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René Fasel: „Im Moment ist es aber besser zu schweigen“

Die Geschichte von Jean François Tanda in der SonntagZeitung über die Eishockey-Connection schlägt hohe Wellen.

Hat René Fasel, einer der einflussreichsten Funktionäre des Weltsports (u.a. IOC-Mitglied, Präsident des Eishockey-Weltverbandes IIHF und Chef der Vereinigung olympischer Wintersportverbände), über Umwege Geld kassiert, das er hätte nicht kassieren sollen/dürfen?

Wird hier aus dem gleichen Zuger Büropalast, in dem einst der Bestecherkonzern ISL/ISMM residierte, das gleiche Geschäft betrieben? Werden olympische Sportfunktionäre mit ähnlichen Summen geschmiert, weil – wie ISL-Manager vor Gericht aussagten – sie sonst nicht arbeiten würden, weil sonst kein Vertrag zustande käme/zustande gekommen wäre?

René Fasel sagt heute dem Tagesanzeiger („Jetzt spricht René Fasel: Der Artikel ist geschickt formuliert“):

Was vom Tage übrig bleibt (19): „Korrupter gehts nicht mehr“

Der vom flotten Fifa-Präsidenten im Oktober verursachte Verkehrsunfall und das milde Strafmaß lösen in der Schweiz „Empörung aus“, schreibt der Zürcher Tagesanzeiger. „Korrupter gehts nicht mehr“, heißt es da. Hoppala. In der Kritik steht vor allem Matthias Wiedmer, der verantwortliche Untersuchungsrichter in Thun. Hochinteressant ist die Diskussion auf tagesanzeiger.ch, dieses Zitat ist noch harmlos:

Blatter ist mit seinen 73 Jahren ein alter Mann welcher nach so einem Unfall ärztlich Untersucht werden müsste. Aber er darf telefonieren, eine doppelte Sicherheitslinie überfahren und Menschenleben gefährden ohne das es einen Richter stört. Aber Hallo – wo leben wir? Würde ein 30 jähriger mit einem 525PS-Geschoss einen solchen Unfall bauen, würde er als Raser abgestempelt und hart bestraft werden.

Neulich habe ich es in der Kommentarspalte bereits verlinkt, auch der Blick beschäftigt sich mit dem Thema: „Blatter-Unfall: Dieses Urteil ist unmöglich“. Dort heißt es u. a.: