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Armstrong vs Telekom oder: der erschreckende Unterschied zwischen USADA und NADA

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Ich mache doch einen neuen Beitrag auf zum Thema, das hier bereits heftig diskutiert wird: Einstellungsverfügungen der Staatsanwaltschaften zu den T-Mobile/Telekom-Dopern und ihren Dopingärzten von der Uniklinik Freiburg – kurz darauf dagegen die schlagzeilenträchtige Entscheidung der amerikanischen Anti-Doping-Agentur USADA und das Resignieren von Lance Armstrong.

Ich habe heute Vormittag für Spiegel Online diesen Kommentar gedichtet:

Die United States Anti-Doping Agency (USADA) schreibt Sportgeschichte. Sie erkennt dem amerikanischen Doper Lance Armstrong sämtliche sieben Siege bei der Tour de France ab. Das ist eine wunderbare Nachricht für all jene, die an sauberem Sport interessiert sind.

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Andreas Klöden lässt sagen …

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Fundstelle: Webseite von Andreas Klöden (Danke an Trebor, der in den Kommentaren darauf hinwies). Anmerkung: Klödens Anwälte lieben Gänsefüßchen. Zum sogenannten Abschlussbericht der „Expertenkommission zur Aufklärung von Dopingvorwürfen gegenüber Ärzten der Abteilung Sportmedizin des Universitätsklinikums Freiburg“ nehmen wir für unseren Mandanten wie folgt Stellung. 1) Wir haben uns bisher erfolglos um eine Akteneinsicht in die […]

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Dopingsystem Freiburg: Warten auf den Abschlussbericht

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Es wird nicht mehr lange dauern. Der Abschlussbericht der unabhängigen Kommission, die sich mit den Doping-Machenschaften am Freiburger Universitätsklinikum befasst, wird in diesen Wochen fertig gestellt. „Wir haben die Beweisaufnahme abgeschlossen und sind am Schreiben“, sagt Kommissionschef Hans-Joachim Schäfer aus Reutlingen, ein ehemaliger Richter. Zur Kommission, die im Mai 2007 einberufen wurde, gehören neben Schäfer […]

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Rudolf Scharping sagt …

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Der BDR-Präsident hat heute offenbar eine Pressekonferenz gegeben, in der er sich wohl auch zur Diskussion des Bundestags-Sportausschusses geäußert hat, die hier im Blog umfassend wiedergegeben wird. Der BDR-Präsident wird nun u. a. so zitiert: Mit welcher Leichtfertigkeit manche Menschen für eine Schlagzeile Existenzangst in das Leben anderer bringen, das halte ich für völlig unverantwortlichen Populismus. Ich habe ja […]

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Doping-Doppelbeschluss

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Das Leben, dieses ewig rätselhafte, treibt schon absonderliche Blüten. Und zwar täglich, was es keinesfalls leichter macht, es zu begreifen, dieses Leben. Es ist deshalb ratsam, nicht nur Verständnis zu heucheln für jenen ARD-Fernseh­reporter, der am Mittwoch bei der Tour de France ein Interview führen musste. Nein, man sollte sich wirklich Mühe geben, den armen Tropf zu verstehen. Tapfer hielt also unser Mann vor Ort, Vertreter des gebührenfinanzierten Fernsehens, einem Profiradler des T-Mobile-Teams sein Mikrofon entgegen und hob zu einer geradezu entrüsteten Frage an: „Es gab Maßnahmen gegen Doping. Trotzdem gab es jetzt einen Dopingfall. Haben Sie eine Erklärung dafür?“

Bitte nicht voreilig spotten, denn diese Frage war wunderbar. Nicht wirklich ahnungslos, sondern hochgradig philosophisch. Dem Fragesteller ist ein sportethischer und sportjournalistischer Dreisatz erster Güte gelungen: Es gab Maßnahmen – trotzdem wurde T-Mobile-Fahrer Patrik Sinkewitz als Doper überführt. Weitere Fragen ließen sich anfügen: Warum gibt es eigentlich Maßnahmen? War Doping vor den Maßnahmen da oder vielleicht doch eher die Maßnahmen vor dem Betrug? Oder, um mit den Worten des Mikrofonträgers bei der Tour zu sprechen: Kann eigentlich sein, was nicht sein darf?

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