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live aus Rio (12): olympischer Sportpolitik-Parcour im ganz normalen Wahnsinn

[caption id="attachment_27242" align="aligncenter" width="1024"]Back to the Future oder Blick in die Vergangenheit? IOC-Vorsteher Bach im Casa Italia. (Foto: Stratos Safioleas/Instagram) Back to the Future oder Blick in die Vergangenheit? IOC-Vorsteher Bach im Casa Italia. (Foto: Stratos Safioleas/Instagram)[/caption]

BARRA DA TIJUCA. 2.37 Uhr am Mittwoch, Ortszeit. Moin moin. Auf geht’s zu einem kleinen Experiment. Ich habe mir ein feines Tagesprogramm zusammengestellt, nur für Feinschmecker, einen wahrhaftigen sportpolitischen Parcour, und werde bis Donnerstagmorgen fast nonstop darüber berichten. Vom ganz normalen olympischen Wahnsinn. Allerdings abseits der Arenen. Ein Protokoll mit zahlreichen unwichtigen und nichtigen Details (Zeiten in Warteschlangen, Taxis, Stau, Wutanfälle beim zehnten Security-Check, Taxikosten, Getränke- und Speiselisten, aber nicht alle Gesprächspartner und besprochenen Themen), das frei zugänglich bleibt, damit jeder sehen darf, wie schweißtreibend so eine tägliche sportpolitische Weltreise im Auftrag der zahlenden Leserschaft sein kann. Und im besten Fall erfahren sie sogar etwas und buchen doch noch einen Olympiapass.

Das Programm, im Groben, nicht detailliert:

live aus Rio (10): Q & A aus dem Propagandazentrum der Bewegung

BARRA DA TIJUCA. Der Nachtrag zuerst: So geht Propaganda © IOC. Und die Bach-Fanboys mischen munter mit, vor allem die bei den Öffentlich-Rechtlichen, aber auch anderswo unter dem Deckmäntelchen des total unparteiischen Journalismus:

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Einige liebe Kollegen wie Martyn Ziegler (The Times/Sunday Times) haben das natürlich sofort erkannt, deshalb taucht ein Tweet von Martyn in den Screenshots auf.