schwimmen

live aus Rio (15): Hexenschuss beim Lichtausmachen

BARRA DA TIJUCA. Die traurige Nachricht des Tages, natürlich, das Ausscheiden von Robert Harting. Tut mir wirklich leid. Heutzutage erklärt sich jeder selbst seinen Followern und Kunden, da braucht es fast kein zwischengeschaltetes Medium mehr. Harting auf Facebook, derzeit 4.600 aufmunternde Gesten und 652 Kommentare.

Da kämpft jemand zwei Jahre. Dann das.

„Im Innersten bin ich noch Sportler“, sagt er. Und spricht über die nächsten zwei Jahre. 2018 gibt es die EM in Berlin.

The Empire strikes back: IOC-Attacken auf Doping-Aufklärer und mündige Athleten

Heute um 15 Uhr (MESZ) wird der Untersuchungsbericht der Welt-Antidoping-Agentur WADA zum staatlich orchestrierten Betrug im Dopingkontroll-Labor in Sotschi 2014 und zum russischen Staatsdoping veröffentlicht. Davon ausgehend wird die Frage neu beantwortet werden müssen, ob das russische NOK komplett den Sommerspielen in Rio fernbleiben soll. Diese Variante, von einer erstaunlich ausdauernden olympischen Opposition gefordert, hatte IOC-Präsident und Putin-Freund Thomas Bach mit seiner Finte des Olympic Summit nur einige Wochen vertagt.

Diskus Männer, Endergebnis

#London2012 (XXIV): @derHarting holt Gold

LONDON. Bin auf dem Weg ins Olympiastadion, wo ich @derHarting/Shaggy/Den Harting live verfolge. Er sagt:

Bis zum Diskuswerfen ein Lesebefehl, ich hatte mich schon drauf gefreut:

Und natürlich unsere Abstimmung über den neuen Schwimm-Bundestrainer:

#London2012 (XXII)

LONDON. Bin noch etwas außer Gefecht. Ist wieder sehr spät geworden gestern. Es wird immer spät nach Sprint-Finals und der Show des Witzboltes, über den ich nun dichten muss.

Derweil sollte die volldemokratische Wahl des künftigen Schwimm-Bundestrainers Fahrt aufnehmen. Nur zu, jeder darf abstimmen – Jung und Alt, Nichtschwimmer und Meisterschwimmer, Trainer und Couch Potatoes.

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Die Stellenausschreibung des DSV (ohne Arbeitsplatzbeschreibung) kopiere ich auch nochmal hinein:

#London2012 (XXI): live-Blog vom Witzbolt, Umfrage zum DSV-Bundestrainer

LONDON. Um das mal klarzustellen: Ich hasse meine Stammkundschaft, wenn sie mir derartige Qualen auferlegt und mich wochenlang nicht schlafen lässt. Ich bin sehr stolz auf mich, dass ich derartigen unmenschlichen Forderungen dennoch nachkomme. Ab geht es also in die Kammer des Schreckens.

Coming soon:

Und damit widmen wir uns den wirklich wichtigen Dingen des olympischen Lebens. Ich bin auf dem Weg ins Olympiastadion und werde in Kürze den ganzen Abend live bloggen. Denn es tritt auf: der Witzbolt.

Außerdem wird es eine hübsche Umfrage zum Thema geben: Wer soll neuer Bundestrainer des Deutschen Schwimm-Verbandes werden? Aus den vielen sachdienlichen Hinweisen werde ich eine Liste destillieren. Wer noch nichts dazu beigetragen hat, kann das schnell nachholen.

18.25: Block 212/213, Row 73, Seat 313. Ich bin all hier! Oberste Reihe, es ist sehr windig, das Feuer kann ich nicht sehen, aber ich habe Platz und mich ja schon zwei Tage am Flämmchen gewärmt. Muss noch ein wenig arbeiten, dann folgt die Umfrage zum DSV.

#London2012 (XX): crowdsourcing, Schwimm-Bundestrainer gesucht. Oder: wenn aus Karpfen Soldaten werden sollen

LONDON. Hat jemand Lust? Möchte sich jemand als Schwimm-Bundestrainer bewerben?

Die ARD-Schwimmexpertin Franziska „Ich als Expertin“ van Almsick hat gerade im Expertengespräch die Expertise angeboten, der neue Bundestrainer müsse sich auskennen.

Worin?

Die Stellenausschreibung des Deutschen Schwimmverbandes (DSV):

[caption id="attachment_29090" align="aligncenter" width="723"]Stellenausschreibung - Der DSV e.V. sucht zum 01.12.2012 für die Funktion des Chef-/Bundestrainers Schwimmen eine/n engagierte/n Mitarbeiter/in „Eine langfristige Anstellung wird angestrebt“ — Der DSV sucht Chef- und Bundestrainer im Schwimmen. Gefunden von Berni auf allesaussersport.de[/caption]

#London2012 (XVIII): David Storl @shotputdevil

LONDON. Zur Entspannung am Abend gönne ich mir etwas Leichtathletik.

Olympiastadion-Panorama, Blick von der Pressetribüne

Ich will nicht meckern, aber die Musik geht mir mächtig auf den Geist. Sie stört die Konzentration, wie muss das erst den Sportlern gehen. Schätze aber, das hört man im Innenraum kaum, die meisten Lautsprecher sind direkt auf die Tribünen gerichtet.

Und nun genug des Meckerns, denn das Foto (kann man durch Klicken vergrößern) zeigt ja, dass es manchmal ein kleiner Luxus ist, auf den besten Plätzen den olympischen Zirkus zu bekritteln. Übel ist das nicht. Und mein Luxusproblem bestand heute darin, dass ich nicht on time vom Aquatic Centre ins Olympic Stadium wechseln konnte.

#London2012 (XV): „Der Weltfrieden ist nicht gefährdet“ #BrittaSteffen

LONDON. Badminton-Skandal, Gold für Team GB, deutsche Schwimmstaffel draußen, Gold für den Deutschland-Achter – und ich bekomme mal wieder nichts mit. Was mache ich hier eigentlich?

Gerade: lohnschreiben.

Kleine Pause noch in diesem Theater.

13.14 Uhr: Ach nö. Rechte Sidebar: twittern geht immer.

16.18: Während ich hier herum dilettiere, tobt der olympische Wahnsinn an mir vorüber. Am TV scheint das beste Unterhaltung zu sein. Nur zu. Deshalb werden die Milliarden ja verpulvert. Auf den Bildschirmen vor mir: Jubel über Bradley Wiggins und Judo-Finale mit Kerstin Thiele – schon entschieden?

16.25: Kerstin Thiele verliert – und das UDIOCM kommt ins Schwitzen, schon seine zweite Siegerehrung heute, erst beim Achter, nun bei den Zeitfahrern um Wiggins und Tony Martin.

16.33: Nachtrag zu gestern Abend, mein Beitrag auf Spiegel Online über Ye Shiwen: