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CIRC Report zu Doping im Radsport #UCI

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Sadly, the Report confirms that greed, power, and profit – not truth – motivated UCI leaders and allowed the EPO and blood doping era to ride rampant. This is a tragic loss for all cyclists who sought to compete clean during that era, and their loss can never be forgotten.

— Travis Tygart (USADA)

Der Bericht der Cycling Independent Reform Commission (CIRC) des Weltverbandes UCI wurde mit einiger Spannung erwartet. Er vervollständigt das Bild einer verseuchten Branche. Für drei Millionen Dollar haben der ehemaliger Schweizer Staatsanwalt Dick Marty, der deutsche Ulrich Haas und der australische Ermittler Peter Nicholson recherchiert und diesen Bericht erstellt. 227 Seiten auf Grundlage von 174 Interviews (Liste der Namen ganz am Ende des Reports) und Studium ungezählter Dokumente.

Es geht natürlich auch um die Sonderrolle von Lance Armstrong.

Die Kultur des Doping existiert im Radsport noch immer, berichtet die BBC nach erster Lektüre.

Die Mitteilung der UCI:

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IOC-Countdown (14 Tage): die Ruhe vor dem Sturm

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Ooops. Ist jemandem aufgefallen, dass der Countdown mal eben fünf Tage unterbrochen war? Ging nicht anders. Multitasking hat seine Grenzen.

Kurz einige Hinweise, was sich gerade tut in der olympischen Welt:

  1. IOC-Präsidentschaftskandidat Thomas Bach ist ein paar Tage daheim in Deutschland. Wird gewiss kurz bei der Kanu-WM in Duisburg vorbei schauen.
  2. IOC-Präsidentschaftskandidat Denis Oswald weilt in Chungju/Südkorea bei (seiner) der Ruder-WM und dem FISA-Hauptsponsor Samsung. Die Samsung-Gottheit Kun Hee Lee fühlt sich nach langer Krankheit übrigens fit genug für eine Reise nach Buenos Aires. Das ist keine unwichtige Meldung.
  3. Die beiden asiatischen IOC-Präsidentschaftskandidaten Ching-Kuo Wu und Ser Miang Ng setzen sich bald Richtung Südamerika in Bewegung, wo sie vor der Final Destination Buenos Aires noch in Rio de Janeiro Station machen. Wu hat als Mitglied der IOC-Koordinierungskommission zu tun.
  4. Der Präsidentschaftskandidat Richard Carrión fliegt ebenfalls via Rio nach BA.
  5. Der Präsidentschaftskandidat Sergej Bubka, Führender in unserer Umfrage, hat in Kiew gerade die WM der Rhythmischen Sportgymnastik zu Gast, bevor er nach Rio de Janeiro fliegt, wo er als Mitglied der IOC-Koordinierungskommission für die Spiele 2016 von Samstag bis Montag eingespannt ist, bei der Judo-WM vorbei schaut und dann nach BA hetzt.

Die IOC-Mitglieder, die in Rio beim 5. Besuch der Koordinierungskommission im Windsor Atlantica Hotel an der Copacabana im Einsatz sind: Nawal El Moutawakel (Chefin), Ching-Kuo Wu, Willi Kaltschmitt Luján, Richard L. Carrión, Nat Indrapana, Alex Gilady, Patrick Joseph Hickey, Gunilla Lindberg, Julio César Maglione, Timothy Tsun Ting Fok, John Coates, Nicole Hoevertsz, Batrice Allen, Sergej Bubka, Alexander Popow.

Schon seit zehn Tagen ist Putin-Freund, SportAccord- und IJF-Präsident Marius Vizer im Sofitel Copacabana und in der Maracanazinho Arena bei der Judo-WM mächtig aktiv. Vizer hat seinen Kumpel, den Putin-Jugendfreund und Milliardär Arkady Rotenberg, Chef des St. Petersburger Judoklubs, zum Development Manager des Weltverbandes IJF gemacht. Entwicklungshilfe, klar. Vizer ließ sich für weitere sechs Jahre als IJF-Präsident im Amt bestätigen. Seinen Judo-Buddy Patrick Hickey, der einst dem Bach-Lager zuzurechnen war und der Geschäfte in Aserbaidschan macht (Europäische Spiele), in die Hall of Fame der IJF aufgenommen:

Pat Hicky, Marius Vizer (c) IJF

Pat Hicky, Marius Vizer (c) IJF

Hach, und am Wochenende war wieder Sepp-Blatter-Turnier auf dem Sepp-Blatter-Fußballplatz in Ulrichen, quasi Sepp-Blatter-Gemeinde. Sepp Blatter hat viele Sepp-Blatter-Freunde empfangen, den Sepp-Blatter-Franz und den Sepp-Blatter-Günni-Netzer, und diesmal schaute sogar die deutsche Nationalmannschaft der Skilangläufer vorbei. (Musste das sein, Sportfreunde?) Und am Sepp-Blatter-Tag beim Sepp-Blatter-Turnier auf dem Sepp-Blatter-Fussballplatz gab Sepp Blatter ein typisches Sepp-Blatter-Interview oder nur einige Sepp-Blatter-Wortfetzen und kündigte einmal mehr eine Sepp-Blatter-Rolle-Rückwärts an: die wegen Korruption nach Katar in die Sommerhitzehitze vergebene Fußball-WM 2022 wird wohl in den Winter verlegt. Hach, was bringt das weiter für schöne Schlagzeilen und künstlichen Medienhype, der Recherche überflüssig macht.

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Cycling boss JimPat McQuaid’s Apartheid Secrets

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Who is this cyclist?

Why is this photograph embarrassing?

Where was he riding?

Why was he using a false name?

When did he shave off his moustache?

So many questions.

Are we watching the dirty deed that got him a life ban from the Olympics? Why should he care?

Thirty-eight years later he’s a member of the IOC!

Funny thing: If you look at his official IOC biography, they forgot to mention that 1976 life ban.

This fellow can hand out medals at the Games but, unlike nearly every other citizen of the planet, is refused the opportunity to win one.

Meet Patrick “Pat” McQuaid, born September 1949. Let’s wind back his biographical clock. In the mid-1970s he was one of Ireland’s top amateur cyclists, determined to be selected for the 1976 Montreal Olympics. His fear was that he might not be fit enough. Pat won the 1975 Tour of Ireland but the Irish cycling season ended in September 1975 and he needed more road racing. And not just for Ireland and the Olympic Ideal.

If Pat raced well in Montreal his chances were greater of getting a pro cycling contract and giving up school-teaching. So he was open to offers. And, Pat says, he ‘got an offer he couldn’t refuse’ – to secretly break international bans on competing in apartheid South Africa.

Six thousand miles later, in early October 1975, he left “Pat McQuaid” on the plane and emerged into the bright Spring Cape Town sunshine relabelled as “Jim Burns.” First thing he needed was a leak. OK, there’s the sign for the Gents but with the baffling Afrikaans words, “Net Blankes” – but underneath was the comforting translation “Whites Only.” Phew, no black man was going to peer at JimPat’s penis.

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UCI President Pat McQuaid: „Lance Armstrong has no place in cycling. He deserves to be forgotten in cycling.“

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This is a good day for clean cycling and it would get better if Hein Verbruggan and Pat McQuaid took the honourable course and resigned. — David Walsh (@DavidWalshST) October 22, 2012 Noch läuft die Pressekonferenz des Radsport-Weltverbandes UCI in Genf, die ich live online auf n24 verfolge. Präsident Pat McQuaid hat Kreide gefressen. Radsport […]

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Programmhinweis, Symposium in Freiburg: „Sportmedizin und Doping in Europa“

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Für Kurzentschlossene, falls jemand kommende Woche noch nichts vorhaben sollte: Ich empfehle dringend das von der Evaluierungskommission Freiburger Sportmedizin um Letizia Paoli organisierte Symposium vom 12.-14. September: „Sportmedizin und Doping in Europa“ (Programm, pdf) Mit dabei: Letizia Paoli, Richard Pound, Alessandro Donati, Perikles Simon, Arne Ljungqvist, Werner Franke, Pat McQuaid, Richard Young, Mario Thevis, Gerhard […]

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Weihnachten im IOC: Haya & Feisal und der Heilige Minos

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LAUSANNE. Ich muss schon sagen, die Internetverbindung ist heute sehr langsam im IOC-Hauptquartier. Ich fliege auch ständig raus. Erstmals musste man sich hier mit persönlichen Daten anmelden. Was das wohl bedeuten mag? Lässt Wolfgang Schäuble schön grüßen? Habe vorsichtshalber meinen kleinen Zweitbegleiter benutzt, auf dem nicht allzu viele Daten gespeichert sind, die böse Menschen saugen könnten. Nun aber zum Thema: Weihnachten in Lausanne.

Ordensvergabe unter dem IOC-Tannenbaum…

IOC-Präsident Jacques Rogge setzt die Traditionen seiner Vorgängers und mutmaßlichen KGB-Agenten Juan Antonio Samaranch fort. Unterm Tannenbaum im IOC-Hauptquartier gab es heute einen Olympischen Orden für den sagen- und skandalumwitterten Griechen Minos Kyriakou (Bildmitte, links neben seiner einige Jahrzehnte jüngeren Gemahlin).

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Julio Maglione und die Präsidenten der olympischen Weltverbände

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Der 73-jährige Julio César Maglione (Uruguay) löst heute in Rom den 76-jährigen Moustapha Larfaoui (Algerien) als Präsident des Schwimm-Weltverbandes FINA ab. Das ist nicht wirklich eine Verjüngung und auch nicht wirklich eine Wachablösung. Denn Maglione diente schon in der ersten Amtszeit von Larfaoui, der 1988 Präsident wurde, als Vizepräsident. Seit 1992 ist Maglione Schatzmeister der FINA. Er sitzt seit einem Vierteljahrhundert im FINA-Bureau, er trug die desaströse Politik seines IOC-Kameraden Larfaoui mit, der FINA-Ehrenpräsident wird. Es heißt, Maglione werde dem Unsinn der Schwimmanzüge ein Ende bereiten. Mag sein, aber das soll heute nicht mein Thema sein. Stattdessen ein wenig Statistik, ich bitte um Nachsicht.

Da sich in den vergangenen Jahren an der Spitze der derzeit 33 olympischen Fachverbände doch einiges getan hat, hier mal eine aktuelle Übersicht der Präsidenten, schon inklusive Maglione:

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Hassan Moustafa oder: wenn Stimmzettel in Einkaufstüten fliegen

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Aus Zeitmangel (will jetzt flink mal zwei Stunden 112 Minuten schlafen) muss ich es in der Berichterstattung über die famosen Präsidentenwahlen in der ASOIF bei einigen Fotos belassen. Vor einigen Stunden hat mir Hassan Moustafa an der Hotelbar noch erzählt, er habe eigentlich eine Mehrheit beisammen gehabt, um Präsident der Vereinigung aller olympischen Sommersportverbände (ASOIF) zu werden. Einige weitere Stunden zuvor aber schien er sich da nicht so sicher gewesen zu sein, weshalb er auf der Wahlversammlung überraschend seine Kandidatur zurückzog, weil ihm die Kollegen zu undemokratisch waren.

Ich sach mal: Derartige „Wahlen“ habe ich noch nicht erlebt. Obgleich ich doch schon einige „Wahlen“ erlebt habe. Etwa die von Joseph Blatter 1998 in Paris. Doch zurück nach Denver: Komisch, dies alles. Moustafa wollte Wahlen in Wahlkabinen. Stattdessen wurden Einkaufstüten herumgereicht. Und bevor mich ein freundlicher ASOIF-Angestellter bat, in die hinteren Reihen zurückzukehren, habe ich schnell noch einige Fotos geschossen. Die Vertonung und Vertextung folgt später – versprochen :)

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Was vom Tage übrig bleibt (9)

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Nicht dass das noch untergeht. Wäre schade drum. Denn Hein Verbruggens Schoßhündchen UCI-Präsident Pat McQuaid, sagt: „It’s very difficult to detect CERA in urine samples. I don’t know about the blood samples, what the situation is there. As I say, I prefer that we move forward, rather than move backward.“ „If we’re going to start rejigging […]

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Play the Game

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Islands Präsident Ólafur Ragnar Grímson hat am Sonntag in Reykjavik die Weltkonferenz Play the Game eröffnet. Play the Game – Motto: „home for the homeless questions in sport“ – wurde vom dänischen Journalisten Jens Sejer Andersen initiiert und findet in diesem Jahr zum fünften Mal statt, erstmals außerhalb Dänemarks. Traditionell werden bei Play the Game […]

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