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Nur noch 89 Tage: zu den Suspendierungen von Blatter und Platini #FIFAcrime

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Das Beben geht weiter. Einige Fakten, Einschätzungen und Hintergründe zu den Entscheiden der sogenannten FIFA-Ethikkommission, ergänzt durch Antworten auf meine Fragen, die mir Andreas Bantel, „Sprecher der unabhängigen Audit & Compliance Kommission und der Untersuchungskammer der Ethikkommission der FIFA“, abends noch zukommen ließ.

seppmichel

So merkwürdig es klingt, aber ein Sieger dieses Tages (Donnerstag, 8. Oktober 2015) heißt Joseph Blatter, obwohl er selbst für 90 Tage suspendiert wurde. Denn durch den Beschluss der hausinternen Ethikkommission sind zwei Kandidaten für die FIFA-Präsidentschaft verhindert worden, genau so wie es Blatter wollte: Michel Platini und Chung Mong-Joon.

Beide beschweren sich vehement.

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Südafrika, Tag 4: Der Heilige Sepp

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JOHANNESBURG. Darf ich vorstellen: Der Weltmeister. Joseph Sepp Blatter, 74, auf dem Gipfel des Ruhms, bei einem von einem Dutzend Freundschaftsfotos auf einem Fußweg von zwanzig Metern, den er gerade gemeistert hat, um zum nächsten wichtigen Termin zu sausen. Ich weiß gar nicht, welchen Orden er heute empfängt, hat er nicht schon alle? Ruhm, darf […]

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Unruhe in der FIFA: Blatter feuert Jérôme Champagne, seinen wichtigsten Mann

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Es ist erst fünf Wochen her, dass ich auf Robben Island mit Jérôme Champagne gesprochen habe, der einen durchaus relaxten und selbstbewussten Eindruck gemacht hat. Aber was weiß ich schon. Damals – fünf Wochen sind in Sepps Reich wirklich eine Ewigkeit – hätte ich vermutet, dass Jérôme einigermaßen fest im Sattel sitzt. Wenngleich mir schon klar war, […]

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„More than just a game“: PR auf Robben Island

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Eine Geschichte muss ich noch nachtragen, am Donnerstag auf Robben Island geschrieben, ergänzt mit einigen Links, Episoden und Beobachtungen.

Fähnchen schwenkende Jubelkinder beim Fotoshooting

Robben Island Begrüßungskomitee

ROBBEN ISLAND. Blitzende, glückliche Kinderaugen, Fußbälle. „Afrika, Afrika, Afrika“, rufen die Kinder und tanzen. „Ruft doch mal FIFA“, bittet ein Fotograf. „FIFA, FIFA, FIFA, FIFA“, schallt es zurück. Immer wieder, bis alle Bilder gemacht sind.

Lebensfreude auf der Gefängnisinsel. Das ist die Nachricht des Tages, denn der Fußball-Weltverband FIFA hat 250 Reporter nach Robben Island geschifft und das Event auf seiner Webseite umfassend dokumentiert.

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Joseph Blatter, Interpol, Charlize Theron, Handball und die Irland-Frage

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KAPSTADT. Wenn dieser Beitrag automatisch freigeschaltet wird, bin ich auf Robben Island. Eine stabile Internetverbindung ist sicher das letzte, was man mit Robben Island in Verbindung bringt und auch nicht so wichtig. Ich werde also erst am Abend wieder erreichbar sein und den Tage mit dem FIFA-Exekutivkomitee und zwei Hundertschaften Journalisten auf der ehemaligen Gefängnisinsel am Ende der Welt verbringen. Das scheint mir allemal wichtiger und interessanter, als die tausendste Interpretation zu möglichen Gruppengegnern der Deutschen bei der WM 2010.

Da fällt mir ein, ich habe bei der Gruppenauslosung vor acht Jahren, damals für die WM 2002 in Japan und Südkorea, als den deutschen mal wieder eine Hammergruppe drohte und es dann die Giganten Irland, Saudi-Arabien und Kamerun wurden, dieses Kleinod des Sportjournalismus gedichtet.

Nun aber zurück ins Hier und Jetzt. Zur Reise nach Robben Island inklusive der Frage, was das für Blatters Friedensnobelpreisambitionen bedeutet – er hat mir ja schon exklusiv gesagt, dass der Preis von vielen Leuten an ihn herangetragen werde und er selbstverständlich nicht Nein sagen könnte, wenn es so weit wäre, wer könne das schon, das gehöre sich doch nicht –, werde ich mich später ausführlich äußern.

Nachzutragen ist derweil das letzte Kapitel in der Irland-Geschichte

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