim habe ich mich trotzdem entschieden, diesen Brief doch noch zu schreiben. Ich hoffe auf eine Antwort, auch wenn es mir bekannt ist, dass meine Erfolgsaussichten eher gering aussehen.

Ich heiße Denis Trubetskoy, arbeite als Sport- und Politikjournalist und wohne in Sewastopol. Obwohl ich ethnischer Russe bin, habe ich niemals gefühlt, dass meine Rechte in der Ukraine in Gefahr sind. Genau das Gegenteil: ich habe mich in die Ukraine verliebt und fühle mich fest als Ukrainer.

Russisch ist zwar meine Muttersprache, aber genau das ist mein größtes Problem. Der russische Präsident Wladimir Putin denkt, dass ich nicht mehr Russisch sprechen darf. Er hat sich entschieden, mich zu schützen. Seitdem habe ich keine Ruhe mehr. Ich weiß gar nicht, was mit uns morgen oder übermorgen passiert. Das ist für mich wie eine Katastrophe.

Als Vertreter der deutschsprachigen Bevölkerung der Krim (Deutsch kann ich schon ein bisschen besser als Ukrainisch) möchte ich die Bundesregierung offiziell um Schutz bitten. Ich will wieder meine Ruhe haben. Hoffentlich kann man mir helfen.

Mit freundlichen Grüßen,
Denis Trubetskoy

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Jung & Naiv, Digitales Quartett #Sochi2014

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Man kann ja in dieses Internet nicht nur hineinschreiben, sondern sogar hineinsprechen bzw heraussprechen und herausgucken – das kann mitunter schmerzhaft sein. Egal, bevor ich wieder abtauche und versuche, einigermaßen ungestört ein Werk zu beenden, sollen zwei Auftritte vor einem Millionenpublikum nicht verborgen bleiben.

Ich durfte gestern zu Gast sein im Digitalen Quartett …

… und vergangenen Mittwoch bereits bei Jung & Naiv …

Lustig: Am Mittwoch habe ich die Rücklagen der Olympic Foundation des IOC noch korrekt mit 904 Millionen Dollar beziffert. Am Freitag waren es dann schon 932 Millionen – der neueste Stand per 31. Dezember 2013.

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IOC-Countdown (12 Tage): eine Bitte an alle Diskutanten, stille Leser, Besucher, Neugierige, Freunde, Feinde … #crowdsourcing

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Liebe Leute, es wird bis zum 10. September zahlreiche Interviews, Beiträge, Huldigungen, Porträts etc pp über den Noch-IOC-Präsidentschaftskandidaten Thomas Bach von der FDP geben. Was in meinen Stream gelangt, also vor allem Twitter, Google Alerts etc pp, das werde ich kaum verpassen. Allerdings kann es bei Abrufen aus dem Ausland immer mal Rechte-Probleme etwa in öffentlich-rechtlichen Mediatheken geben. Und so flink ist das Internet unterwegs meist nicht.

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Mir geht es vor allem um Töne und Videos. Ich bitte darum, so viel wie möglich mitzuschneiden (oder sonst irgendwie zur Verfügung zu stellen), hochzuladen, zu verlinken und mir zu schicken. Alles kann natürlich hier in den Kommentaren abgeladen werden. Sollte die Dateien zu groß sein, dann vielleicht Dropbox oder Yousendit oder andere Tools Eurer/Ihrer Wahl. Am besten immer gleich mp3 oder mp4. Vielen Dank!

Ich weiß, dass eine solche Bitte für manche vermessen klingt. Allerdings nicht für, nun ja, nennen wir sie Digital Natives oder wie auch immer. Viele Leute spielen virtuos die Klaviatur dessen, worum ich da bitte. Ich erinnere mich, zum Beispiel, an die wunderbaren Situation während der Olympischen Spiele in London.

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IOC-Countdown (23 Tage): Achtung, Interviewritis. Vorsicht, PR!

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Der denkende aufgeklärte Teil der Menschheit muss jetzt sehr sehr tapfer sein. Eine Welle von großflächigen Interviews beginnt die Altmedien zu überschwemmen. Der scheidende IOC-Präsident Jacques Rogge erklärt seine herausragenden Leistungen der vergangenen zwölf Jahre (basically: Reformen weiter geführt, die sein Vorbild und ehemalige Gönner, der Oberreformer und vermutlich gewesene KGB-Mann Juan Antonio Samaranch eingeleitet hat), der kommende IOC-Präsident bzw Noch-Präsidentschaftsfavorit Thomas Bach erläutert, nur gelegentlich von eingestreuten Kritik-Sprengseln unterbrochen, wie er sich das so vorstellt als Chef des Olympiakonzerns.

Kurzum:

Wenig davon ist ernst zu nehmen.

Interviewritis.

Als Journalismus getarnte PR.

Nonsens statt Recherche.

Heute zum Beispiel macht in der altbackenen und noch immer dominierenden PR-Wortfetzenverwertungsmaschinerie absterbender Medien folgende Titelstory bzw das dazugehörige Interview mit dem IOC-Präsidenten aus der Berliner Zeitung Der Tagesspiegel die Runde:

Tagesspiegel, S.1 18. August 2013

Tagesspiegel, S.1, 18. August 2013

Huch. Da sind Wladimir Putin und seinesgleichen bestimmt ganz aufgeregt, wenn der “IOC-Chef” etwas “fordert”.

(Wenigstens steht in der Zeitung, dass Rogges “Forderungen” bei den chinesischen KP-Bonzen und KP-Milliardären vor fünf Jahren nicht ganz so erfolgreich waren.)

Dementsprechend hat Putins Sportminister und langjähriger Intimus Witali Mutko, FIFA-Exkomitglied, ein Mann aus Putins ersten Jahren als Politiker in St. Petersburg, nach der KGB-Karriere, heute auf der Abschlusspressekonferenz der Leichtathletik-WM klein bei gegeben und die Forderungen erhört.

#justkidding

Ich erspare mir Romane. Dem Thema Medien widme ich mich ausführlich im Buch “Macht, Moneten, Marionetten”.

Lesen wir kurz, was der homophobe Hardliner Mutko heute gesagt hat:

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Was vom Tage übrig bleibt (83): Gespräch zur Dopingstudie auf detektor.fm

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Ich habe dieser Tage einige Interviews zum Durcheinander und den Schlagzeilen über die Dopingstudie gegeben. Hier mein Gespräch auf detektor.fm.

Ich glaube, da ist zwei, vielleicht drei Mal geschnitten worden. Am Ende scheint es mir meine Antwort etwas zu entstellen, oder ich war so wirr und habe meine Schachtelsätze nicht mehr schließen können. Zu Beginn korrigiere ich den Moderator gleich zwei Mal, das mag nun etwas erstaunen, weil in der Sendevariante das, was ich aus meiner Sicht korrigieren musste, nicht mehr zu hören ist. Diese Anmerkung ist den Leipziger Internetradiomachern gegenüber nicht böse gemeint, ich glaube nur, das ist zur Erklärung nötig. Ich schätze Detektor.fm sehr.

Ich verlinke in letzter Zeit kaum noch zu Interviews, die jemand mit mir führt. Weil mir aber immer noch vieles überdreht erscheint und sich die inhaltlichen Zweifel an der Studie mehren, will ich gern meine Bedenken akustisch teilen.

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Doping in Deutschland: die Berichte zum Forschungsprojekt

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Das Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp) hat gerade wortlos sechs pdf-Dateien zum vielbesprochenen Dopingforschungsprojekt “Doping in Deutschland von 1950 bis heute aus historisch-soziologischer Sicht im Kontext ethischer Legitimation” online gestellt.

So muss das sein.

Ich fasse diese Dokumente an dieser Stelle kurz zusammen. 804 Seiten sind es nicht. Was da zur Verfügung gestellt wurde und was weshalb nicht, wird noch zu klären sein. Work in progress.

Viel Erfolg und Erkenntnisgewinn schon mal bei der Lektüre.

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    BRD-Doping oder: “Schutz des diskreten Anabolismus” über ein halbes Jahrhundert

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    Vor 22 Jahren hat eine offenbar ziemlich weise Autorin einen “Goldenen Zehn-Punkte Plan zum Schutz des diskreten Anabolismus” in Deutschland veröffentlicht. Wer mag, kann Sportverbände, Jahreszahlen, politische Ämter, Disziplinen ergänzen und/oder austauschen. Es kommt schon hin. Es stimmt in jedem abgeänderten Punkt.

    Denn Brigitte Berendonk hat mit dem Buch “Doping Dokumente. Von der Forschung zum Betrug” 1991 einen wahrhaft historischen Band vorgelegt.

    Rund zwei Drittel des Textes (Anhang ausgenommen) befasste sich mit dem Dopingsystem in der DDR, über das sie gemeinsam mit ihrem Mann Werner Franke auf abenteuerlichen Wegen exklusiv “wissenschaftliche” Arbeiten der Doping-Nomenklatura gesichert und veröffentlicht hatte, ein Drittel thematisierte – und das wird im Osten stets vergessen – Doping in der (alten) Bundesrepublik Deutschland.

    Hier also Berendonks “Goldener Zehn-Punkte Plan zum Schutz des diskreten Anabolismus”:

    1. Aussitzen.
    2. Ruhe, Gelassenheit, keine Emotionen. Es sei denn gegen Störenfriede, Selbstbezichtiger, Nestbeschmutzer, Wahrheitsfanatiker und Moralisten – d. h. Doping-Gegner.
    3. Gründung vertraulicher Kommissionen, die außer allgemeinen Feststellungen und Pressemeldungen schon nichts zustande bringen werden, das Staats- und Sportsräson gefährden könnte.
    4. Hearings vor dem Sportausschuss des Bundestages, möglichst als geschlossene Gesellschaft von Duldern und stillen Teilhabern des Dopings.
    5. Viele Anti-Doping-Grundsatzerklärungen (grundsätzlich unverbindlich) von NOK, DSB, den Sportverbänden bis zum Sportärztebund; noch besser ist eine Charte (natürlich Magna), das bringt wieder Ruhe ins Volk, genau wie 1977.
    6. Tägliche Pressemeldungen über viele negative Dopingkontrollen.
    7. Bundesverdienstkreuze, silberne Lorbeerblätter und anderes staatliches Suppengewürz für verdiente Mitglieder der geheimen Dopingfamilie.
    8. Öffentliche Gruppenbilder – mit oder ohne Dope-Damen: der Bundespräsident stellt sich vor die gedopten Sportler, NOK-Präsident Daume hinter die dopenden Ärzte.
    9. Verwirrspiele mit Sportgerichtsverfahren, seit 1977 besonders bewährt.
    10. Die Sportjournalisten wählen eine über 21-Meter-Kugelstoßerin zur (ungedopten) Sportlerin des Jahres – wie 1977, und die Kameraleute des Fernsehens werden instruiert, bei Nahaufnahmen von Spitzensportlerinnen verräterische Steroid-Akne zu vermeiden.

    Warum dieser Exkurs zum Berendonk-Buch in die wilden 1990er Jahre?

    Weil mich die, sagen wir: ahistorische und nur auf die Schlagzeile fixierte Berichterstattung in vielen Medien nervt. Gerade an diesem Wochenende.

    Das betrifft nicht weniger die Süddeutsche Zeitung, die am Samstag einige Notizen zur mit Steuermitteln finanzierten Dopingstudie der Humboldt-Universität veröffentlicht hat, um das flink klarzustellen. Da ließe sich allenfalls ein Fachdisput darüber führen, ob es sich in der Bundesrepublik um “systematisches” oder doch eher “systemisches” Doping handelte.

    Für manch einen mag das eine überflüssige Debatte sein. Die Historiker hatten dafür 2011, bei der zweiten Präsentation von Zwischenergebnissen (in Berlin, die erste Präsentation fand 2010 in Leipzig statt), aus guten Gründen das Adjektiv “systemisch” gewählt.

    In Teilen aber, und das haben im Jahr 2000 bereits Gerhard Treutlein und Andreas Singler in ihrem Werk “Doping im Spitzensport” festgestellt, war das Doping in der (alten) Bundesrepublik sowohl flächendeckend als auch systematisch. Treutlein/Singler schrieben damals:

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    IOC-Buch, update 2: ein neuer Bookshop und ein neuer Newsletter

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    Moin. Bin noch etwas durcheinander, die Einrichtung eines eigenen Bookshops und eines Newslettersystems hat den Techniker in mir in den vergangenen Tagen und Nächten doch fast überfordert. Es wird, gerade in Bezug auf den Newsletter, gewiss einige Kinderkrankheiten und Beschwerden geben, doch die lassen sich hoffentlich mit allen Beteiligten friedlich regeln.

    Kurz und schmerzlos:

    1) Mein eigener Bookshop

    Nachdem die erste Phase der Finanzierung des IOC-Buchprojektes auf Krautreporter.de so wunderbar gelaufen ist, vermarkte ich das Projekt in der zweiten Phase selbst – in einem eigenen Shop unter der Adresse:

    Das sieht dort so aus:

    Und so, der Warenkorb:

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    Was vom Tage übrig bleibt (76): #journalism, “The twisted reality of an Italian freelancer in Syria” by Francesca Borri

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    Mir stockt der Atem. Selten ein so brutalst ehrliches Stück über die Medien-Realität und Journalismus im dritten Jahrtausend gelesen.

    Die Italienerin Francesca Borri beschreibt für die Columbia Journalism Review ihre Erfahrungen als (freelance) Kriegsreporterin in Syrien:

    Lesebefehl!

    Hammerhart auch viele Kommentare unter dem Stück.

    Einige Passagen:

    People have this romantic image of the freelancer as a journalist who’s exchanged the certainty of a regular salary for the freedom to cover the stories she is most fascinated by. But we aren’t free at all; it’s just the opposite. The truth is that the only job opportunity I have today is staying in Syria, where nobody else wants to stay. And it’s not even Aleppo, to be precise; it’s the frontline. Because the editors back in Italy only ask us for the blood, the bang-bang.

    But whether you’re writing from Aleppo or Gaza or Rome, the editors see no difference. You are paid the same: $70 per piece. Even in places like Syria, where prices triple because of rampant speculation. So, for example, sleeping in this rebel base, under mortar fire, on a mattress on the ground, with yellow water that gave me typhoid, costs $50 per night; a car costs $250 per day. So you end up maximizing, rather than minimizing, the risks. Not only can you not afford insurance—it’s almost $1,000 a month—but you cannot afford a fixer or a translator. You find yourself alone in the unknown. The editors are well aware that $70 a piece pushes you to save on everything. They know, too, that if you happen to be seriously wounded, there is a temptation to hope not to survive, because you cannot afford to be wounded. But they buy your article anyway, even if they would never buy the Nike soccer ball handmade by a Pakistani child.

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